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Karin Kestner
Karin Kestner
Foto: Verlag Karin Kestner oHG

SCHAUENBURG (KOBINET) Im Main-Kinzig-Kreis ist das Wort Inklusion noch nicht angekommen, schreibt heute Karin Kestner auf ihrer Webseite. Seit vielen Jahren müssen die Eltern einer gehörlosen Tochter jeden Cent einklagen, damit ihr Kind eine gleichwertige Bildung wie alle Kinder bekommen kann, mit ihren Freunden in die Regelschule gehen darf, so die Gebärdensprachdolmetscherin und Verlegerin. Nun hat der Main-Kinzig-Kreis auch noch Beschwerde gegen die Nichtzulassung zum Bundessozialgericht eingereicht. Die Begründung steht noch aus. Es bleibt abzuwarten, ob das Bundessozialgericht den Fall annimmt.


Plakat: Grenzenlos Kultur
Plakat: Grenzenlos Kultur
Foto: Grenzenlos Kultur

MAINZ (KOBINET) Grenzenlos Kultur gibt es auch dieses Jahr wieder im September in Mainz. Dort findet die mittlerweile 16. Auflage des Theaterfestivals Grenzenlos Kultur vom 11.-27. September im Kulturzentrum Mainz / KUZ und im Hallenbad Mombach statt.


Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: omp

RöTHENBACH (KOBINET) Der gehörlose Thomas Gold arbeitet seit zwei Jahren als Erzieher im St. Laurentius Kindergarten in Frankfurt. In dem katholischen Kindergarten sind alle Kinder und Mitarbeiter hörend und haben sich sehr schnell an den Umgang mit dem gehörlosen Mitarbeiter gewöhnt.


Irene Alt
Irene Alt
Foto: MIFKJF RLP

MAINZ (KOBINET) Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist nach Anischt der rheinland-pfälzischen Familienministerin Irene Alt ein klares Bekenntnis des Staates, dass Diskriminierung in der Arbeitswelt und im Alltag keinen Platz haben darf und bekämpft wird. Zum achtjährigen Bestehen des Gesetzes ruft die Ministerin deshalb dazu auf, Diskriminierung selbstverständlicher zu benennen und sich dagegen zu wehren.


Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: omp

GIEßEN (KOBINET) Anlässlich der Weigerung des Universitätsklinikums Gießen-Marburg bezüglich der Transplantation eines Herzens bei einem Jungen erklärt das Zentrum selbstbestimmt Leben Gießen (ZsL), dass diese Haltung und das Vorgehen klar gegen die UN-Behindertenrechtskonvention und gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes verstoße.


Begleitservice in Aktion
Begleitservice in Aktion
Foto: VBB

UNBEKANNT (KOBINET) Der Begleitservice des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) muss dauerhaft erhalten und ausgebaut werden. Das fordert heute der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV). Die Gefahr besteht, dass mobilitätseingeschränkte Fahrgäste künftig ohne Hilfe durch Berlin reisen oder ganz auf die Teilnahme am öffentlichen Leben verzichten müssen. Schwerbehinderte sowie ältere Menschen, die Bus und Bahn nur mit Mühen alleine nutzen können oder auch Hilfe an komplizierten Umsteigepunkten benötigen, bietet der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bisher seinen kostenlosen Begleitservice an. Er richtet sich vorwiegend an Kundinnen und Kunden, die Rollstuhl, Rollator oder andere Gehhilfen nutzen, ebenso auch seheingeschränkte oder blinde Menschen, gehörlose sowie stark verunsicherte Menschen. Ein Angebot, dass einfach und wirksam ist.


Paragraphen
Paragraphen
Foto: omp

KöLN (KOBINET) Bei einem ExpertInnen-Treffen tauschten sich am Freitag die Mitglieder des Forums behinderter Juristinnen und Juristen, die den Entwurf für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe erarbeitet hatten, über den Stand zur Schaffung eines Bundesteilhabegesetz in Köln aus. Sie waren sich darin einig, dass das Bundesteilhabegesetz eine große Chance für substantielle Verbesserungen für die Teilhabe behinderter Menschen bietet, die genutzt werden müsse.


