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212 Millionen Euro für unentgeltliche Beförderung

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Im Jahr 2018 haben rund 1,4 Millionen Inhaber eines Schwerbehindertenausweises Wertmarken (unentgeltliche und entgeltliche) erworben, um vergünstigt den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen zu können. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/12895) auf eine Kleine Anfrage (19/12394) der Fraktion Die Linke, wie der Informationsdienst Heute im Bundestag berichtet.

1,5 Vollzeitstellen für Berliner Landesbeirat

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: privat

Berlin (kobinet) Die in den Haushaltsverhandlungen beschlossene personelle Unterstützung für den Berliner Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen sowie den neu zu entwickelnden Gremien im Rahmen des Berliner Teilhabegesetzes stärken nach Ansicht des behindertenpolitischen Sprechers der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Lars Düsterhöft, die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Der Landesbeirat soll zukünftig 1,5 Vollzeitstellen bekommen, um seine Interessen effektiver vertreten zu können.

Livestream zum Teilhabekongress

Logos: Aktionsbündnis Teilhabeforschung und Humboldt Universität
Logo: Aktionsbündnis Teilhabeforschung und Humboldt Universität
Foto: Aktionsbündnis Teilhabeforschung

Berlin (kobinet) Der 1. Kongress der Teilhabeforschung, der vom 26. bis 27. September an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfindet, ist ausgebucht. Die Veranstalter werden einen Livestream einrichten, damit auch Menschen den Kongress verfolgen können, die nicht persönlich anwesend sind. Im Livestream werden die Hauptvorträge sowie ausgewählte Foren zu sehen und zu hören sein. Darauf hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DVBS) in seinem Newsletter dbsv-direkt aufmerksam gemacht.

Allein in Berlin 480 Hitzetote im Jahr 2018

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Längere Hitzewellen gehen den Angaben zufolge mit einer erhöhten Sterblichkeit insbesondere älterer Menschen einher. So sei in den Sommern 2003, 2006, 2010, 2013 und 2015 eine signifikante Anzahl hitzebedingter Todesfälle ermittelt worden. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) starben 2018 in Berlin etwa 490 Menschen aufgrund der Hitze. Dies geht aus der Antwort (19/12899) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/12424) der FDP-Bundestagsfraktion hervor.

Ein guter Tag für Menschen mit Behinderungen in Österreich

Logo Bizeps, Zentrum für Selbstbestimmtes Leben
Logo Bizeps, Zentrum für Selbstbestimmtes Leben
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Der 19. September 2019 war ein guter Tag für Menschen mit Behinderungen“, so titelt der Online-Nachrichtendienst BIZEPS info online die Entwicklungen in Sachen Behindertenpolitik in Österreich von letzter Woche. „Die letzten 2 Jahre unter ÖVP-FPÖ waren in der Behindertenpolitik leider ziemlich trostlos“, meint Martin Ladstätter (Obmann von BIZEPS-Zentrum für Selbstbestimmtes Leben). „Doch bei der Sondersitzung des Nationalrates kurz vor der Wahl gelang es noch wichtige Weichenstellung für Menschen mit Behinderungen durchzuführen.“

Wahlkompass Antidiskriminierung für Thüringen

Wahlkompass Antidiskriminierung
Logo: Wahlkompass Antidiskriminierung
Foto: Wahlkompass Antidiskriminierung

Erfurt (kobinet) Der Wahlkompass Antidiskriminierung für die Landtagswahl in Thüringen wurde Online gestellt und beinhaltet insgesamt 91 Wahlprüfsteine. Über die Navigation kann man die Wahlprüfsteine nach Themenfeldern zusammengestellt anzeigen lassen, alternativ kann man ein Schlagwort auswählen.

Wohnen im inklusiven Sozialraum

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

Mainz (kobinet) Wie können wir das selbstbestimmte und gemeinschaftliche Leben von Menschen mit und ohne Behinderungen voranbringen? Dieser Frage widmet sich die InitiativeSozialraumInklusiv (ISI) von 2019 bis 2021 mit insgesamt sechs Regionalkonferenzen zu unterschiedlichen Themen. Heute findet dazu in Mainz die 2. Regionalkonferenz unter dem Motto „Wohnen im Sozialraum“ statt.

