Veröffentlicht am 11.09.2026 19:16 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
heute_show Foto: ZDF heute show
Mainz (kobinet)
Mit einem pfiffigen Spot auf YouTube wirbt die heute show des ZDF für ihr neues Angebot mit Audiodeskription. Auf den Spot, der auf rege Zugriffszahlen stößt, hat Christiane Möller vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 11.09.2026 13:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Plakat des inklusiven Sportfestes Foto: Lebenshilfe Berlin
BERLIN (kobinet)
Am Sonnabend lädt der SCL Sportclub der Lebenshilfe wieder in der Zeit von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr zum großen inklusiven Sportfest in das Laufstadion im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in der Cantianstraße ein. Von Torwandschießen und Basketball über Mini-Hürdenlauf und Kugelstoßen bis zur Kettlebell-Challenge ist für viele Interessen etwas dabei. Erwartet werden mehr als 1.000 Sportler aus Berlin, anderen Bundesländern und dem Ausland. Im Mittelpunkt stehen Sport, Spiel und Spaß ohne Leistungsdruck – ob mit oder ohne Behinderung.
Veröffentlicht am 11.09.2026 09:02 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
260911_Petition_EGH_Sachsen Foto: ZsL Sachsen
Dresden / Zwickau (kobinet)
Das Zentrum selbstbestimmt Leben Sachsen (ZsL Sachsen) ruft zur Unterstützung seiner Petition „Sachsen: Keine Kürzungen bei der Eingliederungshilfe und sozialen Teilhabe“ auf. Die Petition wurde vom Sächsischen Landtag veröffentlicht und kann derzeit öffentlich mitgezeichnet werden. „Menschenrechte, Selbstbestimmung und Teilhabe dürfen nicht von der jeweiligen Haushaltslage abhängig gemacht werden“, erklärte Manuel Schramm, Vorsitzender des ZsL Sachsen und Petent. Individuelle Rechte dürften nicht dem Spardruck zum Opfer fallen
Das Lausitzer Seenland baut sein barrierefreies und inklusives Freizeitangebot weiter aus. Mit den Sensory Bags und dem akustischen Leitsystem Piepsy stehen Gästen ab sofort zwei weitere Angebote zur Verfügung, die unterschiedliche Bedürfnisse aufgreifen und einen möglichst selbstbestimmten, entspannten und sicheren Aufenthalt in der Reiseregion ermöglichen. Die Angebote können kostenfrei in den beteiligten Touristinformationen der Region ausgeliehen werden. Damit richtet sich das Angebot an alle Menschen, die ihren Aufenthalt bewusster, entspannter oder selbstständiger gestalten möchten. Die Touristinformationen Senftenberg, Großräschen, Hoyerswerda sowie am Bärwalder See selbst sind alle barrierefrei zugänglich und nach den Kriterien von „Reisen für Alle“ zertifiziert.
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) und Rheinland-Pfalz arbeiten künftig enger beim Schutz vor Diskriminierung zusammen. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend von Rheinland-Pfalz, und Ferda Ataman, die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, unterzeichneten dazu am 9. September 2026 eine Vereinbarung über das gemeinsame Engagement für Antidiskriminierung. Damit trat Rheinland-Pfalz als elftes Bundesland dem „Bündnis gegen Diskriminierung“ bei.
Veröffentlicht am 11.09.2026 07:30 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Zeichnung von mehreren Kindern verschiedner Hautfarbe in Kreisen Foto: Pixabay/geralt
BERLIN (kobinet)
Der geplante Haushalt des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes den Erfordernissen für eine zukunftsgerichtete Kinder- und Jugendpolitik nicht gerecht. „Der Haushaltsentwurf des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend bleibt insgesamt hinter den Erwartungen zurück. Die geplanten Einsparungen zum Vorjahresansatz um rund 1,2 Milliarden Euro werden in mehreren Bereichen für Familien und Kinder zu Einschränkungen führen. So werden die vorgesehenen Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss und die geplante ersatzlose Streichung des Kindersofortzuschlags insbesondere die Situation vieler von Armut betroffener Familien und ihrer Kinder verschlechtern. Zusammen mit den im Haushalt des Bundesbauministeriums geplanten Einschnitten beim Wohngeld wird sich nach Einschätzung des Deutschen Kinderhilfswerkes die Kinderarmut in Deutschland dadurch weiter verschärfen.
Veröffentlicht am 11.09.2026 07:21 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Die Buchstaben a-ki-se auf angedeutetem Rollstuhl Foto: aktiv und selbstbestimmt e.V.
