
Foto: Aktion Mensch
HENNEF (kobinet) Die DFB-Stiftung Sepp Herberger bereitet gegnewärtig ein Fest der Vielfalt vor, welches vom 3. bis zum 5. September erstmals als Fußball-Inklusionstage in Trier stattfinden wird.

HENNEF (kobinet) Die DFB-Stiftung Sepp Herberger bereitet gegnewärtig ein Fest der Vielfalt vor, welches vom 3. bis zum 5. September erstmals als Fußball-Inklusionstage in Trier stattfinden wird.

Krautheim (kobinet) „Partizipation und Entscheidungsfindung auf Augenhöhe mit der Politik“, so lautet der Titel des nächsten Krautheimer Gesprächs des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter, das am 3. September von 17:00 bis 19:00 Uhr stattfindet und auch im Livestream auf YouTube übertragen wird.

Bad Kreuznach (kobinet) Am 18. September wird in Bad Kreuznach der sogenannte Parking Day stattfinden. Dieser Tag dient dazu, ein Hauptaugenmerk auf eine städtebaulich schwierige Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmer*innen zu richten. Das heißt Fußgänger, Menschen mit Beeinträchtigung, Fahrradfahrer und KFZ-Fahrer. Das Zentrum selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) Bad Kreuznach will dabei seinen Fokus auf die Barrierefreiheit legen. Mithilfe von Spenden und öffentlichen Förderungen werden für die anliegenden Geschäfte Rampen aus bunten Klemmbausteinen erstellt.

Köln (kobinet) „Warnungen vor Unwetter, Großbränden oder anderen Gefahrenlagen müssen möglichst viele Betroffene erreichen – auch Menschen mit Beeinträchtigungen. Gerade sie kritisieren immer wieder, dass Warn-Apps nicht barrierefrei sind. Das soll sich ändern.“ So kündigt der Deutschlandfunk einen Beitrag zum Thema Katastrophenschutz und Barrierefreiheit an, der vor kurzem erschienen ist.

Köln (kobinet) Von A wie Allgemeine Beratung und Unterstützung für Menschen mit Behinderung, über B wie Blindengeld bis hin zu Z wie Zuständigkeiten: Der neue LVR-Beratungskompass bietet umfassende Informationen über die Leistungen des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) aus Sicht des Bürgers oder der Bürgerin. Das Portal soll es Menschen mit und ohne Behinderung erleichtern, ihre Ansprechpersonen beim LVR oder bei Partnern des LVR zu finden.

Berlin (kobinet) Ende August trafen sich Staatssekretär Dr. Andreas Westerfellhaus, seines Zeichens Bevollmächtigter der Bundesregierung für Pflege, Bernd Kronauer, Leiter der Geschäftsstelle des Bevollmächtigten der Bundesregierung für Pflege, Dieter Gronbach, Geschäftsstellenleiter des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) und Andrea Fabris, Referentin für Gesundheit und Soziales beim BSK, zu einem virtuellen Gespräch. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen standen die Probleme in der Pflege, die die Pandemie mit sich brachte, die Gewinnung und Haltung von Pflegefachkräften und die Entlastung von ehrenamtlich Pflegenden – speziell pflegende Angehörige – im Vordergrund.

SOLINGEN (kobinet) Im Vorfeld der Bundestagswahl forderten die Verantwortlichen des Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen in Rahmen seiner Kampagne „Sozialer Aufschwung JETZT!“ am Wochenende in Solingen: „Gute Pflege JETZT!“ erneut, die Pflege zu Hause nicht weiter vernachlässigen. Mehr als 50 Gäste waren zu der VdK-Veranstaltung erschienen.

MÜNCHEN (kobinet) Im Rahmen seines Programms „Seilschafft Inklusion“ vergibt der inklusive Kletterverein „Ich will darauf“ deutschlandweit Stipendien für Vereine, soziale Träger und andere Akteure, die ein inklusives Kletterangebot für Menschen mit und ohne Behinderung in ihrer Stadt schaffen wollen. Seit elf Jahren sammelt dieser Verein Erfahrungen mit gemeinsamen Klettergruppen für Menschen mit und ohne Behinderung.