Die inklusive Gesellschaft gestalten

Logo: Bundestagsfraktion der Grünen
Grüne im Bundestag
Foto: Grüne im Bundestag

Berlin (kobinet) „Die inklusive Gesellschaft gestalten“, so lautet der Titel einer Veranstaltung, zu der die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen heute in den Deutschen Bundestag eingeladen hat. Zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland soll im Paul-Löbe-Haus eine Bestandsaufnahme vorgenommen und Bilanz gezogen werden, wie es um die Umsetzung dieses zentralen Menschenrechts-Katalogs in Deutschland steht.

Zwischenbilanz zum Crowdfunding für Assistenz-App

Oliver Straub
Oliver Straub
Foto: privat

Friedrichshafen (kobinet) Der Inklusionsbotschafters Oliver Straub hat sich Anfang September mit einem Crowdfunding-Projekt für die Entwicklung einer Assistenz-Job-App an die Öffentlichkeit gewandt. Mittlerweile hat er 56 Unterstützer*innen gefunden, die knapp 4.000 Euro zur Verfügung stellen. In einer Zwischenbilanz für die noch bis zum 11. Oktober laufende Crowdfunding-Aktion teilte Oliver Straub den kobinet-nachrichten mit, dass er hofft, dass das Ziel von 12.000 Euro noch erreicht werden kann, da ihm die Vermittlung von Jobangeboten für die Persönliche Assistnez mit einer App sehr wichtig ist.

Ausflug zum Müggelturm

Foto zeigt Müggelturm am letzten Sommertag 2019
Müggelturm am letzten Sommertag 2019
Foto: kobinet/sch

Berlin (kobinet) Sonne und strahlend blauer Himmel lockten heute viele Berliner und Berlinbesucher zum Müggelturm. Hier hat Investor Matthias Große die wohl beliebteste Ausflugsgaststätte im Osten der Stadt, die nach der Wende 1989 verfallen war, mit erheblichem Aufwand wieder hergerichtet.

Highlights der REHACARE

Logo der REHACARE 2019
Logo der REHACARE 2019
Foto: REHACARE

Düsseldorf (kobinet) 38.600 Besucher*innen kamen vom 18. bis 21. September in die Düsseldorfer Messehallen zur REHACARE. Auf der Internetseite der internationalen Messe für Rehabilitation und Pflege werden einige Highlights der diesjährigen Messe präsentiert.

Klein, klein der Klimaschutz?

Foto zeigt klimapolitische performance von Studenten
Eis schmilzt, wenn zu wenig gegen den Klimawandel getan wird
Foto: kobinet/sch

Berlin (kobinet) Bundeskanzlerin Angela Merkel will morgen nach New York reisen und am Montag auf dem UN-Klimagipfel vor dem Plenum der Staats- und Regierungschefs sprechen.

Beratungs-Fachtag: Kooperation statt Konkurrenz

Bild von der Beratungsveranstaltung
Bild von der Beratungsveranstaltung
Foto: MAGS NRW Lucas Schnurre

Düsseldorf (kobinet) Rund 300 Expert*innen von Beratungsangeboten für Menschen mit Behinderungen kamen gestern zur Fachtagung „Kooperation statt Konkurrenz!?“. Sie diskutierten und entwickelten dabei Vorgehensweisen für eine kooperativere Beratungslandschaft in Nordrhein-Westfalen.

Protest gegen Beatmungspläne in Düsseldorf

Einrichtungsflur mit Text: STOPPT das Reha- und Intensivpflege-Schwächungs-gesetz (RISG)
Einrichtungsflur mit Schriftzug
Foto: AbilityWatch

Düsseldorf (kobinet) Gestern sind in Deutschland nicht nur weit über eine Million Menschen für effektive Maßnahmen gegen den Klimawandel auf die Straße gegangen. In Düsseldorf wurde ab 17:00 Uhr auch gegen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums demonstriert, wonach die Unterstützung von intensivbeatmeten Menschen zukünftig nur noch in Ausnahmefällen zu Hause erfolgen soll.

