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Zeitzeugin Birgit Schopmans berichtet

Birgit Schopmans
Birgit Schopmans
Foto: bifos

Kassel (kobinet) Birgit Schopmans wurde 1965 geboren und ist als Beraterin und Peer-Counselerin beim Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) in Kassel tätig. Sie hat seit ihrer Geburt eine fortschreitende Sehbehinderung, die mit Anfang 30 zur Erblindung führte. Im Zeitzeuginnen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) erzählt sie von ihrer Kindheit und Jugend sowie ihrem Engagement für verschiedene Initiativen und Interessengemeinschaften wie den Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter.

Nach der Bluttat im Oberlinhaus

Foto zeigt Ausschnitt aus einem MAZ-Artikel
Ausschnitt aus der MAZ vom 7./8. August
Foto: sch

Berlin (kobinet) Das Warum der Bluttat vom 28. April in einem Heim des traditionsreichen Oberlinhauses ist ein viertel Jahr später nicht aufgeklärt. Eine Pflegerin im Thusnelda-von-Saldern-Haus hat vier ihr anvertraute Menschen getötet und eine Bewohnerin des Wohnheims schwer verletzt. Sie befindet sich in einer psychiatrischen Klinik. Ihr wurde nach der Tat fristlos gekündigt. Das Arbeitsgericht Potsdam hat den Prozess um die Kündigung ausgesetzt. Der Richter wollte vor einer Entscheidung den Ausgang des Strafverfahrens abwarten, berichtet heute die Potsdamer Allgemeine Zeitung.

Rollstuhlbaskettball startet wieder

Logos der Rollstuhlbasketball Bundesliga und des Kölner Clubs
Logos der Rollstuhlbasketball Bundesliga und des Kölner Clubs
Foto: RBC Köln 99ers

KÖLN (kobinet) Für Lisa Bergenthal und Joe Bestwick geht es vor dem Saisonstart aber noch auf eine weite Reise: Die Paralympics in Tokio sind für die beiden Köln 99ers Spieler das Highlight vor der kommenden Saison und der Rückkehr der Kölner in die erste Liga. Nach diesem Ereignis kommt dann auch die Spiele der Saison 2021 / 2022 im Rollstuhlbasketball näher.

Behindert und Verrückt Feiern Pride Parade am 10. Oktober online

Logo: behindert und verrückt feiern Parade Berlin
Logo: behindert und verrückt feiern Parade Berlin
Foto: Organisationsteam behindert und verrückt feiern Parade

Berlin (kobinet) Die „Behindert und Verrückt Feiern“ Pride Parade, die normalerweise in Berlin stattfindet, findet dieses Jahr voraussichtlich am 10. Oktober von 17:00 bis 20:00 Uhr als Online-Veranstaltung statt. 2020 haben die Organisator*innen bereits auf die Demo verzichtet, stattdessen haben sie einen Film gemacht.

MAIK 2021 wieder online

Logo: Münchner außerklinischer Intensiv Kongross MAIK
MAIK
Foto: MAIK

München (kobinet) Der für den 29. und 30. Oktober 2021 geplante Münchner außerklinischer Intensiv Kongress (MAIK), der in diesem Jahr als Kongress vor Ort in München geplant war, wird nun doch wieder nur online stattfinden. „Ein Gespräch im Tagungshotel hat uns bewusst gemacht, dass der Kongress, so wie wir den MAIK lieben, aufgrund der strengen Hygienevorschriften nicht möglich ist. Wie im vergangenen Jahr wird er durch eine Reihe von regelmäßig stattfindenden Onlinetalks ersetzt. Inzwischen haben bis 21. Juli 2021 45 Onlinetalks über die unterschiedlichsten Themen rund um die außerklinische Intensivversorgung stattgefunden“, heißt es vonseiten der Kongresspräsident*innen Dr. Maria Panzer und Christoph Jaschke.

