BERLIN (kobinet)
Vor wenigen Tagen gab es ein Treffen.
Das Treffen war in Berlin.
Es war die Mitglieder-Versammlung.
Die Mitglieder-Versammlung war von Special Olympics Deutschland.
Mitglieder-Versammlung bedeutet: Alle Mitglieder von einem Verein kommen zusammen.
Sie reden über wichtige Themen.
Und sie entscheiden gemeinsam.
Special Olympics Deutschland ist ein Sport-Verband.
Sport-Verband bedeutet: Viele Sport-Vereine gehören dazu.
Der Verband macht Regeln für den Sport.
Und er hilft den Vereinen.
Der Sport-Verband macht Sport-Angebote.
Die Sport-Angebote sind für Menschen mit geistiger Behinderung.
Etwa 130 Personen waren bei dem Treffen.
Christiane Krajewski ist die Präsidentin.
Sie hat eine Rede gehalten.
Das Thema war: Wie erreichen wir mehr Teilhabe?
Teilhabe bedeutet: Du machst bei etwas mit.
Du bist dabei und kannst mit-entscheiden.
Sie sagte: Wir hatten 2025 viele Höhe-Punkte.
Special Olympics ist jetzt sehr bekannt in Deutschland.
Im März 2025 waren Winter-Spiele.
Die Winter-Spiele waren in Turin.
Turin ist eine Stadt in Italien.
Das deutsche Team hat sehr gut mit-gemacht.
Viele Zeitungen haben darüber geschrieben.
Viele Fernseh-Sender haben darüber berichtet.
Millionen Menschen haben davon gehört.
Die Botschaft von Inklusion war wichtig.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind dabei.
Alle Menschen gehören dazu.
Es gab auch Landes-Spiele in Deutschland.
Tausende Sportler haben mit-gemacht.
Diese Veranstaltungen gibt es jetzt fest in Deutschland.
Das ist ein großer Erfolg.
Aber es gibt noch viel zu tun.
Menschen mit geistiger Behinderung brauchen mehr Teilhabe.
Die Rahmen-Bedingungen müssen besser werden.
Rahmen-Bedingungen bedeutet: Das sind wichtige Regeln.
Das sind auch wichtige Umstände.
Sie zeigen: Was ist möglich?
Und was brauchen wir dafür?
Die Organisation will auch besser werden.
Dafür braucht sie Mut.
Und sie braucht Gemeinschaft.
2018 hat der Aufbruch begonnen.
Seitdem wurde viel erreicht.
Die Präsidentin hat klare Ziele genannt.
Der Verband entwickelt sich weiter.
Er arbeitet immer fachlicher.
Fachlich bedeutet: Jemand macht seine Arbeit sehr gut.
Die Person kennt sich aus.
Und die Person hat viel gelernt.
Die Bedingungen sind besser geworden.
Mehr Menschen können jetzt mit-machen.
Die Angebote sind größer geworden.
Die Politik muss mehr helfen.
Die Bundes-Politik muss helfen.
Die Landes-Politik muss helfen.
Die Unter-Stützung muss verlässlich sein.
In diesem Jahr gab es etwas Besonderes.
Es wurde eine Jugend-Organisation gegründet.
Das ist ein wichtiger Schritt.
Wichtiger Schritt bedeutet: Man hat etwas Großes geschafft.
Das ist ein besonderer Erfolg.
Darüber freut man sich sehr.
Kinder und Jugendliche sind wichtig.
Sie brauchen besseren Zugang zu Sport.
Die Politik soll inklusive Sport-Angebote fördern.
Schulen sollen mit Vereinen zusammen-arbeiten.
Freizeit-Einrichtungen sollen mit-machen.
Das ist wichtig für Kinder.
Und das ist wichtig für Jugendliche.
Bildungs-Angebote sind wichtig.
Es braucht mehr Angebote für Bewegung.
Selbst-Vertretung ist wichtig.
Selbst-Vertretung bedeutet: Menschen sprechen für sich selbst.
Sie sagen ihre Meinung selbst.
Andere Menschen sprechen nicht für sie.
Teilhabe-Chancen sollen vor Ort sein.
Familien brauchen Unterstützung.
