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Paritätischer Wohlfahrtsverband kritisiert soziale Ungleichheit zwischen Rentnern und Pensionären

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Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Mit Bezug auf eine vom Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL veröffentlichte Studie zur unterschiedlichen Lebenserwartung von Arbeitern, Angestellten und Beamten weist der Paritätische Wohlfahrtsverband auf die große Ungleichheit zwischen Rentnerinnen und Rentnern sowie Pensionärinnen und Pensionären hin. Dabei verweist der Wohlfahrtsverband auf die nicht nur in der Lebenserwartung bestehenden Unterschiede sondern auch auf die deutlichen Unterschiede bei der Armutsbetroffenheit hin.

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes, welche im Auftrag des Paritätischen vorgenommen wurden, ist inzwischen jeder fünfte Rentner von Altersarmut betroffen. Demgegnüber lebt nur jeder hunderste Pensions-Beziehenden in Armut.

Um der sozialen Ungerechtigkeit im Rentensystem zwischen den verschiedenen Berufsgruppen entgegenzuwirken, fordert der Verband eine umfassende Rentenreform und eine Offensive für gute Arbeitsbedingungen zur gesundheitlichen Prävention und zum Schutz vor Rentenarmut.

Eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters lehnt der Verband strikt ab.

Darüber hinaus brauche es nahc Einschätzung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes eine verlässliche und bedarfsdeckende Mindestrente sowie höhere Leistungen und einen leichteren Zugang in der Erwerbsminderungsrente.

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

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