Leitlinien für barrierefreien Wahlkampf der Grünen

schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
Foto: ZsL Stuttgart

Berlin (kobinet) Der Wahlkampf für die Bundestagswahl nimmt zusehends an Fahrt auf und Umfragen weisen darauf hin, dass es bezüglich der zukünftigen Regierungsbildung spannend werden dürfte. Die Barrierefreiheit spielt dabei auch eine Rolle bei den anstehenden Wahlkampfaktivitäten. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik von Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben dafür einige Grundsätze formuliert.

Neues Buch: Verstörungen

Buchcover Verstörungen
Buchcover: Verstörungen
Foto: Verlag Edition Outbird

Gera (kobinet) In dem Buch „Verstörungen“ begibt sich Manuela Staschke-Sautter in die Welt der menschlichen Psyche. „In fesselnden, beklemmenden Miniaturen öffnen sich die Gefühlslandschaften, Nöte und Einschränkungen hinter dem Grau einer Depression, der kalten Grandiosität einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung, der Selbstkasteiung von Magersucht oder der Paranoia einer drogeninduzierten Psychose. Und bilden damit eine Draufsicht auf die Vielfalt psychischer Grenzgänge und deren Unvereinbarkeit mit einem Leben in Normalität. Nicht zuletzt, um den bis heute tabuisierten Themenkomplex psychischer Erkrankungen in die Öffentlichkeit zu tragen und zur Diskussion anregen zu können“, heißt es in der Ankündigung des Buches.

Rundfunkbeitrag kann erhöht werden

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Im Streit um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags haben die Öffentlich-Rechtlichen mit ihrer Verfassungsbeschwerde einen Erfolg erzielt. Vorläufig soll der Rundfunkbeitrag auf monatlich 18,36 Euro steigen, berichtet heute die tagesschau über einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts.

Blind durch die Republik reisen mit der Meta-App

info Zeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Bad Lippspringe / Berlin (kobinet) Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und die RTB GmbH & Co. KG haben zusammen ein neues Unternehmen gegründet. „Mit der SMS – Smart Mobility Services GmbH – möchten wir die Unterstützung blinder und sehbehinderter Menschen im Mobilitätsbereich revolutionieren“, sagt dazu DBSV-Präsident Klaus Hahn.

Demo für selbstbestimmtes Leben bei strömendem Regen

Birgit Reimers und Patricia Koller
Birgit Reimers und Patricia Koller
Foto: Behindertenverband Bayern

München (kobinet) Am Sonntag, den 1. August, nahmen viele Aktivist*innen für Inklusion und Behindertenrechte am Randgruppenkrawall Behindertenprotest in München teil. Aufgerufen dazu hatte der Behindertenverband Bayern unter dem Motto: „Demonstration für ein selbstbestimmtes (!) Leben, Teilhabe und Barrierefreiheit. Behindertenprotest gegen Ausgrenzung, Bevormundung und Unterdrückung“, wie es in einem Bericht der Veranstalter über die Aktion heißt.

Im Gespräch mit Jürgen Dusel

Logo des BSK
Logo des BSK
Foto: BSK

Berlin (kobinet) Zum Kennenlernen und einem Gedankenaustausch über aktuelle Themen der Behindertenpolitik trafen sich Ende Juli Andrea Fabris, BSK-Referentin für Sozialpolitik, Julia Walter, BSK-Referentin für Barrierefreiheit und BSK-Geschäftsstellenleiter Dieter Gronbach mit Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen in einer Videokonferenz. Dabei ging es u.a. um die Jugendarbeit.

VdK fordert bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum

Logo VdK Deutschland
Logo VdK Deutschland
Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet) Die hohen Mietkosten stürzen viele Menschen in den Großstädten in die Armut. Das verdeutlicht eine am 4. August veröffentlichte Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Demnach haben fast 13 Prozent der Mieterhaushalte in deutschen Großstädten nach Abzug der Miete weniger als das Existenzminimum zur Verfügung. Für über eine Million Haushalte und damit mehr als zwei Millionen Menschen bedeutet das, dass die hohen Mieten sie in eine prekäre Lage bringen, wie der Sozialverband VdK berichtet, der bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum fordert.

