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Über 6.000 Beratungsanfragen bei der Antidiskriminierungsstelle

Vorschau auf Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Vorschau auf Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Berlin (kobinet) 6.383 Mal haben sich im Jahr 2020 Menschen an die Beratung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) gewandt, weil sie aufgrund eines Merkmals des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) Diskriminierung erlebt haben. Der Anstieg der Anfragen im Vergleich zum Vorjahr war mit 78,3 Prozent so hoch wie nie zuvor. Das geht aus dem Jahresbericht 2020 hervor, der der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

"Diskriminierungserfahrungen wurden vornehmlich im Arbeitsleben (23 Prozent) und im Bereich von Gütern und Dienstleistungen gemeldet (40 Prozent). In mehr als einem Drittel der Fälle (37 Prozent) hat sich die Diskriminierung in einem Lebensbereich abgespielt, der nicht oder nur teilweise vom Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geschützt ist. Dazu gehört zum Beispiel der größte Teil des Bildungsbereichs, das gesamte Feld des staatlichen Handelns, aber auch der öffentliche Raum oder soziale Medien. Eine besondere Rolle spielten Diskriminierungserfahrungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise sowie rassistische Diskriminierungen. Dazu liefert der Jahresbericht Analysen, Interviews, Fallbeispiele und mehr", heißt es vonseiten der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Link zu weiteren Infos und zum Bericht

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist übrigens am 18. August 2006 in Kraft getreten, so dass in wenigen Tagen dessen 15jährigen Bestehen begangen werden kann.

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

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