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Seminar zur Interessenvertretung behinderter Eltern

emoji Rollstuhlnutzer mit Herbstlaub
Emoji Rollinutzer mit Herbstlaub im Fahrtwind
Foto: Aktion Mensch

Uder (kobinet) Wie wichtig es ist, dass behinderte Eltern ihre Interessen vertreten und sich gegenseitig zum Beispiel im Kampf um Elternassistenz austauschen und unterstützen, hat spätestens der Bericht des Fernsehmagazins quer des Bayerischen Rundfunks von letzter Woche gezeigt. Der Filmbeitrag beschreibt die Situation einer Rollstuhlnutzerin, der ihr neugeborenes Kind weggenommen wurde, anstatt ihr rechtzeitig die beantragte Elternassistenz gewährt wurde. Von heute bis Samstag treffen sich in Uder auf Einladung des Bundesverbands behinderter Eltern (bbe) Eltern mit ihren Kindern, um sich auszutauschen und ihr know how zur politischen Selbstvertretung zu verbessern.

Gehörlos Kunst erleben

Symbol Gebärdensprache
DGS Symbol Gebärdensprache
Foto: public domain

Münster (kobinet) Am ersten Oktoberwochenende – am 5. und 6. Oktober – bietet das Museum für Kunst und Kultur des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster zwei inklusive Rundgänge an. Am Samstag, den 5. Oktober, können nicht-hörende, höreingeschränkte und hörende Besucher*innen von 14 bis 15.30 Uhr die Höhepunkte der Sammlung in Deutscher Gebärdensprache erleben. Am Sonntag, den 6. Oktober lädt das Kunstgespräch „Weibsbilder und Frauenzimmer“ dementiell veränderte Menschen von 15 bis 16.30 Uhr zu einer Reise durch die verschiedenen Frauenbilder in der Kunstgeschichte ein. Die Familien und Freunde der Teilnehmerinnen sind bei beiden Kunstgesprächen ebenfalls eingeladen.

Mietenentwicklung besorgt Paritätischen

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

Berlin (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband betrachtet die immer weiter steigenden Mieten besonders in deutschen Großstädten mit Sorge. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die durchschnittlichen Mieten in Deutschland um 12 Prozent, in den Metropolen sogar um bis zu 30 Prozent. „Die Mietwohnung wird vielerorts zum echten Armutsrisiko“, erklärte heute Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.

Alzheimer-Telefon ist gefragter Service

Stilisiertes großes
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Mehr als 100.000 Anrufe und E-Mails haben dieBeraterinnen und Berater des Alzheimer-Telefons der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) seit dem Start des Angebots im Januar 2002 beantwortet.

Sachsen fördert Ehrenamtliche

Flagge Bundesland Sachsen
Flagge Bundesland Sachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Dresden (kobinet) Nach Informationen des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen fördert der Freistaat auch im Jahr 2020 mit dem Programm „Wir für Sachsen“ das ehrenamtliche Engagement seiner Bürger. Dafür stehen insgesamt 11 Millionen Euro bereit. Das Programm ist nunmehr Bestandteil der neuen Richtlinie zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Achtung – UN-Behindertenrechtskonvention in Gefahr

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Köln (kobinet) „Achtung – UN-Behindertenrechtskonvention in Gefahr!“ Mit dieser Warnung hat sich das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben Köln (KSL) an die Öffentlichkeit gewandt. Dabei nimmt das Kompetenzzentrum bezug auf den Referentenentwurf der Bundesregierung für das Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz (RISG). Dieses sei schlichtweg unvereinbar mit der UN-Behindertenrechtskonvention. Die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn gefährden nach Ansicht des KSL die Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung.

Wegweiser Inklusion im Betrieb wird in Thüringen vorgestellt

Symbol Info
Symbol Info i
Foto: kobinet/ht

Krauthausen (kobinet) Am 29. Oktober stellt das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) gemeinsam mit der Aktion Mensch in Thüringen den neu entwickelten „Wegweiser: Inklusion im Betrieb“ vor. Darin befinden sich praxisnahe Checklisten sowie Gesprächsleitfäden.

