Villmar - Weyer
Rebecca Lefèvre plant Projekte für den Verein gemeinsam zusammen e.V.
Sie arbeitet auch für das Nationale Suizid-Präventions-Programm.
Ein Programm hilft Menschen in Not.
Das Programm will verhindern, dass Menschen sich das Leben nehmen.
Fach-Leute sprechen mit den Menschen.
Sie geben Hilfe und Unterstützung.
Sie bittet um Veröffentlichung dieser Presse-Mitteilung.
Die Presse-Mitteilung ist über den 2. bundes-weiten Tag.
Bundes-weit bedeutet: In ganz Deutschland.
Das gilt für alle Bundes-Länder.
Dieser Tag ist für nicht sichtbare Beeinträchtigungen.
Beeinträchtigungen bedeutet: Etwas ist schwieriger für eine Person.
Die Person kann manche Dinge nicht so gut machen.
Der Tag ist am 20. Oktober 2025.
Presse-Mitteilung
20. Oktober: Tag der nicht sichtbaren Behinderungen
Der Verein gemeinsam zusammen e.V. hat 2024 etwas Neues gemacht.
Sie haben den Tag der nicht sichtbaren Behinderungen erfunden.
Am 20. Oktober 2025 ist dieser Tag zum 2. Mal.
Das Ziel ist wichtig: Viele Menschen haben Behinderungen.
Aber man sieht diese Behinderungen nicht.
Diese Menschen sollen sichtbarer werden.
Zu dieser Gruppe gehören Menschen mit verschiedenen Problemen.
Zum Beispiel Menschen mit seelischen Krankheiten.
Das sind Depressionen oder Angst-Störungen.
Depression bedeutet: Eine Krankheit macht Menschen sehr traurig.
Sie haben keine Freude am Leben.
Angst-Störungen bedeutet: Menschen haben sehr viel Angst.
Die Angst ist so stark, dass sie das Leben schwer macht.
Auch Menschen mit Krankheiten im Kopf gehören dazu.
Das sind Migräne oder Epilepsie.
Migräne bedeutet: Sehr starke Kopf-Schmerzen.
Die Schmerzen kommen immer wieder.
Epilepsie bedeutet: Eine Krankheit im Gehirn.
Menschen können plötzlich Anfälle bekommen.
Auch Menschen mit langen Krankheiten gehören dazu.
Das sind Rheuma, ME/CFS oder Endometriose.
Rheuma bedeutet: Eine Krankheit mit Schmerzen.
Die Gelenke und Muskeln tun weh.
ME/CFS ist eine schwere Krankheit.
Menschen mit dieser Krankheit sind sehr müde.
Sie haben keine Kraft für normale Dinge.
Endometriose ist eine Krankheit bei Frauen.
Gewebe aus der Gebär-Mutter wächst an falschen Stellen.
Das macht starke Schmerzen.
Menschen mit besonderen Gehirnen gehören auch dazu.
Das sind Autismus, ADHS oder FASD.
Autismus bedeutet: Menschen denken anders.
Sie fühlen anders als andere Menschen.
ADHS ist eine Krankheit bei Kindern.
Die Kinder können sich schlecht konzentrieren.
FASD bedeutet: Probleme durch Alkohol vor der Geburt.
Wenn die Mutter Alkohol trinkt, kann das Baby krank werden.
Auch Menschen mit Problemen beim Hören oder Sehen gehören dazu.
Dazu kommen Menschen mit Sucht-Krankheiten.
Auch Menschen ohne Wohnung gehören dazu.
Menschen mit Trauma-Folgen gehören auch dazu.
Trauma-Folgen bedeutet: Probleme nach schlimmen Erlebnissen.
Ein Mensch hat etwas sehr Schlimmes erlebt.
Danach hat der Mensch oft Angst.
Besonders oft sind Frauen betroffen.
Auch queere Menschen sind oft betroffen.
Queere Menschen bedeutet: Menschen mit verschiedenen Arten zu lieben.
Manche Männer lieben andere Männer.
Manche Frauen lieben andere Frauen.
Studien zeigen noch mehr Probleme.
Menschen in bestimmten Berufen sind oft krank.
Das sind Pfleger, Ärzte, Lehrer oder Chefs.
Auch Menschen aus anderen Ländern sind oft betroffen.
Diese Menschen haben oft ähnliche Probleme.
Sie können schlecht mit lauten Geräuschen umgehen.
Sie können schlecht mit vielen Menschen umgehen.
Das macht sie oft krank.
