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Mit RISG vor allem Ausgaben senken

Jens Spahn
Jens Spahn
Foto: BMG

BERLIN (kobinet) Gesundheitsminister Jens Spahn will nach eigenen Worten erreichen, dass schwerkranke Beatmungspatienten besser versorgt werden. Das soll in der Regel in stationären Einrichtungen geschehen und nicht mehr zu Hause. Gegen dieses Vorhaben gibt es massive Kritik sowie die Frage: Was soll dieses Gesetz eigentlich erreichen ?

Nach Demo folgt heute die Anhörung im Bundesgesundheitsministerium

Demo vor dem Bundesgesundheitsministerium am 10.9.19
Demo vor BMG am 10.9.19
Foto: Jörg Kohlmorgen

Berlin (kobinet) Gestern demonstrierten erneut behinderte und nichtbehinderte Menschen vor dem Bundesgesundheitsministerium in Berlin für die Selbstbestimmung beatmeter Menschen und gegen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums, wonach intensivbeatmete Menschen nur noch in Ausnahmefällen zu Hause unterstützt werden sollen. Heute findet von 10:00 – 13:00 Uhr die Anhrörung zum Referententwurf der Bundesregierung für das umstrittene Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz (RISG) statt.

Aufruf: Zwei statt 48 Stunden Vorreservierung bei Zugfahrten

ICE 4
Der ICE 4 ist endlich da
Foto: public domain

Brüssel / Berlin (kobinet) Die Dachorganisation der europäischen Behindertenverbände, das European Disability Forum (EDF), sucht noch bis Freitag, 13. September, Organisationen, die einen Brief an die EU-Regierungen und deren verantwortlichen Minister*innen unterstützen, in dem die Voranmeldefrist für die Buchung einer Ein- und Ausstiegshilfe bei Zugreisen von 48 Stunden auf 2 Stunden reduziert werden soll. Darauf hat der Deutsche Behindertenrat hingewiesen.

Behindertenverbände fordern Assistenzhundgesetz

Paragrafenzeichen und Menschen mit Assistenzhunden
Menschen mit Assistenzhunden und Paragrafenzeichen
Foto: Jasmin Stoiber / Hunde für Handicaps e.V.

Berlin (kobinet) 30 Organisationen und Interessensverbände von behinderten Menschen haben sich zusammengeschlossen und ein Eckpunktepapier unterzeichnet. Die gemeinsame Forderung nach einem Assistenzhundgesetz wurde jetzt an die zuständigen Bundesminister für Soziales und Gesundheit übergeben.

Ein Euro Lohnerhöhung im Monat

Kleingeld in der Hand
Kleingeld
Foto: privat

Eifel (kobinet) Ein Euro Lohnerhöhung – nicht pro Stunde, nicht pro Tag, sondern pro Monat. Das gibt es in Deutschland nur in Werkstätten für behinderte Menschen. Deshalb hat sich auch ein Vater eines Mitarbeiters einer Werkstatt für behinderte Menschen aus der Eifel an den WDR gewandt und das WDR-Magazin Westpol ist der Sache nachgegangen. Der Bericht macht deutlich, dass allein in Nordrhein-Westfalen über 80.000 behinderte Menschen durchschnittlich 185 Euro pro Monat verdienen.

Porträts der Preisträger*innen für Lebensspur-Preis jetzt online

Bild von der Preisverleihung 2019
Bild von der Preisverleihung 2019
Foto: Stiftung Lebensspur

Köln (kobinet) Letzte Woche haben die kobinet-nachrichten über die Preisverleihung der Stiftung Lebensspur für „beachtenswerte Lebenswege von Menschen mit Behinderung“ berichtet, bei der die Inklusionsbotschafterin Lul Autenrieb und der langjährig im Breitensport engagierte Klaus D. Herzog mit dem mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preis, ausgezeichnet wurden. Mittlerweile hat die Stiftung die Porträts der Preisträger*innen und weitere Infos zur Preisverleihung auf ihrer Internetseite eingestellt.