Antidiskriminierungsstelle zur Duldungspflicht von Assistenzhunden

Logo der Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Logo: Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Berlin (kobinet) Immer wieder wenden sich Ratsuchende an die Beratung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), weil ihnen mit ihrem Assistenzhund der Zutritt zu eigentlich allgemein zugänglichen öffentlichen oder privaten Gebäuden verwehrt wird. Deshalb widmet sich die Antidiskriminierungsstelle des Bundes mit einem Beitrag speziell diesem Thema.

Öffentlicher Nahverkehr barrierefrei?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Die gesetzlichen Vorgaben zur Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr werden nach Einschätzung des Deutschen Bahnkunden-Verbandes (DBV) nicht erreicht. Die nächste Bundesregierung müsse zusammen mit den Bundesländern konkrete Schritte unternehmen.

Broschüre zur unterstützten Entscheidungsfindung

Deckblatt der Broschüre zur unterstützten Entscheidungsfindung
Deckblatt der Broschüre zur unterstützten Entscheidungsfindung
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Im Rahmen des von der Aktion Mensch geförderten Projektes „Unterstützte Entscheidungsfindung – leicht und gut gemacht“ hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) eine dazugehörige digitale Broschüre (auch in Leichter Sprache) entwickelt: „Unterstützte Entscheidungsfindung. Leicht und gut gemacht. Eine Entscheidungshilfe für Menschen mit und ohne Behinderung und deren Unterstützende“, lautet der Titel der Broschüre, die nun zum Download ins Internet eingestellt wurde.

Umfrage der EU zu digitaler Wirtschaft und Gesellschaft

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

Brüssel (kobinet) Der Arbeitskreis Digitale Barrierefreiheit des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes (BBSB) weist auf eine interessante Umfrage der Europäischen Union hin. Mit der Konsultation sollen Daten und Ansichten der Interessenträger eingeholt werden, um die Bewertung der Richtlinie über Barrierefreiheit im Internet und ihrer Durchführungsbestimmungen zu unterstützen.

Paritätischer warnt vor Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Während die Arbeitslosenquote seit Beginn des Jahres 2021 wieder rückläufig ist, droht sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen in der Covid-19-Pandemie auf über eine Million zu verfestigen. Davor warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband in Berlin und legt zugleich ein Maßnahmepaket vor, um die Langzeitarbeitslosigkeit in der Pandemie wirksam zu bekämpfen.

Nächste Selbstbestimmt-Sendung mit vielen Themen

Logo von selbstbestimmt
Startbild der mdr-Sendung „Selbstbestimmt“
Foto: MDR

Leipzig (kobinet) Die nächste Sendung des MDR-Magazin Selbstbestimmt präsentiert sich mit vielfältigen aktuellen Themen zur Behindertenpolitik. Das barrierefreie Zusatzangebot mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) und Audiodeskription wird bereits ab 6. August, 18.00 Uhr vorab in der ARD Mediathek und am 8. August, 8.00 Uhr im Livestream des MDR-Fernsehen ausgestrahlt, wie es in der Ankündigung heißt.

Wie geht eigentlich Wählen?

schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
Foto: ZsL Stuttgart

Hamburg (kobinet) Von heute 3. August bis 7. August wird in der Evangelischen Stiftung Alsterdorf die Kulturküche am Alsterdorfer Markt zum Wahllokal umgebaut. Schritt für Schritt wird anschaulich vermittelt, wie das Wählen im Wahllokal und die Briefwahl funktionieren. So wird in dem „Muster-Wahllokal“ alles zu finden sein, womit die echten Wahllokale am 26. September – dem Tag der Bundestagswahl – ausgestattet sein werden und es steht so für alle bereit, die noch nie gewählt haben oder beim Wahlvorgang unsicher sind.

Neue Regelungen für barrierefreie Taxen

Gelbes Schild mit Text Taxi
Taxi Schild
Foto: ht

München (kobinet) Zum 1. August sind eine Reihe von gesetzlichen Neuregelungn in Kraft getreten. Kaum wahrgenommen wurde dabei bisher die neue Bestimmung im §64c des Personenbeförderungsgesetzes, wonach künftig Beförderungsbetriebe, die mehr als 20 Taxi-Konzessionen betreiben, fünf Prozent ihrer Flotte mit rollstuhltauglichen Fahrzeugen ausstatten müssen, wie die TAXItimes berichtet.