Manchmal denken sie an Selbst-Mord.
Der Verein will das ändern.
Politiker und Firmen sollen helfen.
Anne Olschewski ist die Chefin vom Verein.
Sie sagt: Es braucht eine inklusive Gesellschaft.
Inklusive Gesellschaft bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Menschen mit Behinderung gehören dazu.
Menschen ohne Behinderung gehören auch dazu.
Mentale Gesundheit soll normal sein.
Mentale Gesundheit bedeutet: Gesundheit im Kopf.
In anderen Ländern ist das schon normal.
Zum Beispiel in England oder in Nord-Europa.
Dort ist eine neuro-diverse Gesellschaft normal.
Neuro-diverse Gesellschaft bedeutet: Alle Gehirne sind verschieden.
Manche Menschen denken anders als andere Menschen.
Das ist normal und gut so.
Der Verein macht Aufklärungs-Arbeit.
Sie erklären Gemeinden und Politikern die Probleme.
Sie erklären auch Firmen die Probleme.
Alle Empfehlungen sind so gemacht: Menschen ohne Behinderung können sie nutzen.
Was der Verein macht
Der Verein informiert und klärt auf.
2 Jahre lang haben sie allen Gemeinden Informationen geschickt.
Sie haben etwa 200 Vorträge gemacht.
Die Vorträge waren über Gebäude, Veranstaltungen oder Spiel-Plätze.
Sie haben auch viel Öffentlichkeits-Arbeit gemacht.
Sie waren oft im Fernsehen.
Sie haben viele Presse-Mitteilungen geschrieben.
Der Verein arbeitet auch mit der Wirtschaft.
Sie haben die Stille Stunde erfunden.
Die Stille Stunde bedeutet: Geschäfte machen weniger Lärm.
Das ist ein wichtiges Signal.
Wichtiger ist aber: Die Mitarbeiter lernen etwas.
Die Kunden lernen auch etwas.
Über 250 Geschäfte machen mit.
Viele andere Geschäfte machen auch mit.
Der Verein redet mit großen Firmen und Versicherungen.
Der Verein will Strukturen schaffen.
Gemeinden arbeiten nach bestimmten Plänen.
Deshalb hat der Verein praktische Strukturen entwickelt.
Im Mittelpunkt steht eine 3. Art von Barriere-Freiheit.
Es gibt schon Barriere-Freiheit für Roll-Stühle.
Es gibt auch Barriere-Freiheit für blinde Menschen.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Jetzt soll es auch Barriere-Freiheit für unsichtbare Barrieren geben.
Unsichtbare Barrieren sind: Zu viele Reize, schwierige soziale Situationen, schwierige Gespräche.
Der Verein will Sichtbarkeit schaffen.
Sie haben neue Wörter für unsichtbare Barrieren gemacht.
Sie haben auch ein eigenes Zeichen entwickelt.
Das Zeichen zeigt: Wissen und Verstehen helfen.
Das Zeichen ist halb Gehirn und halb Herz.
Der Tag der nicht sichtbaren Behinderungen soll international anerkannt werden.
Das liegt schon bei der Bundes-Regierung vor.
Der Verein macht auch Politik.
Sie haben eine Petition eingereicht.
Eine Petition ist eine Bitte.
Menschen schreiben ihre Wünsche auf.
Eine Petition ist ein Antrag an den Bundestag.
Die Petition wird im Oktober 2025 veröffentlicht.
Der Verein hat auch einen offenen Brief geschrieben.
Den Brief haben fast alle deutschen Politiker bekommen.
Der Brief fordert: Bessere Versorgung für Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen.
Millionen Menschen sind betroffen.
Sie sollen endlich berücksichtigt werden.
Der Verein arbeitet auch wissenschaftlich.
Sie haben eine Arbeits-Gruppe gegründet.
Die Arbeits-Gruppe heißt: AG Neurodiversität & neurologische Vielfalt.
Die Arbeits-Gruppe ist Teil vom Nationalen Suizid-Präventions-Programm.
Rebecca Lefèvre ist die Sprecherin der Arbeits-Gruppe.
Sie haben schon erste Inhalte erarbeitet.
Der Verein baut ein Netzwerk auf.
Für den 20. Oktober sollen viele mitmachen.
Schon dabei sind: die Initiative #liegenddemo, ADHS Deutschland, die Deutsche Depressions-Liga, FASD Deutschland und Aspies e.V.
Auch viele Schulen, Kliniken, Kirchen und Verbände machen mit.