Berlin (kobinet)
Der Berliner Verein aktiv und selbstbestimmt (akse) feiert heute sein 10jähriges Bestehen. Seit zehn Jahren unterstützt der mittlerweile in der Bürogemeinschaft mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und anderen Selbstbestimmt Leben Organisationen in Berlin-Mitte ansässige und von behinderten Menschen betriebene Verein behinderte Menschen und ihre Angehörigen in vielen Fragen des Lebens mit Behinderung. Vor allem für Menschen, die Fragen zur Persönlichen Assistenz, zu Persönlichen Budgets und der Selbstorganisation von Assistent*innen haben, ist akse seit nunmehr zehn Jahren eine gute Adresse. Auf dem Programm steht heute eine von Raul Krauthausen moderierte Podiumsdiskussion mit dem akse-Team. Es gibt aber auch eine von Laura Mench moderierte offene Bühne mit externen Beiträgen, leckeres Essen, die Live-Band Jobirem sowie Karaoke und Party mit einem DJ.
Veröffentlicht am 11.09.2026 07:10 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Piktogram eines Bettes unter einem Dach in dem eine Person schläft Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images
BERLIN (kobinet)
Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) hat eine Ombudsstelle für Menschen mit Behinderungen eingerichtet. Die Anlaufstelle soll Betroffene, Angehörige sowie Fachpersonal bei Fragen und Anliegen zur Barrierefreiheit in der Schlafmedizin unterstützen. Die Betreuung übernimmt Nina Schweppe, Inhaberin von BEB-Schweppe. Die Arbeit der Ombudsstelle wurde am 10. September 2026 aufgenommen. Hintergrund der Einrichtung ist, dass Menschen mit Behinderungen im schlafmedizinischen Versorgungsalltag auf spezifische Hürden stoßen – etwa beim physischen Zugang zu Schlaflaboren, bei der verständlichen Aufklärung oder der individuellen Anpassung von Diagnose- und Therapieverfahren. Auch Behandelnde, Pflegende und Angehörige sehen sich häufig mit unbeantworteten Fragen konfrontiert, was zu Benachteiligungen in Diagnostik, Behandlung und Therapie führt. Die Ombudsstelle versteht sich als zentrale Vertrauensstelle. Ihre Kernaufgaben umfassen die Entgegennahme und Bearbeitung von Fragen und Anliegen, die Identifizierung von infrastrukturellen, kommunikativen und organisatorischen Barrieren sowie die gezielte Einbindung der Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in die Weiterentwicklung von Versorgungsstandards. Zudem soll sie alle Beteiligten für die Belange von Patient*innen mit besonderen Herausforderungen sensibilisieren.
Veröffentlicht am 11.09.2026 07:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Logo VdK Deutschland Foto: VdK Deutschland
BERLIN (kobinet)
Der Bundeshaushalt 2027 sieht Ausgaben von rund 555 Milliarden Euro vor, finanziert unter anderem durch fast 120 Milliarden Euro neue Schulden. Geplant sind Investitionen in Künstliche Intelligenz, Rechenzentren, Forschung, Schienen, Brücken, Krankenhäuser und Schulen. Verena Bentele, die Präsidentin des Sozialverbands VdK, kritisiert, der Sozialstaat werde dabei als Sparschwein behandelt. „Zukunftsinvestitionen dürfen nicht gegen soziale Sicherheit ausgespielt werden. In Menschen zu investieren heißt, auf Deutschlands Zukunft zu setzen. Ein Haushalt, der Milliarden für Beton und Rechenzentren einplant, aber bei Rente, Pflege und Gesundheit spart, verliert das Vertrauen der Menschen“, sagte Bentele anlässlich der Haushaltsdebatten in dieser Woche.
Wer Diskriminierung erlebt, braucht nach Ansicht des Bündnis AGG Reform Jetzt! Zeit. Zeit, um das Erlebte einzuordnen. Zeit, um Beratung zu finden. Und Zeit, um zu entscheiden, ob und wie die eigenen Rechte geltend gemacht werden sollen. Für bestimmte Ansprüche sieht das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bislang eine Frist von nur zwei Monaten vor. Der aktuelle Gesetzentwurf zur Reform des AGG, der derzeit im Bundestag beraten wird, soll diese Frist auf vier Monate verlängern. Doch auch das reicht nach Ansicht des Bündnisses nicht aus. Wenn das AGG jetzt nach 20 Jahren reformiert wird, muss die Reform Menschen tatsächlich dabei helfen, ihre Rechte durchzusetzen. Deshalb fordert das Bündnis AGG Reform Jetzt! in einer Petition deutlich längere und realistische Fristen.
Veröffentlicht am 10.09.2026 13:54 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Blick auf das Reichtagsgebäude in Berlin Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet)
Der Deutsche Caritasverband mahnt vor dem Abschluss der Haushaltsberatungen im Bundestag, die drängenden sozialen Fragen durch klare Priorisierungen im Bundeshaushalt 2027 zu beantworten. Anlässlich der Generaldebatte betont Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa, der Haushalt müsse in Zeiten knapper Kassen und kumulierter Krisen überzeugende Antworten auf die Sorgen der Menschen geben. Neben Klimaschutz und der Resilienz des Sozialstaats sei es unerlässlich, das Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte zu stärken. „Der Haushalt 2027 muss sicherstellen, dass sich die Menschen auf innere, äußere und soziale Sicherheit gleichermaßen verlassen können“, so Welskop-Deffaa.
