Berlin (kobinet)
Frank Busemann kommt aus Dortmund.
Er war früher Sport-ler.
Er hat beim Zehn-kampf mit-gemacht.
Man macht dort 10 verschiedene Sport-arten.
Marian und Tabea Mewes sind Geschwister.
Sie kommen aus Schloß Holte-Stuken-brock.
Das ist eine Stadt in Nord-rhein-West-falen.
Sie haben einen Instagram-Kanal.
Instagram ist ein soziales Netz-werk im Internet.
Man kann dort Bilder hoch-laden und anschauen.
Ein Kanal ist eine eigene Seite dort.
Der Kanal heißt: #notjustdown.
Alle 3 Menschen setzen sich für Inklusion ein.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Alle Menschen können mit-machen.
Menschen mit und ohne Behinderung.
Die Lebens-hilfe hat die 3 Menschen geehrt.
Sie haben einen Preis bekommen.
Der Preis heißt: BOBBY 2025.
Die Preis-verleihung war am 14. November 2025.
Mehr als 400 Gäste waren da.
Früher haben schon andere Menschen den Preis bekommen.
Zum Beispiel: Chris-Tine Urspruch.
Oder Günther Jauch.
Oder Annette Frier.
Oder Kai Pflaume.
Bei der Feier gab es auch Tanz.
Das Tanz-projekt heißt: tonLOS!
Menschen tanzen mit Gebärden-sprache.
Das Projekt kommt von der Lebens-hilfe Harz-kreis-Quedlin-burg.
Instagram zeigt das Leben mit Down-Syndrom
Die Preis-verleihung war im Hotel Estrel in Berlin.
Marian und Tabea Mewes haben ihren BOBBY bekommen.
Marian Mewes hat das Down-Syndrom.
Menschen mit Down-Syndrom haben ein Chromosom mehr.
Down-Syndrom nennt man auch: Trisomie 21.
Das ist eine Behinderung.
Die Geschwister zeigen auf Instagram:
So lebt Marian.
Das macht ihm Spaß.
Diese Probleme hat er.
Mehr als 80.000 Menschen folgen dem Kanal.
Ulla Schmidt ist Bundes-vorsitzende der Lebens-hilfe.
Das ist die Chefin von einer großen Gruppe.
Die Gruppe ist in ganz Deutschland.
Sie sagte: Sie helfen dabei.
Menschen denken anders über Behinderung.
Tabea Mewes freut sich über den Preis.
Sie sagte: Preise sind toll.
Besonders mit dem Bruder zusammen.
Der Preis ist eine Anerkennung.
Für 7 Jahre Arbeit mit #notjustdown.
Tabea Mewes macht sich auch Sorgen.
Sie sagte: In der Politik geht es kaum um Inklusion.
Das war im Wahl-kampf so.
Es gibt die UN-Behinderten-rechts-konvention.
Das ist ein Vertrag von vielen Ländern.
In dem Vertrag stehen Rechte für Menschen mit Behinderungen.
Die gilt seit 2009.
Aber Deutschland setzt sie nicht gut um.
Das ist enttäuschend.
Tabea Mewes sagte aber auch:
Wir müssen weiter-machen.
Wir müssen für Inklusion kämpfen.
Laut und sichtbar.
Sport-ler spricht einfühlsam mit Menschen mit Behinderung
Frank Busemann hat 1996 eine Medaille gewonnen.
Bei den Olympischen Spielen.
Das ist ein Sport·wettkampf.
Sportler aus vielen Ländern machen mit.
Im Zehn-kampf.
Es war eine Silber-medaille.
Heute arbeitet Frank Busemann beim Fernsehen.
Er ist Sport-experte bei der ARD.
Er kennt sich gut aus.
Er weiß viel über Sport.
Er berichtet auch von Sport-wett-kämpfen.
Mehrere Menschen machen dort Sport.
Sie vergleichen ihre Leistungen.
Von Sport-lern mit geistiger Behinderung.
2023 waren die Special Olympics in Berlin.
Das sind Welt-spiele für Menschen mit Behinderung.
Frank Busemann hat dort viele Interviews gemacht.
Er war sehr einfühlsam.
Frank Busemann arbeitet auch ehren-amtlich.
Er arbeitet freiwillig.
Er bekommt kein Geld dafür.
Seit 2014 ist er Botschafter.
Das ist ein wichtiger Vertreter.