Weitere Partner können gerne mitmachen.
Sie können Veranstaltungen machen.
Sie können Aktionen machen.
Sie können auch öffentliche Aussagen machen.
Selbsthilfe-Gruppen haben oft wenig Geld.
Selbsthilfe-Gruppen bedeutet: Menschen mit ähnlichen Problemen helfen sich gegenseitig.
Sie treffen sich und reden über ihre Probleme.
Deshalb ist es wichtig: Gemeinden, Verbände und andere helfen.
Selbsthilfe-Gruppen und andere müssen zusammen-arbeiten.
Nur so bekommen die Betroffenen eine starke Stimme.
Wer mitmachen möchte, soll eine E-Mail schreiben.
In der E-Mail sollen stehen: Logo, Name, kurze Beschreibung und Wirkungskreis.
Das bedeutet: In welchem Land, Kreis oder Ort arbeiten sie.
Die E-Mail-Adresse ist: [email protected]
Zentrale Veranstaltung
Die Haupt-Veranstaltung ist in Limburg.
Sie ist am 20. Oktober um 17 Uhr.
Dabei sind: der Kreis und die Stadt.
Auch Jürgen Dusel kommt.
Er ist der Beauftragte der Bundes-Regierung für Menschen mit Behinderungen.
Auch Dr. Tanja Machalet kommt.
Sie ist die Chefin vom Gesundheits-Ausschuss im Deutschen Bundestag.
Die Veranstaltung wird live übertragen.
Der Link ist: https://youtube.com/live/DcXR327qM8k
Die Partner und Veranstaltungen werden bald auf der Internet-Seite veröffentlicht.
Rebecca Lefèvre ist die Initiatorin und Projekt-Leiterin.
Sie sagt: Wir haben gezeigt, dass Veränderung möglich ist.
Unser Projekt hat viele Teile: Gesellschaft, Umsetzung in Gemeinden, Politik auf Landes- und Bundes-Ebene und wissenschaftliche Arbeit.
Es ist zu viel verlangt: Menschen mit Behinderungen sollen nicht darauf angewiesen sein.
Sie brauchen jemanden mit genug Ressourcen.
Es braucht Vorgaben und strukturelle Abläufe.
Die Gemeinden sollen sich darauf beziehen können.
So wie bei Menschen mit Roll-Stühlen oder blinden Menschen.
Die Verantwortung ist groß.
Wir haben alles gesagt.
Jede politische Stelle ist von uns informiert.
Im Ehren-Amt können wir nicht mehr leisten.
Jetzt ist die Politik dran.
Kontakt für Rück-Fragen
gemeinsam zusammen e.V.
Rebecca Lefèvre
E-Mail: [email protected]
Internet-Seite: www.stille-stunde.com
Info-Material gibt es auf www.stille-stunde.com/presse:
Auf der Internet-Seite gibt es noch mehr:
Es gibt auch eine umfassende Ausstellung.
Eine Übersicht gibt es hier: PDF zur Ausstellung
Dieser Text ist in Leichter Sprache nach DIN SPEC 33429 geschrieben.

Foto: "Stille Stunde"
Villmar - Weyer (kobinet) Rebecca Lefèvre, die Projektplanerin der "Stillen Stunde" vom Verein gemeinsam zusammen e.V. und Sprecherin des Nationalen Suizidpräventionsprogramms im Bereich Neurodivergenz und neurologische Vielfalt, bittet um Veröffentlichung der Pressemitteilung zum 2. bundesweiten Tag der nicht sichtbaren Beeinträchtigungen am 20. Oktober 2025.
Pressemitteilung
20. Oktober: Tag der nicht sichtbaren Behinderungen – Ehrenamt schafft politische Bewegung
Der Verein gemeinsam zusammen e.V. hat 2024 den Tag der nicht sichtbaren Behinderungen ins Leben gerufen – als eines von vielen Projekten, die mehr Sichtbarkeit schaffen sollen. Am 20. Oktober 2025 wird der Aktionstag nun zum zweiten Mal deutschlandweit begangen. Ziel ist es, die große Zahl von Menschen sichtbar zu machen, deren Behinderungen im Alltag nicht erkennbar sind – und die bisher zu selten berücksichtigt werden.
Zur Gruppe zählen Menschen mit psychischen Erkrankungen (z. B. Depressionen, Angststörungen), neurologischen Erkrankungen (z. B. Migräne, Epilepsie), chronischen und multiplen Erkrankungen (z. B. Rheuma, ME/CFS, Endometriose), neurodivergenten Profilen (z. B. Autismus, ADHS, FASD) sowie Sinnesbeeinträchtigungen (z. B. Hör- oder Sehschädigung).
