Berlin (kobinet)
Am 4. Dezember 2025 gibt es ein großes Fest.
Das Netzwerk behinderter Frauen Berlin feiert.
Das Netzwerk wird 30 Jahre alt.
Das Fest ist von 10 Uhr bis 18 Uhr.
Es ist im Gutt-templer-haus.
Die Adresse ist: Wilden-bruch-straße 80.
Das ist in 12045 Berlin-Neu-kölln.
Das Motto vom Fest ist: Nichts über uns ohne uns!
Es geht um Selbst-bestimmung.
Selbst-bestimmung bedeutet: Du entscheidest für dich selbst.
Es geht um Sicht-barkeit.
Sicht-barkeit bedeutet: Andere Menschen sehen dich.
Du wirst nicht über-sehen.
Und es geht um Solidarität.
Solidarität bedeutet: Menschen helfen sich gegenseitig.
Das Netzwerk gibt es seit 1995.
Das sind 30 Jahre.
Das Netzwerk kämpft für behinderte Frauen.
Es kämpft für ihre Rechte.
Das Netzwerk zeigt Miss-stände auf.
Miss-stände sind Dinge, die nicht gut sind.
Diese Dinge muss man ändern.
Das Netzwerk sorgt für Veränderungen.
Wichtige Themen sind: Schutz vor Gewalt.
Wichtig ist auch: Wohnen.
Wichtig ist auch: Assistenz.
Assistenz bedeutet: Jemand hilft dir.
Zum Beispiel beim Ein-kaufen.
Wichtig ist auch: Teil-habe am Leben.
Teil-habe bedeutet: Du machst bei etwas mit.
Du bist dabei und kannst mit-entscheiden.
Behinderte Frauen erleben oft Mehrfach-diskriminierung.
Mehrfach-diskriminierung bedeutet: Man wird mehrmals ungerecht behandelt.
Das passiert aus verschiedenen Gründen.
Zum Beispiel wegen Behinderung und Geschlecht.
Sie werden mehrfach benachteiligt.
Zum Beispiel bei der Gesund-heits-versorgung.
Zum Beispiel beim Wohnen.
Zum Beispiel beim Schutz vor Gewalt.
Und zum Beispiel bei der Arbeit.
Isabel Erdem ist im Vorstand vom Netzwerk.
Vorstand bedeutet: Das sind die Chefs von einer Organisation.
Sie sagt: Seit 30 Jahren kämpfen wir.
Wir kämpfen für gleiche Rechte.
Wir wollen Selbst-bestimmung.
Wir wollen gesehen werden.
Das Jubiläum ist kein Grund zum Ausruhen.
Jubiläum bedeutet: Ein Geburts-tag von einer Organisation.
Wir machen weiter.
Wir stellen Forderungen an die Politik.
Wir machen diese Forderungen noch stärker.
Der Tag beginnt mit Gruß-worten.
Es sprechen: Micha Klapp vom Senat.
Senat bedeutet: Die Regierung von Berlin.
Es spricht: Christine Braunert-Rümenapf.
Sie ist die Landes-beauftragte für Menschen mit Behinderungen.
Landes-beauftragte bedeutet: Eine Person kümmert sich um ein wichtiges Thema.
Diese Person arbeitet für das Bundes-land Berlin.
Es spricht: Dr. Britta Schlegel.
Sie ist vom Deutschen Institut für Menschen-rechte.
Institut bedeutet: Eine Einrichtung für Forschung und Bildung.
Danach gibt es 3 Work-shops.
Work-shop bedeutet: Menschen treffen sich.
Sie arbeiten zusammen an einer Aufgabe.
Die Work-shops sind zur gleichen Zeit.
Du kannst dir einen aussuchen.
Die Themen der Work-shops sind: Wie wollen wir wohnen?
Wie schützen wir uns vor Gewalt?
Welche Assistenz brauchen wir?
Am Nach-mittag werden die Ergebnisse vorgestellt.
Daraus werden Forderungen an die Politik gemacht.
Dann gibt es eine Talk-Runde.
Talk-Runde bedeutet: Gesprächs-runde.
Die Gründungs-frauen vom Netzwerk sind dabei.
Gründungs-frauen bedeutet: Diese Frauen haben das Netzwerk gegründet.
Sie haben das Netzwerk gestartet.
Dabei sind zum Beispiel: Prof. Dr. Sigrid Arnade.
Dabei ist: Karin Klingen.
Dabei ist: Daniela Reinhold.
Dabei ist: Andrea Schatz.
Und dabei ist: Sigrid Kwella.
Martina Puschke moderiert den Tag.
Moderieren bedeutet: Eine Person führt durch die Veranstaltung.
Sie sagt, was als Nächstes passiert.
Sie ist vom Weibernetz.
Das Weibernetz ist die Interessen-vertretung.
Interessen-vertretung bedeutet: Jemand setzt sich für dich ein.
Diese Person kämpft für deine Rechte.
Das Weibernetz ist für Frauen mit Behinderungen.
Es ist für ganz Deutschland.
Es gibt auch einen Ausblick.
Das Thema ist: Wie geht es im Netzwerk weiter?
Zum Schluss gibt es ein Get-together.
Get-together bedeutet: Gemütliches Zusammen-sein.
Es gibt Snacks.
