
Foto: Irina Tischer
Kleve (kobinet) "Knapp zwei von drei Bus- und Bahnhaltestellen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr sind nicht barrierefrei. Das meldet der VRR. Demnach liegt die Barrierefreiheit im Verkehrsverbund bei durchschnittlich etwa 36 Prozent. Dabei müssen seit dem 1. Januar 2022 eigentlich alle Haltestellen in Deutschland barrierefrei sein." Darauf weist der WDR in einem Bericht von Johannes Hoppe hin, auf den Bruno Janßen aus Kleve, der sich kommunalpolitisch engagiert, die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.
„Die Realität sieht in vielen Orten aber anders aus, wie die Statistik zeigt: Besonders schlecht läuft es in Remscheid, Solingen, im Kreis Kleve und in Wuppertal. Weniger als 20 Prozent der Bus- und Bahnhaltestellen sind hier für Menschen mit Mobilitätseinschränkung geeignet. Es fehlen zum Beispiel erhöhte Bordsteine an Bushaltestellen und Aufzüge an S-Bahnhaltestellen“, heißt es weiter im WDR-Bericht.