Hinzu kommen Menschen mit Suchterkrankungen, Wohnungslosigkeit oder Traumafolgen. Besonders häufig sind Frauen unterdiagnostiziert und zusätzlich belastet; auch queere Menschen sind überproportional betroffen. Studien zeigen zudem gehäufte Belastungen wie PTBS, Burnout oder Depression bei bestimmten Berufsgruppen (z. B. Pflegende, Ärztinnen und Ärzte, Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen, Führungskräfte) sowie bei Menschen mit Migrationshintergrund.
Obwohl dies keine Gruppe ist, die im medizinischen oder wissenschaftlichen Kontext zusammengefasst werden kann, gibt es doch einen roten Faden: sensorische (Hören, Riechen, Schmecken, Tasten, Sehen), soziale oder kommunikative Überforderungen führen häufig zu Folgeerkrankungen, Rückzug – und leider viel zu oft auch zu Suizid. Der Abbau dieser unsichtbaren Barrieren soll, so das Ziel des Vereins, standardisiert in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verankert werden.
„Es braucht eine inklusive Gesellschaft, die mentale Gesundheit selbstverständlich lebt. Wir können nicht ständig fragen, ob eine Person, die fröhlich wirkt, möglicherweise Depressionen hat – oder ob ein Mensch, der wenig Mimik zeigt, Autist ist oder einfach schlechte Laune hat. Es geht darum, ein Selbstverständnis zu etablieren, wie es in anderen Ländern – etwa im Vereinigten Königreich oder im skandinavischen Raum – bereits vorgelebt wird: Eine neurodiverse Gesellschaft ist dort schlicht normal“, erklärt Anne Olschewski, Vorsitzende des Vereins gemeinsam zusammen e.V. Der Verein hat sich auf die Sensibilisierung von Kommunen, Politik und Wirtschaft konzentriert und alle Empfehlungen sind daher in erster Linie so formuliert, dass Nichtbehinderte sie nutzen können und als Werkzeug einsetzen.
Strategische Schritte des Vereins
- Information und Aufklärung: Über zwei Jahre hinweg wurden alle Kommunen regelmäßig zum Thema informiert. Rund 200 Vorträge fanden statt, in denen der Verein auf Anfrage Impulse zu Architektur, Veranstaltungen, Spielplätzen oder Verhalten gab. Dazu kam eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit mit zahlreichen Fernsehauftritten und einer kaum zählbaren Anzahl an Pressemitteilungen.
- Wirtschaftliche Etablierung: Die Einführung der „Stillen Stunde“ gilt vielerorts als Türöffner zum Abbau von unsichtbaren Barrieren. Die zeitweise Reduzierung von Reizen ist ein wichtiges Signal – entscheidend ist jedoch die Sensibilisierung von Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden sowie der Öffentlichkeit, die damit verbunden ist. Über 250 teilnehmende Geschäfte sind registriert, viele weitere setzen die „Stille Stunde“ um. Der Verein ist in Kontakt mit Handelsketten, Versicherungen und anderen Wirtschaftssektoren. Neben den Angeboten für reizoffene Kunden und den Arbeitsverbesserungen für Angestellte geht es dabei auch um die Etablierung der eigenen Zielgruppe „Innerscope“. Gleichzeitig wird es zeitnah Impulse für den Nationalen Aktionsplan geben. Darin ist der Bereich Abbau von Barrieren in der Wirtschaftswelt mit rund 50 Seiten vertreten – voller konkreter Vorschläge, wie Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit auch für Arbeitnehmende mit nicht sichtbaren Behinderungen besser zusammengebracht werden können.
- Strukturelle Verankerung: Da Kommunen nach Leitfäden und Aktionsplänen handeln, wurden praxisnahe Strukturen entwickelt, die die Sichtbarkeit verständlicher machen. Im Mittelpunkt steht die Etablierung einer dritten Dimension von Barrierefreiheit – neben taktilen und mobilen Barrieren auch unsichtbare Barrieren (sensorisch, sozial, kommunikativ). Dies wurde inzwischen mehrfach auf kommunaler Ebene durch die Leitfäden, Briefe und Vorträge manifestiert und schon vor einiger Zeit auch dem Bundesbeauftragten Dusel vorgetragen.