Snacks bedeutet: Kleine Häppchen zum Essen.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Am 4. Dezember 2025 feiert das Netzwerk behinderter Frauen Berlin sein 30-jähriges Jubiläum – gemeinsam mit Verbündeten, Fachöffentlichkeit, Politik und vielen Wegbegleiterinnen. Unter dem Motto "Nichts über uns ohne uns! Ein Fest für Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und Solidarität" lädt der Verein zu einem ganztägigen Fachtag mit Workshops, Talk-Runden und einem festlichen Empfang von 10:00 bis 18:00 Uhr ins Guttemplerhaus, Wildenbruchstr. 80, in 12045 Berlin-Neukölln ein.
Im Jahr 1995 gegründet, setzt sich das Netzwerk seit drei Jahrzehnten für die Rechte und Interessen behinderter Frauen ein, deckt Missstände auf und stößt Veränderungen an – von Gewaltschutz und Wohnen bis hin zu Assistenz und Teilhabe. Dennoch erleben behinderte Frauen in Berlin weiterhin Mehrfachdiskriminierung – etwa in der Gesundheitsversorgung, im Bereich Wohnen, beim Schutz vor Gewalt sowie in der beruflichen und sozialen Teilhabe.
„Seit 30 Jahren kämpfen behinderte Frauen im Netzwerk für gleiche Rechte, Selbstbestimmung und Sichtbarkeit. Unser Jubiläum ist kein Anlass, sich zurückzulehnen – es ist ein Anlass, unsere Forderungen an die Politik zu erneuern und zu verstärken“, sagte Isabel Erdem vom Vorstand. Der Jubiläumstag beginnt mit Grußworten von Micha Klapp (Staatssekretär*in, SenASGIVA), Christine Braunert-Rümenapf (Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen) und Dr. Britta Schlegel (Leiterin der Monitoringstelle UN-BRK, Deutsches Institut für Menschenrechte). Im Anschluss daran finden drei Workshops parallel statt. Im Mittelpunkt stehen zentrale Lebensbereiche von Frauen mit Behinderungen:
• Wie wollen wir wohnen?
• Wie schützen wir uns vor Gewalt?
• Welche Assistenz brauchen wir?
Die Ergebnisse der Workshops werden am Nachmittag vorgestellt und in konkrete Forderungen an die Politik übersetzt. Daran schließt sich eine Talk-Runde mit den Gründungsfrauen, Impulsen der Gründungsfrauen, darunter u. a. Prof. Dr. Sigrid Arnade (ISL e.V. / Netzwerk Artikel 3), Karin Klingen, Daniela Reinhold, Andrea Schatz und Sigrid Kwella an. Durch den Tag moderiert Martina Puschke vom Weibernetz, der bundesweiten politischen Interessensvertretung von Frauen mit Behinderungen. Nach dem Ausblick: „Wie geht es im Netzwerk weiter?“ bildet den Abschluss ein Get-together mit Snacks, Musik und Tanz, heißt es in der Ankündigung.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Am 4. Dezember 2025 feiert das Netzwerk behinderter Frauen Berlin sein 30-jähriges Jubiläum – gemeinsam mit Verbündeten, Fachöffentlichkeit, Politik und vielen Wegbegleiterinnen. Unter dem Motto "Nichts über uns ohne uns! Ein Fest für Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und Solidarität" lädt der Verein zu einem ganztägigen Fachtag mit Workshops, Talk-Runden und einem festlichen Empfang von 10:00 bis 18:00 Uhr ins Guttemplerhaus, Wildenbruchstr. 80, in 12045 Berlin-Neukölln ein.
Im Jahr 1995 gegründet, setzt sich das Netzwerk seit drei Jahrzehnten für die Rechte und Interessen behinderter Frauen ein, deckt Missstände auf und stößt Veränderungen an – von Gewaltschutz und Wohnen bis hin zu Assistenz und Teilhabe. Dennoch erleben behinderte Frauen in Berlin weiterhin Mehrfachdiskriminierung – etwa in der Gesundheitsversorgung, im Bereich Wohnen, beim Schutz vor Gewalt sowie in der beruflichen und sozialen Teilhabe.
„Seit 30 Jahren kämpfen behinderte Frauen im Netzwerk für gleiche Rechte, Selbstbestimmung und Sichtbarkeit. Unser Jubiläum ist kein Anlass, sich zurückzulehnen – es ist ein Anlass, unsere Forderungen an die Politik zu erneuern und zu verstärken“, sagte Isabel Erdem vom Vorstand. Der Jubiläumstag beginnt mit Grußworten von Micha Klapp (Staatssekretär*in, SenASGIVA), Christine Braunert-Rümenapf (Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen) und Dr. Britta Schlegel (Leiterin der Monitoringstelle UN-BRK, Deutsches Institut für Menschenrechte). Im Anschluss daran finden drei Workshops parallel statt. Im Mittelpunkt stehen zentrale Lebensbereiche von Frauen mit Behinderungen:
• Wie wollen wir wohnen?
• Wie schützen wir uns vor Gewalt?
• Welche Assistenz brauchen wir?
Die Ergebnisse der Workshops werden am Nachmittag vorgestellt und in konkrete Forderungen an die Politik übersetzt. Daran schließt sich eine Talk-Runde mit den Gründungsfrauen, Impulsen der Gründungsfrauen, darunter u. a. Prof. Dr. Sigrid Arnade (ISL e.V. / Netzwerk Artikel 3), Karin Klingen, Daniela Reinhold, Andrea Schatz und Sigrid Kwella an. Durch den Tag moderiert Martina Puschke vom Weibernetz, der bundesweiten politischen Interessensvertretung von Frauen mit Behinderungen. Nach dem Ausblick: „Wie geht es im Netzwerk weiter?“ bildet den Abschluss ein Get-together mit Snacks, Musik und Tanz, heißt es in der Ankündigung.