Veröffentlicht am 10.09.2026 07:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
A hand displaying a thumbs down gesture against a vivid green background. Foto: Anastasiya Badun
Berlin (kobinet)
Zum schlechten Abschneiden bei Pisa fällt nach Informationen des Berliner Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen Hartmut Stäker als Erstes ein, dass die Inklusion schuld sei. Dies sagte der Präsident des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes auf die Frage nach den Ursachen der Misere am 9. September 2026 auf radioeins. Er mache damit Schüler mit Behinderungen zu Sündenböcken für die Probleme des Schulsystems. Dabei lernen überhaupt nur in wenigen Klassen Kinder mit Behinderungen, kritisiert der Berliner Landesbeirat. Uwe Wegener, stellvertretender Vorsitzender des Landesbeirats für Menschen mit Behinderungen von Berlin, sagte dazu: „Wir weisen diese Diskriminierung aufs Schärfste zurück. Nicht Kinder mit Behinderungen sind das Problem, sondern schlechte Bedingungen an vielen Schulen: zu wenig Personal, zu große Klassen sowie fehlende Schulbegleiter/Schulbegleiterinnen und Inklusionslehrer/Inklusionslehrerinnen.“
Veröffentlicht am 10.09.2026 07:20 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Logo VdK Deutschland Foto: VdK Deutschland
Berlin (kobinet)
Der Sozialverband VdK Saarland hat im Geschäftsjahr 2025 für seine Mitglieder knapp 5,2 Millionen Euro an Nachzahlungen und Rentenansprüchen erstritten. Insgesamt wurden 4.489 Verfahren abgeschlossen, darunter 1.410 Anträge, 2.264 Widersprüche und 783 Klagen sowie 32 Berufungen. Im Durchschnitt war fast jeder zweite Widerspruch und jede zweite Klage erfolgreich. Die bearbeiteten Fälle betrafen vor allem die Bereiche Schwerbehinderung und gesetzliche Rentenversicherung, gefolgt von Pflege- und Krankenversicherung. Im Bereich Schwerbehinderung führten jeder zweite Widerspruch und fast drei Viertel der Klagen zum Erfolg. Bei der Krankenversicherung waren es jeder zweite Widerspruch und fast jede zweite Klage. Die Nachzahlungen umfassten unter anderem Krankengeld, Erwerbsminderungsrente oder Witwen- und Waisenrente. Die zwölf hauptamtlichen VdK-Juristen und ehrenamtlichen Mitarbeiter führten rund 14.000 Beratungsgespräche durch.
Veröffentlicht am 10.09.2026 07:01 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
rotes Ausrufezeichen Foto: ht
BERLIN (kobinet)
Anlässlich des heutigen bundesweiten Warntags weist das Deutsche Institut für Menschenrechte darauf hin, dass Menschen mit Behinderungen im Zivil- und Katastrophenschutz dringend stärker berücksichtigt werden müssen. In Notlagen und Katastrophen ist ihr Sterberisiko bis zu viermal höher als das von Menschen ohne Behinderungen. „Barrierefreie Infrastruktur und Kommunikation sind im Katastrophenfall entscheidend. Ob Warnungen nicht nur akustisch, sondern auch optisch erfolgen, Fluchtwege oder Schutzräume barrierefrei zugänglich sind oder Informationen in Leichter Sprache zur Verfügung stehen, beeinflusst maßgeblich die Überlebenschancen von Menschen mit Behinderungen“, erklärt Britta Schlegel, Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte.
Veröffentlicht am 10.09.2026 07:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Logo Sozialverband VdK Bayern e.V. Foto: Sozialverband VdK Bayern e.V.
MÜNCHEN (kobinet)
Nach den Plänen der Bundesregierung sollen Haushaltslöcher wieder einmal auf Kosten der Sozialversicherten gestopft werden. Gegen diese unsozialen Reformen geht der Sozialverband VdK Bayern am Donnerstag, 17. September auf die Straße. Der Auftakt ist um 14.00 Uhr auf dem Königsplatz in München. Wesentliche VdK-Kritikpunkte an den Plänen sind die Gesundheits-, Pflege- und Rentenpolitik. Der anschließende Protestmarsch geht bis zum Siegestor, vorbei an der VdK-Landesgeschäftsstelle in der Schellingstraße. Aus ganz Bayern reisen VdK-Mitglieder und ehrenamtlich Engagierte zur Demonstration an. Der Verband rechnet mit mindestens 2000 Teilnehmenden.