Bündnis fordert sichere E-Fahrzeuge von der Autoindustrie

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin / Frankfurt (kobinet) Lautlose Elektrofahrzeuge stellen für Fußgängerinnen und Fußgänger wie auch für Radfahrende eine Unfallgefahr dar, die größer ist als bei herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Deshalb fordern der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und seine Bündnispartner anlässlich der Internationalen Automobilausstellung (IAA), die vom 12. – 22. September in Frankfurt stattfindet, von den Automobilherstellern den sofortigen serienmäßigen Einbau eines Warngeräusches („Acoustic Vehicle Alerting System“, kurz AVAS) in alle Elektrofahrzeuge.

Patientenwünsche müssen an erster Stelle stehen

Portrait von Prof. Dr. Rolf Rosenbrock
Prof. Dr. Rolf Rosenbrock
Foto: Paritätische Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Anlässlich der morgigen Anhörung zum Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz (RISG) mahnt der Paritätische Gesamtverband deutliche Nachbesserungen an. Dieser Verband kritisiert: Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf würden Selbstbestimmung und Wahlrecht der Betroffenen eingeschränkt.

Vorn und hinten grün

Foto zeigt Vorstellung des neuen Bahn-Design
Angepasstes Design am ICE vorgestellt
Foto: DB/Pierre Adenis

Berlin (kobinet) Alle ICE-Züge erhalten am ersten und letzten Wagen grünen Streifen als Symbol der klimafreundlichen Bahn. DB-Chef Dr. Richard Lutz heute auf dem Berliner Ostbahnhof: „Beim Klimaschutz gehen wir voran.“

„Kümmerer-Projekte“ für wohnungslose Menschen starten

Wappen Bundesland Nordrhein-Westfalen
Wappen Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF Pünktlich zum Tag der Wohnungslosen am 11. September können die ersten Projekte der neuen Landesinitiative gegen Wohnungslosigkeit „Endlich ein ZUHAUSE!“ mit der Arbeit beginnen. In zunächst elf Städten und Kreisen von insgesamt 20, in denen Menschen besonders von Wohnungslosigkeit betroffen sind, gehen sogenannte „Kümmerer-Projekte“ an den Start.

Sommerpause des Bundestages beendet

Plenum des Deutschen Bundestages
Bundestag
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Die Schulferien sind zu Ende, das Wetter hat auf Herbst umgestellt und entgegen den britischen Parlamentskolleg*innen, denen nach der Sommerpause eine Zwangspause verordnet wurde, sind die Abgeordneten des Deutschen Bundestages nun wieder voll im Einsatz. Neben den Beratungen zum Haushalt stehen im Herbst für die Abgeordneten auch einige behindertenpolitische Fragen auf der Tagesordnung des Parlaments.

Treffen zum sozialen Menschenrecht auf Wohnen

Logo: Internationale Lige für Menschenrechte
Logo: Internationale Lige für Menschenrechte
Foto: Internationale Lige für Menschenrechte

Berlin (kobinet) Für den 12. September lädt die Internationale Liga für Menschenrechte um 19:00 Uhr in ihr Büro im Haus der Demokratie und Menschenrechte,
Greifswalder Straße 4, in 10405 Berlin zu einem offenen Treffen zum Thema „Soziales Menschenrecht auf Wohnen“ ein. „Gemeinsam wollen wir über die aktuelle politische Situation und Möglichkeiten zur Partizipation diskutieren. Welche Schritte sind notwendig, um endlich das soziale Menschenrecht auf Wohnen durchzusetzen?“, heißt es in der Ankündigung für das Treffen.

Fachtag zu personenzentrierten Leistungen

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Erfurt (kobinet) Die personenzentrierte Leistungserbringung ist sozusagen der Kern der im Bundesteilhabegesetz festgeschriebenen Veränderungen in der Behindertenpolitik und -arbeit. Wie durch zielgerichtete, wirkungsorientierte Leistungen neue Freiräume für mehr Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen geschaffen werden können, steht daher auch im Mittelpunkt eines Fachtags zu personenzentrierten Leistungen, der am 5. November in Erfurt stattfindet und von Ralf Bremauer organisiert wird.