Logo der Europäischen Union
Logo der Europäischen Union
Foto: Public Domain

MAINZ (KOBINET) Die rheinland-pfälzische Landesregierung will die Chancen der Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz auf einen guten Arbeitsplatz erhöhen. "Wir möchten niemanden aufgeben, egal welchen Alters oder welcher Herkunft. Der Europäische Sozialfonds ist das wichtigste Instrument zur Unterstützung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitssuchenden in der Europäischen Union“, teilte Arbeitsminister Alexander Schweitzer im Rahmen des Starts zum Aufrufverfahren für arbeitsmarktpolitische Projekte 2015 mit.


Fußball im Netz
Fußball im Netz
Foto: omp

MARBURG/NüRNBERG (KOBINET) Pünktlich zum Start der Saison der 1. Fußballbundesliga am 22. August bringt die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) in Marburg in Zusammenarbeit mit dem "kicker-Sportmagazin" das neue Sonderheft für blinde Fußballfans heraus. Das Heft in Blindenschrift umfasst fast 200 Seiten und stellt u. a. die Vereine und Spieler der 1. und 2. Liga vor.


Infozeichen
Infozeichen
Foto: domain public

BERLIN (KOBINET) "Mehr Teilhabechancen für Menschen mit geistiger Behinderung und komplexem Unterstützungsbedarf - Anforderungen an die Reform der Eingliederungshilfe". So lautet der Titel einer gemeinsamen Fachtagung der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft (DHG) und der Deutschen Gesellschaft für Seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung (DGSGB), die am 29. und 30. Januar 2015 in Berlin stattfindet.


Gemeinsam Lernen
Gemeinsam Lernen
Foto: Ulfert Engelkes

BONN (KOBINET) Für Kinder und Jugendliche mit Behinderung beginnt am Mittwoch in Nordrhein-Westfalen eine neue Zeit. Trotz aller Hintertüren, die das neue Schulgesetz lässt, gilt doch grundsätzlich: Niemand darf mehr gegen seinen Willen aus der allgemeinen Schule ausgeschlossen und in eine Förderschule gezwungen werden. "Was über Jahrzehnte immer nur vom guten Willen der Schulaufsichten, Direktoren oder Lehrer abhing, wird nun zumindest für die 1. und 5. Klasse ein einklagbares Recht für alle Eltern behinderter Kinder. An Stelle selbstverständlicher Stigmatisierung und Ausgrenzung rückt jetzt die inklusive Beschulung in den Bereich des Normalen", so die Sprecherin von Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen Bonn e.V., Ingrid Gerber, heute in einer Pressemitteilung. Darin wird zugleich vor einem Anstieg der Zahl der Förderschüler gewarnt.


Vorstellung der Broschüre
Vorstellung der Broschüre
Foto: Dr. Paul Brockhausen

ERFURT (KOBINET) "Landtags- Wahl  – So geht das!" lautet der Titel einer Broschüre, die der Landesbehindertenbeauftragte von Thüringen Dr. Paul Brockhausen diese Woche der Öffentlichkeit im Vorfeld der Landtagswahlen in Thüringen im September vorgestellt hat. "Demokratie lebt von Aufklärung und Beteiligung", stellte Dr. Paul Brockhausen bei der Veröffentlichung der Informationen in Leichter Sprache klar.


Essensausgabe
Essensausgabe
Foto: Adfaluna

BENSHEIM/GAZA (KOBINET) Essen verteilen, Verletzte medizinisch versorgen – das steht im Vordergrund von humanitärer Hilfe. Im Vorfeld des Welttages der humanitären Hilfe am 19. August weist die Christoffel-Blindenmission (CBM) auf die Gefahren hin, die einheimische Helfer in Krisengebieten wie derzeit in Gaza auf sich nehmen.


Deutsches Institut für Menschenrechte
Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: DIMR

BERLIN (KOBINET) Am 26. September findet von 10:00 bis 16:15 Uhr der zweite Berliner Menschenrechtstag in der Kalkscheune in Berlin unter dem Motto "Rechte haben, Rechte bekommen" statt.


