Foto: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) KöR
MÜNSTER (kobinet)
Das LWL-Inklusionsamt hat 2025 in 35,7 Prozent der streitigen Kündigungsschutzverfahren den Arbeitsplatz schwerbehinderter Menschen erhalten. Insgesamt gingen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) knapp 2.700 Anträge von Arbeitgebern auf Zustimmung zu einer Kündigung ein, darunter knapp 1.800 Fälle, in denen sich Arbeitgeber:in und Arbeitnehmer:in nicht einigten. In diesen Fällen gelang es den LWL-Fachkräften, 630 Kündigungen zu verhindern. LWL-Sozialdezernent Takis Mehmet Ali erklärte, die Sicherung bestehender Arbeitsverhältnisse sei die Kernaufgabe des Inklusionsamts: „Bei diesen streitigen Fällen gelang es dem LWL in 35,7 Prozent der Kündigungsschutzverfahren, den Arbeitsplatz zu erhalten. Das war möglich, weil unsere Fachkräfte die Unternehmen beraten haben, unsere Fachdienste dabei geholfen haben, die Arbeitsplätze so umzugestalten, dass die Arbeitnehmer:innen mit Behinderung hier weiter arbeiten konnten oder die Arbeitgeber:innen eine Förderung erhalten haben.“ Zusätzlich hat das LWL-Inklusionsamt 2025 knapp 3.400 Schwerbehindertenvertreter, Personalräte und Personalverantwortliche in 189 Seminaren und Informationsveranstaltungen zu Fragen des Schwerbehindertenrechts geschult. Auch dabei stand der Erhalt von Arbeitsplätzen im Mittelpunkt.




