Veröffentlicht am 26.09.2025 05:39 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
PRO RETINA Deutschland Foto: PRO RETINA Deutschland
Ahlen (kobinet) Am 25. Oktober 2025 lädt PRO RETINA Deutschland junge Menschen mit Sehbeeinträchtigung und Blindheit nach Bonn zur Veranstaltung „Youth Vision 2025 – Gemeinsam. Sichtbar. Selbstbestimmt.“ ein. Organisiert wird das Treffen von der Jungen Retina, die von Friederike Zurhake, Alper Senlik, Florian Grebe und Nadine Rokstein geleitet wird. Ziel ist es, die Stimmen junger Menschen hörbar zu machen, die Selbstvertretung zu stärken und gemeinsam für mehr Sichtbarkeit und Teilhabe einzutreten.
Veröffentlicht am 25.09.2025 13:41 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Foto: Special Olympics Deutschland / Imke Kaschke
BERLIN (kobinet) Zum Tag der Zahngesundheit feiern Special Olympics Deutschland (SOD) und die Stiftung Innovative Zahnmedizin (SIZ) das zehnjährige Bestehen ihrer Zusammenarbeit für die Special Olympics Gesundheitsdisziplin Special Smiles®. Seit 2015 unterstützt die Stiftung Angebote, die Menschen mit geistiger Behinderung eine umfassende zahnmedizinische Beratung sowie regelmäßige Kontrolluntersuchungen ermöglichen.
Veröffentlicht am 25.09.2025 11:47 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Heike Heubach Foto: Deutscher Bundestag
Berlin (kobinet) In der Generaldebatte zum Bundeshaushalt kommt es nur selten vor, dass die Belange behinderter Menschen, die Themen Barrierefreiheit oder Inklusion von den Spitzenpolitikern der verschiedenen Bundestagsfraktionen angesprochen werden. Am 24. September 2025 war dies ganz anders. Für die SPD-Bundestagsfraktion trat nämlich deren Beauftragte für die Belange behinderter Menschen ans Mikrofon und gab ein klares Bekenntnis zur Inklusion und zur Gebärdensprache ab, die über Jahrhunderte unterdrückt wurde. Die selbst gehörlose Abgeordnete sparte in ihrer mittels Deutscher Gebärdensprache gehaltenen Rede auch nicht mit Kritik an den Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Eingliederungshilfe.
Veröffentlicht am 25.09.2025 09:18 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Pressefoto von Katrin Langensiepen Foto: Katrin Langensiepen
Brüssel (kobinet) Der „Aktionstag Schichtwechsel“ findet bundesweit heute, am 25. September 2025, statt und wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) organisiert. An diesem Tag tauschen Menschen mit und ohne Behinderung für einen Tag ihre Arbeitsplätze, um neue Perspektiven zu gewinnen und Vorurteile abzubauen. In diesem Jahr beteiligen sich rund 200 Werkstätten für behinderte Menschen zusammen mit zahlreichen Unternehmen an dieser Initiative. Die Europaabgeordnete Katrin Langensiepen sieht diese Aktion kritisch, wie sie per Pressemitteilung verkündete: „Diese Aktion wird oft als Fortschritt in Richtung Inklusion gefeiert. Doch bei genauerem Hinsehen bleibt sie ein symbolischer Akt, der von den eigentlichen Problemen ablenkt. Ein einmaliger Arbeitsplatztausch mag Begegnungen schaffen und Berührungsängste abbauen, aber er ändert nichts an den Strukturen, die Menschen mit Behinderungen tagtäglich ausgrenzen.“
Veröffentlicht am 25.09.2025 07:46 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Statue Justitia Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay
Berlin (kobinet) Das Landgericht Berlin sprach mit Urteil vom 30.09.2024 (Az. 66 S 24/24) einem Mieter eine Entschädigung in Höhe von 11.000 € gemäß § 21 AGG wegen unterlassener Zustimmung des Vermieters zum Bau einer Rampe zu. Vorausgegangen war ein Rechtsstreit – der ebenfalls vom Landgericht Berlin endgültig entschieden wurde (Urteil vom 21.10.2022, Az. 66 S 75/22) – über die Verpflichtung des Vermieters zur Zustimmung zum Bau der Rampe gemäß § 554 BGB. Darauf macht der Landesbehindertenbeauftragte von Thüringen in seinem aktuellen Newsletter aufmerksam, in dem ein weiterer Fall geschildert wird.