All Inclusive Podcast zu Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Gründer und Aktivist Raul Krauthausen spricht in der neuen Folge des Podcast der Aktion Mensch „All Inclusive“ darüber, was in unserem Arbeitsmarkt alles falsch läuft – und was wir tun müssen, um mehr Chancengleichheit gewährleisten zu können.

Klare Worte für mehr barrierefreien Wohnraum

Joachim Leibiger am Mikrofon
Joachim Leibiger
Foto: Behindertenbeauftragter Thüringen

Erfurt (kobinet) Um dem Mangel an barrierefreien Wohnungen abzuhelfen, wurde bereits 2009 ein Förderporgramm für entsprechende Umbaumaßnahmen vom Bund und der KfW-Bank aufgelegt. Die Mittel von aktuell insgesamt 130 Millionen Euro waren jedoch auch 2021 zu knapp bemessen.Von KfW-Seite hieß es dem neuesten Newsletter des Landesbehindertenbeauftragten von Thüringen, Joachim Leibiger, zufolge unlängst: „Die Bundesmittel für barrierereduzierende Maßnahmen sind leider aufgebraucht.“ Dies hat den Beauftragten zu klaren Worten zu diesem Thema in seinem Newsletter animiert.

Premiere des SoVD-Inklusions-Talk mit Saskia Esken

SoVD Inklusionstalk zur Bundestagswahl
SoVD Inklusionstalk zur Bundestagswahl
Foto: Wolfgang Borrs

Berlin (kobinet) Die Bundestagswahl steht vor der Tür und somit auch die Frage, wer in den kommenden vier Jahren die Bundesrepublik Deutschland regieren wird. Die neue Bundesregierung steht vor großen Herausforderungen. Eine davon besteht aus Sicht des Sozialverband Deutschland (SoVD) darin, die Inklusion in Deutschland endlich ernsthaft und konsequent voranzubringen. Doch was sind die dringlichsten Baustellen? Über diese und andere Fragen hat SoVD-Vizepräsidentin Ursula-Engelen-Kefer am 2. August beim ersten SoVD-Inklusions-Talk live mit der Bundesvorsitzenden der SPD, Saskia Esken, und dem Kapitän der deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft, Jan Haller, diskutiert.

Fluthilfe: Aktion Mensch stellt 5 Millionen Euro bereit

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Die Hochwasser-Katastrophe hat auch Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sowie für Kinder und Jugendliche schwer getroffen. Um hier gezielt zu helfen, stellt die Aktion Mensch jetzt insgesamt 5 Millionen Euro zur Verfügung. Sie dienen der schnellen Beseitigung von Schäden an Immobilien, Inventar und Fahrzeugen, stehen aber auch für psychologische Hilfsangebote zur Verfügung. Freie gemeinnützige Organisationen, die unmittelbar von dem Hochwasser im Juli betroffen sind, sollen so schnell und unbürokratisch unterstützt werden.

2. behindertenpolitisches Gebot zur Bundestagswahl

Zeichnung von Jenny Bießmann
Zeichnung von Jenny Bießmann
Foto: Kellerkinder

Berlin (kobinet) „Das Menschenrecht auf Inklusion durch eine freie Wahl des Wohnorts und der Wohnform mit der entsprechenden Unterstützung wird gewährleistet und nicht aus Kostengründen eingeschränkt. Die erforderliche Unterstützung für die Teilhabe an allen Lebensbereichen wird als echter Nachteilsausgleich einkommens- und vermögensunabhängig erbracht.“ So lautet das zweite, der insgesamt 10 Gebote für eine zukunftsfähige Behindertenpolitik zur Bundestagswahl, die von der LIGA Selbstvertretung veröffentlicht wurden. Der Verein Kellerkinder hat nun in Zusammenarbeit mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) das zweite Video veröffentlicht, auf dem Jenny Bießmann vom Vorstand der ISL das zweite Gebot in herkömmlicher und in Leichter Sprache vorträgt.

