Nancy Frind: Ihr Weg aus der Werkstatt
Nancy Frind hat in einer Werkstatt gearbeitet.
Eine Werkstatt ist ein Arbeits-Platz für Menschen mit Behinderung.
Nancy Frind hat dort fast 7 Jahre gearbeitet.
Zuerst war sie normale Mitarbeiterin.
Später wurde sie Frauen-Beauftragte.
Das bedeutet: Sie hilft Frauen bei Problemen und sorgt für faire Behandlung.
Dann wurde sie auch Werkstatt-Rätin.
Das bedeutet: Sie vertritt die Beschäftigten und spricht für ihre Rechte.
Heute arbeitet Nancy Frind woanders.
Sie arbeitet bei der Liga Selbst-Vertretung.
Das ist eine Organisation, wo Menschen mit Behinderung für sich selbst sprechen.
Die Liga kämpft für die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Nancy Frind kämpft für bessere Arbeits-Bedingungen.
Sie kämpft auch für faire Bezahlung.
Und sie kämpft für mehr Mit-Sprache-Recht.
Das bedeutet: Du darfst mit-reden und deine Meinung sagen.
Es gibt ein Interview mit Nancy Frind.
Das Interview steht auf der Internet-Seite Berlin-inklusiv.
Der Titel ist: Ich habe den Absprung geschafft.
In dem Interview erzählt Nancy Frind ihre Geschichte.
Sie erzählt von der Werkstatt.
Sie erzählt von ihrem Weg raus aus der Werkstatt.
Nancy Frind erzählt von Zugehörigkeit in der Werkstatt.
Das bedeutet: Du gehörst zu einer Gruppe dazu und fühlst dich als Teil davon.
Sie erzählt auch von Abhängigkeit.
Das bedeutet: Menschen brauchen etwas sehr oft, wie eine Sucht.
Sie erzählt vom schwierigen Ausstieg.
Ausstieg bedeutet: Man verlässt die Werkstatt.
Das ist oft schwer.
Nancy Frind hat eine Vision.
Vision bedeutet: Ein großer Wunsch für die Zukunft, für den man arbeitet.
Sie wünscht sich eine inklusivere Arbeits-Welt.
Das bedeutet: Alle Menschen können zusammen arbeiten, mit und ohne Behinderung.
Nancy Frind findet: Es soll weiter Werkstätten geben.
Aber die Werkstätten sollen anders werden.
Die Menschen sollen immer gehen können.
Das bedeutet: Sie sollen eine Wahl haben.
Das Interview hat Maria Milbert gemacht.

Foto: privat
Berlin / Erfurt (kobinet) "Nancy Frind hat fast sieben Jahre in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung gearbeitet – als Beschäftigte und später auch als Frauenbeauftragte und Werkstatträtin. Heute ist sie Referentin bei der Liga Selbstvertretung und kämpft für bessere Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und mehr Mitspracherecht. Im Gespräch erzählt sie von Zugehörigkeit und Abhängigkeit in der Werkstatt, vom schwierigen Ausstieg und von ihrer Vision einer inklusiveren Arbeitswelt. In dieser soll es auch weiterhin Werkstätten geben – aber immer mit der Option zu gehen." So heißt es zur Information über Nancy Frind im Rahmen eines Interviews, das auf dem Blog Berlinklusiv mit dem Titel "Ich habe den Absprung geschafft" veröffentlicht wurde.
Im Interview berichtet Nancy Frind über ihren Weg aus der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in die politische Selbstvertretung – und warum sie ein anderes Werkstattsystem fordert.
Link zum Interview von Maria Milbert mit Nancy Frind auf Berlinklusiv

Foto: privat
Berlin / Erfurt (kobinet) "Nancy Frind hat fast sieben Jahre in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung gearbeitet – als Beschäftigte und später auch als Frauenbeauftragte und Werkstatträtin. Heute ist sie Referentin bei der Liga Selbstvertretung und kämpft für bessere Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und mehr Mitspracherecht. Im Gespräch erzählt sie von Zugehörigkeit und Abhängigkeit in der Werkstatt, vom schwierigen Ausstieg und von ihrer Vision einer inklusiveren Arbeitswelt. In dieser soll es auch weiterhin Werkstätten geben – aber immer mit der Option zu gehen." So heißt es zur Information über Nancy Frind im Rahmen eines Interviews, das auf dem Blog Berlinklusiv mit dem Titel "Ich habe den Absprung geschafft" veröffentlicht wurde.
Im Interview berichtet Nancy Frind über ihren Weg aus der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in die politische Selbstvertretung – und warum sie ein anderes Werkstattsystem fordert.
Link zum Interview von Maria Milbert mit Nancy Frind auf Berlinklusiv