Veröffentlicht am 25.09.2025 07:34 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo des DBR Foto: DBR
Berlin (kobinet) „Die neue Bundesregierung ist nun schon seit mehr als 130 Tagen im Amt und hat in dieser Zeit ein wichtiges Versprechen nicht eingelöst: Die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). Die sollte in den ersten 100 Tagen kommen, doch weiter wird der Referentenentwurf zur Reform blockiert. Das ist nur ein Beispiel dafür, dass der Weg zu mehr Inklusion und Teilhabe kein Selbstläufer ist. Damit sich etwas verändert, müssen die Vertretenden der Interessen von Menschen mit Behinderungen dranbleiben und immer wieder das Gespräch zu Politik und anderen Entscheidungsträgern suchen“, heißt es in der Einführung des neuen Newsletters des Deutschen Behindertenrats (DBR) vom DBR-Team.
Veröffentlicht am 25.09.2025 07:28 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Daumen hoch Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Verena Bentele, Tina Deeken und eine Reihe weiterer Sportlerinnen und Sportler mit verschiedenen Behinderungen haben es sich nicht nehmen lassen, am diesjährigen Berlin-Marathon am 21. September 2025 teilzunehmen. Neben der Tatsache, dass Tina Deeken im Handbike den Marathon in 1:44:04 absolvierte und Verena Bentele bei den sehr warmen Temperaturen den Marathon in 4:17:25 h lief, haben sich die beiden Sportlerinnen vorab auch bei einer Veranstaltung zu Wort gemeldet, bei der es unter anderem um die Barrierefreiheit von Sportveranstaltungen ging, wie Tina Deeken den kobinet-nachrichten mitteilte.
Veröffentlicht am 25.09.2025 07:12 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Annetraud Grote Foto: Tom Figiel
Hannover (kobinet) Auf Einladung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung haben die stellvertretende Staatssekretärin Dr. Gesa Schirrmacher und die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Annetraud Grote, am Abend des 24. September 2025 im Alten Rathaus in Hannover mit den Autorinnen Mareice Kaiser und Ninia LaGrande über das Thema „Ableismus“ gesprochen. Vor etwa 200 Gästen ging es dabei um die Frage, welche Erscheinungsformen es gibt und welche Maßnahmen dagegen umgesetzt werden können.
ERFURT (kobinet) Die LIGA Selbstvertretung Thüringen hat sich tief besorgt über die unzureichende finanzielle Ausstattung des Förderprogramms für Barrierefreiheit im Freistaat geäußert. Als Mitglied im Landesbehindertenbeirat und in diesem Jahr auch in der Jury des Thüringer Inklusionspreises vertreten, betont die LIGA mit Nachdruck: Der Bedarf an barrierefreier Infrastruktur ist landesweit erheblich – und die zur Verfügung stehenden Mittel reichen bei Weitem nicht aus.