Berlin beim weltweiten Klimastreik

Foto zeigt junge und alte Menschen bei der Demo
Jung und alt demonstrieren am Brandenburger Tor
Foto: sch

Berlin (kobinet) Etwa 200 000 Menschen folgten heute dem Aufruf von Fridays for Future zum weltweiten Klimastreik. Die Demonstranten machten die City rund um das Brandenburger Tor zeitweilig zur autofreien Stadt.

Über eine Million bei Fridays for Future Demos in Deutschland

Fridays for Future Demo am 20.9.19 unterm Himmelsstürmer in Kassel
Demo unterm Himmelsstürmer
Foto: kobinet/omp

Kassel (kobinet) Wer noch Zweifel an der Schlagkraft der Fridays for Future Bewegung für Maßnahmen gegen den Klimawandel hatte, wurde spätestens heute eines Besseren belehrt. Millionen von Menschen, dabei vor allem Kinder und Jugendliche, gingen weltweit heute auf die Straßen – allein in Deutschland waren es über eine Million – um die Gesellschaft zum Handeln zu bringen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul traf dabei in Kassel beispielsweise auch auf viele behinderte Menschen.

Polen startet Programm „Persönlicher Assistent für Behinderte“

Flagge Polen
Flagge Polen
Foto: public domain

WARSZAWA / Warschau (kobinet) Nach Informationen des polnischen Portals „Reha News – Portal für Behinderte“ startet das polnische Ministerium für Familie, Arbeit und Sozialpolitik im Oktober das Programm „Persönlicher Assistent für Behinderte“. Dadurch erhalten Menschen mit Behinderungen in unserem Nachbarland Unterstützung bei der Ausübung ihrer täglichen Arbeiten und bei der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Pläne gegen Kinderarmut begrüßt

Budget, Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Als „beispielhaft“ bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband den vom Bundesarbeitsministerium unter dem Motto „Neue Arbeit – Neue Sicherheit“ initiierten Zukunftsdialog, dessen Ergebnisse heute von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil in Berlin präsentiert werden. Die wertschätzende und strukturierte Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Verbänden habe zu konkreten Reformplänen geführt, die das Potenzial haben, den Sozialstaat nachhaltig zu stärken. Die Vorschläge zur Reform von Kindergeld und Teilhabeleistungen seien laut Paritätischem ein „großer Wurf“ im Kampf gegen Kinderarmut, auf den man lange gewartet habe.

Menschenrecht auf Arbeit

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Im vierten Teil der Veranstaltungsreihe „Menschen.Rechte. Wie die UN-Behindertenrechtskonvention die Gesellschaft verändert der Fürst Donnersmarck-Stiftung und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung diskutierte eine Expert*innenrunde vor kurzem in der Villa Donnersmarck zum Thema „Arbeit“ (Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention. Mittlerweile ist die Dokumentation der Veranstaltung mit einem Podcast online verfügbar.

Gebärdensprache für alle

Symbol Gebärdensprache
DGS Symbol Gebärdensprache
Foto: public domain

Berlin (kobinet) „Gebärdensprachrechte für alle!“ So lautet das Motto des diesjährige Internationalen Tages der Gebärdensprachen und der Internationalen Woche der Gehörlosen, die vom 23. bis zum 29. September 2019 zum zweiten Mal stattfinden. Der Internationale Tag der Gebärdensprachen wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (durch die Resolution A/C.3/72/L.36/Rev.1) anerkannt. Er wird von 2018 an jährlich am 23. September gefeiert, um den Status der Gebärdensprachen und die Rechte von gehörlosen Menschen zu fördern und zu schützen.

Wäre ich vor achtzig Jahren in diesem Keller gelandet?

Logo des mdr
Grafik zeigt Logo des mdr
Foto: mdr

Pirna (kobinet) Unter dem verharmlosenden Etikett ‚Euthanasie‘ töteten die Nationalsozialisten Hunderttausende. In Pirna können Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung bei einer inklusiven Führung die Geschichte dieser Verbrechen erfahren. Darüber berichtete vor kurzem der mdr in einem Fernsehbericht, der noch bis zum 25.9.2019 im Internet zu sehen ist. Der Inklusionsbotschafter Birger Höhn macht bei dem Projekt mit und setzte sich u.a. damit auseinander, dass er vor achtzig Jahren in diesem Keller hätte landen können.

