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HANNOVER (kobinet) Innenstädten sind mit verkehrsberuhigten und autofreien Zonen sowie den deshalb oft knappen Parkmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung oder einer Mobilitätseinschränkung ein Problem. Dort vorhandene Arztpraxen, Behörden oder Einkaufsmöglichkeiten sind nur über längere Wege vom Parkplatz zu erreichen, Entfernungen, die sie aber nicht bewältigen können. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen sieht hier die Teilhabe vieler Menschen in Niedersachsen eingeschränkt und fordert daher die Einführung zusätzlicher Parkerleichterungen.
Um auch die Inklusion in Niedersachsen zu stärken, fordert der größte Sozialverband des Landes die Einführung des gelben Parkausweises – dieser ist bisher nur in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz gültig. Er vergibt dieselben Sonderparkrechte wie der orange Parkausweis, gleichzeitig ist der Personenkreis der Berechtigten aber weiter gefasst: Der Grad der Behinderung als Voraussetzung ist niedriger angesetzt und es werden auch Menschen berücksichtigt, die in ihrer Mobilität – vorübergehend oder dauerhaft – stark beeinträchtigt sind und sich maximal 100 Meter weit fortbewegen können.
„Der gelbe Parkausweis würde viele Betroffene in Niedersachsen im Alltag deutlich entlasten und wäre ein wichtiger Schritt zu mehr gleichberechtigter Teilhabe in Niedersachsen“, betont Bernhard Sackarendt, der SoVD-Landesvorsitzender in Niedersachsen.