Und Familien brauchen Assistenz.
Assistenz bedeutet: Eine Assistenz hilft einem anderen Menschen.
Die Assistenz hilft zum Beispiel beim Einkaufen.
So werden Barrieren abgebaut.
Barriere bedeutet: Eine Barriere ist ein Hindernis.
Etwas ist im Weg.
Es soll mehr Wett-Bewerbe geben.
Die Wett-Bewerbe sind für Kinder.
Und die Wett-Bewerbe sind für Jugendliche.
Auch in der Schule soll es Wett-Bewerbe geben.
Sie sollen bei allen Wett-Bewerben mit-machen können.
Das Unified-Konzept ist wichtig.
Unified-Konzept bedeutet: Menschen mit Behinderung machen zusammen Sport.
Und Menschen ohne Behinderung machen zusammen Sport.
Alle machen gemeinsam Sport.
Inklusive Sport-Angebote sollen lange bestehen bleiben.

Foto: SOD/ Sarah Rauch
BERLIN (kobinet) Vor wenigen Tagen Mitgliederversammlung von Special Olympics Deutschland (SOD) im Palace Hotel in Berlin getroffen. Dazu waren rund 130 Delegierte aus den 16 Landesverbänden in die Hauptstadt gekommen. SOD-Präsidentin Christiane Krajewski stellte ihre Rede unter das Leitthema: Wie erreichen wir mehr Teilhabe für Menschen mit geistiger Behinderung?. "Wir blicken auch 2025 auf ein bewegtes Jahr mit vielen Höhepunkten zurück. Special Olympics ist nicht mehr aus Sportdeutschland wegzudenken", sagte sie zu den Delegierten.
Zudem erinnerte die SOD-Präsidentin an die Special Olympics World Winter Games in Turin im März 2025, bei denen das deutsche Team mit herausragenden Leistungen überzeugte. Durch die Medienallianz sei eine breite Berichterstattung gelungen, die Millionen Menschen erreichte und die Botschaft der Inklusion weit über den Sport hinaus in die Gesellschaft trug. „Auch die Landesspiele mit Tausenden Athletinnen und Athleten haben eindrucksvoll gezeigt, dass dieses Veranstaltungsformat mittlerweile fest in Deutschland verankert ist.“
Trotz der positiven Entwicklungen gibt es noch viel zu tun: „Die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung ist weiterhin unzureichend. Wir brauchen bessere Rahmenbedingungen. Auch als Organisation wollen wir noch besser werden. Dafür brauchen wir Mut, Entschlossenheit und Gemeinschaft. 2018 haben wir den Aufbruch gestartet. Seitdem haben wir viel erreicht. Jetzt beginnt die Zeit des Wachstums“, so Krajewski.
Für die Zukunft nannte die SOD-Präsidentin klare Ziele: „Unser Verband entwickelt sich weiter und arbeitet immer professioneller. Wir haben die Bedingungen verbessert, damit mehr Menschen bei Special Olympics in Deutschland mitmachen können. Unsere Angebote sind größer und vielfältiger geworden. Trotzdem bleiben unsere politischen Forderungen bestehen. Wir brauchen weiterhin verlässliche Unterstützung von der Landes- und Bundespolitik.“
In ihrer Rede hob sie auch ein großes Ereignis hervor: Die Gründung der SOD-Jugendorganisation in diesem Jahr ist ein herausragender Meilenstein. „Kinder und Jugendliche nehmen eine wichtige Rolle bei uns ein. Sie brauchen einen besseren Zugang zu Bewegung und Sport“, erklärte die SOD-Präsidentin. Gerade in diesem Zusammenhang forderte die SOD-Präsidentin die Politik auf, inklusive Bewegungs- und Sportangebote stärker zu fördern. Schulen, Vereine und Freizeiteinrichtungen sollen besser zusammenarbeiten. „Das ist besonders wichtig für eine zukünftige inklusive Kinder- und Jugendhilfe.“ stellte Christiane Krajewski fest.
Darüber hinaus betonte sie die Bedeutung einer strukturellen Verankerung von Bildungsangeboten im Bereich Bewegung, Selbstvertretung und der Entwicklung wohnortnaher Teilhabechancen. Ebenso sprach sie sich für gezielte Unterstützungs- und Assistenzleistungen für Familien aus, um bestehende Barrieren abzubauen.