Veröffentlicht am 10.09.2026 06:39 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht (?)
Infozeichen Foto: Susanne Göbel
Marburg (kobinet)
Der Zugang zur Fachberatung bei geschlechtsspezifischer und sexualisierter Gewalt ist für Frauen und Mädchen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen häufig noch immer mit zahlreichen Hürden verbunden. Um dies zu ändern, setzt sich der Frauennotruf Marburg e.V. bereits seit vielen Jahren intensiv dafür ein, die Unterstützung von Beginn an möglichst barrierefrei und zugänglich zu gestalten.
Veröffentlicht am 10.09.2026 05:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
260922_Vogel_Zaun_@manuke Foto: manuke
Dresden (kobinet)
Die Historikerin Alina Sonnefeld stellt ihre Masterarbeit vor, die sich auf den Roman „Dezemberfahrt“ von Matthias Vernaldi bezieht, in dem es um die Erfahrungen eines Menschen mit Behinderung in der DDR geht. Die Veranstaltung findet am 22. September 2026 um 17:00 Uhr in den Räumen des Verband der Körperbehinderten der Stadt Dresden, Strehlener Straße 24 Erdgeschoss links, in 01069 Dresden statt und kann auch online verfolgt werden, wie es in der Ankündigung heißt.
Veröffentlicht am 09.09.2026 16:54 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V. Foto: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.
BERLIN (kobinet)
Anlässlich der aktuellen Ergebnisse der PISA-Studie fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Sofortmaßnahmen zur Verringerung sozialer Ungleichheiten und zur Bekämpfung von Kinder- und Familienarmut. Die Studie zeigt, dass der Bildungserfolg in Deutschland nie zuvor so stark vom Elternhaus abhing wie heute. Von 100 Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien schaffen es demnach nur zwei in den Spitzenbereich der Kompetenzen, während dies bei Gleichaltrigen aus privilegierten Elternhäusern 25 – also zehnmal so vielen – gelingt. Kaum ein Land schneidet hier schlechter ab als Deutschland: In mehr als neun von zehn untersuchten Staaten gelingt es besser, den Bildungserfolg von der sozialen Herkunft zu lösen. Besonders alarmierend sei, dass sich die herkunftsbedingten Unterschiede international zuletzt eher verringerten, in Deutschland seit 2015 jedoch wieder wuchsen.
Veröffentlicht am 09.09.2026 16:48 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Logo Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. — ISL Foto: Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. — ISL
KÖLN (kobinet)
Die Beratungsstelle „Selbstbestimmt Leben“ Behinderter Köln e.V. hat heute mehr als 37.000 Unterschriften einer Change.org-Petition an die Fraktionen des Kölner Rates übergeben. Die Petition „Stoppt die Streichung des Zentrums für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Köln“ fordert die Rücknahme der geplanten Streichung der Fördergelder durch die Stadt Köln. Innerhalb einer Woche stieg die Zahl der Unterschriften von rund 2.500 auf über 37.000 – ausgelöst durch Proteste vor dem Kölner Rathaus am 2. September 2026.
Veröffentlicht am 09.09.2026 16:47 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Gina Boettcher freut sich über ihre Medaille Foto: Dominik Tuerk / DBS
FRECHEN (kobinet)
Am zweiten Wettkampftag der Europameisterschaften in der Türkei jubelte das deutsche Nationalteam im Para Schwimmen über Edelmetall en masse: Dreimal Gold für Gina Böttcher, Elena Semechin und Taliso Engel, zweimal Silber für Mira Jeanne Maack und Josia Topf sowie zweimal Bronze für Verena Schott und Philip Hebmüller. Hinzu kamen zwei vierte Plätze.
Veröffentlicht am 09.09.2026 16:47 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Infozeichen Foto: Susanne Göbel
Nieder-Olm (kobinet)
Am 25. September 2026 findet von 17:00 bis ca. 19:30 Uhr in der Liesel-Metten-Schule, Maria-Montessori-Straße 2, in 55268 Nieder-Olm ein Infoabend zum inklusiven Wohnen in Nieder-Olm mit dem Titel „Zusammen wohnen – mit und ohne Behinderung“ statt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird unter https://www.inklusives-rheinhessen.de/#anmeldung gebeten. „Viele junge Menschen träumen davon, von zu Hause auszuziehen: unabhängig von den Eltern leben, mit Freundinnen und Freunden zusammenwohnen, selbstständig werden. Für Menschen mit Behinderung ist das oft schwer. Häufig gibt es nur ein Wohnheim oder eine Wohngruppe – eine andere Möglichkeit fehlt. Das lässt sich ändern. Inklusives Wohnen heißt: Menschen mit und ohne Behinderung leben selbstbestimmt zusammen. Jede Person bekommt dabei die Unterstützung, die sie braucht. Das kann eine Wohngemeinschaft sein, eine Hausgemeinschaft mit eigenen Wohnungen im selben Haus oder eine aktive Nachbarschaft, in der man sich gegenseitig hilft. Beim Infoabend in Nieder-Olm zeigen wir, wie das geht – und wie so etwas auch bei uns in Rheinhessen entstehen kann“, heißt es in der Ankündigung.