Er vertritt eine Gruppe oder ein Land.
Von Special Olympics Deutschland.
Frank Busemann konnte am 14. November nicht nach Berlin kommen.
Ulla Schmidt hat ihm den BOBBY vorher gegeben.
Bei der Feier lief ein kurzer Film.
Ulla Schmidt sagte zu Frank Busemann:
Sie lieben Sport.
Von Menschen mit und ohne Behinderung.
Sie sind wie ein olympisches Feuer für Inklusion.
Frank Busemann freute sich sehr.
Er sagte: Ich bin stolz auf den BOBBY.
Frank Busemann wünscht sich:
Alle Menschen sollen respekt-voll miteinander umgehen.
Auf Augen-höhe.
Alle sind gleich wichtig.
Dann geht es allen besser.

Foto: Lebenshilfe
Berlin (kobinet) Sie setzen sich dafür ein, dass eine inklusive Gesellschaft Wirklichkeit wird: der frühere Weltklasse-Zehnkämpfer Frank Busemann aus Dortmund und die Geschwister Marian und Tabea Mewes aus der nordrhein-westfälischen Stadt Schloß Holte-Stukenbrock mit ihrem Instagram-Kanal #notjustdown. Für ihr herausragendes Engagement zeichnete sie jetzt die Lebenshilfe mit dem BOBBY 2025 aus. Der renommierte Medienpreis, den schon Persönlichkeiten wie ChrisTine Urspruch, Günther Jauch, Annette Frier und Kai Pflaume erhielten, wurde am Abend des 14. November 2025 im Rahmen der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe vor mehr als 400 Gästen verliehen. Künstlerisch begleitet wurde die Feier von "tonLOS!", dem inklusiven Gebärdentanz-Projekt der Lebenshilfe Harzkreis-Quedlinburg.
Instagramm-Kanal zeigt Leben mit Down-Syndrom
Im Berliner Hotel Estrel nahmen Marian und Tabea Mewes ihren BOBBY entgegen. Marian Mewes hat das Down-Syndrom, auch Trisomie 21 genannt. Wie sein Alltag aussieht, welchen Spaß er am Leben hat, aber auch welche Widerstände er überwinden muss, zeigen die beiden Geschwister auf ihrem Instagram-Kanal #notjustdown. Sie haben dort mehr als 80.000 Follower. „Mit Ihrem Engagement tragen Sie dazu bei, das Bild von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft zu verändern“, betonte Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe.
Die Geschwister fühlen sich durch die Auszeichnung mit dem BOBBY-Preis sehr geehrt. „Einmal“, so Tabea Mewes, „weil Preise natürlich immer cool sind – erst recht, wenn man sie mit seinem Bruder teilen kann! Aber auch, weil das eine tolle Wertschätzung unserer Öffentlichkeitsarbeit der vergangenen sieben Jahre mit #notjustdown ist und uns motiviert weiterzumachen. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftspolitisch vieles Sorgen bereitet und Hoffnungen nimmt. Inklusion und Teilhabe spielten im Bundestagswahlkampf kaum eine Rolle und Deutschland hinkt bei den Umsetzungen der seit 2009 geltenden UN-Behindertenrechtskonvention nach wie vor meilenweit hinterher. Das lässt einen ernüchtert zurück, sollte aber gleichzeitig erst recht Grund dafür sein, weiterhin gemeinsam laut und sichtbar für eine inklusive Gesellschaft einzustehen.“
Sportler mit Behinderung einfühlsam interviewt
Preisträger Frank Busemann eroberte 1996 mit dem Gewinn der olympischen Silbermedaille im Zehnkampf die Herzen der Leichtathletik-Fans. Heute kennt ihn das Fernseh-Publikum als ARD-Sportexperten, der regelmäßig auch bei Wettbewerben von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung vor der Kamera steht. So hat er zahlreiche einfühlsame Interviews bei den Weltspielen der Special Olympics 2023 in Berlin geführt. Zudem ist Busemann seit 2014 ehrenamtlicher Botschafter von Special Olympics Deutschland.