- Sichtbarmachung: Die Manifestierung der Wortgebung unsichtbarer Barrieren. Ein eigenes Zeichen wurde entwickelt, das – ähnlich den bestehenden Symbolen – ein wesentliches Hilfsmittel beschreibt: Wissen und Verständnis: halb Hirn, halb Herz. Ein weiteres relevantes Element der überregionalen Sichtbarkeit: Der „Tag der nicht sichtbaren Behinderungen“ liegt der Bundesregierung bereits zur internationalen Anerkennung vor.
- Politische Verankerung: Die eingereichte Petition wird voraussichtlich Anfang Oktober 2025 veröffentlicht. Ergänzend hat der Verein einen offenen Brief an die Mehrheit der deutschen Abgeordneten von Bundestag und Landtagen versendet, der Versorgung und Prävention für Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen strategisch einfordert. Millionen Betroffene sollen so endlich berücksichtigt werden. Der Verein weist deutlich auf die Zunahme und die wissenschaftlichen Querverbindungen hin.
- Wissenschaftliche Verankerung: Gemeinsam mit Partnern gründete der Verein die AG Neurodiversität & neurologische Vielfalt im Nationalen Suizidpräventionsprogramm. Initiatorin Rebecca Lefèvre ist dort Sprecherin. Erste Inhalte wurden erarbeitet, eine Veröffentlichung liegt der Geschäftsleitung zur Prüfung vor.
- Netzwerk: Für den 20. Oktober soll ein starkes Netzwerk aufgebaut werden. Bereits beteiligt sind u. a. die Initiative #liegenddemo, ADHS Deutschland, die Deutsche DepressionsLiga, FASD Deutschland, Aspies e.V. und viele weitere, sowie zahlreiche Schulprojekte, Kliniken, Kirchen, IHKs und Verbände wie der Apothekerverband. Weitere Partner sind eingeladen, sich am 20. Oktober 2025 zu beteiligen – sei es durch Veranstaltungen, Aktionen, öffentliche Statements oder durch ein Public Viewing der Initiatorveranstaltung.
Gerade Selbsthilfegruppen verfügen oft nur über sehr begrenzte Ressourcen für eigene Aktivitäten. Umso wichtiger ist es, dass Kommunen, Verbände und Initiativen unterstützend zur Seite stehen. Damit die Stimme der Betroffenen Gewicht bekommt, müssen Selbsthilfegruppen und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zusammenwirken.
Wer sich beteiligen möchte – ob als Institution, Initiative oder Einzelperson – ist gebeten, folgende Angaben per E-Mail zu senden: Logo, Name, Kurzbeschreibung, Wirkungskreis (Land, Kreis, Ort) an [email protected].
Zentrale Veranstaltung
Die Auftaktveranstaltung in Limburg am 20. Oktober um 17 Uhr mit Kreis und Stadt sowie mit Jürgen Dusel (Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen) und Dr. Tanja Machalet (Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag) wird live übertragen.
https://youtube.com/live/DcXR327qM8k Die Kooperationspartner und Veranstaltungen der Kommunen werden zeitnah auf der Internetseite veröffentlicht.
„Wir haben gezeigt, dass Veränderung möglich ist. Unser Projekt ist ein Geflecht aus Gesellschaft, Implementierung auf kommunaler Basis, Etablierung auf Landes- und Bundesebene und wissenschaftlicher Untermauerung. Es ist zu viel verlangt, dass Menschen mit Behinderungen darauf angewiesen sind, dass es eine inklusionsbeauftragte Person gibt, die genug Ressourcen hat, sich einzubringen. Es braucht Vorgaben und strukturelle Abläufe, auf die sich die Kommunen beziehen können – so wie bei Menschen mit mobilen oder taktilen Barrieren. Die Verantwortung ist groß. Wir haben jetzt alles gesagt, jede politische Instanz ist von uns informiert – im Ehrenamt allein können wir nicht mehr leisten. Jetzt ist es an der Politik“, erklärt Rebecca Lefèvre, Initiatorin und Projektleiterin.
Kontakt für Rückfragen:
gemeinsam zusammen e.V.
Rebecca Lefèvre
E-Mail: [email protected]
Infomaterial auf www.stille-stunde.com/presse:
Offener Brief https://www.stille-stunde.com/wp-content/uploads/2025/09/Offener-Brief-Nicht-sichtbare-Behinderung.pdf
Petition:
https://www.stille-stunde.com/wp-content/uploads/2025/09/Petition_186559.pdf
Konzept – Tag der nicht sichtbaren Behinderungen für Kommunen:
https://www.stille-stunde.com/wp-content/uploads/2025/08/Unterstuetzende-2.-Tag-der-Nicht-sichtbaren-Beeintraechtigungen.pdf
Ausweis, wesentliches Hilfsmittel zur Sichtbarkeit:
https://www.stille-stunde.com/wp-content/uploads/2025/08/STILLE-STUNDE_KARTE-BEHINDERUNG_241019.pdf
Auf der Internetseite finden Sie:
– Viele Empfehlungen zum Abbau von Barrieren (Kindergarten, Spielplatz, Verhalten, Aktivitäten in der Kommune, Excel-Liste mit Maßnahmen)
– Informationen zum Tag der nicht sichtbaren Behinderungen, Konzeptvorschläge, Medienvorlagen, Banner, Plakate
– Informationen zur Stillen Stunde, Leitfaden zur Umsetzung, Logo, Vorlagen wie Banner, Plakate, Roll-ups und mehr
Umfassende Ausstellung zur Eigenproduktion, hier ein Überblick:
https://www.stille-stunde.com/wp-content/uploads/2025/08/Preview-Ausstellung-2025.pdf

Foto: "Stille Stunde"
Villmar - Weyer (kobinet) Rebecca Lefèvre, die Projektplanerin der "Stillen Stunde" vom Verein gemeinsam zusammen e.V. und Sprecherin des Nationalen Suizidpräventionsprogramms im Bereich Neurodivergenz und neurologische Vielfalt, bittet um Veröffentlichung der Pressemitteilung zum 2. bundesweiten Tag der nicht sichtbaren Beeinträchtigungen am 20. Oktober 2025.
Pressemitteilung
20. Oktober: Tag der nicht sichtbaren Behinderungen – Ehrenamt schafft politische Bewegung
Der Verein gemeinsam zusammen e.V. hat 2024 den Tag der nicht sichtbaren Behinderungen ins Leben gerufen – als eines von vielen Projekten, die mehr Sichtbarkeit schaffen sollen. Am 20. Oktober 2025 wird der Aktionstag nun zum zweiten Mal deutschlandweit begangen. Ziel ist es, die große Zahl von Menschen sichtbar zu machen, deren Behinderungen im Alltag nicht erkennbar sind – und die bisher zu selten berücksichtigt werden.
Zur Gruppe zählen Menschen mit psychischen Erkrankungen (z. B. Depressionen, Angststörungen), neurologischen Erkrankungen (z. B. Migräne, Epilepsie), chronischen und multiplen Erkrankungen (z. B. Rheuma, ME/CFS, Endometriose), neurodivergenten Profilen (z. B. Autismus, ADHS, FASD) sowie Sinnesbeeinträchtigungen (z. B. Hör- oder Sehschädigung).
Hinzu kommen Menschen mit Suchterkrankungen, Wohnungslosigkeit oder Traumafolgen. Besonders häufig sind Frauen unterdiagnostiziert und zusätzlich belastet; auch queere Menschen sind überproportional betroffen. Studien zeigen zudem gehäufte Belastungen wie PTBS, Burnout oder Depression bei bestimmten Berufsgruppen (z. B. Pflegende, Ärztinnen und Ärzte, Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen, Führungskräfte) sowie bei Menschen mit Migrationshintergrund.
Obwohl dies keine Gruppe ist, die im medizinischen oder wissenschaftlichen Kontext zusammengefasst werden kann, gibt es doch einen roten Faden: sensorische (Hören, Riechen, Schmecken, Tasten, Sehen), soziale oder kommunikative Überforderungen führen häufig zu Folgeerkrankungen, Rückzug – und leider viel zu oft auch zu Suizid. Der Abbau dieser unsichtbaren Barrieren soll, so das Ziel des Vereins, standardisiert in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verankert werden.
„Es braucht eine inklusive Gesellschaft, die mentale Gesundheit selbstverständlich lebt. Wir können nicht ständig fragen, ob eine Person, die fröhlich wirkt, möglicherweise Depressionen hat – oder ob ein Mensch, der wenig Mimik zeigt, Autist ist oder einfach schlechte Laune hat. Es geht darum, ein Selbstverständnis zu etablieren, wie es in anderen Ländern – etwa im Vereinigten Königreich oder im skandinavischen Raum – bereits vorgelebt wird: Eine neurodiverse Gesellschaft ist dort schlicht normal“, erklärt Anne Olschewski, Vorsitzende des Vereins gemeinsam zusammen e.V. Der Verein hat sich auf die Sensibilisierung von Kommunen, Politik und Wirtschaft konzentriert und alle Empfehlungen sind daher in erster Linie so formuliert, dass Nichtbehinderte sie nutzen können und als Werkzeug einsetzen.
