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Tagestipp: Randgruppenkrawall am 18. Juli 2026 in München

Plakat Randgruppenkrawall 2026
Plakat Randgruppenkrawall 2026
Foto: Randgruppenkrawall

München (kobinet)

Heute, am 18. Juli 2026, wird ab 15:00 Uhr in München auf dem Marienplatz laut gegen die geplanten Kürzungen der Regierung im sozialen Bereich und für die Unterstützung und das Rechte auf Selbstbestimmung beim traditionellen Randgruppenkrawall protestiert.Redner*innen sind u.a. die Europa-Abgeordnete Katrin Langensiepen, Daniela Maier, Mirko Bialas, Nancy Frind, Beate Jenkner, Brigitte Bührlen, Max Schwarz, Claudia Regemann, Jens Möllenhoff, Sabina Ahmed, Florian Schlund, Stefan Jagel, Chris Lily Kiermeier, Stefan Jagel, Bernd Endress, Brigitte Ziegler und natürlich die Veranstalterin Patricia Koller, wie es in der Ankündigung heißt.



Von 15 bis 22 Uhr machen Menschen mit Behinderungen, Angehörige und Unterstützer*innen auf bestehende Probleme aufmerksam und fordern die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. "Die UN-Behindertenrechtskonvention ist ein völkerrechtlich bindender Vertrag, den Deutschland unterzeichnet, aber bisher kaum umgesetzt hat. Deutschland wird dafür völlig zu Recht immer wieder gerügt. Katastrophenschutz muss für alle funktionieren, d.h. auch für Menschen mit Behinderungen. Ob Hitzewellen, Hochwasser, Stromausfälle oder andere Krisen – Schutz- und Rettungskonzepte werden häufig entwickelt, ohne die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen ausreichend mitzudenken. Fehlende Evakuierungspläne, unzureichende Warnsysteme oder mangelnde Barrierefreiheit können im Ernstfall lebensgefährlich werden. Der Protest fordert deshalb einen inklusiven Katastrophenschutz, der niemanden zurücklässt", heißt es u.a. in der Ankündigung der Veranstaltung.

Link zum Bericht der kobinet-nachrichten vom 13. Juli 2026 zum diesjähigen Randgruppenkrawall

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