Veröffentlicht am 24.09.2025 10:37 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Spielende Kinder – unübersehbare Lebensfreude Foto: Pixabay/Prawny
BERLIN (kobinet) Mit einem offenen Brief hat sich das Elternzentrum Berlin e.V. Autismus-Spektrum an den Regierenden Bürgermeister und an die Senatorin gewandt. Darin beklagen die Elternvertreter, dass für viele Kinder im Autismus-Spektrum sowie ihre Familien die Suche nach einem geeigneten Schulplatz in den letzten Monaten ein Leidensweg war, der häufig ohne glückliches Ende abschloss. In diesem Brief erklären sie, dass die schulische Versorgung autistischer Kinder in Berlin aus ihrer Sicht unhaltbar ist. Weiter beschreiben die Elternvertreter: „Für betroffene Familien ist die Realität geprägt von Ablehnung, Ohnmacht und Entwürdigung – in einem Ausmaß, das in einem sozialen Rechtsstaat wie Deutschland nicht hinnehmbar ist.“
Veröffentlicht am 24.09.2025 07:34 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Deutschland Lage Nordrhein-Westfalen Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland
Düsseldorf (kobinet) „Statt Geld zu investieren, damit behinderte Kinder in Regelschulen besser betreut werden, würden hohe Summen in mehr ‚ausgrenzende‘ Fördereinrichtungen gesteckt, sagen Kritiker. Das widerspreche dem Gesetz. Viele Eltern haben dazu eine ganz andere Meinung.“ So heißt es in der Einführung eines Berichts der Rheinischen Post vom 24. September 2024 über die aktuelle Diskussion zum Bau von etwa 30 neuen Förderschulen in Nordrhein-Westfalen. Dies wird vom Kölner Verein mittendrin sowie von weiteren Organisationen wie dem Landesbehindertenrat, der Lebenshilfe oder dem Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen kritisiert. Im Bericht kommen aber auch andere Akteure zu Wort, was die Breite der verschiedenen Interessen und der Diskussion aufzeigt.
Veröffentlicht am 24.09.2025 07:14 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Symbol DGS Gebärdensprache Foto: public domain
Stuttgart / Freiburg (kobinet) Deutschlandweit verwenden ca. 250.000 Menschen die Deutsche Gebärdensprache (DGS). Dazu gehören neben Gehörlosen auch Menschen mit an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit. Für rund 80.000 Menschen ist sie die Muttersprache, 4.000 von ihnen leben in Baden-Württemberg. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und der Verein Barrierefreie Kommunikation fordern anlässlich des Internationalen Tags der Gebärdensprache, der am 23. September begangen wird, die Deutsche Gebärdensprache als Amts- und Minderheitensprache anzuerkennen.
Veröffentlicht am 24.09.2025 07:04 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Bild mit dem Logo des ORF Foto: BIZEPS
Wien (kobinet) „Mit dem Start der automatisierten Live-Untertitelung zeigt der ORF, wie technologische Innovation zur inklusiven Medienlandschaft beitragen kann. Unterstützt durch künstliche Intelligenz (KI) werden nun täglich mehrere Sendungen in Echtzeit untertitelt.“ Dies berichtet der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS. Am 29. September 2025 startete der ORF das neue barrierefreie Angebot: Die täglichen Ausgaben von „Bundesland heute“, „Südtirol heute“ sowie alle Sendungen auf ORF SPORT +, die gesprochenes Wort enthalten, werden künftig automatisch und live untertitelt.
Veröffentlicht am 24.09.2025 06:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Donald Trump Foto: Library of Congress auf Unsplash
Washington, D.C. USA (kobinet) „Wir sind fassungslos über die gefühllose und wissenschaftsfeindliche Art und Weise, wie Trump und RFK Jr. über autistische Menschen sprechen“, so die eindeutige und harsche Kritik von Tim Nicholls, dem stellvertretenden Direktor für Politik, Forschung und Strategie bei der britischen National Autistic Society, zu den Äußerungen von Donald Trump in Sachen Autismus. „Wäre es nicht besser, wenn sie ihre enormen finanziellen Ressourcen dafür einsetzten, das Leben autistischer Menschen und ihrer Familien zu verbessern und das Verständnis für Autismus in der Gesellschaft zu erhöhen?“, wird Tim Nicholls in einem Bericht der Deutschen Welle zitiert. Hintergrund dieser Äußerung ist die Behauptung von US-Präsident Trump, eine „Antwort auf Autismus“ gefunden zu haben. Trump macht das Schmerzmittel Tylenol, das in Deutschland den Namen Paracetamol trägt, in der Schwangerschaft für ein erhöhtes Risiko verantwortlich. Forschende und Betroffene sehen die Theorie sehr kritisch, wie die Deutsche Welle berichtet.