Veröffentlicht am 09.09.2026 16:47 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Pierre Senska sprintete am letzten Wettkampftag auf Platz drei Foto: Peter Maurer / DBS
FRECHEN (kobinet)
Das deutsche Para Radsport-Nationalteam reist mit fünf Medaillen von den Weltmeisterschaften im amerikanischen Huntsville nach Hause. Bei drückenden Temperaturen von bis zu 40 Grad an allen Wettkampftagen beendete das Aufgebot von Bundestrainer Gregor Lang die Titelkämpfe mit einmal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze. Pierre Senska sprintete am letzten Wettkampftag auf Platz drei. Bei der WM in Huntsville kämpften rund 350 Athletinnen und Athleten aus 49 Nationen um die Medaillen. Neben der starken Konkurrenz entwickelte sich wie befürchtet die Hitze zu einem entscheidenden Faktor auf den Kursen. Im Zeitfahren trumpfte das deutsche Team auf: Dreiradfahrer Maximilian Jäger sorgte in dieser Disziplin für den einzigen deutschen WM-Titel und fährt mit dem begehrten Regenbogen-Trikot nach Hause. Darüber hinaus wurde Marie Quellhorst wie schon 2025 Vize-Weltmeisterin. Dreiradfahrerin Angelika Dreock-Käser holte ebenso Bronze wie WM-Debütant und Handbiker Daniel Ulmann. Die einzige deutsche Medaille im Straßenrennen steuerte Pierre Senska am Abschlusstag mit Rang drei in der C1-Klasse zur Bilanz bei.
Veröffentlicht am 09.09.2026 16:47 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Logo Liga Selbstvertretung Foto: Liga Selbstvertretung
Singen (kobinet)
Zu einer Auftaktveranstaltung für interessierte behinderte Menschen aus Baden-Württemberg zur eventuellen Gründung einer LIGA Selbstvertretung am 14. Oktober 2026 um 18.00 online via ZOOM lädt Britta Schade ein. Die LIGA Selbstvertretung ist die Politische Interessenvertretung der Selbstvertretungs-Organisationen behinderter Menschen in Deutschland (DPO Deutschland). Im Vorfeld des Welttages der Menschen mit Behinderungen haben sich am 2. Dezember 2015 elf bundesweit aktive Selbstvertretungs-Organisationen behinderter Menschen in Berlin zur „LIGA Selbstvertretung – DPO Deutschland“ zusammengeschlossen. Auf internationaler Ebene steht die Abkürzung DPO für „Disabled Persons Organizations“ und das unbedingte Prinzip der Selbstvertretung. Das gegründete Aktionsbündnis fordert, dass im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention behinderte Menschen und ihre Organisationen im Mittelpunkt der Weiterentwicklung der Behindertenpolitik stehen müssen, im Bund wie auch auf Länderebene. http://liga-selbstvertretung.de. Eingeladen zu dem Treffen sind Selbstvertretungsorganisationen und alle Menschen die mit Behinderungen/chronischen Krankheiten in Baden-Württemberg leben und sich dort engagieren (wollen).
Veröffentlicht am 09.09.2026 16:47 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Die siebenjährige Erla startet im September an einer Regelgrundschule Foto: privat, Erla Schalamon
MÜNCHEN (kobinet)
Die siebenjährige Erla Schalamon wird am 15. September 2026 an der Alois-Kober-Grundschule in Kötz eingeschult. Erla ist stark sehbehindert und besucht als erstes Kind mit dieser Beeinträchtigung inklusiv die Regelschule. Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. (BBSB) unterstützt die Familie bei diesem Schritt.
Veröffentlicht am 09.09.2026 16:46 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Logo VdK Deutschland Foto: VdK Deutschland
BERLIN (kobinet)
Anlässlich der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 fordert der Sozialverband VdK einen Kurswechsel in der Sozialpolitik. VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisiert, dass bundespolitische Themen wie Rente, Gesundheitsversorgung, Pflege und öffentliche Infrastruktur im Wahlkampf dominiert hätten, ohne dass die Bundesregierung überzeugende Lösungen für die Sorgen der Menschen vorlege. Stattdessen verbinden diese mit den Reformvorhaben der Regierung die Angst vor weiteren Kürzungen. Dies führe zu einem Vertrauensverlust, der extremen Kräften zugutekomme.