Regensburg (kobinet) Das Stadtratsmitglied Wiebke Richter aus Regensburg wurde auf Platz 23 der bayerischen Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen für die Bundestagswahl gewählt und hat damit Chancen als Rollstuhlnutzerin im nächsten Bundestag vertreten zu sein. kobinet-Redakteur sprach mit ihr über ihren Wahlkampf und ihre Ziele. Sie will u.a. für einen Inklusionsvorbehalt streiten, wenn sie die Chance bekommt, im neuen Bundestag vertreten zu sein.

Berlin (kobinet) Katrin und ihre Freundin Anja, beide um die 40, haben einige Jahre in Einrichtungen für behinderte Menschen gelebt und haben nun genug von den damit verbundenen Zwängen und Einschränkungen. Gern möchten sie zusammen mit einer weiteren Person in einer Wohngemeinschaft leben. Eine schöne große, barrierearme Wohnung in Berlin-Halensee haben die Beiden schon in Aussicht, aber die ist erstmal nur bis zum Jahresende für sie reserviert. Deswegen wird nun dringend ein/e Dritte/r im Bunde für ein selbstbestimmtes und lebendiges WG-Leben gesucht.

München (kobinet) Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) sollen inklusive Beschäftigungsmodelle auf dem offenen Arbeitsmarkt und außerhalb von Werkstätten für behinderte Menschen in voller Übereinstimmung mit der UN-Behindertenrechtskonvention ausarbeiten und fördern. Eine entsprechende Entschließung hat das EU-Parlament im März dieses Jahres verabschiedet. Julika Sandt, sozialpolitische Sprecherin der FDP im bayerischen Landtag, hat dazu eine Anfrage an die bayerische Staatsregierung gerichtet und ist von der Antwort enttäuscht.

Berlin (kobinet) Kaum haben einige Behindertenverbände begonnen, wieder erste Präsenzveranstaltungen durchzuführen, kommt ihnen nun der erneute Streik der Lokführer von Donnerstagfrüh bis kommenden Dienstag in die Quere. Viele behinderte Menschen, die an entsprechenden Veranstaltungen wie beispielsweise dem Gipfel zum Thema „Barrierefreier ÖPNV und Fernverkehr“ am 6. September in Berlin teilnehmen und mit der Bahn anreisen wollten, müssen nun ihre Teilnahme absagen.

München (kobinet) Der Spitzenkandidat der CSU für die Bundestagswahl, Alexander Dobrindt, hat der Anhebung des Renteneintrittsalters auf 68, 69 oder 70 Jahre eine klare Absage erteilt: „Ich halte diese Ideen, die immer an dem Renteneintrittsalter schrauben und die regelmäßig in der Öffentlichkeit auftauchen, für relativ einfallslos“, sagte Dobrindt im Gespräch mit VdK-Präsidentin Verena Bentele. Stattdessen plädierte er für das Konzept einer „Generationenrente“.

Berlin (kobinet) Was die Deaf Community in der Vergangenheit für die Teilhabe und Mitbestimmung gehörloser Menschen in der Musikwelt bedeutet und was sie in der Zukunft für die Deaf Performer*innen bringen soll, darum gehtl es bei der Online-Fachtagung „Spot an für Deaf Performance“ am 4. September 2021.

HANNOVER (kobinet) Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung startet jetzt die Pilotphase für digitale Verwaltungsleistungen. Bisher waren für das Landesblindengeld (LBG) und Landesblindenfonds (LBF) noch Papierformulare auszufüllen. Bald können jedoch blinde Bürgerinnen und Bürger die Anträge für beide Leistungen komfortabel und barrierefrei per Computer oder über ein mobiles Endgerät über das Internet stellen.

MÜNSTER (kobinet) Im Rahmen seiner Kampagne „Sozialer Aufschwung JETZT!“ macht sich der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen bei verschiedenen Aktionen für mehr Gerechtigkeit und Teilhabe stark. In diesem Zusammenhang und im Vorfeld der Bundestagswahl forderten die Verantwortlichen in Münster bei ihrem Kleinen Verbangstag: „Gute Rente JETZT!“.