Strategische Schritte des Vereins
- Information und Aufklärung: Über zwei Jahre hinweg wurden alle Kommunen regelmäßig zum Thema informiert. Rund 200 Vorträge fanden statt, in denen der Verein auf Anfrage Impulse zu Architektur, Veranstaltungen, Spielplätzen oder Verhalten gab. Dazu kam eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit mit zahlreichen Fernsehauftritten und einer kaum zählbaren Anzahl an Pressemitteilungen.
- Wirtschaftliche Etablierung: Die Einführung der „Stillen Stunde“ gilt vielerorts als Türöffner zum Abbau von unsichtbaren Barrieren. Die zeitweise Reduzierung von Reizen ist ein wichtiges Signal – entscheidend ist jedoch die Sensibilisierung von Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden sowie der Öffentlichkeit, die damit verbunden ist. Über 250 teilnehmende Geschäfte sind registriert, viele weitere setzen die „Stille Stunde“ um. Der Verein ist in Kontakt mit Handelsketten, Versicherungen und anderen Wirtschaftssektoren. Neben den Angeboten für reizoffene Kunden und den Arbeitsverbesserungen für Angestellte geht es dabei auch um die Etablierung der eigenen Zielgruppe „Innerscope“. Gleichzeitig wird es zeitnah Impulse für den Nationalen Aktionsplan geben. Darin ist der Bereich Abbau von Barrieren in der Wirtschaftswelt mit rund 50 Seiten vertreten – voller konkreter Vorschläge, wie Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit auch für Arbeitnehmende mit nicht sichtbaren Behinderungen besser zusammengebracht werden können.
- Strukturelle Verankerung: Da Kommunen nach Leitfäden und Aktionsplänen handeln, wurden praxisnahe Strukturen entwickelt, die die Sichtbarkeit verständlicher machen. Im Mittelpunkt steht die Etablierung einer dritten Dimension von Barrierefreiheit – neben taktilen und mobilen Barrieren auch unsichtbare Barrieren (sensorisch, sozial, kommunikativ). Dies wurde inzwischen mehrfach auf kommunaler Ebene durch die Leitfäden, Briefe und Vorträge manifestiert und schon vor einiger Zeit auch dem Bundesbeauftragten Dusel vorgetragen.
- Sichtbarmachung: Die Manifestierung der Wortgebung unsichtbarer Barrieren. Ein eigenes Zeichen wurde entwickelt, das – ähnlich den bestehenden Symbolen – ein wesentliches Hilfsmittel beschreibt: Wissen und Verständnis: halb Hirn, halb Herz. Ein weiteres relevantes Element der überregionalen Sichtbarkeit: Der „Tag der nicht sichtbaren Behinderungen“ liegt der Bundesregierung bereits zur internationalen Anerkennung vor.
- Politische Verankerung: Die eingereichte Petition wird voraussichtlich Anfang Oktober 2025 veröffentlicht. Ergänzend hat der Verein einen offenen Brief an die Mehrheit der deutschen Abgeordneten von Bundestag und Landtagen versendet, der Versorgung und Prävention für Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen strategisch einfordert. Millionen Betroffene sollen so endlich berücksichtigt werden. Der Verein weist deutlich auf die Zunahme und die wissenschaftlichen Querverbindungen hin.
- Wissenschaftliche Verankerung: Gemeinsam mit Partnern gründete der Verein die AG Neurodiversität & neurologische Vielfalt im Nationalen Suizidpräventionsprogramm. Initiatorin Rebecca Lefèvre ist dort Sprecherin. Erste Inhalte wurden erarbeitet, eine Veröffentlichung liegt der Geschäftsleitung zur Prüfung vor.
- Netzwerk: Für den 20. Oktober soll ein starkes Netzwerk aufgebaut werden. Bereits beteiligt sind u. a. die Initiative #liegenddemo, ADHS Deutschland, die Deutsche DepressionsLiga, FASD Deutschland, Aspies e.V. und viele weitere, sowie zahlreiche Schulprojekte, Kliniken, Kirchen, IHKs und Verbände wie der Apothekerverband. Weitere Partner sind eingeladen, sich am 20. Oktober 2025 zu beteiligen – sei es durch Veranstaltungen, Aktionen, öffentliche Statements oder durch ein Public Viewing der Initiatorveranstaltung.