Veröffentlicht am 23.09.2025 12:48 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Evelyn Palla Foto: DB AG Stefan Wildhirt
Berlin (kobinet) Der Aufsichtsrat der Bahn hat die bisherige Regionalverkehrsvorständin der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, heute am 23. September 2025 zur neuen Konzernchefin berufen. Ob die gebürtige Südtirolerin, die u. a. einen Lokführerschein gemacht hat, auch ein gutes Händchen in Sachen Barrierefreiheit hat, das fragen sich nicht nur Alexander Ahrens, sondern auch viele behinderte Menschen, die von den vielfältigen Barrieren bei der Nutzung der Bahn geplagt sind. „Ich bin mal gespannt, wie die neue Bahnchefin mit dem Thema Barrierefreiheit umgeht. Im Regionalverkehr hat man als Fahrgast überall Probleme mit den unterschiedlichen Bahnsteighöhen“, teilte Alexander Ahrens den kobinet-nachrichten mit.
Veröffentlicht am 23.09.2025 11:38 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Foto zeigt Bundesverfassungsgericht Foto: Bundesverfassungsgericht
Berlin (kobinet) Mit einem heute am 23. September 2025 verkündeten Urteil hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts die gesetzliche Altersgrenze für Anwaltsnotarinnen und Anwaltsnotare für mit dem Grundgesetz unvereinbar erklärt. Zu dieser Entscheidung in Sachen Altersdiskriminierung hat sich die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, zu Wort gemeldet. „Das Bundesverfassungsgericht sendet mit dieser Entscheidung ein ganz wichtiges Signal gegen Altersdiskriminierung. Pauschale Altersgrenzen im Arbeitsleben müssen nun generell auf den Prüfstand. Es kommt darauf an, was Menschen draufhaben – und nicht, wie alt sie sind.“
Veröffentlicht am 23.09.2025 09:04 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Symbol DGS Gebärdensprache Foto: public domain
Berlin (kobinet) Am 23. September wird weltweit der Internationale Tag der Gebärdensprachen begangen, um die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Gehörlosen- und Gebärdensprachgemeinschaft zu würdigen und auf die Bedeutung von Gebärdensprachen hinzuweisen. Der Tag wurde 2017 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufen und wird seit 2018 jährlich gefeiert. Aus diesem Anlass bekräftigt der Landesverband Bayern der Gehörlosen ein klares Bekenntnis zu den Rechten gehörloser Menschen und zur Förderung der Deutschen Gebärdensprache (DGS). Das Motto des Weltverbandes der Gehörlosen (WFD) für 2025, „No Human Rights Without Sign Language Rights“, verdeutlicht, dass die Rechte auf Gebärdensprache keine isolierte Forderung darstellen, sondern untrennbar mit den allgemeinen Menschenrechten verbunden sind.