KÖLN (kobinet) Knapp 10,4 Millionen Menschen haben sich in Deutschland bisher ihre Behinderung amtlich anerkennen lassen. Dabei legen die Versorgungsämter nach den „Versorgungsmedizinischen Grundsätzen“ die Auswirkung der Beeinträchtigung als Grad der Behinderung (GdB) in Zehnergraden von 20 bis 100 fest. In diesen „Versorgungsmedizinischen Grundsätze“ finden sich Tabellen mit einer Übersicht der möglichen Schädigungen sowie deren Einstufung. Im REHADAT-Erklärvideo wird gezeigt, wie der GdB beantragt werden kann.

Berlin (kobinet) „In psychiatrischen Zusammenhängen werden Zwangsmaßnahmen und Zwangsmedikation unterbunden und durch Alternativen ersetzt.“ So lautet das sechste der insgesamt 10 Gebote für eine zukunftsfähige Behindertenpolitik zur Bundestagswahl, die von der LIGA Selbstvertretung veröffentlicht wurden. Der Verein Kellerkinder hat in Zusammenarbeit mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) das Video veröffentlicht, auf dem Eileen Friesecke von den Kellerkindern das sechste Gebot vorträgt.

Mainz (kobinet) „Digitale barrierefreie Veranstaltungen planen und umsetzen“, so lautet der Titel eines Online-Austausches, zu dem die LAG Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen Rheinland-Pfalz und das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz (ZsL) für den 5. Oktober von 11:00 bis 14:00 Uhr über Zoom einladen.

Berlin (kobinet) Gut vier Wochen vor der Bundestagswahl hat der Deutsche Gehörlosen-Bund das mittlerweile dritte Interview über seine acht Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2021 veröffentlicht. Nach Corinna Rüffer von den Grünen und Sören Pellmann von den LINKEN ist dieses Mal Jens Beeck von der FDP der Interviewpartner. Demnächst erscheinen noch die zwei letzten Interviews mit Wilfried Oellers von der CDU und Dr. Matthias Bartke von der SPD.

Berlin (kobinet) „Teilhabeleistungen – Wege der Antragsstellung“. So lautet der Titel einer dreiteiligen Workshop-Reihe zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Unterstützung für Menschen mit Behinderung. Für die Workshop-Reihe, die am 4. September beginnt und von TUECHTIG – Raum für Inklusion – in Berlin durchgeführt wird, sind noch wenige Plätze frei, wie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul am Wochenende am Rande der Peer Counseling Weiterbildung in Uder erfuhr.

Bonn (kobinet) Choose hard. Never easy – Unter diesem Motto hat der Deutsche Behindertensportverband (DSB) kurze Video-Clips zu den Athlet*innen des deutschen Paralympic-Teams erstellt. „Starke Bilder und Botschaften unterstreichen ihre sportlichen Leistungen“, heißt es dazu im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch.

Berlin (kobinet) Und das heilige Grün, der Zeuge des seligen, tiefen Lebens der Welt. (Friedrich Hölderlin)

MÜNCHEN (kobinet) Menschen mit Behinderung sollen auch nach Meinung der Bayrischen Staatsregierung in der Mitte der Gesellschaft leben. „Mehr noch,“ betonte Sozialministerin Carolina Trautner in diesem Zusammenhang: „Es soll für uns alle eine Selbstverständlichkeit werden, dass Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen können“. Der Weg dorthin führt aus Sicht der Staatsregierung über eine regelmäßige Beschäftigung und Betreuung, was durch Förderstätten ermöglicht wird, indem sie Menschen mit schwerer Behinderung betreuen und fördern, für die ein Besuch in einer Werkstatt für behinderte Menschen nicht oder noch nicht möglich ist.

BERLIN (kobinet) Zuerst erkämpfte sich der Triathlet Martin Schulz mit einer furiosen Aufholjagd seinen zweiten Paralympics-Sieg, dann sicherte sich Valentin Baus im Tischtennis Gold. Somit kann das deutsche Paralympics-Team auch goldene Medaillen vorweisen. Deutschland kann also aktuell zwei goldene, zwei silberne und fünf bronzene Medaillen verzeichnen. Damit liegt es im statistischen Medaillenspiegel bisher auf Platz 17 der Länderwertung, an deren Spitze bisher China, Großbritannien, Russland, die USA und die Ukraine stehen.