Berliner Werkstätten sind neuer Fußballmeister

Trainer-Legende Otto Rehhagel ehrt Berliner Werkstätten
Trainer-Legende Otto Rehhagel ehrt Berliner Werkstätten
Foto: Carsten Kobow / Sepp-Herberger-Stiftung

HENNEF / DUISBURG (kobinet) Der neue Deutsche Meister der Werkstätten für behinderte Menschen steht fest: Die Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung setzten sich in einem spannenden und hochklassigen Endspiel mit 4:1 gegen die Freckenhorster Werkstätten aus Nordrhein-Westfalen durch. Damit sicherte sich das Team aus Berlin zum dritten Mal den Titel.

Übertragung der Haushaltsdebatte mit Gebärdensprache

Bild von Simone Fischer
Bild von Simone Fischer
Foto: privat

Stuttgart (kobinet) Der Stuttgarter Gemeinderat beginnt am 26. September seine Beratungen über den Doppelhaushalt 2020/2021 der Landeshauptstadt Stuttgart. Interessierte können die Reden von drei öffentlichen Sitzungen auch wieder live im Internet verfolgen, auch mit Gebärdensprachdolmetscher*innen. Darauf hat die Behindertenbeauftragte von Stuttgart, Simone Fischer, die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Sie weist daraufhin, dass in der Haushaltsdebatte die Themen Inklusion und Barrierefreiheit wahrscheinlich auch eine Rolle spielen werden und hofft, dass auch andere Städte diesem Beispiel folgen.

Jürgen Dusel fordert Stärkung von Kindern mit Behinderungen und deren Familien

Logo: Demokratie braucht Inklusion
Logo: Demokratie braucht Inklusion
Foto: Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

BERLIN (kobinet) Im Zusammenhang mit der Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses zum Bluttest fordert der Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, eine Stärkung von Kindern mit Behinderungen und deren Familien

App-Lotse für das Rathaus Dresden

Blick auf die Augustusbrücke und die Altstadt von Dresden
Blick auf die Augustusbrücke und die Altstadt von Dresden
Foto: H. Smikac

DRESDEN (kobinet) Wie das Selbsthilfenetzwerk Sachsen berichtet können Blinde und Sehbehinderte ab sofort ein App-basiertes Leitsystem nutzen, um sich im Dresdner Rathaus zurechtzufinden.

Debatte nach Bundesausschuss-Entscheidung nicht beendet

Corinna Rüffer
Corina Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, hat immer vor der Einführung von Bluttests und deren Kassenübernahme auf Trisomie 21 gewarnt. Nach Bekanntwerden der Entscheidung des Gemeinsamen Bundesauschusses (G-BA) für eine Kassenübernahme pränataler molekulargenetischer Bluttests machte die Grünen-Politikerin deutlich, dass die Debatte mit der heutigen Entscheidung nicht beendet ist.

Kritik nimmt zu – Ministerium schweigt

Drei Paragraphenzeichen gestaffelt zu sehen
Paragraphenzeichen
Foto: public domaine

BERLIN (kobinet) Am vergangenen Mittwoch fand im Ministerium für Gesundheit die erste Anhörung zum Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz (RISG) statt. AbilityWatch und weitere Organisationen der Selbstvertretung waren dabei und kritisierten den Gesetzesentwurf scharf. Neben dem Bundesverband körperbehinderter Menschen (BVKM), der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, mahnte auch die Monitoringstelle für die UN-Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen bereits jetzt an, dass die geplanten Regelungen gegen die UN-BRK verstößen und Deutschland mit einer ernsten Rüge zu rechnen hätte.

Gemeinsamer Bundesausschuss stimmt für Bluttests

Gebäude mit Schild des Gemeinsamen Bundesausschusses
Gemeinsamer Bundesausschuss
Foto: privat

Berlin (kobinet) Wie von vielen behinderten Menschen und ihren Angehörigen befürchtet, hat der Gemeinsame Bundesausschuss heute beschlossen, dass der Bluttest zur Kassenleistung wird, der eine Diagnose im Mutterleib über Trisomie 21 und andere Chromosomenstörungen ermöglicht.