Impulse zur Quartiersentwicklung

Portraitfoto des Ministers Manne Lucha
Minister Manne Lucha
Foto: Karin Volz

Stuttgart (kobinet) Mit knapp 200.000 Euro werden in der mittlerweile siebten und achten Runde des Förderprogramms „Quartiersimpulse“ fünf innovative Kommunen in Baden-Württemberg gefördert. Die Quartiersimpulse sind ein wichtiger Baustein der umfassenden Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“. Den Zuschlag erhielten nun Radolfzell, Niedereschach, Frittlingen, Waiblingen und Reutlingen. „Diese Kommunen machen sich auf den Weg, um bei sich vor Ort neue Impulse für eine generationenübergreifende Quartiersentwicklung zu setzen“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha gestern in Stuttgart.

Chefsache Inklusion – Austausch bei Audi

Bild von der Veranstaltung bei Audi
Bild von der Veranstaltung bei Audi
Foto: zeichensetzen

Ingolstadt (kobinet) Chefsache Inklusion – unter diesem Motto kamen rund 70 Entscheider*innen aus der Wirtschaft und von Verbänden bei Audi in Ingolstadt zusammen. Gemeinsam diskutierten sie über Erfolgsfaktoren für Inklusion im Arbeitsleben und tauschten Best Practice-Beispiele aus. Organisiert wurde das Expertenforum von den Berufsförderungswerken Nürnberg und München sowie dem Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke. Bei Gastgeber Audi startete nun die zweite Runde dieser Veranstaltungsreihe.

Freedom Drive in Brüssel beginnt heute

Logo: ENIL
Logo von ENIL
Foto: ENIL

Brüssel (kobinet) In Brüssel beginnt heute der Freedom Drive, zu dem das Europäische Netzwerk zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (ENIL) aufgerufen hat. Dabei wird gleichzeitig das 30jährige Bestehen der Organisation begangen. Bis zum 3. Oktober finden in Brüssel eine Reihe von Veranstaltungen statt, während denen Hunderte von Teilnehmer*innen für bessere Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Europa werben.

Neue Epoche beim Ohrfunk

Logo: Ohrfunk.de
Logo: Ohrfunk.de
Foto: Ohrfunk.de

Marburg/Lahn (kobinet) Seit 14 Jahren arbeitet der Sender Ohrfunk.de allein mit ehrenamtlichen Kräften. Der Sender hält ein Vollprogramm aufrecht, das im Internet und in einigen Städten und Landstrichen im Kabel verbreitet wird. Die Studios sind über die ganze Republik verteilt. Das Projekt begann mit einer Versammlung blinder und sehbehinderter Radiomacher*innen am 05.05.2005 im Restaurant Scheune in Berlin und hat sich zu einem inklusiven und zum Teil sogar internationalen Projekt entwickelt. Nun stehen beim Ohrfunk Veränderungen an, auf die Jens Bertrams die kobinet-nachrichten aufmerksam machte.

UN-Konvention muss endlich im Bildungsbereich ankommen

Joscha Röder mit ihrer Mutter Sonja Röder im Paul Löbe Haus
Joscha Röder mit ihrer Mutter Sonja Röder im Paul Löbe Haus
Foto: privat

Berlin (kobinet) Heute vor einer Woche fand die Konferenz der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter dem Motto „Die inklusive Gesellschaft gestalten – 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention“ im Paul Löbe Haus des Bundestages in Berlin statt. Mit dabei waren die Inklusionsbotschafterinnen Joscha Röder und Sonja Röder aus Bonn. Dabei hat die 15jährige Joscha Röder im Workshop zur inklusiven Gestaltung der Bildungssysteme einen Vortrag gehalten, dessen Inhalt sie nun den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat. „Joscha Röder, 15, weiblich, Autistin und trotzdem ein Mensch“, so beginnt sie ihre Ausführungen.

Schwarzer Tag für barrierefreies Reisen

Bus Merlin
Bus Merlin von hinten beim Einstieg von Personen mit Rollstuhl auf einer Fahrt nach Mainz
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Heute schließt der VbA-Selbstbestimmt Leben e.V. in München seinen Reisedienst. Mit rollstuhlgerecht ausgestatteten Reisebussen bot er Gruppen und Initiativen die Möglichkeit Tages- und Urlaubsfahrten Inklusiv durchzuführen.

Bistro Rotheo: Bunt schmeckt besser

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

Bremen (kobinet) Das Bistro Rotheo in Bremen hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Beim Integrationsbetrieb des Martinsclubs arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung nach dem Motto „Bunt schmeckt besser“ Hand in Hand zusammen. Darauf weist der aktuelle Newsletter der Aktion Mensch hin.