Ein weiteres Ziel ist der Ausbau von schulischen und außerschulischen Wettbewerben für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung. Sie sollen auch bei bestehenden Wettbewerbsformaten mitmachen können. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Weiterentwicklung des Unified-Konzepts. So sollen inklusive Sportangebote langfristig gesichert werden.

Foto: SOD/ Sarah Rauch
BERLIN (kobinet) Vor wenigen Tagen Mitgliederversammlung von Special Olympics Deutschland (SOD) im Palace Hotel in Berlin getroffen. Dazu waren rund 130 Delegierte aus den 16 Landesverbänden in die Hauptstadt gekommen. SOD-Präsidentin Christiane Krajewski stellte ihre Rede unter das Leitthema: Wie erreichen wir mehr Teilhabe für Menschen mit geistiger Behinderung?. "Wir blicken auch 2025 auf ein bewegtes Jahr mit vielen Höhepunkten zurück. Special Olympics ist nicht mehr aus Sportdeutschland wegzudenken", sagte sie zu den Delegierten.
Zudem erinnerte die SOD-Präsidentin an die Special Olympics World Winter Games in Turin im März 2025, bei denen das deutsche Team mit herausragenden Leistungen überzeugte. Durch die Medienallianz sei eine breite Berichterstattung gelungen, die Millionen Menschen erreichte und die Botschaft der Inklusion weit über den Sport hinaus in die Gesellschaft trug. „Auch die Landesspiele mit Tausenden Athletinnen und Athleten haben eindrucksvoll gezeigt, dass dieses Veranstaltungsformat mittlerweile fest in Deutschland verankert ist.“
Trotz der positiven Entwicklungen gibt es noch viel zu tun: „Die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung ist weiterhin unzureichend. Wir brauchen bessere Rahmenbedingungen. Auch als Organisation wollen wir noch besser werden. Dafür brauchen wir Mut, Entschlossenheit und Gemeinschaft. 2018 haben wir den Aufbruch gestartet. Seitdem haben wir viel erreicht. Jetzt beginnt die Zeit des Wachstums“, so Krajewski.
Für die Zukunft nannte die SOD-Präsidentin klare Ziele: „Unser Verband entwickelt sich weiter und arbeitet immer professioneller. Wir haben die Bedingungen verbessert, damit mehr Menschen bei Special Olympics in Deutschland mitmachen können. Unsere Angebote sind größer und vielfältiger geworden. Trotzdem bleiben unsere politischen Forderungen bestehen. Wir brauchen weiterhin verlässliche Unterstützung von der Landes- und Bundespolitik.“
In ihrer Rede hob sie auch ein großes Ereignis hervor: Die Gründung der SOD-Jugendorganisation in diesem Jahr ist ein herausragender Meilenstein. „Kinder und Jugendliche nehmen eine wichtige Rolle bei uns ein. Sie brauchen einen besseren Zugang zu Bewegung und Sport“, erklärte die SOD-Präsidentin. Gerade in diesem Zusammenhang forderte die SOD-Präsidentin die Politik auf, inklusive Bewegungs- und Sportangebote stärker zu fördern. Schulen, Vereine und Freizeiteinrichtungen sollen besser zusammenarbeiten. „Das ist besonders wichtig für eine zukünftige inklusive Kinder- und Jugendhilfe.“ stellte Christiane Krajewski fest.
Darüber hinaus betonte sie die Bedeutung einer strukturellen Verankerung von Bildungsangeboten im Bereich Bewegung, Selbstvertretung und der Entwicklung wohnortnaher Teilhabechancen. Ebenso sprach sie sich für gezielte Unterstützungs- und Assistenzleistungen für Familien aus, um bestehende Barrieren abzubauen.
Ein weiteres Ziel ist der Ausbau von schulischen und außerschulischen Wettbewerben für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung. Sie sollen auch bei bestehenden Wettbewerbsformaten mitmachen können. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Weiterentwicklung des Unified-Konzepts. So sollen inklusive Sportangebote langfristig gesichert werden.