Veröffentlicht am 23.09.2025 07:42 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Sharepic für Lösung der Prüfung von Assistenzhunden Foto: Bundesbehindertenbeauftragter
Berlin (kobinet) „Seit mehr als einem Jahr können Assistenzhunde nicht geprüft werden – dadurch stehen Hunderte Menschen mit Behinderung, die dringend einen Assistenzhund benötigen, ohne Unterstützung da.“ Darauf hat der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, aufmerksam gemacht und eine schnelle Lösung gefordert. Zum Hintergrund schreibt Jürgen Dusel auf Facebook: „Derzeit kann keine Zertifizierung der Ausbildungsstätten für Assistenzhunde erfolgen. Nach geltendem Recht ist eine Prüfung jedoch nur möglich, wenn der Hund in einer zertifizierten Ausbildungsstätte ausgebildet wurde! Das heißt: Ohne Ausbildung in der zertifizierten Ausbildungsstätte gibt es keine Prüfung und damit auch keine Zulassung als Assistenzhund. Die ganze Zulassung liegt brach!“
Veröffentlicht am 23.09.2025 07:32 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Schnecke zur BGG-Reform Foto: Corinna Rüffer
Berlin (kobinet) „Die ersten 100 Tage von Schwarz-Rot sind längst vorbei und noch immer gibt es keinen Startschuss für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). Barrierefreiheit darf nicht länger ein Schneckenrennen sein! Die Bundesregierung hat das BGG in ihr Sofortprogramm geschrieben — jetzt muss sie endlich liefern: Entwurf veröffentlichen, Verbände ausreichend beteiligen, private Anbieter verbindlich verpflichten! Wer Barrierefreiheit bremst, bremst Teilhabe.“ So beschreibt die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, den gegenwärtigen Stillstand in Sachen Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) auf Facebook zusammen mit einem Sharepic mit einer Schnecke.
Veröffentlicht am 23.09.2025 07:13 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
E-Scooter Foto: DBSV/Cornelia Weiß
Berlin (kobinet) „Im Weg stehende E-Scooter sind besonders für blinde und sehbehinderte Menschen gefährlich. Der Blindenverein ABSV will vor Gericht erreichen, dass der Berliner Senat das Parken stadtweit nur in festen Stationen erlaubt. Doch für deren Ausbau fehlt Geld.“ So heißt es in einem Beitrag von rbb24 mit dem Titel „Blindenverein gegen Senat: Klage soll E-Scooter von Berliner Gehwegen verbannen“, auf den Thomas Künneke die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.
Veröffentlicht am 23.09.2025 07:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo: Budget für Arbeit nutzen Foto: Netzwerk Artikel 3
Hannover (kobinet) Am 18. September 2025 fand der Fachtag „Inklusion leben! – Mit dem Budget für Arbeit auf den allgemeinen Arbeitsmarkt“ statt. Über 120 Engagierte folgten der Einladung der niedersächsischen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Annetraud Grote, zu dieser ganztägigen Veranstaltung in Hannover. Diese wurde in Kooperation mit dem Niedersächsischen Bündnis Persönliches Budget und Budgets für Arbeit/Ausbildung, den Unternehmerverbänden Niedersachsens, dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung sowie der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit, Bildung und Teilhabe umgesetzt, wie es in einer Presseinformation der niedersächsischen Landesbehindertenbeauftragten heißt.
Emden (kobinet) „Schlägt das Pendel der Inklusion zurück? Die USA unter Donald Trump und die Situation der Menschen mit Behinderungen“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die vom Verein Agilio – Arbeitsgemeinschaft für integrative Leistung in Ostfriesland und der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) Bremen und Niedersachsen durchgeführt wird. Ottmar Miles-Paul, der in den USA gelebt hat, gibt einen Input zur Veranstaltung und für die anschließende Diskussion.
Veröffentlicht am 22.09.2025 07:34 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Bild zur Kampagne der Aktion Mensch zum Mobbing Foto: Aktion Mensch
Bonn (kobinet) „Wir starten bald unsere neue Kampagne zum Thema Mobbing unter Jugendlichen – einem echten Problem unserer Zeit, das wir mit vielfältigen Maßnahmen intensiv angehen wollen. (…) Weil Inklusion weiter geht, als viele denken: Sie beginnt damit, dass wir alle hinsehen.“ So heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch. Eine aktuelle Befragung der Aktion Mensch unter circa 2200 Jugendlichen hat ergeben, dass Mobbing ein echtes Problem unserer Zeit ist – aktuell sogar eines der größten für junge Menschen in unserer Gesellschaft, heißt es zu der in Kürze startenden Kampagne der Aktion Mensch.