Zutrauen in die Demokratiekompetenz von Kindern und Jugendlichen gestiegen

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

BERLIN (kobinet) Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland (69 Prozent – plus 5 Prozent gegenüber 2016) traut der heutigen Generation der Kinder und Jugendlichen zu, als Erwachsene Verantwortung für den Erhalt unserer Demokratie zu übernehmen. Dieser Meinung sind vor allem die ältere Bevölkerung (76 Prozent der über 60-jährigen – plus 8 Prozent) und Menschen mit einem hohen Bildungsabschluss (76 Prozent – plus 10 Prozent). 28 Prozent der Bevölkerung zweifelt an der Demokratiefähigkeit der nachfolgenden Generation. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Politik- und Sozialforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes zum morgigen Weltkindertag.

Hessischer Behindertensportverband sucht Sportler*innen des Jahres

2019 eingebettet in Fragezeichen
Grafiklogo 2019 eingebettet in Fragezeichen
Foto: privat

Frankfurt (kobinet) Der Hessische Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband führt derzeit eine Abstimmung über die Sportler*innen des Jahres durch. Bis zum 29. September kann noch abgestimmt werden, wie die Inklusionsbotschafterin Eli Osewald mitteilte, die sich seit vielen Jahren für die Sportart Showdown (Tischball) stark macht und selbst Showdown beim nominierten SV Blau Gelb Frankfurt mitspielt.

Von Liebe und von Kummer – Lesung von Andrea Lauer

Andrea Lauer
Andrea Lauer
Foto: Andrea Lauer

Edenkoben (kobinet) „Von Liebe und von Kummer“, so lautet der Titel einer Lesung mit anschließendem Gespräch mit der derzeitigen Stipendiatin Andrea Lauer im Künstlerhaus Edenkoben, Klosterstraße 181 in 67480 Edenkoben am 9. Oktober um 19:00 Uhr in der Reihe Autoren im Haus. Moderiert wird die Veranstaltung von Matthias Rösch, dem rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen.

Erstes Inklusions-Mahl mit Gregor Gysi

Bild vom Inklusions-Mahl am 18.9.2019
Bild vom Inklusions-Mahl am 18.9.2019
Foto: ISL Susanne Göbel

Fintel (kobinet) Beim Sommercamp 2018 war es noch eine Idee, gestern fand es statt – das erste Inklusions-Mahl. Eingeladen hatte dazu die Inklusionsbotschafterin Hanna-Maria Schlage zusammen mit ihrer Familie. Gekommen an die reich gedeckte Tafel im niedersächsischen Fintel sind Gäste aus nah und fern, so auch Gregor Gysi. Und besser hätte der Termin nicht vor der heutigen Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses, ob die umstrittenen Bluttests auf die Trisomien 13, 18 und 21 gesetzliche Kassenleistung werden, gewählt sein können. Denn beim Inklusions-Mahl wurde mehr als deutlich, wie diskriminierend es ist, Menschen wie Hanna-Maria Schlage verhindern zu wollen und das als Kassenleistung zu finanzieren.

REHACARE geht in zweiten Messetag

Logo der REHACARE 2019
Logo der REHACARE 2019
Foto: REHACARE

Düsseldorf (kobinet) Nachdem die REHACARE als internationale Fachmesse für Rehabilitation und Pflege gestern ihre Tore geöffnet hat, geht es heute in Düsseldorf in den zweiten Messetag. Mit dabei wird auch der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl Laumann sein, der neben einem Messerundgang auch am Landesstand von Nordrhein-Westfalen zu Gesprächen zur Verfügung steht.

Weltweiter Klimastreik am Freitag

Foto zeigt Demo  gegen Klimakatastrophe
Für die Zukunft auf der Straße
Foto: Michaela Handrek-Rehle

Berlin (kobinet) Am kommenden Freitag findet der mittlerweile dritte globale Klimastreik der Schüler- und Studentenbewegung „Fridays for Future“ statt. In fast 500 deutschen Städten sind Demonstrationen angemeldet. In mehr als 2.000 Städten in 129 Staaten wollen Bürger gegen den Klimawandel auf die Straße gehen. Diesmal nicht nur Schüler, sondern ausdrücklich auch Erwachsene.