Marianne Buggenhagen bei einem Wettkampf in Berlin
Marianne Buggenhagen bei einem Wettkampf in Berlin
Foto: Uwe Gieche

BERLIN (KOBINET) Die querschnittsgelähmte neunmalige Paralympics-Goldmedaillengewinnerin Marianne Buggenhagen geht als prominenteste Teilnehmerin des Paralympischen Sport Clubs Berlin (PSC) bei den Leichtathletik-Europameisterschaften im walisischen Swansea an den Start. Wie Reinhard Tank heute weiter berichtet, wird die 61-Jährige im Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen nochmals um Medaillen kämpfen. Neben Buggenhagen vertreten der sehbehinderte Thomas Ulbricht mit seinem Guide Tobias Schneider über 100, 200 sowie 400 Meter und Sprinter Niels Stein über 100 und 200 Meter die Hauptstadt. Insgesamt haben für die EM vom 18. bis 23. August rund 560 Sportlerinnen und Sportler aus 37 Ländern gemeldet.


Spiel und Spaß im Sommercamp 2014
Spiel und Spaß im Sommercamp 2014
Foto: Jens Hanuschke

WIEN (KOBINET) Das nächste Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben findet vom 26. bis 31. Juli 2015 in Graz (Österreich) statt. Das berichtet heute BIZEPS-INFO. Dazu gibt es einen Erlebnisbericht einer Teilnehmerin vom Sommercamp in Duderstadt, die das erste Mal dabei war und sich noch kurz vor Beginn als Assistentin angemeldet hatte. "So viel positive Lebensenergie auf einem Haufen habe ich selten erlebt", schrieb sie für den Nachrichtendienst von BIZEPS.


Klingebiel in seiner Zelle
Klingebiel in seiner Zelle
Foto: Asklepios Fachklinikum Göttingen

UNBEKANNT (KOBINET) Im Berliner Kleisthaus wird am 15. Oktober die Ausstellung „Julius Klingebiel: Zelle Nr. 117. Ausbruch in die Kunst" eröffnet. Julius Klingebiel (1904-1965) war Psychiatriepatient, der während seiner Unterbringung im Landesverwahrungshaus Göttingen in den 1950er Jahren die Wände seiner Einzelzelle bemalte. Eine begehbare, neun Quadratmeter große Rauminstallation soll die Bild- und Lebenswelt des Künstlers für Besucherinnen und Besucher am Amtssitz der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen zugänglich machen. Zusammen mit weiteren Gemälden, historischen Aufnahmen und Dokumenten ist die Ausstellung bis zum 21. November zu sehen.


Foto zeigt Verbandsfahne
Foto zeigt Verbandsfahne
Foto: Volkssolidarität

BERLIN (KOBINET) Es reicht nach Ansicht der Volkssolidarität nicht aus, die Ostdeutschen im Jahr 24 der deutschen Einheit bei der Angleichung des Rentenwerts Ost auf das Jahr 2020 zu vertrösten. Deshalb fordert die Volkssolidarität, bereits zum 1. Juli 2015 die pauschal bewerteten Zeiten anzugleichen. Deren amtierender Präsident Dr. Frank-Michael Pietzsch begrüßte heute, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel sich zu den Festlegungen des Koalitionsvertrags von CDU/CSU und SPD über die Rentenangleichung Ost bekennt. Das sei aber nicht überraschend und werde dem Handlungsbedarf in dieser Frage nicht gerecht. Pietzsch machte darauf aufmerksam, dass der Rückstand von 7,8 Prozent beim Rentenwert Ost „nach wie vor bedeutsam“ sei.


Gustl Mollath
Gustl Mollath
Foto: SWR/Report Mainz

REGENSBURG (KOBINET) Das Landgericht Regensburg korrigierte heute einen Irrtum der bayrischen Justiz und sprach Gustl Mollath frei. Nach diesem Urteil gibt es keine Hinweise auf eine Geisteserkrankung Mollaths. Damit stellte das Gericht fest, dass der Mann zu Unrecht mehr als sieben Jahre in der Psychiatrie festgehalten wurde. Die Vorsitzende Richterin Elke Escher ordnete eine Entschädigung für die gesamte Zeit an.