In Berlin konnte er am 14. November 2025 nicht persönlich dabei sein. Ihm überreichte Ulla Schmidt den BOBBY schon vorher. Von der Verleihung wurde auf der Mitgliederversammlung ein kurzer Film gezeigt. „Sie brennen für den Sport von Menschen mit und ohne Behinderung, Sie sind ein menschliches olympisches Feuer für eine inklusive Gesellschaft“, so Ulla Schmidt in ihrer Rede. „Ich bin echt stolz auf den BOBBY“, freute sich Frank Busemann. Sein Appell an die Gesellschaft lautet: „Wichtig ist ein respektvoller Umgang. Auf Augenhöhe miteinander umgehen, dann ist uns allen geholfen!“

Foto: Lebenshilfe
Berlin (kobinet) Sie setzen sich dafür ein, dass eine inklusive Gesellschaft Wirklichkeit wird: der frühere Weltklasse-Zehnkämpfer Frank Busemann aus Dortmund und die Geschwister Marian und Tabea Mewes aus der nordrhein-westfälischen Stadt Schloß Holte-Stukenbrock mit ihrem Instagram-Kanal #notjustdown. Für ihr herausragendes Engagement zeichnete sie jetzt die Lebenshilfe mit dem BOBBY 2025 aus. Der renommierte Medienpreis, den schon Persönlichkeiten wie ChrisTine Urspruch, Günther Jauch, Annette Frier und Kai Pflaume erhielten, wurde am Abend des 14. November 2025 im Rahmen der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe vor mehr als 400 Gästen verliehen. Künstlerisch begleitet wurde die Feier von "tonLOS!", dem inklusiven Gebärdentanz-Projekt der Lebenshilfe Harzkreis-Quedlinburg.
Instagramm-Kanal zeigt Leben mit Down-Syndrom
Im Berliner Hotel Estrel nahmen Marian und Tabea Mewes ihren BOBBY entgegen. Marian Mewes hat das Down-Syndrom, auch Trisomie 21 genannt. Wie sein Alltag aussieht, welchen Spaß er am Leben hat, aber auch welche Widerstände er überwinden muss, zeigen die beiden Geschwister auf ihrem Instagram-Kanal #notjustdown. Sie haben dort mehr als 80.000 Follower. „Mit Ihrem Engagement tragen Sie dazu bei, das Bild von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft zu verändern“, betonte Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe.
Die Geschwister fühlen sich durch die Auszeichnung mit dem BOBBY-Preis sehr geehrt. „Einmal“, so Tabea Mewes, „weil Preise natürlich immer cool sind – erst recht, wenn man sie mit seinem Bruder teilen kann! Aber auch, weil das eine tolle Wertschätzung unserer Öffentlichkeitsarbeit der vergangenen sieben Jahre mit #notjustdown ist und uns motiviert weiterzumachen. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftspolitisch vieles Sorgen bereitet und Hoffnungen nimmt. Inklusion und Teilhabe spielten im Bundestagswahlkampf kaum eine Rolle und Deutschland hinkt bei den Umsetzungen der seit 2009 geltenden UN-Behindertenrechtskonvention nach wie vor meilenweit hinterher. Das lässt einen ernüchtert zurück, sollte aber gleichzeitig erst recht Grund dafür sein, weiterhin gemeinsam laut und sichtbar für eine inklusive Gesellschaft einzustehen.“
Sportler mit Behinderung einfühlsam interviewt
Preisträger Frank Busemann eroberte 1996 mit dem Gewinn der olympischen Silbermedaille im Zehnkampf die Herzen der Leichtathletik-Fans. Heute kennt ihn das Fernseh-Publikum als ARD-Sportexperten, der regelmäßig auch bei Wettbewerben von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung vor der Kamera steht. So hat er zahlreiche einfühlsame Interviews bei den Weltspielen der Special Olympics 2023 in Berlin geführt. Zudem ist Busemann seit 2014 ehrenamtlicher Botschafter von Special Olympics Deutschland.
In Berlin konnte er am 14. November 2025 nicht persönlich dabei sein. Ihm überreichte Ulla Schmidt den BOBBY schon vorher. Von der Verleihung wurde auf der Mitgliederversammlung ein kurzer Film gezeigt. „Sie brennen für den Sport von Menschen mit und ohne Behinderung, Sie sind ein menschliches olympisches Feuer für eine inklusive Gesellschaft“, so Ulla Schmidt in ihrer Rede. „Ich bin echt stolz auf den BOBBY“, freute sich Frank Busemann. Sein Appell an die Gesellschaft lautet: „Wichtig ist ein respektvoller Umgang. Auf Augenhöhe miteinander umgehen, dann ist uns allen geholfen!“