Veröffentlicht am 09.09.2026 16:46 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
260905_CDD_Erfurt_Nancy Foto: Nancy Frind
Erfurt (kobinet)
Am 5. September 2026 wurde Erfurt wieder bunt: Rund 5.500 Menschen gingen beim Christopher Street Day (CSD) gemeinsam auf die Straße. Unter dem Motto Empowerment und Resilienz wurde für Vielfalt, Zusammenhalt und ein selbstbestimmtes Leben ein Zeichen gesetzt. „Die Stimmung war dabei einfach genial – bunt, laut und voller positiver Energie. Auch ich durfte in diesem Jahr wieder einen eigenen Redebeitrag halten. Dabei war mir eine Botschaft besonders wichtig: Auch Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen sind vielfältig (Queer). Für mich gehört diese Vielfalt ganz selbstverständlich zu einer offenen und bunten Gesellschaft dazu“, berichtet Nancy Frind, die für die Behindertenbewegung beim Erfurter Christopher Street Day mitmischte.
Der heute veröffentlichte Streubomben-Monitor 2026 zeigt einen alarmierenden Anstieg der Opferzahlen durch Streumunition im Berichtszeitraum 2025. Von den insgesamt 1.063 Getöteten und Verletzten waren 87 Prozent Zivilistinnen und Zivilisten. Angriffe mit Streumunition wurden durch den Iran, Myanmar, Russland, Thailand und die Ukraine dokumentiert. Die höchste Zahl an Opfern verzeichnete die Ukraine. Die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI), die den Monitor mit herausgibt, fordert mehr finanzielle Unterstützung für die Opfer, Räumung und Gefahrenaufklärung.
Veröffentlicht am 08.09.2026 14:05 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Portrait von Ulla Schmidt mit einem Logo der Lebenshilfe im Hintergrund Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe
BERLIN (kobinet)
Zum heutigen Tag der pflegenden Angehörigen fordert die Bundesvereinigung Lebenshilfe den Erhalt der Verhinderungspflege. Dazu erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Gesundheitsministerin: „Für pflegende Angehörige wäre es eine Katastrophe, wenn durch das geplante Pflegeneuordnungsgesetz die Verhinderungspflege wegfallen würde. Eltern, die ihr Kind mit Unterstützungsbedarf über viele Jahre pflegen, sind auf diese Leistung angewiesen. Die Familien brauchen in ihrem sehr belastenden Alltag auch mal eine Auszeit, in der sie die Pflege in vertrauenswürdige Hände geben können. Sonst bricht das Familiensystem irgendwann zwangsläufig zusammen. Und in der Regel sind es die Mütter, die ihre Berufstätigkeit einschränken und zu Hause die Pflege übernehmen. Daher muss die Verhinderungspflege unbedingt ohne Abstriche erhalten bleiben.“
Angesichts der heute veröffentlichten PISA-Ergebnisse fordert das Deutsche Kinderhilfswerk Bund, Länder, Kommunen und Schulen auf, einen wesentlich stärkeren Fokus auf die Bildungsgerechtigkeit in Deutschland zu legen. „In Deutschland hängen Bildungs- und Teilhabechancen weiterhin in erschreckend hohem Maße von der sozialen Herkunft ab. Das ist seit vielen Jahren bekannt, ohne dass wirksam entgegengesteuert wird. Diese Benachteiligung von Kindern aus Familien, die von Armut betroffen sind, widerspricht dem Recht jedes Kindes auf diskriminierungsfreien Zugang zu Bildung und auf bestmögliche Entwicklung. Kein Bildungssystem kann langfristig erfolgreich sein, ohne Chancengerechtigkeit sicherzustellen. Bildung ist der Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe und für den chancengerechten Zugang zu einer angemessenen beruflichen Entwicklung. Deshalb braucht es jetzt entschlossenes politisches Handeln von Bund, Ländern und Kommunen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.
Veröffentlicht am 08.09.2026 10:57 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Logo VdK Deutschland Foto: VdK Deutschland
BERLIN (kobinet)
Anlässlich des heutigen bundesweiten Tags der pflegenden Angehörigen fordert der Sozialverband VdK eine deutlich bessere soziale Absicherung für die Millionen Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen – häufig unbezahlt und rund um die Uhr. Rund 80 Prozent aller pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause versorgt, meist von ihren Angehörigen, so VdK-Präsidentin Verena Bentele.
Veröffentlicht am 08.09.2026 10:54 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Die Absichtserklärung wird vorgestellt Foto: LAG WfbM Rheinland-Pfalz e.V.
MAINZ (kobinet)
Die Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (LAG WfbM) Rheinland-Pfalz hat am 7. September 2026 in Ingelheim ihr 50-jähriges Bestehen sowie 20 Jahre Budget für Arbeit gefeiert. An der Veranstaltung nahmen über 400 Menschen teil. Mit einer gemeinsamen Absichtserklärung wollen die Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen Rheinland-Pfalz, das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend, die Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz, die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz und die Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz das Budget für Arbeit deutlich stärken. Ihr gemeinsames Ziel: Sie bündeln ihre Kompetenzen, Erfahrungen und Netzwerke und setzen sich dafür ein, vom 1. Januar 2027 bis Ende 2028 170 neue Budget-Arbeitsplätze in Rheinland-Pfalz zu schaffen.
Veröffentlicht am 08.09.2026 07:21 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Tagungsplakat des bifos Foto: bifos
Kassel (kobinet)
Der Schock sitzt bei vielen, so auch bei behinderten Menschen, nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt tief. Um damit umzugehen und nach Handlungsmöglichkeiten zu suchen, könnte die Tagung des Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) und des Projekt „Aktiv Teilhabe gestalten“ des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) am 16. und 17. Oktober 2026 in Kassel interessant sein. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Nicht neutral! Haltung zeigen und Inklusion verteidigen“. „Wir erleben derzeit, wie ausgrenzende, ableistische und rechte Einstellungen wieder stärker werden. In politischen Debatten und gesellschaftlichen Diskussionen geraten Teilhabe, Selbstbestimmung und Rechte zunehmend unter Druck. Viele Aktivist*innen und Selbstvertreter*innen berichten außerdem von Anfeindungen im Alltag, in sozialen Medien oder bei öffentlichen Events. Mit unserer zweitägigen Veranstaltung wollen wir Raum schaffen, um über diese Entwicklungen ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam wollen wir Erfahrungen austauschen, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen einordnen und darüber diskutieren, wie wir uns gegenseitig stärken und solidarisch handeln können“, heißt es in der Ankündigung der bundesweiten Veranstaltung, für die die Anmeldung noch möglich ist.
Veröffentlicht am 08.09.2026 07:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Mit dem Traktor kann der 15-Jährige künftig den Führerschein der Klasse T absolvieren und im Familienbetrieb mitarbeiten Foto: Paravan
PFONSTETTEN-AICHELAU (kobinet)
Wochenlang hatte Paul diesem Tag entgegengefiebert. Schon bei seiner Ankunft im Paravan Mobilitätspark Aichelau wurde deutlich, wie groß seine Leidenschaft für John Deere ist: Die Räder seines Rollstuhls zieren Motive der grünen Traktoren, selbst seine Orthesen tragen das typische John-Deere-Design. Als der 15-Jährige schließlich den Schlüssel für seinen individuell angepassten Traktor entgegennimmt, erfüllt sich für ihn und seine Familie ein lang gehegter Traum. Für Paul ist der John Deere weit mehr als eine Arbeitsmaschine – er eröffnet ihm die Möglichkeit, den Traktorführerschein der Klasse „T“ auf seiner eigenen Maschine zu absolvieren und künftig im landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern die Mitarbeiter zu unterstützen. Künftig wird Paul im Milchviehbetrieb seiner Eltern eigene Aufgaben übernehmen und mit dem Traktor selbstständig zu den Feldern fahren.
Veröffentlicht am 08.09.2026 06:55 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
260902_Bahnaktion_Hamburg_Hbf Foto: Anti-ableistische Aktion Nord
Hamburg (kobinet)
„‚Ich will, dass Barrierefreiheit zur Priorität wird‘, begründet Lecomte die Besetzung des Bahnsteigs. ‚Es ist nicht nur nice to have, sondern verpflichtend, dass die Bahn Redundanzen schafft.‘ Konkret fordert Lecomte unter anderem mindestens zwei barrierefreie Zugänge für jeden Bahnsteig. Außerdem sollen defekte Aufzüge schneller als in sechs Monaten repariert werden. ‚In der Zeit könnte ich ein Haus bauen‘, sagt sie.“ So heißt es in einem Bericht der Tageszeitung taz vom 6. September 2026 über die Besetzungsaktion von vergangenem Dienstag am Hamburger Hauptbahnhof. Um 23.10 Uhr fuhr die Regionalbahn aus Uelzen am Gleis 13 ein, es war einer der letzten Züge an diesem Abend. 15 Aktivist:innen der Gruppen „Robin Wood“ und „Anti-ableistische Aktion Nord“ stiegen aus. Sie halfen den Rollstuhlnutzer*innen Cécile Lecomte und Joni* aus dem Zug, doch der Aufzug am Gleis war kaputt – und dies seit Juni 2026. So führten die Aktivist*innen eine Besetzung des Gleises durch und protestierten gegen die Deutsche Bahn.
