Foto: change.org
Hamburg (kobinet)
Eine Petition gegen geplante Kürzungen bei der Schulbegleitung in Hamburg hat innerhalb kurzer Zeit über 70.000 Unterstützer*innen gewonnen. Initiatorin Nicole Singh verweist in einem Update auf change.org auf wachsenden Protest in der Stadt: Eltern, Lehrkräfte und Betroffene wehren sich gegen die Pläne. So berichte die Mutter Sandra Brunner im ZDF, dass künftig eine FSJ-Kraft drei Kinder gleichzeitig betreuen solle – statt wie bisher eines. Das bedeute nur noch ein Drittel der bisherigen Unterstützung.
Auch der Elternverein "Leben mit Behinderung Hamburg" warnt vor den Folgen. Bereits jetzt müssten Kinder zu Hause bleiben, weil grundlegende Hilfen wie Unterstützung beim Toilettengang oder bei der Nahrungsaufnahme nicht mehr gesichert seien. Zudem gäbe es Berichte von Schulbegleiter*innen, die ihre Stellen verlieren. Bildungssenatorin Bekeris hatte die Kritik zuvor als "Panikmache" bezeichnet, Bürgermeister Tschentscher sah sich zu einer öffentlichen Stellungnahme veranlasst.
"All diese Tatsachen geben uns Recht: Wir lassen uns nicht täuschen!", heißt es im Update der Petition. Singh ruft dazu auf, 100.000 Unterschriften zu sammeln, um die Politik zum Stopp der Kürzungen zu bewegen.





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