DÜSSELDORF (kobinet)
Die Sommer-Ferien haben begonnen.
Viele Familien freuen sich auf Erholung.
Erholung bedeutet: Man macht eine Pause vom Alltag.
Man ruht sich aus und tankt neue Kraft.
Doch für viele Menschen ist Urlaub zu teuer.
Das gilt besonders in Nord-rhein-West-falen.
Alles wird teurer.
Hotels und Unter-künfte kosten mehr.
Unter-künfte sind Orte zum Schlafen auf Reisen.
Zum Beispiel: Hotels oder Ferien-Wohnungen.
Ausflüge und Freizeit-Angebote kosten mehr.
Freizeit-Angebote sind Dinge für die freie Zeit.
Zum Beispiel: Sport, Basteln oder Ausflüge.
Auch Essen und Fahren kosten mehr.
Deshalb können viele Familien keinen Urlaub machen.
IT.NRW hat das gemessen.
IT.NRW ist ein Amt in Nord-rhein-West-falen.
Das Amt sammelt und prüft Zahlen.
Das Amt hat gezählt:
Rund 4,1 Millionen Menschen konnten keinen Urlaub machen.
Das war im Jahr 2024.
Besonders betroffen sind Allein-Erziehende.
Allein-Erziehende sind Mütter oder Väter.
Sie ziehen ihre Kinder alleine groß.
Es gibt keine zweite erwachsene Person im Haus.
Auch Familien mit vielen Kindern haben wenig Geld.
Dazu kommt noch ein anderes Problem.
In den Ferien brauchen Eltern Betreuung für ihre Kinder.
Betreuung bedeutet: Jemand passt auf die Kinder auf.
Zum Beispiel in einem Ferien-Programm oder einer Kinder-Gruppe.
Das Land Nord-rhein-West-falen gibt Geld für Familien-Urlaub.
NRW steht für Nord-rhein-West-falen.
Im Jahr 2026 sind das 3,4 Millionen Euro.
Aber dieses Geld reicht nicht.
Bedarf bedeutet: Was Menschen brauchen.
Viel mehr Familien brauchen Hilfe, als Geld da ist.
Deshalb fordert Horst Vöge mehr Hilfe vom Land.
Horst Vöge ist der Chef vom DGB Nord-rhein-West-falen.
DGB Nord-rhein-West-falen ist ein Verband für Arbeit-nehmer.
Arbeit-nehmer sind Menschen, die bei einem Betrieb arbeiten.
Er hat 3 Forderungen.
Erstens: mehr Geld für Familien-Urlaub.
Zweitens: mehr bezahlbare Angebote in den Ferien.
Drittens: Betreuung für Kinder in den Ferien.
Diese Betreuung soll nah am Wohn-Ort sein.
Horst Vöge sagt noch etwas Wichtiges.
Viele Familien mit wenig Geld wohnen in schlecht gedämmten Wohnungen.
Dämmung bedeutet: Ein besonderes Material in den Wänden.
Dieses Material hält Wärme und Kälte draußen.
Ohne Dämmung wird die Wohnung im Sommer sehr heiß.
Deshalb brauchen diese Familien Urlaub noch dringender.

Foto: Pixabay/Prawny
DÜSSELDORF (kobinet) Mit dem Start der Sommerferien freuen sich viele Familien auf Erholung und gemeinsame Zeit. Für zahlreiche Menschen in Nordrhein-Westfalen ist ein Urlaub jedoch keine Option. Durch die Preissteigerungen für Unterkünfte, Freizeitangebote, Verpflegung und Mobilität werden selbst Kurzurlaube innerhalb Deutschlands oder im benachbarten Ausland für viele Familien zu teuer. Laut Mitteilung von IT.NRW wohnten im vergangenen Jahr rund 4,1 Millionen Menschen in Haushalten, die es sich nicht leisten konnten, eine Woche im Jahr außerhalb der eigenen vier Wände Urlaub zu machen.
Besonders Alleinerziehende und kinderreiche Familien sind von dieser Entwicklung betroffen. Gleichzeitig stellen die langen Ferien viele Eltern vor große organisatorische Herausforderungen bei der Kinderbetreuung. Zwar fördert das Land NRW Urlaubsaufenthalte einkommensschwacher Familien und stellt dafür 2026 insgesamt 3,4 Millionen Euro bereit. Doch die Fördermittel reichen seit Jahren nicht aus, um den hohen Bedarf zu decken.
„Wir fordern deshalb eine deutliche Stärkung der Familienferienförderung sowie mehr bezahlbare Ferien- und Erholungsangebote. Ebenso braucht es eine verlässliche, wohnortnahe und bezahlbare Ferienbetreuung“, sagt Präsident Horst Vöge – gerade vor dem Hintergrund, dass einkommensschwache Familien überdurchschnittlich häufig in schlecht gedämmten und deshalb in stark aufgeheizten Wohnungen leben.

Foto: Pixabay/Prawny
DÜSSELDORF (kobinet) Mit dem Start der Sommerferien freuen sich viele Familien auf Erholung und gemeinsame Zeit. Für zahlreiche Menschen in Nordrhein-Westfalen ist ein Urlaub jedoch keine Option. Durch die Preissteigerungen für Unterkünfte, Freizeitangebote, Verpflegung und Mobilität werden selbst Kurzurlaube innerhalb Deutschlands oder im benachbarten Ausland für viele Familien zu teuer. Laut Mitteilung von IT.NRW wohnten im vergangenen Jahr rund 4,1 Millionen Menschen in Haushalten, die es sich nicht leisten konnten, eine Woche im Jahr außerhalb der eigenen vier Wände Urlaub zu machen.
Besonders Alleinerziehende und kinderreiche Familien sind von dieser Entwicklung betroffen. Gleichzeitig stellen die langen Ferien viele Eltern vor große organisatorische Herausforderungen bei der Kinderbetreuung. Zwar fördert das Land NRW Urlaubsaufenthalte einkommensschwacher Familien und stellt dafür 2026 insgesamt 3,4 Millionen Euro bereit. Doch die Fördermittel reichen seit Jahren nicht aus, um den hohen Bedarf zu decken.
„Wir fordern deshalb eine deutliche Stärkung der Familienferienförderung sowie mehr bezahlbare Ferien- und Erholungsangebote. Ebenso braucht es eine verlässliche, wohnortnahe und bezahlbare Ferienbetreuung“, sagt Präsident Horst Vöge – gerade vor dem Hintergrund, dass einkommensschwache Familien überdurchschnittlich häufig in schlecht gedämmten und deshalb in stark aufgeheizten Wohnungen leben.





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