Fast jeder 2. junge Mensch erlebt Mobbing.
Das zeigt eine neue Umfrage.
Mobbing bedeutet: Andere Menschen sind gemein zu dir.
Sie machen dich fertig.
Das ist sehr schlimm.
8 von 10 jungen Menschen sprechen nicht über Mobbing.
Sie haben Angst oder schämen sich.
Sie denken: Niemand kann mir helfen.
Eine Umfrage bedeutet: Menschen beantworten gleiche Fragen.
So erfährt man: Was denken die Menschen?
Die Aktion Mensch hat die Umfrage gemacht.
Die Aktion Mensch kämpft gegen Mobbing.
1 von 3 jungen Menschen erlebt verschiedenes Mobbing.
Zum Beispiel: böse Worte und Beleidigungen.
Oder: Andere lassen dich allein.
Manchmal gibt es auch Schläge.
Mobbing passiert oft in der Schule.
9 von 10 junge Menschen sagen das.
Mobbing macht sehr traurig und ängstlich.
Menschen fühlen sich dann wertlos.
4 von 10 junge Menschen machen nichts gegen Mobbing.
Dann wird das Mobbing oft noch schlimmer.
Dann mobben noch mehr Menschen mit.
Junge Menschen mit Behinderung haben es schwer
Junge Menschen mit Behinderung erleben öfter Mobbing.
Eine Behinderung bedeutet: Etwas funktioniert anders.
Man braucht manchmal Hilfe.
3 von 4 jungen Menschen mit Behinderung kennen Mobbing.
Bei jungen Menschen ohne Behinderung ist es nur jeder 2.
Christina Marx arbeitet bei der Aktion Mensch.
Sie sagt: Das ist sehr schlimm.
Mobbing ist ein großes Problem.
Viele Menschen sehen das Problem nicht.
Besonders junge Menschen mit Behinderung leiden.
Sie werden oft ausgeschlossen.
Christina Marx sagt: Das muss sich ändern.
Hilfe gegen Mobbing
Es gibt Hilfe gegen Mobbing.
Zum Beispiel: die Telefon-Seelsorge.
Oder: Nummer gegen Kummer.
Dort kann man anrufen.
Die Hilfe kostet nichts.
Im Jahr 2024 gab es über 117.000 Beratungen.
Beratungen bedeutet: Menschen sprechen über ein Problem.
Sie suchen zusammen eine Lösung.
Ein Experte hilft dabei.
Die Aktion Mensch arbeitet jetzt mit Nummer gegen Kummer zusammen.
Sie machen die Kampagne Sagt Nicht Nichts.
Eine Kampagne bedeutet: Menschen machen viel Werbung für eine Sache.
Sie wollen andere Menschen überzeugen.
Das bedeutet: Sprecht über Mobbing.
Neues Geld für Projekte
Am 1. Oktober 2025 startet eine neue Förder-Aktion.
Eine Förder-Aktion bedeutet: Eine Organisation gibt Geld für gute Projekte.
Die Projekte helfen anderen Menschen.
Man muss sich für das Geld bewerben.
Sie heißt: Zeichen setzen! Für mehr Respekt und Vielfalt.
Vielfalt bedeutet: Es gibt viele verschiedene Menschen.
Alle Menschen sind unterschiedlich.
Es gibt 5 Millionen Euro für gute Projekte.
Die Projekte sollen jungen Menschen helfen.
Sie sollen Mobbing erkennen.
Sie sollen sich wehren können.
Sie sollen für Respekt kämpfen.
Christina Marx sagt: Wir helfen jungen Menschen seit über 20 Jahren.
Wir wollen Vielfalt und Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Hinter-Grund
Für die Umfrage wurden 2.170 junge Menschen befragt.
Sie waren zwischen 14 und 21 Jahre alt.
Manche hatten eine Behinderung.
Manche hatten keine Behinderung.
Die Umfrage war vom 18. bis 28. August 2025.
Die Firma revolution GmbH hat die Umfrage gemacht.
Die Aktion Mensch hat die Umfrage bezahlt.
Mehr Infos zur Kampagne Sagt Nicht Nichts gibt es hier:

Foto: Aktion Mensch
Bonn (kobinet) Fast jeder zweite Jugendliche in Deutschland ist von Mobbing betroffen. Besonders besorgniserregend: Knapp 80 Prozent der Jugendlichen, die gemobbt werden, sprechen selten oder gar nicht über ihre Erfahrungen – meist aus Angst, Scham oder Hoffnungslosigkeit. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle repräsentative Online-Befragung, die die Aktion Mensch anlässlich ihrer neuen Kampagne gegen Mobbing und Ausgrenzung durchgeführt hat.
