
Foto: gemeinfrei
Brüssel (kobinet) Anfang Juli hat das Europäisches Ressourcenzentrum für Barrierefreiheit – AccessibleEU seine Arbeit begonnen. Das Projekt ist Teil der EU-Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderungen 2021-2030. Darauf hat die grüne Europaabgeordnete Katrin Langensiepen in ihrem Newsletter hingewiesen.
„Derzeit besteht das Projekt aus einer Gruppe von NGOs, die unter der Leitung von ONCE von der EU-Kommission dafür beauftragt sind, den Aufbau von Kapazitäten für die Barrierefreiheit und die Umsetzung der EU-Gesetzgebung zur Barrierefreiheit in den EU-Mitgliedsstaaten zu unterstützen. Ihre Aufgabe wird es sein, Wissen zu sammeln, Studien zu dem Thema durchzuführen, private-und öffentliche Akteure aus den Mitgliedstaaten zu vernetzen, Schulungen zu veranstalten und Barrierefreiheit in den Mitgliedsstaaten zu überwachen“, berichtet Katrin Langensiepen. Hier unter „How to participate?“ (unten) kann man mitmachen, so der Hinweis der grünen Europaabgeordneten.
„Für uns im Europaparlament geht das Projekt allerdings nicht weit genug. In unserem Bericht fordern wir, aus ‚AccessibleEU‘ langfristig eine echte europäische Agentur zu machen, in der Expert*innen, auch mit Behinderungen, fest angestellt sind und neben Beratungen und Wissensvermittlung auch Vorschläge zu neuen Gesetzesinitiative machen können. Hier finden ihr unsere Forderungen“, teilte Katrin Langensiepen mit.