„Herr Spahn, wie kann es sein …“

Manfred Schwarz unterwegs mit Thomas Treznok
Manfred Schwarz unterwegs mit Thomas Treznok
Foto: privat

Mainz (kobinet) Manfred Schwarz gehört zu den Menschen, die 24 Stunden am Tag und an sieben Tagen die Woche intensivbeatmet werden. Also zu denjenigen, die nach den Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zukünftig nur noch in Ausnahmefällen zu Hause unterstützt werden sollen. Deshalb hat sich der 48jährige in der eigenen Wohnung lebende Mann aus Mainz mit einem Brief an Jens Spahn gewandt. Er fragt darin den Minister: „Wie kann es sein, dass Sie im Internet kürzlich offen den geplanten Verstoß gegen das Grundgesetz Artikel 3 Absatz 3 („Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“) und die UN-Behindertenrechtskonvention Artikel 19 (unter anderem keine Verpflichtungen in sogenannten besonderen Wohnformen zu leben) verkündeten?

Politische Partizipationsrechte von Kindern und Jugendlichen stärken

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert eine Stärkung der politischen Partizipationsrechte von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Diese in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Rechte sollten sowohl im Grundgesetz als auch durch eine Absenkung des Wahlalters auf Bundesebene umfassender als bisher normiert werden. Zudem sollte die Bundesregierung gemeinsam mit Ländern und Kommunen eine Neuauflage des „Bundesweiten Aktionsplans für ein kindergerechtes Deutschland“ auf den Weg bringen, der auch die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in den Fokus nimmt.

Offenheit für Erwerbstätigenversicherung

Logo VdK Deutschland
Logo VdK Deutschland
Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet) Im Rahmen einer sozialpolitischen Talkrunde des Sozialverbands VdK diskutierten am Donnerstag Kevin Kühnert, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten und Jungsozialistinnen in der SPD (Jusos), und der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschland, Tilman Kuban, über die Zukunft des gesetzlichen Rentensystems in Deutschland. Im Verlauf dieser Begegnung zeichnete sich eine Reihe von unterschiedlichen Positionen ab. Einig war man sich allerdings darin, dass die gesetzliche Rente die tragende Säule der Alterssicherung in Deutschland ist.

Bürgerversicherung in der Pflege

Foto zeigt Malu Dreyer
Malu Dreyer
Foto: SPD Rheinland-Pfalz

Berlin (kobinet) Die Pflegeversicherung soll zu einer Bürgerversicherung umgebaut werden. Das hat der Parteivorstand bei einer Klausurtagung in Berlin beschlossen. Dies werde Bestandteil eines Leitantrags für den Parteitag im Dezember sein. SPD-Interimschefin Malu Dreyer sagte, man wolle dafür sorgen, dass es in Zukunft eine Vollversicherung in der Pflege gebe.

Jens Spahn lässt Beatmete im Regen stehen

Demo gegen das RISG am 28.9.19 in Kassel
Demo gegen das RISG in Kassel
Foto: kobinet/omp

Kassel (kobinet) „Jens Spahn lässt beatmete Menschen im Regen stehen“, dies traf heute während eines kurzen Regenschauers bei der Demonstration gegen die Pläne der Bundesregierung, die Selbstbestimmung beatmeter Menschen zu beschneiden, im wahrsten Sinne des Wortes zu. Nachdem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn immer noch keine Entwarnung gegeben hat, dass intensivbeatmete Menschen auch zukünftig ihre Unterstützung selbstbestimmt in der eigenen Wohnung bekommen, protestierten heute in Kassel Betroffene, ihre Angehörigen und Unterstützer*innen gegen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums.

Kinder der Utopie im LVR-Beirat

Logo LVR Qualität für Menschen
Logo LVR Qualität für Menschen
Foto: LVR

Köln (kobinet) Dass Beiratssitzungen auch abwechslungsreich sein können, das zeigte die gestrige Sitzung des Beirats für Inklusion und Menschenrechte des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Unter dem Vorsitz von Dorothee Daun schauten die Mitglieder des LVR-Beirats den Film Die Kinder der Utopie gemeinsam mit LVR-Direktorin Ulrike Lubek an. Anschließend diskutierte der Beirat darüber mit Eva-Maria Thoms vom Verein mittendrin aus Köln, der die bundesweite Kampagne zum Film verantwortet. Auch Mitarbeitende des LVR konnten als Gäste den Film sehen und die Diskussion mitverfolgen.

