Berlin
Der Beirat hat etwas beschlossen.
Ein Beirat ist eine Gruppe von Menschen.
Sie beraten und geben Tipps für Projekte.
Der Beirat gehört zur Anti-Diskriminierungs-Stelle des Bundes.
Anti-Diskriminierung bedeutet: Alle Menschen sollen gleich behandelt werden.
Niemand soll schlechter behandelt werden.
Der Beirat will einen Appell schreiben.
Appell bedeutet: Eine wichtige Bitte an andere Menschen.
Man bittet die Menschen um etwas Bestimmtes.
Die Bitte ist sehr ernst gemeint.
Der Appell geht an die Berichterstatter.
Ein Journalist schreibt Texte für Zeitungen.
Das ist sein Beruf.
Die Berichterstatter arbeiten am Haushalts-Gesetz 2026.
Haushalts-Gesetz bedeutet: Ein Gesetz über das Geld vom Staat.
Das Gesetz sagt: Wofür gibt der Staat sein Geld aus.
Der Appell fordert etwas Wichtiges.
Das Förder-Programm respekt*land soll weiter-gehen.
Förder-Programm bedeutet: Der Staat gibt Geld für bestimmte Sachen.
Das Geld ist ein Geschenk.
Menschen müssen das Geld nicht zurück-zahlen.
Das Programm heißt genau: respekt*land.
Das Programm macht Anti-Diskriminierungs-Beratung.
Die Beratung gibt es in ganz Deutschland.
Der Beirat will mehr Maßnahmen.
Die Anti-Diskriminierungs-Stelle soll diese Maßnahmen machen.
Diese Maßnahmen sollen modell-haft sein.
Modell-haft bedeutet: Etwas wird nur als Test gemacht.
Man probiert eine neue Sache aus.
Wenn der Test gut läuft: Dann macht man es überall.
Die Maßnahmen sind für Anti-Diskriminierungs-Beratung.
Gruppen von Bürgern sollen diese Beratung machen.
Das sind Vereine von normalen Bürgern.
Diese Menschen arbeiten freiwillig zusammen.
Sie wollen anderen Menschen helfen.
respekt*land ist sehr wichtig.
Es ist das einzige Förder-Programm in ganz Deutschland.
Das Programm hilft beim Ausbau von Beratung.
Die Beratung hat feste Strukturen.
Diese Strukturen sind wichtig.
Sie helfen bei der Bekämpfung von Diskriminierung.
Das Allgemeine Gleichbehandlungs-Gesetz schützt Menschen.
Das Gesetz schützt Menschen vor unfairer Behandlung.
Alle Menschen sollen gleich behandelt werden.
Das Gesetz heißt kurz: AGG.
Das AGG schützt vor verschiedenen Arten von Diskriminierung.
Der Beirat schreibt weiter:
Wir wenden uns heute an Sie.
Es geht um den Haushalts-Entwurf 2026.
Diese Angelegenheit ist wichtig.
Es geht um den gesellschaftlichen Zusammen-Halt.
Alle Menschen in einer Gruppe halten zusammen.
Sie helfen sich gegenseitig.
Sie verstehen sich gut.
Niemand wird ausgeschlossen.
Die Angelegenheit ist dringend.
Das Förder-Programm respekt*land hat ein Ziel.
Das Beratungs-Netz von Bürgern soll ausgebaut werden.
Die Länder sollen dabei mit-helfen.
Beratung soll für alle Menschen möglich sein.
Diese Menschen sind von Diskriminierung betroffen.
Die Beratung soll in ganz Deutschland möglich sein.
Es soll keine großen Hürden geben.
Seit 2023 werden 36 Projekte gefördert.
Die Projekte sind in allen 16 Bundes-Ländern.
Seit 2023 werden Anti-Diskriminierungs-Beratungs-Strukturen ausgebaut.
Erste wichtige Beratungs-Angebote konnten erprobt werden.
Gruppen von Bürgern organisieren diese Angebote.
Besonders auf dem Land gibt es jetzt Angebote.
Das ist in verschiedenen Bundes-Ländern so.
Hier konnten wichtige Erfolge erzielt werden.
Der Aufbau von Beratungs-Strukturen braucht mehr Engagement.
Die Beratung gibt es an vielen verschiedenen Orten.
Beratung gibt es an vielen verschiedenen Orten.
Die Beratung ist nicht nur in der Stadt-Mitte.
Menschen können in ihrer Nähe Hilfe bekommen.
Die Strukturen sollen bürger-nah sein.
Dafür ist ein weiteres Bundes-Programm nötig.
Das Programm soll modell-haft sein.
Das Programm ist für Anti-Diskriminierungs-Beratung.
Es soll 2026 starten.