Ulrich Schneider
Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer

UNBEKANNT (KOBINET) „Mehr Mensch! Gegen die Ökonomisierung des Sozialen" - Ulrich Schneider hat zu diesem Thema ein Buch geschrieben. Es erscheint demnächst im Westend Verlag. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig wird das Buch am 3. September in Berlin vorstellen und mit dem Autoren seine Thesen zur Zukunft des Sozialen kritisch diskutieren. Ulrich Schneider ist Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.


Kooperation für Inklusion im Fußball-Stadion vereinbart
Kooperation für Inklusion im Fußball-Stadion vereinbart
Foto: Sven Bratulic, FFM

BONN/FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Inklusion voranzutreiben und das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern – das ist das Ziel der neuen Kooperation von Aktion Mensch und Bundesliga-Stiftung, wurde heute in einer gemeinsamen Presseinformation mitgeteilt: Unter dem Motto „Gemeinsam für Inklusion" werden die beiden Partner in den kommenden Jahren Projekte im Sportbereich unterstützen. Kurt Gaugler, Geschäftsführender Vorstand der Bundesliga-Stiftung: „Die Bundesliga-Stiftung freut sich, mit einem renommierten Partner wie der Aktion Mensch an der Seite eine tiefe Expertise mit der Strahlkraft des Fußballs im Sinne der Inklusion verbinden zu können. Ziel ist es, das Thema in der Gesellschaft gut voranzubringen." „Sport ist ein idealer Treiber für Inklusion", so Aktion Mensch-Vorstand Armin v. Buttlar. „Die Begeisterung im und durch den Sport führt Menschen auf Augenhöhe zusammen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl – da wird Behinderung zur Nebensache." Im Fokus der Kooperation stehen Kinder, Jugendliche und Fans.


BONN/FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Kategorien Nachrichten

Logo der WM
Logo der WM
Foto: EHW2014

MüNCHEN (KOBINET) Nach einem spannungsgeladenen Spiel der beiden stärksten Mannschaften des Turniers konnte sich die niederländische Mannschaft mit einem 1:0 (Torschütze Kamai Tahtahi) gegen Belgien durchsetzen und darf sich ab sofort Weltmeister im Elektrorollstuhl-Hockey nennen. Vor rund 750 Zuschauern ging heute Abend die erfolgreiche Weltmeisterschaft in München zu Ende, berichteten die Veranstalter. Die deutsche Mannschaft schied bereits in den Vorrundenspielen aus und belegt nach einem 5:4 gegen die Schweiz Platz 5.


Neues Rollstuhl-Symbol
Neues Rollstuhl-Symbol
Foto: Accessible Icon Project

UNBEKANNT (KOBINET) Es geht um die Person, nicht um das Hilfsmittel. / Neue Aufkleber "Piktogramm für Barrierefreiheit" bei BIZEPS erhältlich.


Kirsten Bruhn
Kirsten Bruhn
Foto: FDST

EINDHOVEN (KOBINET) Bei der Europameisterschaften Schwimmen der Behinderten, die noch bis zum 10. August im niederländischen Eindhoven stattfinden, hat Kirsten Bruhn noch einmal ihre Weltklasseleistung bewiesen. Heute verpasste die 44-Jährige vom Berliner Schwimmteam in ihrem wahrscheinlich letzten internationalen Rennen beim vierten Start in Eindhoven erstmals eine Medaille und landete hinter der Russin Oxana Guseva auf Platz vier. Sie hatte bei dieser EM schon Gold über 100m Brust und über 100m Rücken sowie Bronze über 50m Freistil geholt.


Schild: Halt bitte Leichte Sprache
Schild: Halt bitte Leichte Sprache
Foto: Mensch zuerst

FREIBURG (KOBINET) Im Juli 2014 zählte Google nach Informationen der Hep Hep Hurra GbR aus Freiburg 1.315.843 Apps für Android im hauseigenen Play Store. Seit einigen Tagen gibt es nun nach Informationen der Firma die erste Leichte Sprache App.


Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: omp

BONN (KOBINET) In einem 90-Sekunden-Film erklären Menschen mit Down Syndrom, was sie unter Inklusion verstehen. Der vor kurzem in YouTube eingestellte Film wurde mit dem Ohrenkuss-Team der Downtown-Werkstatt für Kultur und Wissenschaft in Bonn produziert.


Kopfhörer
Kopfhörer
Foto: omp

BONN (KOBINET) "1989. Die Grenze ist offen. Und zwar diejenige, die sehbehinderte Menschen lange Jahre vom Kinoerlebnis ausschloss. Im Jahr des Mauerfalls wurde erstmals in einem deutschen Kino ein Film als Hörfilmfassung gezeigt. Seitdem gibt es mehr und mehr Audiodeskriptionen, wie die Filmbearbeitung für Sehbehinderte und Blinde heißt. Und seit neuestem sogar eine App, die Hörfassungen für Kinofilme liefert", schreibt Wiebke Schönherr im Inklusionsblog der Aktion Mensch.


Sommercamp-Logo
Sommercamp-Logo
Foto: Malika Groß

DUDERSTADT (KOBINET) Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sommercamps für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, das seit Sonntagabend in der niedersächsischen Kleinstadt Duderstadt stattfindet, erleben ein buntes Programm. Dies berichtet Robert Junghanns in den Tageszusammenfassungen zum Sommercamp, die er an die kobinet-nachrichten geschickt hat.


Logo des Vereins Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev)
Logo des Vereins Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev)
Foto: bezev

ESSEN (KOBINET) Im September 2015 werden die Vereinten Nationen die neuen Nachhaltigkeitsziele verabschieden. Hierbei geht es auch um die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen. Der Verein Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev) möchte das Thema Behinderung in der Diskussion stärken und hat aus diesem Grund eine neue barrierefreie Broschüre veröffentlicht: "Wie soll die Welt von morgen aussehen? Zukunftsfähige Entwicklung inklusiv gestalten".


Stefan Göthling am Telefon
Stefan Göthling am Telefon
Foto: omp

DUDERSTADT (KOBINET) Das zu schaffende Bundesteilhabegesetz muss nach Ansicht von Stefan Göthling, dem Geschäftsführer des Netzwerks von Menschen mit Lernschwierigkeiten - Mensch zuerst, vor allem Türen für behinderte Menschen aus Sonderwelten hin zur Inklusion in den verschiedenen Lebensbereichen öffnen. Dies erklärte der Thüringer am Rande des Sommercamps, das noch bis Freitag in Duderstadt stattfindet, gegenüber den kobinet-nachrichten.


Logo des BSK
Logo des BSK
Foto: BSK

KRAUTHEIM/BERLIN (KOBINET) 1,30 Euro beträgt der durchschnittliche Stundenlohn für behinderte Menschen, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten nach Informationen des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK). In einem kürzlich auf YouTube eingestellten Film dokumentiert der Verband die Demonstration am 5. Mai für ein Bundesteilhabegesetz und Stimmen zur Forderung nach einem Mindestlohn in Werkstätten für behinderte Menschen.


50 Jahre Aktion Mensch
50 Jahre Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

BONN (KOBINET) Wie kann die Vision einer inklusiven Gesellschaft gelingen? Im Café der Inklusion sammelt die Aktion Mensch noch bis zum 1. Oktober 2014 Statements dazu. Egal ob im Bereich Arbeit, Bildung, Wohnen, Barrierefreiheit oder Freizeit - es ist noch viel zu tun, heißt es im Newsletter der Aktion Mensch.


Geldscheine
Geldscheine
Foto: omp

DüSSELDORF (KOBINET) Für immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen reicht die Rente nicht zum Leben aus. "Wer über 65 Jahre alt ist oder aus gesundheitlichen Gründen frühzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden muss, ist zur Existenzsicherung häufig auf staatliche Leistungen angewiesen", machte der Vorsitzende des Sozialverbands VdK-Nordrhein-Westfalen, Karl-Heinz Fries, anlässlich der veröffentlichten Daten des Statistischen Landesamts IT.NRW zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung deutlich.