Bonn (kobinet) Am 29. September findet von 9:30 – 13:45 Uhr die Online-Fachveranstaltung der Aktion Mensch „Recht und Digitalisierung: Bessere Chancen für einen gleichwertigen Zugang zum Recht für Menschen mit Behinderung durch Legal Tech?“ statt. Unter dem Schlagwort „Legal Tech“ werden gemeinhin ganz unterschiedliche digitale Anwendungen im Bereich des Rechts zusammengefasst. Die Veranstaltung zielt darauf ab, einen fachübergreifenden Dialog zur möglichen Rolle digitaler Technologien für den Zugang zum Recht für Menschen mit Behinderung anzuregen.

Uder (kobinet) Lange Zeit war es coronabedingt nur möglich, die Peer Counseling Weiterbildungen des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) online durchzuführen. Seit diesem Wochenende finden diese wieder in Präsenz im Bildungszentrum in Uder statt. Beim derzeitigen Kurs der mitterweile 21. Peer Counseling Weiterbildung, die wieder von der Aktion Mensch gefördert wird, beschäftigen sich die Teilnehmer*innen vorwiegend mit der eigenen Geschichte und deren Bedeutung für die Beratung.

DRESDEN (kobinet) Das Projektes „ÖPNV/SPNV für alle“ vom Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen hat kürzlich eine eigene Internetseite bekommen. Mit der Internetpräsenz wird auch das neue Logo des Projektes eingeführt, welches die Aufgabe hat, die Zielsetzung des Projektes „ÖPNV/SPNV für alle“ jetzt auch ins Bild setzt.

MÜNCHEN (kobinet) Mitte August haben Vertreterinnen und Vertreter aus bayerischen Selbsthilfegruppen von Autistinnen und Autisten in einer Videokonferenz einen Arbeitskreis Autismus Selbstvertretung Bayern gegründet. Ziel dieses Arbeitskreises ist es, nach dem Prinzip „Nichts über uns ohne uns“ die eigene Position zum Ausdruck zu bringen, indem eine Vertretung von Autistinnen und Autisten in Bayern etabliert wird, die sich selbstbestimmt für ihre Belange einsetzen kann.

Berlin (kobinet) „Petra Stephan, geboren 1953 in Medingen im Landkreis Dresden, ist Psychologin. Sie kam mit einer beidseitigen Hüftdysplasie zur Welt sowie der Muskelerkrankung Myotonia congenita und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Schon früh weckte ihr Elternhaus mit mehreren Generationen und angeschlossener Bäckerei ihr Interesse an Menschen und Geschichten. Sie bekam zunächst Hausunterricht, lebte als ‚Schüler-Patientin‘ u.a. in der orthopädischen Klinik in Birkenwerder bei Berlin, wo sie auch Abitur machte. Sie studierte Klinische Psychologie an der Humboldt-Universität und arbeitete ab 1976 in der Nervenklinik für Psychiatrie und Neurologie an der Charité als Fachpsychologin der Medizin und Dozentin.“ So heißt es zum Zeitzeuginnen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Petra Stephan.

BERLIN (kobinet) Bei den Paralympischen Spielen hat die Schwimmerin Verena Schott über 200 Meter Lagen überraschend Bronze gewonnen. Mit dem Sprinter Felix Streng, dem Triathlet Martin Schulz und den Goalballern greifen weitere deutsche Medaillenhoffnungen in die Wettkämpfe ein.

BERLIN (kobinet) Als eine Unterrichtung legt die Bundesregierung den Sozialbericht 2021 vor. Darin informiert sie in einem 254 langen Bericht darüber, wie sich die Sozialpolitik in der 19. Legislaturperiode entwickelt hat.

