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Offener Brief zu Trumps Äußerungen in Sachen Autismus

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Anlässlich der jüngsten unbewiesenen Behauptungen von US-Präsident Donald Trump wendet sich der Verein Aspies e.V. – Menschen im Autismus-Spektrum in einem offenen Brief an die Bundesregierung und fordert diese auf, sich hinter autistische Menschen zu stellen, diese Fehlinformation zu verurteilen und sich für seriöse Aufklärung zu Autismus einzusetzen. So heißt es auf der Internetseite des Vereins zu den Äußerungen von Donald Trump in Sachen Autismus vom 22. September 2015, wo auch der offene Brief veröffentlicht wurde.

Der US-amerikanische Präsident Donald Trump äußerte am Montag, dass schwangere Frauen Paracetamol aufgrund eines unbewiesenen Zusammenhangs mit Autismus vermeiden sollten, und drängte außerdem auf wesentliche Änderungen bei den Standardimpfungen für Babys. Die wiederholten Behauptungen, ohne eindeutige Daten oder robuste wissenschaftliche Grundlage, dass Autismus durch Impfungen / Paracetamol / Medikamente entstünde, lösen bei uns Frustration, Ärger und Besorgnis aus. Wir sind über diese Behauptungen schockiert. US-Präsident Donald Trump verbreitet die schlimmsten Mythen der letzten Jahrzehnte. Diese gefährliche Pseudowissenschaft gefährdet schwangere Frauen und Kinder und wertet autistische Menschen ab“, heißt es u. a. im offenen Brief.

Link zum offenen Brief von Aspies e.V.

Link zum Bericht der kobinet-nachrichten vom 24. September 2025 zu den Äußerungen von Donald Trump in Sachen Autismus