Berlin (kobinet)
Heute gibt es ein Beispiel für Braille-Schrift.
Die Braille-Schrift ist auf einer Packung.
Braille-Schrift bedeutet: Eine Schrift für blinde Menschen.
Man fühlt Punkte mit den Fingern.
Michal Tkáčik kommt aus der Slowakei.
Er hat einen Joghurt gefunden.
Auf dem Joghurt ist Braille-Schrift.
Die Firma Olma stellt den Joghurt her.
Das Projekt Braille 200 hat davon berichtet.
Der DBSV macht bei dem Projekt mit.
DBSV ist kurz für: Deutscher Blinden- und Seh-behinderten-Verband.
Verband bedeutet: Eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen arbeiten zusammen.
Sie haben ein gemeinsames Ziel.
Louis Braille hat die Braille-Schrift erfunden.
Das war vor 200 Jahren.
Michal Tkáčik sagt: Es ist schön.
Man findet Braille in einem Geschäft.
Jedes Produkt mit Braille macht mir Hoffnung.
Produkt bedeutet: Eine Sache zum Kaufen.
Zum Beispiel: Brot oder Schuhe.
Ich hoffe auf mehr Braille in Zukunft.
Auf Facebook gibt es ein Foto.
Das Foto zeigt den Joghurt.
Man sieht die Verpackung genau.
Verpackung bedeutet: Eine Hülle um eine Sache.
Die Hülle schützt die Sache.
Zum Beispiel: Eine Tüte um Brot.
Auf der Verpackung steht: Míša mls tvarohový.
Das bedeutet auf Deutsch: Míša Quark-Snack.
Auf der Verpackung ist auch ein Bär.
In der Mitte ist Braille-Schrift.
Heute am 19. November 2025 gibt es eine Lesung.
Die Lesung ist um 17 Uhr.
Die Lesung ist in Darmstadt.
Die Adresse ist: Pallaswiesenstraße 123a.
Die Post-Leitzahl ist: 64293 Darmstadt.
Sabine Lohner liest vor.
Sabine Lohner ist blind.
Sie benutzt einen Braille-Reader.
Braille-Reader bedeutet: Ein Gerät für blinde Menschen.
Das Gerät zeigt Text in Punkt-Schrift an.
Man kann den Text fühlen.
Sie liest aus einem Buch vor.
Das Buch ist von Ottmar Miles-Paul.
Das Buch heißt: Zündeln an den Strukturen.
Strukturen bedeutet: Aufbauten oder Ordnungen.
Zum Beispiel: Wie eine Firma aufgebaut ist.
Das Buch ist über Werkstätten.
In den Werkstätten arbeiten behinderte Menschen.
Werkstätten bedeutet: Arbeits-Räume.
Dort wird etwas hergestellt.
Oder dort wird etwas repariert.
Zum Beispiel: Eine Auto-Werkstatt.
Nach der Lesung kann man Fragen stellen.
Man kann mit Sabine Lohner reden.
Man kann mit Ottmar Miles-Paul reden.
Sabine Lohner erklärt auch die Braille-Schrift.
Die Lesung kostet nichts.
Der Eintritt ist frei.
Mehr Informationen gibt es hier:

Foto: Braille 200
Berlin (kobinet) "Heute haben wir ein Beispiel für Brailleschrift auf einer Lebensmittelverpackung. In der Slowakei fand Braille-Finder Michal Tkáčik einen Joghurt der tschechischen Molkereimarke Olma." So heißt es in einem Beitrag des Projektes Braille 200, an dem auch der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) mitwirkt. Vor 200 Jahren wurde von Louis Braille die Brailleschrift entwickelt. "Es ist immer so schön und herzerwärmend, Braille in einem Geschäft zu finden. Jedes Produkt mit etwas Brailleschrift gibt mir Hoffnung auf mehr Braille-Kennzeichnungen in der Zukunft. Das ist keine Werbung, sondern reine Freude über Braille auf einem Produkt, für das ich einfach jedem dankbar bin, der Braille in die Produktherstellung einbezieht", wird Michal Tkáčik zitiert.