Gipfel Barrierefreier ÖPNV und Fernverkehr

Plakat zum Gipfel
Plakat zum Gipfel
Foto: Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten

Berlin (kobinet) Auf Einladung der Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland (FGQ) und mit Unterstützung der Münchner Comeback Stiftung findet am 6. September von 10:00 bis 16:00 Uhr im Konferenzzentrum des Hotel Estrel in Berlin ein Gipfel zum Thema „Barrierefreier ÖPNV und Fernverkehr“ statt.

Jürgen Dusel zur Politik in dieser Legislaturperiode

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Im Gespräch mit den EU-Schwerbehinderung Nachrichten zieht Jürgen Dusel eine kurze Bilanz über die Behindertenpolitik in dieser Legislaturperiode und benennt dabei Kritik und Lob.

Förderung zum Abbau von Barrieren beim Wohnen

Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Über die Förderung von Barrierereduzierungen in Wohngebäuden informiert die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/31559) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/31455), wie der Informationsdienst Heute im Bundestag berichtet.

Momentaufnahme 222

Morgen früh in Venezia
Venezia
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Was ist alle gemachte Poesie in einer großen Stadt gegen die Schönheit eines Kornfeldes! (Peter Rosegger)

Notenwechsel aus dem Jahr 1982

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Kurz vor seinem Urlaub hat der Chronist der kobinet-nachrichten Dr. Martin Theben noch mal in alten Quellen gestöbert und ist dabei auf einen bemerkenswerten „Notenwechsel“ aus dem Jahre 1982 gestoßen. Dabei ging es u.a. um den Widerstand gegen Sondereinrichtungen in Bremen.

kobinet-Monatsrückblick auf Juli 2021 im IGEL-Podcast

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg (kobinet) Im Rahmen des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) bietet Sascha Lang auch für den zu Ende gegangenen Monat einen Monatsrückblick im Gespräch mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul über die Berichterstattung in den kobinet nachrichten im Juli 2021 und die Themen, die im letzten Monat behindertenpolitisch relevant waren. DieTour der Armut, die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, der Überflieger im paralympischen Sport Markus Rehm, die anstehenden Wahlen sowie eine großartige Fotostrecke und ein Artikel von Franz Josef Hanke sind einige Themen, die im Monatsrückblick besprochen wurden.

Mheddin Saho: Ich will einfach in Ruhe und ohne Angst leben können

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „2014 ist Mheddin Saho aus Syrien geflüchtet. Er ist seit seiner Geburt blind. Alleine die Tatsache, dass er als Mann geboren wurde, gab ihm die Möglichkeit eine Schule zu besuchen. Jetzt lebt er seit 3 Jahren in Deutschland, kam über die Türkei und Spanien und droht jetzt wegen dem Dublin-Abkommen abgeschoben zu werden. Dabei wäre Mheddin Saho ein fast fertig studierter Sprachwissenschaftler“, heißt es in der Ankündigung der neuesten Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Sascha Lang sprach dabei mit Mheddin Saho über die Flucht als blinde Person, der Grund seiner Abschiebung und über sein Leben.

Von Behinderung Betroffene blicken auf die Bundestagswahl

Bild einer Wahlurne mit Wahlzettel. Darüber der Text - Wahlen 2021
Bild einer Wahlurne
Foto: H. Smikac

STUTTGART (kobinet) Anlässlich der anstehenden Bundestagswahl hatte das Zentrum selbstbestimmt Leben Stuttgart kürzlich eine politische Online -Diskussion via Zoom veranstaltet. Diesmal waren Bundestagskandidatinnen und Bundestagskandidaten eingeladen, die mit einer Behinderung leben. Gefolgt waren der Einladung allerdings nur drei Vertreter der Partei Bündnis 90 die Grünen.

Heute vor 80 Jahren wurde Elfriede Lohse-Wächtler von den Nazis ermordet

Selbstporträt von Elfriede Lohse-Wächtler
Selbstporträt von Elfriede Lohse-Wächtler
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Zum 80. Todestag von Elfriede Lohse-Wächtler, die um 1930 in Hamburg als Künstlerin Anerkennung fand und zehn Jahre später, am 31. Juli 1940, infolge der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Aktion T4 ermordet wurde hat der Journalist Christian Mürner den kobinet-nachrichten folgenden Bericht zur Verfügung gestellt.