Ein Drittel der Betroffenen berichtet einer Presseinformation der Aktion Mensch zufolge, gleich mehrere Formen von Mobbing erfahren zu haben – von verbalen Angriffen wie Beleidigungen oder Bloßstellungen über soziale Ausgrenzung und Diskriminierung bis hin zu körperlicher Gewalt. Hauptschauplatz ist dabei mit deutlicher Mehrheit die Schule: 91 Prozent der Betroffenen geben sie als Ort des Geschehens an. Die Folgen des Erlebten sind gravierend für die Betroffenen. Sie benennen vor allem seelische Belastungen wie Angst und Traurigkeit, Einsamkeit sowie das Gefühl von Wertlosigkeit als Konsequenzen. Bei 40 Prozent der Jugendlichen, die nichts gegen Mobbing unternommen haben, ist zudem die Gefahr einer „Mobbing-Spirale“ besonders hoch – denn sie sind den Ergebnissen zufolge wiederholtem Mobbing durch verschiedene Personen ausgesetzt.
Jugendliche mit Behinderung besonders stark betroffen
Ein eklatanter Unterschied zeigt sich zwischen jungen Menschen mit und ohne Behinderung: Drei von vier Jugendlichen mit Behinderung (75 Prozent) haben bereits Mobbing-Erfahrungen gemacht, bei Gleichaltrigen ohne Behinderung ist es knapp die Hälfte (46 Prozent). „Diese Ergebnisse sind alarmierend. Sie machen unmissverständlich deutlich: Mobbing stellt ein massives gesellschaftliches Problem dar – eines, das viel zu oft im Verborgenen bleibt. Besonders erschütternd ist, dass Jugendliche mit Behinderung überdurchschnittlich häufig von Ausgrenzung und Anfeindung betroffen sind“, kommentiert Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch, die Ergebnisse der Umfrage. „Wir möchten junge Menschen ermutigen und unterstützen, offen über ihre Mobbing-Erfahrungen zu sprechen und sich Hilfe zu suchen – und gleichzeitig sind Eltern, Lehrkräfte und Beteiligte in der Pflicht, Mobbing frühzeitig zu erkennen und konsequent entgegenzuwirken.“
Gemeinsam gegen Mobbing mit Nummer gegen Kummer e. V.
Zu den bei jungen Menschen bekanntesten Hilfsangeboten bei Mobbing zählen laut den Ergebnissen vor allem anonyme und niedrigschwellige Beratungsstellen wie die Telefonseelsorge oder Nummer gegen Kummer e. V. Allein im Jahr 2024 unterstützten die Beraterinnen und Berater der „Nummer gegen Kummer“ in 117.934 Beratungen Kinder, Jugendliche und Eltern in schwierigen Lebenslagen – vertraulich und kostenlos. Im Rahmen der Initiative #SagtNichtNichts gehen die Aktion Mensch und „Nummer gegen Kummer“ nun eine Kooperation ein, sensibilisieren gemeinsam für die Themen Mobbing und Ausgrenzung und stellen Betroffenen konkrete Hilfsangebote bereit.
Neue Förderaktion für mehr Respekt und Vielfalt
Begleitend zur Kampagne startet die Aktion Mensch am 1. Oktober 2025 ihre neue Förderaktion „Zeichen setzen! Für mehr Respekt und Vielfalt“. Mit einem Fördervolumen von fünf Millionen Euro sollen Projekte unterstützt werden, die Jugendliche befähigen, Mobbing und Ausgrenzung zu erkennen, selbstbewusst zu handeln und sich aktiv für ein respektvolles, inklusives Miteinander einzusetzen – in der Schule, in der Freizeit und in der digitalen Welt. „Als größte nichtstaatliche Förderorganisation in der Kinder- und Jugendhilfe setzen wir uns seit über 20 Jahren entschlossen für junge Menschen ein“, sagt Christina Marx. „Mit unserer neuen Förderaktion unterstützen wir gezielt Projekte, die auf Vielfalt und Inklusion setzen, junge Menschen stärken und Mobbing entschieden bekämpfen.“
Hintergrund:
Bei der Befragung handelt es sich um eine von der Aktion Mensch in Auftrag gegebene und von (r)evolution GmbH durchgeführte repräsentative Online-Befragung von 2.170 Jugendlichen mit und ohne Behinderung zwischen 14 und 21 Jahren zum Thema Mobbing. Die Daten wurden im Zeitraum vom 18. bis 28. August 2025 erhoben.
Weitere Informationen zur Kampagne #SagtNichtNichts und zur Förderaktion gibt es unter: https://www.aktion-mensch.de/mobbing.

Foto: Aktion Mensch
Bonn (kobinet) Fast jeder zweite Jugendliche in Deutschland ist von Mobbing betroffen. Besonders besorgniserregend: Knapp 80 Prozent der Jugendlichen, die gemobbt werden, sprechen selten oder gar nicht über ihre Erfahrungen – meist aus Angst, Scham oder Hoffnungslosigkeit. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle repräsentative Online-Befragung, die die Aktion Mensch anlässlich ihrer neuen Kampagne gegen Mobbing und Ausgrenzung durchgeführt hat.