Veröffentlicht am 22.09.2025 07:21 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo LVR Original 2000×808 Foto: LVR
Köln (kobinet) Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat im Auftrag des Landschaftsausschusses ein Modellprojekt zur Entwicklung inklusiver Sozialräume umgesetzt. Ziel war es, Verfahren zur Verknüpfung von individueller Bedarfsfeststellung und fallübergreifender Quartiersarbeit zu erproben. Der Schwerpunkt der Umsetzung lag in der Städteregion Aachen. Die Auswertung von über 600 Bedarfsermittlungen sowie Fokusgruppen und Interviews zeigte zentrale Barrieren, etwa bei Mobilität, Tagesstruktur, Beschäftigungsmöglichkeiten und sozialer Teilhabe.
Veröffentlicht am 22.09.2025 07:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Verena Bentele Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Zu den ersten veröffentlichten Einzelheiten aus dem Referentenentwurf zur Aktivrente hat sich die VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisch geäußert. „Die Mehrheit der älteren Menschen, die im Ruhestand weiterarbeiten, wird von der Aktivrente nicht profitieren. Sie sind entweder selbstständig tätig oder machen dies als Minijob. Minijobber arbeiten jetzt schon weitgehend steuerfrei, denn der geplante Freibetrag in Höhe von 24.000 Euro wird nur auf Einkommen aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung gewährt. Die geplante Aktivrente ist für gesunde Menschen in wenig belastenden Berufen, die über die Regelaltersgrenze hinaus weiterarbeiten wollen, eine attraktive Fördermaßnahme. Als Einzelmaßnahme wird sie statt zusätzlicher Arbeitsplätze vor allem Mitnahmeeffekte und massive Steuerausfälle produzieren und dem Fachkräftemangel nur in geringem Maße entgegenwirken“, so Verena Bentele.
Veröffentlicht am 21.09.2025 05:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo des BSK Foto: BSK e.V.
Berlin (kobinet) Vor kurzem fand ein Austausch zwischen dem Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) und der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen statt, unter anderem über die ins Stocken geratene Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). Einigkeit bestand darin, dass es sich um schwierige Zeiten handelt, in denen der neoliberale Angriff auf den Sozialstaat und Verbesserungen bei Barrierefreiheit und Inklusion insbesondere durch die CDU/CSU stetig verschärft wird, wie es in einem Bericht von Jörg Bechtold vom BSK heißt.
HANNOVER (kobinet) Unter dem Motto „Ich kenne meine Rechte“ werden in Niedersachsen jährlich Aktionen und Initiativen ausgezeichnet, die sich besonders um Kinderrechte verdient machen. Der Preis ist mit insgesamt 9.000 Euro dotiert. Er wird in drei gleichberechtigten Kategorien mit jeweils 3.000 Euro verliehen. Auch in diesem Jahr wurde der KinderHabenRechtePreis wieder durch Schirmherrn und niedersächsischen Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Andreas Philippi, in Hannover verliehen.
Veröffentlicht am 20.09.2025 05:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Bild von der Zukunftswege Preisverleihung 2025 an Accee Foto: Mirco Liege
Frankfurt / Nürnberg (kobinet) „Dieser Preis gebührt unserem gesamten Team“, freuen sich Andrea Seeger und Kristin Feuerstein. Die Geschäftsführerin und die Inklusionsberaterin durften am Abend des 18. September 2025 in Frankfurt am Main stellvertretend für den Fachdienst Access – Inklusion im Arbeitsleben den Zukunftswege-Preis 2025 der Commerzbank-Stiftung entgegennehmen. Der Zukunftswege-Preis gehört zu den höchstdotierten Auszeichnungen für berufliche Teilhabe in Deutschland. Prämiert werden mit ihm gemeinnützige Organisationen aus zwei Kategorien, die sich in besonders überzeugender, kreativer und wirksamer Weise um die Integration benachteiligter Jugendlicher bemühen. Access – Inklusion im Arbeitsleben ist nun eine davon.