Vorschläge zum Hörfilmpreis bis zum 15. Oktober

Kopfhörer
Kopfhörer
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) verleiht seit 2002 jährlich den Deutschen Hörfilmpreis in Berlin. In Anlehnung an den Begriff Audiodeskription (AD) wird der Preis auch „ADele“ genannt. Bei der Verleihung 2020 werden herausragende Hörfilm-Produktionen in vier Kategorien ausgezeichnet – Kino, TV, Dokumentation und Kinder- /Jugendfilm. Vorschläge für Hörfilm-Produktionen können bis zum 15. Oktober 2019 eingereicht werden.

Rheinland-Pfalz fördert Ausbau von Inklusionsarbeitsplätzen

Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Foto: MSAGD

Neuwied (kobinet) Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt und fördert schon seit vielen Jahren die Gründung von Inklusionsfirmen. Dabei nähert sich das Land nun dem Ziel, dass bis zum Ende der Legislaturperiode 1.000 Menschen mit Behinderungen einen Inklusionsarbeitsplatz in Rheinland-Pfalz haben. Darauf wies die rheinland-pfäzische Sozial- und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler auf einer regionalen Informationsveranstaltung unter dem Motto „Zukunftsaufgabe Inklusionsfirmen“ hin, die gestern im Schloss Engers in Neuwied stattfand.

Lebenshilfe zum Spahn-Plan

Foto zeigt Ulla Schmidt
Ulla Schmidt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Bevor am 11. September im Bundesgesundheitsministerium Verbände zum geplanten Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz angehört werden, hat die Lebenshilfe heute den Entwurf scharf kritisiert.

Dank von Martin Theben zu seinem 50. Geburtstag

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Wenn es um die Geschichte des Berliner Gleichstellungsgesetzes geht, wenn vor Gericht für die Rechte behinderter Menschen gestritten wird, aber auch, wenn seine sechs Kinder auf der Matte stehen und den Papa fordern, dann ist der Berliner Rechtsanwalt Dr. Martin Theben zur Stelle. Am Sonntag durfte er sich aber von seinen Kindern und seiner Frau Bettina zu seinem 50. Geburtstag verwöhnen lassen. Zuvor hatte er aber noch Zeit, den kobinet-nachrichten ein paar Zeilen zu seinem Ehrentag zum halben Jahrhundert auf diesem Planeten zu schicken, in denen er u.a. denjenigen dankt, die immer wieder gegen Ungerechtigkeiten anrennen.

Bezahlbare Wohnungen fehlen

Foto zeigt Rotes Rathaus von Berlin
Rotes Rathaus von Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderungen in Berlin finden nur schwer ein passendes Quartier. Ein Defizit von mehr als 40 000 Wohnungen stellte heute die Berliner Zeitung in ihrer Verlagsbeilage „Leben mit Handicap fest“.

AbilityWatch mit ausführlicher Stellungnahme zur RISG-Anhörung

Buntes Plakat: NEIN zum Intensivpflege Stärkungs (wegsperr) Gesetz!!!
Buntes Plakat zum RISG
Foto: Anna Spindelndreier

Berlin (kobinet) Proteste im Bundesgesundheitsministerium, eine Petition mit über 110.000 Unterstützer*innen, ein Gesprächstermin mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sowie eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, all diese Register hat die Initiative AbilityWatch schon gezogen, um gegen die Pläne zu protestieren, dass intensivbeatmete Menschen zukünftig nur noch in Ausnahmefällen in der eigenen Wohnung unterstützt werden sollen. Für die am 11. September anstehende Anhörung zum Referentenentwurf der Bundesregierung für ein Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz (RISG) hat AbilityWatch nun auch eine ausführliche Stellungnahme abgegeben.

Infos zum Budget für Arbeit für Teilhabeberatung

EUTB Logo Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
EUTB Logo mit Unterzeile
Foto: EUTB

Berlin (kobinet) In ihrem Newsletter informiert die Fachstelle Teilhabeberatung u.a. über das Thema Budget für Arbeit und gibt für die Teilhabeberatungsstellen einen Überblick über das Thema.