Veröffentlicht am 08.09.2026 06:21 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
64f961fb9745f65f456c9ecf Foto: Unbekannt
Berlin (kobinet)
Nach den Parlamentsferien geht es ab heute, 8. September 2026, mit der Arbeit im Deutschen Bundestag wieder richtig los. Auf dem Programm steht die viertägige Beratung des Bundeshaushalts 2027. Die Haushaltsberatungen sind deshalb von entscheidender Bedeutung, weil hiermit der finanzielle Rahmen für das Handeln der Bundesregierung abgesteckt wird und entscheidende Richtungsstellungen erfolgen. Am 10. September wird voraussichtlich ab 17:50 Uhr der Haushaltsplan des Bundesgesundheitsministerium und am 11. September ab 9:00 Uhr der Haushalt des Bundesministerium für Arbeit und Soziales debattiert. Aber auch die Haushaltsdebatten zu den anderen Ressorts können für behinderte Menschen hochinteressant sein. Die Debatten werden auf www.bundestag.de live im Internet übertragen.
Veröffentlicht am 08.09.2026 06:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Pride Parade am 13.7.2024 in Berlin Foto: Bündnis Pride Parade
Berlin (kobinet)
Am 19. September 2026 findet die „behindert und verrückt feiern“ Pride Parade in Berlin statt. Ab 15:00 Uhr werden behinderte Menschen, Menschen mit und ohne psychiatrische Diagnosen sowie ihre Unterstützer*innen auf die Straße gehen. „Mit dem diesjährigen Motto ’selbstbestimmt und laut!‘ werden wir uns selbstbewusst so zeigen, wie wir sind, und gegen Diskriminierung demonstrieren“, heißt es in der Ankündigung des Veranstaltungsteams. Die Pride Parade startet am 19. September um 15:00 Uhr an der Hasenheide / Ecke Jahnstraße. Dann tanzt, rollt und humpelt der Zug mit einem kleinen Schlenker über den Rio-Reiser-Platz zum Endpunkt am Café Südblock, Kottbusser Tor. Dort gibt es ab ca. 17:30 / 18:00 Uhr die Schlusskundgebung mit einem Bühnenprogramm.
Veröffentlicht am 08.09.2026 04:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
261023_MAIK_Kongress_2026 Foto: MAIK
München (kobinet)
Am 23. und 24. Oktober 2026 findet in München der 19. MAIK Kongress (hervorgegangen aus dem Münchner Außerklinischer Intensiv Kongress) statt, dessen Thema die außerklinische Intensivversorgung unter den verschiedensten Blickwinkeln ist. Denn diese spezifische Versorgungsform für rund 30.000 Menschen unterschiedlichen Alters wird von vielen Berufsgruppen getragen. Deren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Medizin, Pflege, Therapie unterschiedlicher Fachrichtung, Hilfsmittelversorgung, Krankenkassen, des Medizinischen Dienstes tauschen sich auf dem Kongress zwei Tage lang miteinander aus. Im Zentrum stehen die Menschen mit Bedarf an außerklinischer Intensivversorgung, die den Kongress aktiv mitgestalten. Genannt seien Dinah Radtke, Anika Zinken, Josephine Otto, Benjamin Bechtle, Amelie und Henriette Cartolano, Matthias Küffner, Michael Mehringer sowie eine Selbsthilfegruppe Tracheostoma. Auch pflegende Angehörige kommen zu Wort und es gibt Formate zu sozialrechtlichen Fragen sowohl in der häuslichen Versorgung als auch der Versorgung von Kindern und jungen Menschen, heißt es in der Ankündigung für den Kongress.
Veröffentlicht am 07.09.2026 16:05 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Geldscheine Foto: Gerhard Bartz
BERLIN (kobinet)
Die im Sozialstaatsbündnis zusammengeschlossenen Organisationen appellieren anlässlich der Haushaltswoche im Deutschen Bundestag, zentrale sozialpolitische Aufgaben im Bundeshaushalt für 2027 auskömmlich zu finanzieren. Der Sozialstaat ist ein zentraler Pfeiler des Gemeinwesens und der Demokratie. Von seinen vielfältigen Leistungen und Funktionen profitieren wir alle: Alte und Junge, Kranke und Gesunde, Arbeitslose und Beschäftigte, Menschen mit und Menschen ohne Beeinträchtigung. Er ist Garant für sozialen Frieden in einer Phase tiefgreifender Veränderungen und Transformationen. Er schafft soziale Sicherheit in unsicheren Zeiten.
Veröffentlicht am 07.09.2026 15:57 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Wappen Bundesland Freistaat Bayern Foto: Gemeinfrei, public domain
MÜNCHEN (kobinet)
Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales fördert zwei Bauprojekte der Isar-Würm-Lech gGmbH mit insgesamt bis zu 4,8 Millionen Euro. Davon entfallen bis zu 2,9 Millionen Euro auf die Modernisierung der Werkstätte für Menschen mit Behinderung in Landsberg und bis zu 1,9 Millionen Euro auf den Neubau einer Förderstätte in Machtfing.