Veröffentlicht am 19.09.2025 14:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Europa für Alle – unabhängig von der Herkunft Foto: Pixabay/Ralphs_Fotos
KÖLN / THESSALONIKI (kobinet) Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat erstmals eine Kooperationsvereinbarung mit mehreren Partnerorganisationen aus dem Raum Thessaloniki unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist es, die Zusammenarbeit im Bereich der Inklusion von Menschen mit Behinderungen nachhaltig auszubauen und ein Zeichen für europäische Solidarität zu setzen.
DÜSSELDORF (kobinet) Kritisch hat sich der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen zur angekündigten Preiserhöhung des Deutschlandtickets um fünf Euro ab dem Jahr 2026 geäußert. Dabei hatten CDU und SPD im Koalitionsvertrag ursprünglich vereinbart, das Ticket für mindestens drei Jahre zum Preis von 58 Euro anzubieten. Der VdK NRW warnt: Eine Preissteigerung trifft vor allem Menschen mit geringem Einkommen, Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen mit Behinderungen hart. Diese Bevölkerungsgruppen sind ohnehin häufig von Armut bedroht und auf bezahlbare Mobilitätsangebote angewiesen. Besonders in NRW ist die soziale Lage alarmierend: Über 20 Prozent der 15- bis 65-Jährigen gelten als armutsgefährdet.
Veröffentlicht am 19.09.2025 13:43 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Kinderrechte Foto: Pixabay/geralt
BERLIN (kobinet) Zum morgigen Weltkindertag fordern das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland von Politik und Gesellschaft mit Nachdruck, die in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Rechte der Kinder vollständig Wirklichkeit werden zu lassen. Dafür müssen die Interessen und Belange von Kindern und Jugendlichen sowie ihre aktive Beteiligung in politischen Entscheidungsprozessen umgesetzt werden – in Deutschland und in der internationalen Zusammenarbeit der Bundesregierung.
Veröffentlicht am 19.09.2025 08:18 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Corinna Rüffer Foto: Corinna Rüffer
Berlin (kobinet) Der Bundeshaushalt für das Jahr 2025 wurde diese Woche im Bundestag engagiert diskutiert und beschlossen. Wer die Debatten zu den verschiedenen Themenbereichen verfolgt hat, konnte dabei nicht viel zur Behindertenpolitik hören. So ging es auch der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, weshalb sie ihren Redebeitrag in der Diskussion des Haushaltsplans des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf das Thema Inklusion fokussierte. „Wir diskutieren hier seit einer Stunde, und kein Mensch hat über Inklusion, Barrierefreiheit und behinderte Menschen geredet. Das gab es noch nie“, begann die Grünen-Politikerin ihre Rede am 17. September 2024 im Plenum des Deutschen Bundestages.
Veröffentlicht am 19.09.2025 07:58 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Arnade Foto: ISL e.V.
Berlin (kobinet) Eine Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe muss auf der Basis faktenbasierter Analysen erfolgen. Die Ergebnisse der BTHG-Evaluation und der Teilhabeverfahrensberichte der BAR bieten hierfür eine tragfähige Grundlage. Vielfach ist neuerdings von immensen Kostensteigerungen in der Eingliederungshilfe die Rede. Fakt ist aber, dass es bei der Eingliederungshilfe seit 2018 Kostenzuwächse, die auf Leistungserweiterungen für Menschen mit Behinderungen zurückzuführen sind, nur im einstelligen Prozentbereich gibt. Der weitaus überwiegende Teil der Kostensteigerungen ist vielmehr auf Tarifsteigerungen, die allgemeine Kostenentwicklung, steigende Fallzahlen, den demografischen Wandel und ineffektives Verwaltungshandeln zurückzuführen. Dies betonte Prof. Dr. Sigrid Arnade unter anderem in ihrem Statement für den Deutschen Behindertenrat beim Stakeholder-Gespräch mit der Kommission zur Sozialstaatsreform, das am 12. September 2024 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales stattfand.