Über 110.000 Unterstützer*innen für Petition zur Intensivpflege

Einrichtungsflur mit Text: STOPPT das Reha- und Intensivpflege-Schwächungs-gesetz (RISG)
Einrichtungsflur mit Schriftzug
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Vor kanpp vier Wochen wurde sie gestartet, mittlerweile wird die Petition von AbilityWatch zur Intensivpflege von über 112.000 Menschen auf der Petitionsplattform von change.org unterstützt. Dort heißt es: „Die Bundesregierung plant, Menschen, die mit Beatmung in ihrer eigenen Wohnung leben, grundsätzlich in Heime zu verlegen. Wir sagen Nein! und fordern Wahlmöglichkeiten für Betroffene, wo sie leben und gepflegt werden wollen.“

Antidiskriminierungsstelle Rheinland-Pfalz gefragter

Symbol Paragraf
Symbol Paragraf
Foto: kobinet

Mainz (kobinet) Menschen haben Probleme, eine Arbeit oder eine Wohnung zu finden, weil sie wegen ihrer ethnischen Herkunft, aufgrund ihres Geschlechts oder einer Behinderung abgelehnt werden. Oder ihnen wird aus ähnlichen Gründen eine Beförderung verweigert. In derartigen Fällen ist die seit 2012 eingerichtete Landesantidiskriminierungsstelle eine wichtige Ansprechpartnerin, um Hilfe zu erhalten. In den vergangenen beiden Jahren sind dort die Fallzahlen stark gestiegen.

Ansturm auf Berlins Futurium

Foto zeigt Besucher auf dem Dach des Futuriums
Besucherattraktion ist der Skywalk auf dem Futurium
Foto: sch

Berlin (kobinet) Das gerade in Berlin eröffnete Futurium erlebte an diesem Wochenende einen wahren Besucheransturm. Bis zum Abend riß die lange Schlange von interessierten Berlinern und Berlin-Besuchern am Spreeufer nicht ab. Hier dreht sich alles um die Frage „Wie wollen wir leben?“. Nach den vielen tausend Fragen, wie künftig Natur, Mensch und Technik aussehen sollen, war „Skywalk“ auf dem Dach sehr beliebt.

100 Jahre frauenpolitisches Engagement im SoVD

Logo des Sozialverbandes Deutschland
Logo des Sozialverbandes Deutschland
Foto: Sozialverband Deutschland (SoVD)

BERLIN (kobient) Mit einem Festakt ist im Sozialverband Deutschland (SoVD) in Berlin das politische Engagement der Frauen gewürdigt worden. Vor rund 170 Gästen aus Politik, Wissenschaft und Verbänden dankte Staatssekretärin Juliane Seifert den SoVD-Frauen für ihren unermüdlichen Einsatz. „Sie engagieren sich für die Rechte von sozial Benachteiligten, für pflegebedürftige Menschen, für Menschen mit Behinderung. Vielen Dank für dieses Engagement!“, sagte Juliane Seifert. Sie hob insbesondere das SoVD-Engagement für Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen hervor.

Informationsquelle: kobinet Nachrichten

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: kobinet

BERLIN (kobinet) Erst kürzlich haben die im August 2002 gegründeten kobinet-Nachrichten ihren 17. Geburtstag gefeiert – kobinet ist also fast „volljährig“, hat jedoch schon jetzt viele Informationen in gegenwärtig fast 35.000 Artikeln aus allen Bereichen der Selbsthilfe von Behinderungen Betroffener sowie der Sozialpolitik zu bieten.

Demo für Erhalt der Selbstbestimmung am 10. September in Berlin

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Am 11. September findet im Bundesgesundheitsministerium in Berlin die Anhörung zum Referentenentwurf der Bundesregierung zum umstrittenen Raha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz (RISG) statt. Um den Druck auf die Verantwortlichen zu erhöhen ruft der Berliner Verein ALS-mobil für den 10. September von 15:00 – 18:00 Uhr zu einer Demonstration vor dem Bundesgesundheitsministerium in der Friedrichstraße 108 in Berlin auf. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Finger weg von der Selbstbestimmung: Lasst Pflegebedürftigen ihr zu Hause!“

Rollstuhltennis-Wochenende in Köln

Eine Frau und ein Mann mit Rollstuhl auf dem Tennisplatz - Alles klar für hochklassiges Rollstuhltennis
Alles klar für hochklassiges Rollstuhltennis
Foto: Marienburger Sport-Club, Ronny Edelstein

KÖLN (kobinet) An diesem Wochenende finden auf der barrierefreien Anlage des Marienburger Sport-Clubs 1920 e.V. in Köln-Rodenkirchen unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin Henriette Reker zum achten Mal die Offenen Kölner Rollstuhltennis-Meisterschaften der Gold-Kraemer-Stiftung statt.