Barrierefreie IT-Arbeitsplätze: Neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung

Barrierefreier PC-Arbeitsplatz, Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Foto: Bente Hansen

Hamburg (kobinet) Wir übernehmen hier einen Text von Bente Hansen, Pressereferentin des Projektes. Nach einer kurzen Verständigung mit der Autorin finde ich, weil das Projekt nicht selektiv nur eine Art von Behinderung berücksichtigt, sondern ganzheitlich angedacht ist, das Projekt nennenswert.

„If the user can’t use it, it doesn’t work” hat Susan Dray, US-amerikanische Expertin für Mensch-Computer-Interaktion, es klar auf den Punkt gebracht. Das bedeutet: Wenn Menschen mit gleich welcher Behinderung eine Softwareanwendung nicht nutzen können, dann funktioniert diese Anwendung nicht.

Bundestagsdebatte mit eigenen Blickwinkeln und Bildern

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Berlin (kobinet) „Welche Bilder haben Sie im Kopf, wenn Sie an Pflege denken?“ Mit dieser Frage wandte sich die SPD-Abgeordnete Katja Mast an die relativ wenigen anwesenden Abgeordneten des Deutschen Bundestag, die die heuige Debatte zur 1. Lesung des Angehöringen-Entlastungsgesetzes im Plenum des Bundestages verfolgten und prägten. Genau diese Bilder und vor allem auch die damit verbundenen ganz eigenen Blickwinkel derjenigen, die die Politik maßgeblich gestalten, lassen sich an der heutigen Bundestagsdebatte gut ablesen. Die Entlastung bei der Anrechnung des Einkommens des selbstbestimmt lebenden behinderten Menschen, der Assistenz braucht, stand dabei nicht im Fokus des Gesetzgebers und auch nicht im Mittelpunkt der heutigen Debatte.

Hoffnung für behinderte Menschen in Wohngemeinschaften

Sprecherrat des DBR im Gespräch mit Jens Spahn
Sprecherrat des DBR im Gespräch mit Jens Spahn
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Zwei Zusagen von Gesundheitsminister Jens Spahn erhielten die Vertreter*innen des Deutschen Behindertenrats (DBR) in ihrem Gespräch mit dem Minister: Zum einen halte sein Haus genau wie das Sozialressort an dem gemeinsamen Ziel fest, dass die derzeitige Deckelung der Leistungen der Pflegeversicherung in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe nicht auf Wohngemeinschaften ausgedehnt wird. Zum anderen werde es „keine grundständige Akademisierung“ geben.

Angehörigen-Entlastungsgesetz in Ausschuss überwiesen

Symbol Paragraf
Symbol Paragraf
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Nach der ersten Lesung und der damit verbundenen Debatte hat der Deutsche Bundestag heute den Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Angehörigen-Entlastungsgesetz zur weiteren Beratung in den Ausschuss für Arbeit und Soziales verwiesen. In der Debatte wurden die unterschiedlichen behinderten- und pflegepolitischen Perspektiven der einzelnen Fraktionen trotz weitgehender Zustimmung zur Absicher der Entlastung von Angehörigen von pflegebedürften und behinderten Menschen deutlich.

Was einmal gesagt werden musste

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Augsburg (kobinet) „Letzten Freitag haben über vier Millionen Menschen für das Klima gestreikt. Diesen Freitag machen wir es noch einmal“, schrieb Klimaaktivistin Greta Thunberg, die heute an einer Demonstration in Montreal teilnimmt, auf Twitter. Die enorme Medienpräsenz von Greta Thunberg und der politische Druck, den die Fridays for Future Bewegung bis in die Vereinten Nationen hinein mittlerweile entfaltet hat, ruft natürlich auch Kritiker auf den Plan und verleitet so manchen Politiker nicht nur zu diskriminierenden Äußerungen über die schwedische Klimaaktivistin mit Asperger Syndrom, sondern auch dazu, damit einiges über sich selbst zu sagen. So auch den Fast-CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz, der Greta Thunberg als krank bezeichnete. Jan Rübel hat in seinem Kommentar zu den Äusserungen von Friedrich Merz in den Yahoo-Nachrichten nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul dazu genau das gesagt, was einmal gesagt werden musste.