BERLIN (kobinet) Die geringfügige Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze ist nach den Worten des SoVD-Präsidenten Adolf Bauer blanker Hohn. Durch die gestiegenen Preise des täglichen Bedarfs wird sie faktisch nach Einschätzung dieses Verbandes zu einer Kürzung für alle Betroffenen führen. In diesem Zusammenhang fordert der SoVD, die Hartz-IV-Bemessungsgrundlage zu korrigieren.

Berlin (kobinet) Andrea Schatz hat Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Lufthansa erhoben, weil die Fluggesellschaft, ihr trotz gültiger Bordkarte und erteilter Transportgenehmigung ihres Rollstuhls die Beförderung verweigerte.

HENNEF / WALLDORF (kobinet) Ab dem Herbst dieses Jahres wird erstmals ein offizieller bundesweiter Spielbetrieb im Amputierten-Fußball organisiert. Die Amputierten-Fußball-Bundesliga wurde vom gemeinnützigen Verein Anpfiff und der DFB-Stiftung Sepp Herberger ins Leben gerufen. Um die erste Deutsche Meisterschaft spielen die Mannschaften von Anpfiff Hoffenheim, Fortuna Düsseldorf und der Spielgemeinschaft Nord-Ost, bestehend aus Spielern der Sportfreunde Braunschweig, des Hamburger SV und von Tennis Borussia Berlin.

Berlin (kobinet) Die für 2022 angekündigte Hartz IV-Regelsatz-Erhöhung um zwei Euro für Kinder unter 14 und drei Euro für Jugendliche und Erwachsene kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband als “blanken Hohn”, viel zu niedrig und bitter für alle Betroffenen. Faktisch gleiche die “lächerlich geringe” Anpassung von weniger als einem Prozent nicht einmal die Inflation aus und komme somit sogar einer Kürzung gleich, kritisiert der Verband.

Hannover (kobinet) Am 23. August wurde der neue Aktionsplan des Landes Niedersachsen zur Inklusion vorgestellt. Darauf hat die Landesbehindertenbeauftragte von NIedersachsen, Petra Wontorra, aufmerksam gemacht und den entsprechenden Link gesendet.

Berlin (kobinet) „Wir sagen nein! Gegen Fremdbestimmung und Fürsorge in der außerklinischen Intensivpflege!“ Wie die kobinet-nachrichten aus gut informierten Kreisen erfahren haben, lautet so der Titel einer Aktion, die am 9. September von 9.30 Uhr – 13:00 Uhr auf dem Vorplatz der Gutenbergstr. 13 in Berlin Tiergarten stattfinden soll. Am 9. September findet nämlich die Online-Anhörung von Betroffenen und ihren Verbänden sowie weiteren Expert*innen im Rahmen der Erarbeitung einer Richtlinie zur Außerklinischen Intensivpflege (AKI-RL) statt.

Bonn (kobinet) Im Rahmen seiner Kampagne „Sozialer Aufschwung JETZT!“ (www.vdk.de/btw21) setzt sich der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen bei verschiedenen Aktionen für mehr Gerechtigkeit und Teilhabe ein. Im Vorfeld der Bundestagswahl forderten die Verantwortlichen gestern am 26. August in Bonn: „Alle sozialversichern JETZT!“

KÖLN (kobinet) Deutschland ist ein Wissens- und Wisenschaftsstandort – das wird allgemein nicht bestritten. Dennoch gibt es hier noch viele Möglichkeiten, wirklich alle Poteniale zu erschließen. Darauf verweist eine aktuelle Stellungnahme des Projekts „PROMI – Promotion inklusive“. Das Projekt hat eine Stellungnahme mit dem Titel „Potenziale erschließen – Schwerbehinderten Akademiker:innen nachhaltig den Weg zur Promotion und in die Wissenschaft öffnen“ veröffentlicht. Die Stellungnahme wurde gemeinsam mit den kooperierenden Hochschulen und dem Projektbeirat verfasst und wird von ihnen unterstützt. Mit der Stellungnahme wird bei Bund, Ländern und Hochschulen um Aufmerksamkeit für das Thema geworben und es werden Möglichkeiten für eine Etablierung dauerhafter Förderstrukturen auf Hochschul-, Landes- und Bundesebene vorgestellt.