Berlin
Der Allgemeine Behinderten-Verband in Deutschland heißt ABiD.
Der ABiD ist wütend auf die Bundes-Regierung.
Die Bundes-Regierung will Geld sparen.
Sie will den Pflege-Grad 1 abschaffen.
900.000 Menschen haben Pflege-Grad 1.
Menschen brauchen wenig Hilfe.
Sie bekommen jeden Monat Geld für Hilfe.
Sie bekommen Geld für Hilfs-Mittel.
Zum Beispiel für einen Haus-Not-Ruf.
Oder für Computer-Programme.
Sie bekommen Geld für Wohnungs-Umbau.
Zum Beispiel für ein barriere-freies Bad.
Barriere-frei bedeutet: Menschen mit Behinderung können alles gut benutzen.
Diese Hilfen sind wichtig für Menschen mit Behinderungen.
Ohne diese Hilfen können sie nicht gut leben.
Wenn Pflege-Grad 1 weg ist: Diese Menschen bekommen keine Hilfe mehr.
Marcus Graubner ist der Chef vom ABiD.
Er sagt: Die Spar-Pläne sind schlecht.
Es gibt noch mehr schlechte Pläne.
Die Eingliederungs-Hilfe soll weniger Geld bekommen.
Eingliederungs-Hilfe bedeutet: Hilfe für Menschen mit Behinderung.
Sie sollen überall mitmachen können.
Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz soll nicht besser werden.
Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz bedeutet: Ein Gesetz das Menschen mit Behinderung hilft.
Es macht Regeln für gleiche Rechte.
Es gibt die UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
UN-Behinderten-Rechts-Konvention bedeutet: Ein Vertrag für behinderte Menschen.
Viele Länder haben den Vertrag unterschrieben.
Das ist ein wichtiger Vertrag für Menschen mit Behinderungen.
Deutschland hat diesen Vertrag unterschrieben.
Die Spar-Pläne sind gegen diesen Vertrag.
Der ABiD fordert 3 Sachen:
Die Kürzungs-Pläne müssen sofort stoppen.
Kürzungs-Pläne bedeutet: Der Staat will weniger Geld ausgeben.
Er will bei verschiedenen Sachen sparen.
Die versprochenen Reformen müssen gemacht werden.
Reformen bedeutet: Man will etwas besser machen.
Man ändert die Regeln oder Gesetze.
Menschen mit Behinderungen dürfen nicht die Kosten bezahlen.

Foto: ABiD - Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
Berlin (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) kritisiert die Einsparpläne der Bundesregierung scharf, insbesondere die geplante Streichung des Pflegegrad 1. Rund 900.000 Menschen in Deutschland wären nach Informationen des ABiD davon betroffen. "Für sie bedeutet der Pflegegrad 1 Zugang zu essenziellen Unterstützungsleistungen wie der monatliche Entlastungsbetrag, Zuschüsse zu technischen Hilfsmitteln wie Hausnotruf und digitalen Anwendungen oder Zuschüsse zur Wohnraumanpassung (barrierefreie Umgestaltung des Bades). Diese Leistungen sind für Menschen mit Behinderungen lebenswichtig. Die geplanten Kürzungen – zusätzlich zu Einschnitten bei der Eingliederungshilfe und der aufgeschobenen Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) – stehen im Widerspruch zur UN-Behindertenrechtskonvention, deren Umsetzung Deutschland zugesagt hat", betonte der Vorsitzende des ABiD Marcus Graubner.
Der ABiD fordert:
• Sofortige Rücknahme der Kürzungspläne
• Umsetzung der versprochenen Reformen
• Keine Haushaltssanierung auf dem Rücken der Schwächsten

Foto: ABiD - Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
Berlin (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) kritisiert die Einsparpläne der Bundesregierung scharf, insbesondere die geplante Streichung des Pflegegrad 1. Rund 900.000 Menschen in Deutschland wären nach Informationen des ABiD davon betroffen. "Für sie bedeutet der Pflegegrad 1 Zugang zu essenziellen Unterstützungsleistungen wie der monatliche Entlastungsbetrag, Zuschüsse zu technischen Hilfsmitteln wie Hausnotruf und digitalen Anwendungen oder Zuschüsse zur Wohnraumanpassung (barrierefreie Umgestaltung des Bades). Diese Leistungen sind für Menschen mit Behinderungen lebenswichtig. Die geplanten Kürzungen – zusätzlich zu Einschnitten bei der Eingliederungshilfe und der aufgeschobenen Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) – stehen im Widerspruch zur UN-Behindertenrechtskonvention, deren Umsetzung Deutschland zugesagt hat", betonte der Vorsitzende des ABiD Marcus Graubner.
Der ABiD fordert:
• Sofortige Rücknahme der Kürzungspläne
• Umsetzung der versprochenen Reformen
• Keine Haushaltssanierung auf dem Rücken der Schwächsten