Dr. Valentin Aichele
Dr. Valentin Aichele
Foto: DIMR/Amélie Losier

BERLIN (KOBINET) Für den Leiter der Monitoringstelle zur UN-Behindertenrechtskonvention, Dr. Valentin Aichele, ist Inklusion seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2006 auch ein substanzieller menschenrechtlicher Begriff. Dies machte er in einem Beitrag mit dem Titel "Inklusion ist mehr als Integration" in der ZEIT ONLINE in seinem gestern erschienenen Gastbeitrag deutlich.


Logo der Vereinten Nationen
Logo der Vereinten Nationen
Foto: UN

GRAZ (KOBINET) Zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen wird Graz als erste Stadt Österreichs einen Aktionsplan erstellen. Dies beschloss der Gemeinderat einem Bericht von BIZEPS INFO online zufolge im Juli.


Cornelia Rundt
Cornelia Rundt
Foto: Sozialministerium Niedersachsen

HANNOVER (KOBINET) Vermeidbare Doppelprüfungen in stationären Pflegeeinrichtungen soll es zukünftig in Niedersachsen nicht mehr geben, um den Trägern Aufwand und unnötige Bürokratiekosten zu ersparen. Im Zuge dessen werden zersplitterte Aufsichtsaktivitäten besser als bisher gebündelt. "Der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner und die Qualität der Pflege und der Prüfungen bleiben selbstverständlich weiterhin erhalten", erklärte dazu die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt.


Raul Krauthausen: all inclusive or nothing
Raul Krauthausen: all inclusive or nothing
Foto: Sozialhelden

BERLIN (KOBINET) "Ich muss mich seit Jahren nackig machen", so beschreibt der freiberuflich tätige Raul Krauthausen seine Situation im Hinblick auf die Anrechnung des Einkommens und Vermögens bei der Finanzierung seiner Persönlichen Assistenz und die damit verbundenen Prüfungen durch das Sozialamt. Erst vor kurzem hat Raul Krauthausen wieder Post vom Sozialamt bekommen, was ihn mürbe macht.


Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: omp

KöLN (KOBINET) Seit Beginn inklusiver Projekte im Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) in 2002 konnte das Institut über 50 schwerbehinderte Menschen im ersten Arbeitsmarkt integrieren. "Für ein Haus mit 150 Beschäftigten eine beeindruckende Zahl", würdigte Direktor Dr. Dietrich Kaiser diesen Meilenstein.


Jürgen Schneider
Jürgen Schneider
Foto: Rolf Barthel

BERLIN (KOBINET) Berlins Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung, Jürgen Schneider, appelliert an die Regionaldirektion der Arbeitsagentur, die Voraussetzungen für die vollumfängliche Weiterführung des vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) betriebenen Begleitdienstes zu schaffen und damit den durch auslaufende Verträge bis Oktober des Jahres in seiner Substanz gefährdeten Begleitdienst zu retten. Wie kobinet heute weiter erfuhr, melden sich bereits jetzt fast täglich im Büro des Landesbeauftragten besorgte Bürgerinnen und Bürger, die Angst haben, ihre in den letzten Jahren gewonnene Mobilität wieder zu verlieren. Dabei werden auch Befürchtungen signalisiert, den Alltag nicht mehr selbständig bewältigen zu können. Die Folge wäre, zukünftig auf Pflege- und Unterstützungsleistungen angewiesen zu sein.


Stemmerhof sorgt für Wasser bei der E-Hockey-WM
Stemmerhof sorgt für Wasser bei der E-Hockey-WM
Foto: EWH2014/Sebastian Grenzing

MüNCHEN (KOBINET) In München wird morgen die Elektrorollstuhl-Hockey-Weltmeisterschaft feierlich eröffnet. Das erste Spiel bestreiten Deutschland und Belgien. Wenige Tage zuvor wurde endlich ein Spender für das dringend benötigte Trinkwasser für Sportler und Helfer der E-Hockey-WM gefunden. Der Münchner Stemmerhof finanziert 2.400 Flaschen Mineralwasser und kümmert sich außerdem um den Transport zum Olympia Eissportstadion sowie die Entsorgung der leeren Flaschen nach der WM.


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