Wo Barrieren lebensgefährlich sind

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Helsa (kobinet) Barrieren behindern dieTeilhabe behinderter Menschen, Barrieren können aber auch lebensgefährliche Auswirkungen haben. Das erlebt Christian Lehmann aus Helsa, wenn er nach Kassel fahren will und eine stark befahrene Bundesstraße überqueren muss, weil er die Unterführung mit Treppen mit seinem Scooter nicht nutzen kann. Darüber hat die Hessisch Niedersächsische Allgemeine (HNA) kürzlich berichtet.

Probleme im ÖPNV – Bundesregierung sieht ausreichend Möglichkeiten, sich zu wehren

Paragraphenzeichen
Paragraphenzeichen
Foto: public domaine

BERLIN (kobinet) Aus Sicht der Bundesregierung sind die Möglichkeiten von Menschen mit Behinderungen, sich gegen rechtswidrige Ausschlüsse von der Mitnahme im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) oder gegen eine unzureichende Berücksichtigung ihrer Belange in den Nahverkehrsplänen gerichtlich wie außergerichtlich zu wehren, ausreichend. Das geht aus der Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor.

Wissen über Demenz wird breiter

Stilisiertes großes
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Die Initiative Demenz Partner begrüßte ihren 50.000sten Schulungsteilnehmer. Am 5. September fand in den Räumlichkeiten des Wohltätigkeitsvereins Al-Huleh für rund 20 Teilnehmende aus dem Sozial- und Migrationsbereich ein Kompaktkurs statt. Vertreter der Alzheimer Gesellschaft Berlin und der Deutschen Alzheimer Gesellschaft informierten in 90 Minuten über das Krankheitsbild und gaben zahlreiche praktische Tipps zum Umgang mit demenzerkrankten Menschen.

ISL fordert schnelles Signal von Jens Spahn für selbstbestimmtes Leben

Dr. Sigrid Arnade vor ISL Symbolen
Sigrid Arnade
Foto: Franziska VU

Berlin (kobinet) Die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums, Beatmungspatient*innen außer in Ausnahmefällen zukünftig nur noch stationär statt ambulant zu behandeln, lehnt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) vehement ab. Die Geschäftsführerin der ISL, Dr. Sigrid Arnade, fordert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in ihrer schriftlichen Stellungnahme zum Referentenentwurf der Bundesregierung zum Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz (RISG) auf, sofort aktiv zu werden und mit deutlichen Worten zu vermitteln, dass dieser Gesetzentwurf geändert wird. Am 11. September findet die mündliche Anhörung zum äusserst umstrittenen Referentenentwurf im Bundesministerium für Gesundheit statt.

Gewinner des SENovation-Award 2019 stehen fest

Gewinner des SENovation-Award 2019
Gewinner des SENovation-Award 2019
Foto: Benito Barajas

DORTMUND (kobinet) Die Gewinner des SENovation-Award 2019 stehen fest. Bereits zum zweiten Mal wurde der Gründerpreis für seniorenfreundliche Konzepte vergeben. Jeweils drei Vorgründer-Teams und drei Start-ups traten am 19. August beim Gastgeber, der SIGNAL IDUNA Gruppe in Dortmund, vor einer fünfköpfigen Jury aus Wirtschaft und Forschung zum Pitch an.

blista fordert zur Teilnahme an Konferenz auf

Plakat  der VBS-Konferenz
Plakat der VBS-Konferenz
Foto: Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista)

MARBURG (kobinet) Der Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik e. V. (VBS) veranstaltet vom 3. bis 7. August 2020 in der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. (blista) in Marburg den XXXVII. Kongress für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik mit dem Thema „Leben. Bildung. Partizipation. individuell – spezifisch – flexibel“.

