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Wohnungslosigkeit hat besorgniserregendes Niveau erreicht

Eine Person mit einem mit Kleidug vollbepackten Einkaufswagenn besteigt eine Straßenbahn
Wohnungslos
Foto: Pixabay/Asinno

BERLIN (kobinet) Nach dem aktuellen Hochrechnungsergebnisse der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe waren im Jahr 2024 in Deutschland mindestens 1.029.000 Menschen wohnungslos. Im Jahr 2023 hatte es 928.000 Wohnungslose gegeben. Rund 56.000 von ihnen lebten ganz ohne Unterkunft auf der Straße. Im Jahr 2023 waren das noch 54.000. Dazu stellt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Joachim Rock, fest: "Die Wohnungslosigkeit in Deutschland hat ein besorgniserregendes Niveau erreicht. Statt wirksam gegenzusteuern, riskiert die Bundesregierung mit den geplanten Kürzungen bei den Kosten der Unterkunft eine weitere Verschärfung der Lage. Wer bereits am Existenzminimum lebt, darf nicht für strukturell überhöhte Mieten haftbar gemacht und in Mietschulden gedrängt werden."

„Wir appellieren an die Bundesregierung,“ so der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, „die geplanten Einschnitte zurückzunehmen und das Menschenrecht auf Wohnen konsequent zu stärken. Erforderlich sind ein verlässlicher Mieterschutz, bedarfsgerechte Wohngeldleistungen und soziale Unterstützung ausreichende sowie deutlich mehr bezahlbarer Wohnraum – nicht weitere Kürzungen, die vulnerable Gruppen zusätzlich belasten.“

Weitere Einzelheiten zu den Hochrechnungsergebnissen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe sind auf dieser Internetseite nachzulesen.