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Hubert Hüppe sieht Unabhängige Patientenberatung bedroht

Mann mit weißem Haar im dunklen Anzug mit weißem Hemd und schwarzem Schlips
Pressefoto von Hubert Hüppe
Foto: René Golz

BERLIN (kobinet) Anlässlich des drohenden Ausstiegs der Patientenvertreter aus der Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) sieht der CDU-Bundestagsabgeordnete und zuständiger Berichterstatter der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU, Hubert Hüppe, eine Gefahr für den Fortbestand dieser unabhängigen Möglichkeit für Patientinnen und Patienten, sich beraten zu lassen.



„Die Empörung der Patientenvertreter über die hinter ihrem Rücken getroffene Abmachung zwischen Gesundheitsministerium und Krankenkassen ist absolut verständlich.“ stellt der CDU/CSU-Abgeordnete und Kenner der Sozialpolitik fest

„Nach Lauterbachs Kunstgriff, der einseitig die Position der Krankenkassen im UPD-Stiftungsrat stärkt,“, so Hüppe, „bleibt von der Unabhängigkeit der UPD nicht viel übrig. Konsequenterweise sollte Lauterbach die Unabhängige Patientenberatung Deutschland daher in „GKV-Patientenberatung Deutschland“ umbenennen.“

Nach Hüppes Worten macht sich das Bundesgesundheitsministerium zum Erfüllungsgehilfen, indem es verspricht, in entscheidenden Fragen im Stiftungsrat immer mit dem GKV-Spitzenverband zu stimmen. Dass Beratung in Pflegefragen, wo bislang hohe Beratungszahlen zu beobachten sind, faktisch gestrichen wird, ist, aus dem Blickwinkel von Hubert Hüppe, ein Unding zu Lasten Ratsuchender.

Insgesamt sieht Hubert Hüppe in der neue UPD damit ziemlich das Gegenteil von dem werden, was ursprünglich einvernehmlich angestrebt worden war und die schlimmsten Befürchtungen übertroffen. Zudem wird es bei einem Ausstieg der Patientenvertreter keine rechtzeitige neue Lösung mit der Chance auf Kontinuität über das Jahresende hinaus geben, womit Know-how und bewährtes Personal verloren gehen.