Paritätischer Gesamtverband fordert 582 Euro

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Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Anlässlich der Erhöhung der Hartz IV-Leistungen um acht Euro auf 432 Euro ab nächsten Jahr erneuert der Paritätische Wohlfahrtsverband seine Kritik an den Regelsätzen. Nach neuesten Berechnungen der Forschungsstelle des Paritätischen müssten die Regelsätze auf mindestens 582 Euro erhöht werden.

Evangelische Behindertenhilfe fordert bessere Beratung

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

BERLIN (kobinet) Die Evangelische Behindertenhilfe warnt vor gesellschaftlichen Folgen bei Zulassung von Bluttests auf Trisomien als Regeluntersuchung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Er entscheidet morgen darüber, ob die umstrittenen Bluttests auf die Trisomien 13, 18 und 21 gesetzliche Kassenleistung werden. Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) weist aus diesem Anlass erneut auf die gesellschaftlichen Folgen hin und fordert: Sollte der G-BA die Zulassung der Bluttests als Regeluntersuchung in der Schwangerschaft beschließen, müssen umfassende Beratungs- und Unterstützungsangebote (werdender) Eltern sichergestellt sowie vermehrt spezifische Hilfen für Familien mit einem Kind mit Behinderung geschaffen werden. Sonst laufen sämtliche Bemühungen um Inklusion ins Leere.

Dramatischer Anstieg der Zahl der Tafel-Nutzer

Ausladen der Lebensmittelspenden bei der Bergedorfer Tafel
Ausladen der Lebensmittelspenden bei der Bergedorfer Tafel
Foto: Dagmar Schwelle

BERLIN (kobinet) Nach Informationen des Tafel Deutschland e. V. ist die Anzahl der Menschen, die die Angebote der Tafeln nutzen, innerhalb eines Jahres um zehn Prozent gestiegen. Aktuell kommen 1,65 Millionen Menschen regelmäßig zu den Tafeln. Besonders bei Senioren, die Rente oder Grundsicherung im Alter beziehen, ist der Anstieg mit 20 Prozent dramatisch. Niedrige Renten sind damit nach Langzeitarbeitslosigkeit der zweithäufigste Grund eine Tafel aufzusuchen.

Kinder und Jugendliche mit Behinderung fordern gleichberechtigte Teilhabe

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Am 17. September trafen sich Kinder und Jugendliche mit Behinderung mit Bundesministerin Dr. Franziska Giffey und dem Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie diskutierten über die geplante Reform des Kinder- und Jugendhilferechts und forderten, dass diese Leistungen für alle Kinder und Jugendlichen offen sein müssen.

Achterbahnumbau: Zukünftig weniger Frust in Rust

Symbol Paragraf
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Foto: kobinet

Rust (kobinet) Der Frust eines Contergangeschädigten, Fahrgeschäfte im Europa-Park in Rust aufgrund seiner Behinderung nicht nutzen zu dürfen, hat diesen dazu geführt, gegen diese Diskriminierung zu klagen. Herausgekommen ist nach einem jahrelangen Rechtsstreit ein Vergleich, über den sein Anwalt Dr. Horst Rieth im Juli diesen Jahres in den kobinet-nachrichten berichtete. Nun hat der Betreiber des Europa-Parks angekündigt, einige Fahrgeschäfte umzubauen. Dies löste u.a. bei den Leser*innen der Badischen Zeitung eine rege Diskussion aus.

Hannoversche Erklärung zur Gleichberechtigung in Werkstätten

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Hannover (kobinet) Auf ihrer gemeinsamen Arbeitstagung der Landesausschüsse von Selbst Aktiv, dem Netzwerk behinderter Menschen in der SPD, aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen mit Unterstützung des Bundesvorstandes der SPD wurde vor kurzem die Hannoversche Erklärung verabschiedet. Sie trägt den Titel „Arbeit – Solidarität – Menschlichkeit: Gleichberechtigung und Lebenssicherung für Werkstatt-Beschäftigte“, wie Karl Finke, der Sprecher von Selbst Aktiv mitteilte.