Die neue Bundes-Regierung ist seit 130 Tagen im Amt.
Das sind die wichtigsten Politiker in Deutschland.
Sie hat ein wichtiges Versprechen nicht gehalten.
Das Versprechen war: Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz wird geändert.
Das ist ein Gesetz für Menschen mit Behinderung.
Es soll ihnen helfen.
Das Gesetz heißt kurz BGG.
Die Änderung sollte in den ersten 100 Tagen kommen.
Aber der Entwurf für die Änderung wird blockiert.
Entwurf bedeutet: Eine Vorlage für ein neues Gesetz.
Blockiert bedeutet: Jemand verhindert die Arbeit daran.
Das bedeutet: Niemand arbeitet daran weiter.
Das zeigt ein Problem.
Der Weg zu mehr Inklusion geht nicht von allein.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Deshalb müssen Vertreter von Menschen mit Behinderungen weiter kämpfen.
Vertreter sind Menschen, die für andere Menschen sprechen.
Sie müssen immer wieder mit Politikern sprechen.
Nur so ändert sich etwas.
Das steht im neuen Newsletter vom Deutschen Behinderten-Rat.
Newsletter bedeutet: Eine Nachricht mit Informationen per E-Mail.
Deutscher Behinderten-Rat ist eine Gruppe von vielen Vereinen.
Die Vereine helfen Menschen mit Behinderung.
Der Deutsche Behinderten-Rat heißt kurz DBR.
Das DBR-Team hat den Newsletter geschrieben.

Foto: DBR
Berlin (kobinet) "Die neue Bundesregierung ist nun schon seit mehr als 130 Tagen im Amt und hat in dieser Zeit ein wichtiges Versprechen nicht eingelöst: Die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). Die sollte in den ersten 100 Tagen kommen, doch weiter wird der Referentenentwurf zur Reform blockiert. Das ist nur ein Beispiel dafür, dass der Weg zu mehr Inklusion und Teilhabe kein Selbstläufer ist. Damit sich etwas verändert, müssen die Vertretenden der Interessen von Menschen mit Behinderungen dranbleiben und immer wieder das Gespräch zu Politik und anderen Entscheidungsträgern suchen", heißt es in der Einführung des neuen Newsletters des Deutschen Behindertenrats (DBR) vom DBR-Team.

Foto: DBR
Berlin (kobinet) "Die neue Bundesregierung ist nun schon seit mehr als 130 Tagen im Amt und hat in dieser Zeit ein wichtiges Versprechen nicht eingelöst: Die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). Die sollte in den ersten 100 Tagen kommen, doch weiter wird der Referentenentwurf zur Reform blockiert. Das ist nur ein Beispiel dafür, dass der Weg zu mehr Inklusion und Teilhabe kein Selbstläufer ist. Damit sich etwas verändert, müssen die Vertretenden der Interessen von Menschen mit Behinderungen dranbleiben und immer wieder das Gespräch zu Politik und anderen Entscheidungsträgern suchen", heißt es in der Einführung des neuen Newsletters des Deutschen Behindertenrats (DBR) vom DBR-Team.