Zur Beschreibung, des auf Facebook veröffentlichten Bildes heißt es: „Das Foto zeigt eine Nahaufnahme einer Joghurtverpackung. Auf der runden Verpackung steht der Name ‚Míša mls tvarohový‘ (= Míša-Quark-Snack) in grüner und brauner Schrift auf weißem Hintergrund. Außerdem befindet sich eine Illustration des Bärenmaskottchens in gelb-orangenen Tönen auf der Verpackung, sowie eine Zeichnung einer Schüssel mit Joghurt, auf der der Text ‚61% tvarohu‘ (61 % Quarkkäse) steht. In der Mitte der Verpackung befindet sich zwischen dem gedruckten Text auch Brailleschrift. Sie lautet ‚ROHOVÝ‘, was den letzten Silben des Wortes tvarohový entspricht.“
Wer eine Lesung, bei der die Texte von einem Braillereader abgelesen werden, miterleben will, diejenigen können heute am 19. November 2025 um 17:00 Uhr zum CBF Darmstadt kommen. In den Räumen des Verein in der Pallaswiesenstraße 123a, in 64293 Darmstadt liest die erblindete Sabine Lohner als Leseassistentin des sehbehinderten Ottmar Miles-Paul aus dessen Roman „Zündeln an den Strukturen“ über die Situation und Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen. Die beiden stehen im Anschluss zur Diskussion bereit. Anlässlich des 200jährigen Bestehens der Brailleschrift wird Sabine Lohner dabei die Schrift und vor allem die Bedeutung dieser kurz erläutern.
Link zur Ankündigung der kostenfreien Lesung am 19. November in Darmstadt:

Foto: Braille 200
Berlin (kobinet) "Heute haben wir ein Beispiel für Brailleschrift auf einer Lebensmittelverpackung. In der Slowakei fand Braille-Finder Michal Tkáčik einen Joghurt der tschechischen Molkereimarke Olma." So heißt es in einem Beitrag des Projektes Braille 200, an dem auch der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) mitwirkt. Vor 200 Jahren wurde von Louis Braille die Brailleschrift entwickelt. "Es ist immer so schön und herzerwärmend, Braille in einem Geschäft zu finden. Jedes Produkt mit etwas Brailleschrift gibt mir Hoffnung auf mehr Braille-Kennzeichnungen in der Zukunft. Das ist keine Werbung, sondern reine Freude über Braille auf einem Produkt, für das ich einfach jedem dankbar bin, der Braille in die Produktherstellung einbezieht", wird Michal Tkáčik zitiert.
Zur Beschreibung, des auf Facebook veröffentlichten Bildes heißt es: „Das Foto zeigt eine Nahaufnahme einer Joghurtverpackung. Auf der runden Verpackung steht der Name ‚Míša mls tvarohový‘ (= Míša-Quark-Snack) in grüner und brauner Schrift auf weißem Hintergrund. Außerdem befindet sich eine Illustration des Bärenmaskottchens in gelb-orangenen Tönen auf der Verpackung, sowie eine Zeichnung einer Schüssel mit Joghurt, auf der der Text ‚61% tvarohu‘ (61 % Quarkkäse) steht. In der Mitte der Verpackung befindet sich zwischen dem gedruckten Text auch Brailleschrift. Sie lautet ‚ROHOVÝ‘, was den letzten Silben des Wortes tvarohový entspricht.“
Wer eine Lesung, bei der die Texte von einem Braillereader abgelesen werden, miterleben will, diejenigen können heute am 19. November 2025 um 17:00 Uhr zum CBF Darmstadt kommen. In den Räumen des Verein in der Pallaswiesenstraße 123a, in 64293 Darmstadt liest die erblindete Sabine Lohner als Leseassistentin des sehbehinderten Ottmar Miles-Paul aus dessen Roman „Zündeln an den Strukturen“ über die Situation und Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen. Die beiden stehen im Anschluss zur Diskussion bereit. Anlässlich des 200jährigen Bestehens der Brailleschrift wird Sabine Lohner dabei die Schrift und vor allem die Bedeutung dieser kurz erläutern.
Link zur Ankündigung der kostenfreien Lesung am 19. November in Darmstadt:




