BEERLIN (kobinet)
Ulla Schmidt wurde wieder gewählt.
Das war bei einer Mitglieder-Versammlung.
Eine Mitglieder-Versammlung ist ein Treffen.
Alle Mitglieder von einem Verein kommen zusammen.
Sie reden über wichtige Themen.
Sie treffen gemeinsam Entscheidungen.
Die Versammlung war in Berlin.
Ulla Schmidt war früher Bundes-Gesundheits-Ministerin.
Die Bundes-Gesundheits-Ministerin ist eine Politikerin.
Sie arbeitet für ganz Deutschland.
Sie kümmert sich um Gesundheits-Themen.
Zum Beispiel um Kranken-Häuser und Ärzte.
Jetzt ist sie die Chefin von der Lebens-Hilfe.
Sie bleibt noch 4 Jahre Chefin.
Mehr als 400 Menschen haben gewählt.
Sie kamen aus ganz Deutschland.
96 von 100 Menschen haben für Ulla Schmidt gestimmt.
Es gab keine andere Person zur Wahl.
Ulla Schmidt ist 76 Jahre alt.
Sie kommt aus Aachen.
Ulla Schmidt hat Sonder-Pädagogik studiert.
Das ist besonderer Unterricht für Kinder.
Die Kinder bekommen mehr Hilfe beim Lernen.
Sie hat gelernt, wie man Menschen mit Behinderung unterstützt.
Sie setzt sich für Inklusion ein.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Alle Menschen können mit-machen.
Sie will, dass alle Menschen überall mitmachen können.
Ulla Schmidt hat eine Rede gehalten.
Sie sagte: Früher haben andere für Menschen mit Behinderung entschieden.
Heute soll das anders sein.
Heute sollen alle Menschen gleichberechtigt sein.
Gleichberechtigt bedeutet: Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Niemand ist mehr wert als ein anderer.
Alle dürfen die gleichen Sachen machen.
Alle werden gleich behandelt.
Das ist ein langer Weg.
Viele Menschen helfen auf diesem Weg.
Zum Beispiel: Eltern und Geschwister.
Besonders wichtig sind die Selbst-Vertreter.
Ein Selbst-Vertreter spricht für sich selbst.
Er sagt seine eigene Meinung.
Er braucht keine andere Person dafür.
Er entscheidet selbst über sein Leben.
Selbst-Vertreter sind Menschen mit Behinderung.
Sie setzen sich für ihre Rechte ein.
Sie wissen selbst am besten, was sie brauchen.

Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe
BEERLIN (kobinet) Auf der Mitgliederversammlung im Berliner Hotel Estrel wurde die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt an der Spitze der Lebenshilfe eindrucksvoll für weitere vier Jahre als Bundesvorsitzende bestätig. Mehr als 400 Delegierte aus ganz Deutschland wählten die 76-jährige Aachenerin mit 96 Prozent der Stimmen. Eine Gegenkandidatin oder einen Gegenkandidaten gab es nicht.
Die studierte Sonderpädagogin Ulla Schmidt tritt ein für Inklusion und uneingeschränkte Teilhabe. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Selbstvertretung von Menschen mit Unterstützungsbedarf zu stärken. In ihrer Grundsatzrede sagte sie: „Es ist ein langer Weg von der Fürsorge zur Teilhabe, hin zu einer Begegnung und einem Miteinander auf Augenhöhe. Ein wichtiger Motor auf diesem Weg sind die Eltern und Geschwister und vor allem die Selbstvertreter, die heute selbstbewusst für ihre Interessen und Rechte einstehen … Sie sind eine starke, eine authentische Stimme, die gerade deshalb überzeugen, weil sie von ihrem Leben erzählen – als Expertinnen und Experten in eigener Sache.“

Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe
BEERLIN (kobinet) Auf der Mitgliederversammlung im Berliner Hotel Estrel wurde die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt an der Spitze der Lebenshilfe eindrucksvoll für weitere vier Jahre als Bundesvorsitzende bestätig. Mehr als 400 Delegierte aus ganz Deutschland wählten die 76-jährige Aachenerin mit 96 Prozent der Stimmen. Eine Gegenkandidatin oder einen Gegenkandidaten gab es nicht.
Die studierte Sonderpädagogin Ulla Schmidt tritt ein für Inklusion und uneingeschränkte Teilhabe. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Selbstvertretung von Menschen mit Unterstützungsbedarf zu stärken. In ihrer Grundsatzrede sagte sie: „Es ist ein langer Weg von der Fürsorge zur Teilhabe, hin zu einer Begegnung und einem Miteinander auf Augenhöhe. Ein wichtiger Motor auf diesem Weg sind die Eltern und Geschwister und vor allem die Selbstvertreter, die heute selbstbewusst für ihre Interessen und Rechte einstehen … Sie sind eine starke, eine authentische Stimme, die gerade deshalb überzeugen, weil sie von ihrem Leben erzählen – als Expertinnen und Experten in eigener Sache.“