Gerade Selbsthilfegruppen verfügen oft nur über sehr begrenzte Ressourcen für eigene Aktivitäten. Umso wichtiger ist es, dass Kommunen, Verbände und Initiativen unterstützend zur Seite stehen. Damit die Stimme der Betroffenen Gewicht bekommt, müssen Selbsthilfegruppen und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zusammenwirken.
Wer sich beteiligen möchte – ob als Institution, Initiative oder Einzelperson – ist gebeten, folgende Angaben per E-Mail zu senden: Logo, Name, Kurzbeschreibung, Wirkungskreis (Land, Kreis, Ort) an [email protected].
Zentrale Veranstaltung
Die Auftaktveranstaltung in Limburg am 20. Oktober um 17 Uhr mit Kreis und Stadt sowie mit Jürgen Dusel (Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen) und Dr. Tanja Machalet (Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag) wird live übertragen.
https://youtube.com/live/DcXR327qM8k Die Kooperationspartner und Veranstaltungen der Kommunen werden zeitnah auf der Internetseite veröffentlicht.
„Wir haben gezeigt, dass Veränderung möglich ist. Unser Projekt ist ein Geflecht aus Gesellschaft, Implementierung auf kommunaler Basis, Etablierung auf Landes- und Bundesebene und wissenschaftlicher Untermauerung. Es ist zu viel verlangt, dass Menschen mit Behinderungen darauf angewiesen sind, dass es eine inklusionsbeauftragte Person gibt, die genug Ressourcen hat, sich einzubringen. Es braucht Vorgaben und strukturelle Abläufe, auf die sich die Kommunen beziehen können – so wie bei Menschen mit mobilen oder taktilen Barrieren. Die Verantwortung ist groß. Wir haben jetzt alles gesagt, jede politische Instanz ist von uns informiert – im Ehrenamt allein können wir nicht mehr leisten. Jetzt ist es an der Politik“, erklärt Rebecca Lefèvre, Initiatorin und Projektleiterin.
Kontakt für Rückfragen:
gemeinsam zusammen e.V.
Rebecca Lefèvre
E-Mail: [email protected]
Infomaterial auf www.stille-stunde.com/presse:
Offener Brief https://www.stille-stunde.com/wp-content/uploads/2025/09/Offener-Brief-Nicht-sichtbare-Behinderung.pdf
Petition:
https://www.stille-stunde.com/wp-content/uploads/2025/09/Petition_186559.pdf
Konzept – Tag der nicht sichtbaren Behinderungen für Kommunen:
https://www.stille-stunde.com/wp-content/uploads/2025/08/Unterstuetzende-2.-Tag-der-Nicht-sichtbaren-Beeintraechtigungen.pdf
Ausweis, wesentliches Hilfsmittel zur Sichtbarkeit:
https://www.stille-stunde.com/wp-content/uploads/2025/08/STILLE-STUNDE_KARTE-BEHINDERUNG_241019.pdf
Auf der Internetseite finden Sie:
– Viele Empfehlungen zum Abbau von Barrieren (Kindergarten, Spielplatz, Verhalten, Aktivitäten in der Kommune, Excel-Liste mit Maßnahmen)
– Informationen zum Tag der nicht sichtbaren Behinderungen, Konzeptvorschläge, Medienvorlagen, Banner, Plakate
– Informationen zur Stillen Stunde, Leitfaden zur Umsetzung, Logo, Vorlagen wie Banner, Plakate, Roll-ups und mehr
Umfassende Ausstellung zur Eigenproduktion, hier ein Überblick:
https://www.stille-stunde.com/wp-content/uploads/2025/08/Preview-Ausstellung-2025.pdf





Hallo lieber Stephan,
dieser Beitrag hat mich tief berührt!
Oft bleibt das Unsichtbare im Schatten – und gerade deshalb macht es mir Hoffnung zu sehen, dass hier Bewusstsein geschaffen wird. Der „Tag der nicht sichtbaren Beeinträchtigung“ ist für mich ein Zeichen, dass Wandel möglich ist: hin zu mehr Verständnis, Achtsamkeit und echter Inklusion.
Es tut gut zu spüren, dass solche Initiativen ins Leben gerufen werden. Sie geben mir Vertrauen, dass wir als Gesellschaft lernen können, das Unscheinbare zu achten und die Würde jedes Menschen zu sehen.
Danke für diese wertvolle Veröffentlichung.
Herzliche Grüße
Oliver Gruber