Ein Drittel der Betroffenen berichtet einer Presseinformation der Aktion Mensch zufolge, gleich mehrere Formen von Mobbing erfahren zu haben – von verbalen Angriffen wie Beleidigungen oder Bloßstellungen über soziale Ausgrenzung und Diskriminierung bis hin zu körperlicher Gewalt. Hauptschauplatz ist dabei mit deutlicher Mehrheit die Schule: 91 Prozent der Betroffenen geben sie als Ort des Geschehens an. Die Folgen des Erlebten sind gravierend für die Betroffenen. Sie benennen vor allem seelische Belastungen wie Angst und Traurigkeit, Einsamkeit sowie das Gefühl von Wertlosigkeit als Konsequenzen. Bei 40 Prozent der Jugendlichen, die nichts gegen Mobbing unternommen haben, ist zudem die Gefahr einer „Mobbing-Spirale“ besonders hoch – denn sie sind den Ergebnissen zufolge wiederholtem Mobbing durch verschiedene Personen ausgesetzt.
Jugendliche mit Behinderung besonders stark betroffen
Ein eklatanter Unterschied zeigt sich zwischen jungen Menschen mit und ohne Behinderung: Drei von vier Jugendlichen mit Behinderung (75 Prozent) haben bereits Mobbing-Erfahrungen gemacht, bei Gleichaltrigen ohne Behinderung ist es knapp die Hälfte (46 Prozent). „Diese Ergebnisse sind alarmierend. Sie machen unmissverständlich deutlich: Mobbing stellt ein massives gesellschaftliches Problem dar – eines, das viel zu oft im Verborgenen bleibt. Besonders erschütternd ist, dass Jugendliche mit Behinderung überdurchschnittlich häufig von Ausgrenzung und Anfeindung betroffen sind“, kommentiert Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch, die Ergebnisse der Umfrage. „Wir möchten junge Menschen ermutigen und unterstützen, offen über ihre Mobbing-Erfahrungen zu sprechen und sich Hilfe zu suchen – und gleichzeitig sind Eltern, Lehrkräfte und Beteiligte in der Pflicht, Mobbing frühzeitig zu erkennen und konsequent entgegenzuwirken.“
Gemeinsam gegen Mobbing mit Nummer gegen Kummer e. V.
Zu den bei jungen Menschen bekanntesten Hilfsangeboten bei Mobbing zählen laut den Ergebnissen vor allem anonyme und niedrigschwellige Beratungsstellen wie die Telefonseelsorge oder Nummer gegen Kummer e. V. Allein im Jahr 2024 unterstützten die Beraterinnen und Berater der „Nummer gegen Kummer“ in 117.934 Beratungen Kinder, Jugendliche und Eltern in schwierigen Lebenslagen – vertraulich und kostenlos. Im Rahmen der Initiative #SagtNichtNichts gehen die Aktion Mensch und „Nummer gegen Kummer“ nun eine Kooperation ein, sensibilisieren gemeinsam für die Themen Mobbing und Ausgrenzung und stellen Betroffenen konkrete Hilfsangebote bereit.
Neue Förderaktion für mehr Respekt und Vielfalt
Begleitend zur Kampagne startet die Aktion Mensch am 1. Oktober 2025 ihre neue Förderaktion „Zeichen setzen! Für mehr Respekt und Vielfalt“. Mit einem Fördervolumen von fünf Millionen Euro sollen Projekte unterstützt werden, die Jugendliche befähigen, Mobbing und Ausgrenzung zu erkennen, selbstbewusst zu handeln und sich aktiv für ein respektvolles, inklusives Miteinander einzusetzen – in der Schule, in der Freizeit und in der digitalen Welt. „Als größte nichtstaatliche Förderorganisation in der Kinder- und Jugendhilfe setzen wir uns seit über 20 Jahren entschlossen für junge Menschen ein“, sagt Christina Marx. „Mit unserer neuen Förderaktion unterstützen wir gezielt Projekte, die auf Vielfalt und Inklusion setzen, junge Menschen stärken und Mobbing entschieden bekämpfen.“
Hintergrund:
Bei der Befragung handelt es sich um eine von der Aktion Mensch in Auftrag gegebene und von (r)evolution GmbH durchgeführte repräsentative Online-Befragung von 2.170 Jugendlichen mit und ohne Behinderung zwischen 14 und 21 Jahren zum Thema Mobbing. Die Daten wurden im Zeitraum vom 18. bis 28. August 2025 erhoben.
Weitere Informationen zur Kampagne #SagtNichtNichts und zur Förderaktion gibt es unter: https://www.aktion-mensch.de/mobbing.





Wichtiges thema, falscher Absender. Die Aktion Mensch hat sich bisher nicht durch respektvolles Verhalten nach innen oder außen hervorgetan. Das Gegenteil ist der Fall. Leider darf ich nicht ins detail gehen, aber den Leser*Innen würden sich teilweise die Haare sträuben.