Veröffentlicht am 19.09.2025 07:43 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Dr. Martin Theben Foto: privat
Berlin (kobinet) „Behinderte Menschen stoßen auf viele Barrieren, wenn es darum geht, ihre Sexualität auszuleben“, wird der Rechtsanwalt Dr. Martin Theben in einem Beitrag der Tageszeitung taz über ein Bündnis gegen das von der CDU geforderte Sexkaufverbot zitiert. Für Menschen mit Behinderungen gebe es die Möglichkeit, Unterstützung durch Sexualassistenz zu erhalten. Ein totales Sexkaufverbot würde jedoch auch diese Form der Arbeit betreffen, betonte Martin Theben, der dem Bericht zufolge seine eigene Sexualität in der Jugend nur mithilfe von Sexarbeit ausleben konnte. Ein Bündnis für legale Prostitution hat sich dem taz-Bericht zufolge zusammengetan und eine breite Faktensammlung präsentiert.
Veröffentlicht am 19.09.2025 05:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
info schwarz Foto: Susanne Göbel
Hamburg (kobinet) Am 1. Oktober ist Weltseniorentag. Doch das ist kein Grund zu feiern, viele Seniorinnen und Senioren sind von vielen gesellschaftlichen Bereichen ausgeschlossen. Der aktuelle 9. Altersbericht der Bundesregierung zeigt, dass Teilhabe vor allem am Geldbeutel, an der Bildung und an der Gesundheit hängt. Expertinnen und Experten fordern daher neue, barrierefreie Zugänge zum Beispiel zu Kultur. „Bei Anruf Kultur“ bietet genau das: eine kostenfreie und für alle bundesweit erreichbare Alternative.
Veröffentlicht am 18.09.2025 15:17 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Flashmob auf der REHACARE 2025 Foto: ISL
Düsseldorf (kobinet) Mit einem Flashmob haben gut 50 Menschen mit verschiedenen Behinderungen bei der derzeit in Düsseldorf stattfindenden Messe für Rehabilitation und Pflege REHACARE ihren Protest gegen Kürzungen und entsprechende Diskussionen bei den Leistungen für behinderte Menschen zum Ausdruck gebracht. Zwischen Halle 6 und Halle 7 haben sie sich am Nachmittag des 18. September 2025 mit Schildern wie „Teilhabe ist kein Luxus“, „Kein Abbau! Kein Verzicht! Inklusion ist Menschenrecht!“ oder „Herbst der Reformen! Winter der Inklusion“ versammelt, wie Wiebke Schär von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) den kobinet-nachrichten mitteilte.
Veröffentlicht am 18.09.2025 12:33 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Ein Herz für Sportmöglichkeiten für alle Foto: Pixabay/GDJ
FRECHEN (kobinet) Am Sonntag, dem 20. September 2025, startet der Deutsche Behindertensportverband (DBS) die dritte „SportWoche für Alle“. Bis zum 27. September wird es dann mit 375 Angeboten von mehr als 200 Vereinen bundesweit die dritte und bisher größte „SportWoche für Alle“ geben. Ziel der Aktionswoche ist es, die Vielfalt des Sports für Menschen mit Behinderung sichtbar zu machen, Berührungsängste abzubauen und neue Angebote anzustoßen.
Veröffentlicht am 18.09.2025 12:20 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Paragraf Paragraph Zeichen Foto: H. Smikac
DÜSSELDORF (kobinet) Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat kürzlich seinen bewährten Rechtsratgeber „18 werden mit Behinderung“ umfassend aktualisiert. Der Ratgeber berücksichtigt den Rechtsstand von September 2024 und gibt einen Überblick darüber, welche Rechte und Pflichten Menschen mit Behinderung mit Erreichen der Volljährigkeit haben.