Avatar übersetzt in Gebärdensprache

Logo: Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Logo des LWL
Foto: LWL

Münster Menschen mit hochgradiger Hörbehinderung fällt das Lesen von Texten häufig schwer. „Denn wer nie hören konnte, muss die deutsche Schriftsprache wie eine Fremdsprache lernen“, erklärt Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), anlässlich des Tags der Gehörlosen am Sonntag, den 29.9. Als Muttersprache gelte die deutsche Gebärdensprache (DGS), die sich in Satzbau und Grammatik stark von der Schriftsprache unterscheide. Durch die Internetseiten des LWL führt deshalb eine computeranimierte Figur, ein sogenannter Gebärdensprach-Avatar.

Patientenfürsprecher wichtiger Bestandteil der Patientenversorgung

Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Foto: MSAGD

Mainz (kobinet) Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler nehmen eine wertvolle Rolle bei der stationären Versorgung von Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern ein. Der demografische Wandel und die Zunahme an älter werdenden Menschen werde diesen Einsatz in der Patientenversorgung zukünftig noch bedeutender werden lassen. Dies erklärte dei Ministerin anlässlich der landesweiten Jahrestagung der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher im Gesundheitsministerium in Mainz.

Keine Abstriche beim Angehörigen-Entlastungsgesetz

Deutscher Behinderten Rat Logo
DBR-Logo
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Das Angehörigen-Entlastungsgesetz muss zügig ohne Abstriche verabschiedet werden. Das fordern die im Deutschen Behindertenrat (DBR) zusammenarbeitenden Verbände anlässlich der ersten Lesung des Gesetzentwurfs, die heute voraussichtlich von 9:00 bis 10:05 Uhr im Deutschen Bundestag stattfindet. „Der Entwurf enthält eine ganze Reihe von Regelungen, auf die behinderte Menschen schon lange gewartet haben und die nun zügig realisiert werden müssen,“ erläutert der Vorsitzende des DBR-Sprecherrats, Horst Frehe.

Skandal in München

Hand mit Daumen runter
Daumen runter!
Foto: kobinet

München (kobinet) Die Sendung quer vom Bayerischen Fernsehen berichtet heute Abend über eine skandalöse Diskriminierung einer Mutter mit Behinderung.

Demo gegen Beatmungspläne in Kassel

Einrichtungsflur mit Text: STOPPT das Reha- und Intensivpflege-Schwächungs-gesetz (RISG)
Einrichtungsflur mit Schriftzug
Foto: AbilityWatch

Kassel (kobinet) Für den Erhalt der Selbstbestimmung intensivpflegerisch unterstützter Menschen und gegen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums, wonach intensivbeatmete Menschen zukünftig nur noch in Ausnahmefällen zu Hause unterstützt werden sollen, findet am Samstag, den 28.9., eine Demonstration in Kassel statt. Die Veranstaltung findet von 11:00 – 14:00 Uhr an der Ecke Treppenstraße / Königstraße in Kassel statt.

Stelle für Landesbeauftragte/n in Bremen ausgeschrieben

Wappen Bundesland Bremen
Wappen Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) Der langjährig engagierte Landesbehindertenbeauftragte des Landes Bremen, Dr. Joachim Steinbrück, wird demnächst in Rente gehen. Auf der Grundlage des Bremischen Gesetzes zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wurde daher zum 1. Mai 2020 die Position des / der Landesbehindertenbeauftragten ausgeschrieben. Die beauftragte Person soll möglichst ein Mensch mit Behinderung sein, wie es in der Ausschreibung heißt.

Marianne Münz wird 65

Marianne Münz
Marianne Münz
Foto: privat

Bad Kreuznach (kobinet) Marianne Münz ist ein gutes Beispiel dafür, welche Wege behinderte Menschen zu mehr Selbstbestimmung gehen können, wenn sie die richtige Unterstützung bekommen. Vor allem auch dafür, dass entscheidende Veränderungen im Leben auch mit hohem Unterstützungsbedarf möglich sind. Über 30 Jahre hat die Bad Kreuznacherin in einem Wohnheim gelebt und in einer Werkstatt für behinderte Menschen gearbeitet. Mittlerweile lebt sie schon seit mehreren Jahren mit Persönlicher Assistenz in ihrer eigenen Wohnung und vor ihrem Eintritt in die Rente hat sie noch fast drei Jahre mit Unterstützung eines Budgets für Arbeit im Projekt inklusiv leben lernen gearbeitet. Heute feiert die engagierte Frau ihren 65. Geburtstag.