Das Programm braucht ausreichend Geld.
Finanzielle Ressourcen bedeutet: Geld für bestimmte Sachen.
Das Geld braucht man für ein Projekt oder eine Aufgabe.

Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Berlin (kobinet) Der Beirat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat beschlossen, auch in diesem Jahr einen Appell zur Fortführung des Förderprogramms "respekt*land – Antidiskriminierungsberatung für ganz Deutschland" an die Berichterstatterinnen und Berichterstatter des Haushaltsgesetzes 2026 zu richten. "Der Beirat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes spricht sich dafür aus, dass die Antidiskriminierungsstelle des Bundes weitere modellhafte Maßnahmen zur zivilgesellschaftlich organisierten Antidiskriminierungsberatung ergreift. ‚respekt*land' ist das aktuell einzige bundesweite Förderprogramm für den Ausbau von Antidiskriminierungsberatungsstrukturen. Dieses bildet eine wichtige Voraussetzung für die Bekämpfung von Diskriminierung aufgrund aller im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geschützten Merkmale", heißt es unter anderem im Appell des Beirats der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.
„Mit Blick auf den Haushaltsentwurf 2026 wenden wir uns als Beirat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) heute in einer für den gesellschaftlichen Zusammenhalt essenziellen und dringenden Angelegenheit an Sie. Das Förderprogramm ‚respekt*land – Antidiskriminierungsberatung für ganz Deutschland‘ hat zum Ziel, das zivilgesellschaftliche Beratungsnetz gemeinsam mit den Ländern so auszubauen, dass Beratung für alle von Diskriminierung Betroffenen bundesweit und ohne große Hürden erfolgen kann. Seit 2023 werden aktuell 36 Projekte in allen 16 Bundesländern gefördert. Mit dem 2023 begonnenen Ausbau der Antidiskriminierungsberatungsstrukturen in Deutschland konnten erste wichtige zivilgesellschaftlich organisierte Beratungsangebote besonders auch in ländlichen Räumen verschiedener Bundesländer erprobt werden. Hier konnten bedeutende Erfolge erzielt werden. Der Aufbau dezentraler, bürgernaher Beratungsstrukturen erfordert weiteres Engagement. Dafür ist ein weiteres modellhaftes Bundesprogramm für Antidiskriminierungsberatung 2026 mit ausreichenden finanziellen Ressourcen notwendig“, heißt es weiter im Appell.
Link zum Appell des Beirats der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zum Bundeshaushalt 2026

Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Berlin (kobinet) Der Beirat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat beschlossen, auch in diesem Jahr einen Appell zur Fortführung des Förderprogramms "respekt*land – Antidiskriminierungsberatung für ganz Deutschland" an die Berichterstatterinnen und Berichterstatter des Haushaltsgesetzes 2026 zu richten. "Der Beirat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes spricht sich dafür aus, dass die Antidiskriminierungsstelle des Bundes weitere modellhafte Maßnahmen zur zivilgesellschaftlich organisierten Antidiskriminierungsberatung ergreift. ‚respekt*land' ist das aktuell einzige bundesweite Förderprogramm für den Ausbau von Antidiskriminierungsberatungsstrukturen. Dieses bildet eine wichtige Voraussetzung für die Bekämpfung von Diskriminierung aufgrund aller im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geschützten Merkmale", heißt es unter anderem im Appell des Beirats der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.
„Mit Blick auf den Haushaltsentwurf 2026 wenden wir uns als Beirat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) heute in einer für den gesellschaftlichen Zusammenhalt essenziellen und dringenden Angelegenheit an Sie. Das Förderprogramm ‚respekt*land – Antidiskriminierungsberatung für ganz Deutschland‘ hat zum Ziel, das zivilgesellschaftliche Beratungsnetz gemeinsam mit den Ländern so auszubauen, dass Beratung für alle von Diskriminierung Betroffenen bundesweit und ohne große Hürden erfolgen kann. Seit 2023 werden aktuell 36 Projekte in allen 16 Bundesländern gefördert. Mit dem 2023 begonnenen Ausbau der Antidiskriminierungsberatungsstrukturen in Deutschland konnten erste wichtige zivilgesellschaftlich organisierte Beratungsangebote besonders auch in ländlichen Räumen verschiedener Bundesländer erprobt werden. Hier konnten bedeutende Erfolge erzielt werden. Der Aufbau dezentraler, bürgernaher Beratungsstrukturen erfordert weiteres Engagement. Dafür ist ein weiteres modellhaftes Bundesprogramm für Antidiskriminierungsberatung 2026 mit ausreichenden finanziellen Ressourcen notwendig“, heißt es weiter im Appell.
Link zum Appell des Beirats der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zum Bundeshaushalt 2026