Jennifer Sonntag über Trauer und Behinderung

Jennifer Sonntag mit Führhund Paul für das MDR-Format „Mit anderen Augen
Jennifer Sonntag mit Führhund Paul für das MDR-Format „Mit anderen Augen“
Foto: mdr

Leipzig (kobinet) Passend zum heutigen Start des in Leipzig bis zum 28. September stattfindenden Sterblichkeitsfestivals „Die Stadt der Sterblichen“ setzt sich die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag in einem Beitrag des mdr-Formats „Mit anderen Augen“ mit dem Thema Trauer und Behinderung auseinander. Die auch als Botschafterin für das Festival „Die Stadt der Sterblichen fungierende Jennifer Sonntag spricht dabei vor allem auch über ihre eigenen Erfahrungen nachdem sie blind wurde.

Bedürfnisse behinderter Menschen beim sozialen Wohungsbau berücksichtigen

Porträt von Jürgen Dusel
Portrait Jürgen Dusel am 14082018 in Berlin. ( © Henning Schacht Leuthener Str. 1 – D 10829 Berlin – phone (+49) 0177 6443393 -www.berlinpressphoto.de )
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Jürgen Dusel, der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung hat seine Forderung bekräftigt, wonach beim Bau von Wohnungen im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus immer die Bedürfnisse behinderter Menschen zu berücksichtigen sind. Dies machte der Beauftragte einem Bericht von evangelisch.de zufolge bei einer Veranstaltung am Mittwochabend in Mülheim an der Ruhr deutlich. Barrierefreieheit müsse ein zentrales Qualitätsmerkmal im Wohnungsneubau werden.

Stolperstein für Renata Rahel Drehmel nun ganz zerstört

Völlig zerstörter Stolperstein
Völlig zerstörter Stolperstein
Foto: Gesche-M. Cordes

Hamburg (kobinet) Am 3. September berichteten die kobinet-nachrichten darüber, dass der neu gesetzte „Stolperstein“ in der Gärtnerstr. 117 in Hamburg-Eimsbüttel beschädigt wurde, so dass der Name von Renata Rahel Drehmel nicht mehr lesbar ist. Nun wurde auch die verbliebene Inschrift „EINGEWIESEN 194? HEILANSTALT LANGENHORN ‚VERLEGT‘ 15.4.1943 JÜDISCHES KRANKENHAUS BERLIN TOT 11.6.1943“ zerstört, wie der Publizist Christian Mürner den kobinet-nachrichten mitteilte.

Marburger Behindertenbeirat trauert um Joe Visse

Dunkelheit
Dunkelheit
Foto: public domain

Marburg (kobinet) Der Behindertenbeirat der Universitätsstadt Marburg trauert um ihren langjährigen Franz-Josef „Joe“ Visse, der vor kurzem verstorben und sozusagen Gründervater des Beirates ist.

Umfrage zur Teilhabe bei Rock- und Popkonzerten

Symbol Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: kobinet

Dortmund (kobinet) Maren Grübnau promoviert zum Thema „kulturelle Teilhabe von Menschen mit Behinderung an Rock- und Popkonzerten“. Mit ihrer Arbeit verfolgt sie das Anliegen, die Rock- und Popkonzerte auf ihre Teilhabemöglichkeiten zu untersuchen. Daher ist die Teilnahme an einer von ihr gestarteten Befragung sehr wichtig, um einen Aufschluss darüber zu bekommen, welche Teilhabemöglichkeiten, also best practice Beispiele, es gibt, und wo die Hindernisse / Barrieren, die die Teilhabe behinderter Menschen an einem Konzert einschränken oder verhindern, liegen.

Deutsche Gebärdensprache wird ab 2021 zertifiziert

Symbol Gebärdensprache
DGS Symbol Gebärdensprache
Foto: public domain

BERLIN (kobinet) Nach Informationen des Präsidiums des Deutschen Gehörlosen-Bundes wird voraussichtlich im Jahr 2021 eine Sprachzertifizierung der Deutschen Gebärdensprache (DGS-Sprachzertifizierung) unter der federführenden Leitung der Abteilung Deaf Studies und Gebärdensprachdolmetschen an der Humboldt-Universität zu Berlin eingeführt.