Zeitzeugin Evelyn Schön berichtet

Evelyn Schön
Evelyn Schön
Foto: bifos

Hamburg (kobinet) „Evelyn Schön wurde 1971 in Rheine in Westfalen geboren. Sie ist von Geburt an querschnittgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Sie studierte Soziale Arbeit in Bochum und engagierte sich dort in der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung. Nach dem Studium wurde sie leitende Mitarbeiterin in einem EU-Projekt Peer Counseling in (WfbM sind teilstationär) stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe. Sie unterstützte die Mitarbeiter der WfbMs oder Bewohner*innen der Wohnheime bei ihrem Anliegen aus dem Wohnheim auszuziehen. Heute arbeitet sie als Beraterin für behinderte Menschen (Peer Counselor) und für nichtbehinderte Mitarbeiter*innen der Behindertenhilfe.“ So heißt es zum Zeitzeuginnen-Interview für das Zeitzeugen-Projekt des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Evelyn Schön, in dem diese über ihre Erfahrungen berichtet.

Katastrophenwarnsystem muss für Hörbehinderte sicher sein

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

SENDEN (kobinet) Die Deutsche Cochlea Implantat Gesellschaft (DCIG) fordert als Interessenvertretung von Hörbehinderten ein barrierefreies Warnsystem nach dem Zwei-Sinne-Prinzip. Bei der schwere Flutkatstrophe in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern hat sich gezeigt, dass die derzeitgen Warnsysteme in Deutschland nur teilweise erfolgreich sind. Gleichzeitig hat die Ktastrophe deutlich gemacht, wie wichtig zeitige Warnungen sind, die für alle verständlich sind..

Informationen für blinde Fußballfans

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

MÜNCHEN (kobinet) Das von der Deutschen Blindenstudienanstalt (blista) in Zusammenarbeit mit dem Sportmagazin „kicker“ herausgegebene Sonderheft zur Fußballbundesliga in Blindenschrift erscheint wieder pünktlich zum Beginn der Saison der 1. Fußballbundesliga. Es wird am 13. August erhältlich sein.

20. Fußball-Tippmeisterschaft des CeBeef Frankfurt hat begonnen

Fußball im Netz
Fußball im Netz
Foto: Public Domain

Frankfurt am Main (kobinet) Auch wenn die Olympischen Spiele derzeit noch das tägliche Sportgeschehen dominieren, ist vielen Fußballfans nicht entgangen, dass das Runde in den Fußball-Ligen wieder ins Eckige will oder muss. Mit dem Beginn der 2. und 3. Fußball-Bundesliga letztes Wochenende hat auch die mittlerweile 20. Fußball-Tippmeisterschaft des Club Behinderter und ihrer Freunde (CeBeeF) Frankfurt begonnen. Am Wochenende geht’s weiter und weitere Mit-Tipper haben immer noch gute Chancen, ganz vorne mit dabei zu sein.

Sag’s mit Inklumoji

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Du bist gut drauf, willst nur mal kurz Hallo sagen oder einen lieben Gruß verschicken? Mit den Inklumojis der Aktion Mensch macht das gleich doppelt Spaß, heißt es im Newsletter der Aktion Mensch verbunden mit der Aufforderung: „Ergänze die Emoji-Sammlung auf deinem Smartphone um mehr als 40 weitere Emojis mit Behinderung und bringe Vielfalt in deine Nachrichten!“

Umfrage zur App Teilhabeberatung

Logo der Fachstelle Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der Fachstelle Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Foto: Fachstelle Teilhabeberatung

Berlin (kobinet) Im Auftrag des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) führt die Fachstelle Teilhabeberatung eine Umfrage zur App „Teilhabeberatung“ durch. Die Fachstelle Teilhabeberatung unterstützt fachlich und organisatorisch die rund 500 regionalen EUTB-Angebote bundesweit, die seit dem 1. Januar 2018 gefördert werden.