Frankfurter Buchmesse empfohlen

Foto zeigt Hinweis auf Forum Hörbuch
Forum Hörbuch auf der Frankfurter Buchmesse
Foto: Frankfurter Buchmesse

Frankfurt am Main (kobinet) Die Frankfurter Buchmesse (vom 16. bis 20. Oktober) macht sich auf den Weg, barrierefrei zu werden. Das schreibt heute der Blinden-Pressedienst blip. Dazu gehört ein Begleitdienst, der über die Internetseite vorab gebucht werden kann, und freier Eintritt für Menschen, die Begleitung benötigen.

Eigenanteile runter, Unterstützung für Pflegebedürftige rauf

Kordula Schulz-Asche
Kordula Schulz-Asche
Foto: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Berlin (kobinet) Zu den rasant steigenden Eigenanteilen in der Pflege erklärte die Sprecherin für Alten- und Pflegepolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Kordula Schulz-Asche, dass es fatal sei, wie sich die Eigenanteile der pflegebedürftigen Menschen entwickeln. „Es ist noch fataler, dass die Bundesregierung nichts dagegen tut. Wie lange will die Bundesregierung die finanzielle Belastung pflegebedürftiger Menschen noch ignorieren? fragt sie.

Online-Diskussion: Wie stark ist die Schwerbehindertenvertretung?

Symbol Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: kobinet

Heidelberg (kobinet) Das Bundesteilhabegesetz hat die Beteiligungsrechte für die Schwerbehinderten­vertretung (SBV) erweitert. Welche Entwicklungen gab es dadurch nach 33 Monaten in Betrieben und Dienststellen? Hierzu veranstaltet die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation ab heute eine Online-Diskussion und lädt insbesondere Mitglieder der Schwerbehindertenvertretungen und Vertrauenspersonen zur Mitwirkung mit eigenen Fragen und Thesen ein.

Ein Kuss für Halle von Jennifer Sonntag

Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Foto: Dirk Rotzsch

Halle (kobinet) Im Halleschen Hauptbahnhof, genauer gesagt, in der dortigen Bahnhofslounge wird derzeit eine Fotoausstellung präsentiert, bei der der Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag auch ein Bild gewidmet ist. Die Ausstellung gehört zum Projekt „Ein Kuss für Halle„. Engagierte und bekannte Hallenser lassen sich dafür portraitieren und formulieren Hoffnungen und Wünsche. Der Fotograf und Initiator der Ausstellung Peru John.

Konferenz der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Eröffnungsrede von Katrin Göring-Eckardt bei Konferenz im Paul Löbe Haus
Eröffnungsrede von Katrin Göring-Eckardt bei Konferenz im Paul Löbe Haus
Foto: Andreas Vega

Berlin (kobinet) „Inklusive Gesellschaft gestalten – 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention“,

mit diesem Titel lud die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in das „Paul Löbe Haus“ in Berlin. Die Veranstaltung war schon früh ausgebucht, dementsprechend gut besucht war das Foyer des Hauses des Deutschen Bundestages.

Eigenanteil der Pflege begrenzen

Foto zeigt Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer

Berlin (kobinet) Einen „Pflegedeckel“ fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband, um die Eigenanteile zur Finanzierung der Pflege für die Betroffenen künftig auf maximal 15 Prozent der Kosten zu begrenzen. Stattdessen sollten die Pflegekassen stärker in die Pflicht genommen werden, so der Verband heute in einer Presseinformation.

Gute Beispiele für inklusiven Sozialraum

Bild von der Pressekonferenz von li. Torsten Einstmann, Dr. Volker Sieger, Dr. Alexander Wilhelm, Matthias Rösch
Bild von der Pressekonferenz
Foto: kobinet/omp

Mainz (kobinet) „Einen inklusiven Sozialraum zu schaffen, also ein Lebensumfeld, das allen Menschen, ob mit oder ohne Behinderungen offensteht, ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe und Herausforderung, an der wir fortlaufend arbeiten müssen.“ Darauf wies der Sozialstaatsekretär Dr. Alexander Wilhelm gestern auf der 2. Regionalkonferenz der InitiativeSozialraumInklusiv (ISI) hin, die in Mainz stattfand. Eingeladen zur Regionalkonferenz hatten die Bundesfachstelle Barrierefreiheit gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch und dem Sozialministerium Rheinland-Pfalz.