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Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Rolf Barthel

BERLIN (KOBINET) Der Gedenk- und Informationsort für die Opfer der "Aktion T 4" soll nach Ansicht von Hubert Hüppe auch einen Anstoß zum Nachdenken über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen geben. „Es darf nie wieder zwischen lebenswerten und lebensunwerten Menschen unterschieden werden. Gesellschaftlichen Tendenzen, behinderten und älteren Menschen das Lebensrecht abzusprechen, muss entschieden entgegengetreten werden“, erklärte heute der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen zum gestrigen Baubeginn der Gedenk- und Informationsstätte  in der Tiergartenstraße 4 in Berlin.


Reichstagskuppel
Reichstagskuppel
Foto: sch

BERLIN (KOBINET) Die Berliner Behindertenzeitung hat an die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien sechs Fragen gestellt, die gerade für Behinderte wichtig sind. Die Antworten sind in der heute erschienenen Ausgabe Juli/August der Zeitung des Berliner Behindertenverbandes veröffentlicht. Verbandsvorsitzender Dominik Peter schrieb dazu den Artikel "Unsere Wahl - Wählen gehen".  


Ilse Müller
Ilse Müller
Foto: BDH

BONN (KOBINET) Als längst überfälligen politischen Weckruf bezeichnet die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller, den Vorschlag von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, den Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,5 Prozent anzuheben und so notwendigen personellen Spielraum in der Pflegewirtschaft zu schaffen.


Stefan Grüttner
Stefan Grüttner
Foto: Hessisches Sozialministerium

WIESBADEN (KOBINET) Auf Initiative des Hessischen Familienministers Stefan Grüttner haben sich in der vergangenen Woche die Kommunalen Spitzenverbände sowie die Liga der Freien Wohlfahrtspflege als Verantwortliche für die Rahmenvereinbarung Integrationsplatz im Hessischen Sozialministerium getroffen und zugesagt, "weiterhin hohe Standards bei der Betreuung von Kindern mit Behinderungen sicher zu stellen".


Feuerwehr außer Dienst wird für die Pride Parade mobilisiert
Feuerwehr außer Dienst wird für die Pride Parade mobilisiert
Foto: Pride Parade Berlin

BERLIN (KOBINET) Eine Feuerwehr außer Dienst wird am Samstag bei der Berliner Disability + Mad Pride Parade eingesetzt. Die Feuerwehr fährt am Ende der Parade zwischen Hermannplatz in Neukölln und Kottbusser Tor in Kreuzberg. Da können Teilnehmerinnen aufsteigen, die bei erlahmender Kraft sonst auf der Strecke bleiben würden. Die Feuerwehr wird für die Parade noch ordentlich geschmückt und innen gemütlich eingerichtet, erfuhr kobinet heute von der Pressesprecherin der Parade.


Bündnis für gute Pflege
Bündnis für gute Pflege
Foto: Bündnis für gute Pflege

UNBEKANNT (KOBINET) Ein Bündnis für gute Pflege hat für den 20. Juli auf dem Alexanderplatz in Berlin zu einer Podiumsveranstaltung rund um das Thema Pflege eingeladen. Diese bildet den Abschluss einer dreiwöchigen Reihe von regionalen, bundesweit abgestimmten Aktionen vor den Wahlkreisbüros von Abgeordneten, die im Gesundheitsausschuss des Bundestags mitarbeiten, heißt es heute in einer Pressemitteilung. Mit den Aktionswochen fordert das Bündnis die Politik öffentlich dazu auf, die dringend notwendigen Veränderungen einzuleiten. Dazu gehören maßgeschneiderte Leistungen für Pflegebedürftige, bessere Unterstützungsleistungen und Anerkennung für pflegende Angehörige, attraktivere Lohn- und Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten und um das finanzierbar zu machen: eine solidarische Finanzierung der Pflege.


Fußball im Netz
Fußball im Netz
Foto: Kicktipp/CeBeeF

FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Am 19. Juli wird die neue Saison der Tippmeisterschaft auf der Webseite des Clubs Behinderter und ihrer Freunde - CeBeeF Frankfurt e.V. angepfiffen. Es sind jetzt auch 19 ausgewählte Spiele der Frauen-Bundesliga im Programm, war heute von kobinet-Kolumnist und Spielleiter Harald Reutershahn zu erfahren. Die ersten Tipps können ab sofort abgegeben werden. Wer demnächst in Urlaub fährt, kann natürlich auch in dieser Saison beliebig viele Tippspieltage im Voraus tippen.


Rollstuhl-Basketball-EM 2013
Rollstuhl-Basketball-EM 2013
Foto: Eurobasketball 2013

FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Über 3.000 begeisterte Zuschauer in der Eissporthalle Frankfurt am Main und eine überragende Marina Mohnen haben heute nicht ausgereicht, um die Wachablösung bei der Eurobasketball 2013 zu verhindern. Im EM-Endspiel unterlag der achtfache Europameister und Titelverteidiger Deutschland den niederländischen Damen in einem hochdramatischen Endspiel hauchdünn mit 56:57 (11:14/23:25/37:42). Bronze ging an Großbritannien, dass im Spiel um Bronze Frankreich mit 60:39 bezwang. Die deutschen Herren spielen morgen um Platz 5 gegen das Team aus Italien. Das Endspiel um Gold bestreiten Großbritannien und die Türkei.


Party: 15 Jahre Ohrenkuss-Redaktion
Party: 15 Jahre Ohrenkuss-Redaktion
Foto: Ohrenkuss

BONN (KOBINET) Mit einer großen Party feiert die Ohrenkuss-Redaktion heute ihren 15. Geburtstag. Das Jubiläumsfest mit allen Ohrenkuss-Fans und DJ Edgar in der Bonner Rheinlust gefeiert. Für das Magazin schreiben Menschen mit Down-Syndrom. Den Ohrenkuss gibt es seit 1998. Am Anfang war der Ohrenkuss ein Forschungsprojekt. Katja de Bragança hat den Ohrenkuss gegründet. Den Namen hat Gründungsmitglied Michael Häger erfunden.


Comic zur Pride Parade: Zugang für alle
Comic zur Pride Parade: Zugang für alle
Foto: 123comics nach Maß

BERLIN (KOBINET) In einer Woche steigt in Berlin die erste Disability + Mad Pride Parade nach Vorbildern in Chicago und Toronto. Bis heute haben auf Facebook fast 500 Leute nicht nur aus Berlin zugesagt. Plakate sind in Berlin verteilt und bundesweit verschickt worden. Für noch Unentschlossene haben die Wetterfrösche gute Aussichten angesagt. Das Regen-Risiko geht an diesem Tag gegen Null. Sonnig mit Temperaturen bis zu 24 Grad soll es werden.


nachrichtenleicht
nachrichtenleicht
Foto: ht

UNBEKANNT (KOBINET) In dem Land Ägypten haben die Militär-Chefs den Präsidenten entmachtet. Der Präsident von Ägypten heißt Mohammed Mursi. Die Menschen haben ihn gewählt. Aber jetzt darf er nicht mehr regieren. Darüber berichtet heute Deutschlandfunk in seiner Wochenübersicht auf nachrichtenleicht.de.


Gabriele Molitor
Gabriele Molitor
Foto: FDP

BERLIN (KOBINET) Wer Rundfunkgebühren zahlt, muss nach Ansicht der behindertenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion das TV-Angebot auch nutzen können. Gabriele Molitor kritisierte heute die geplante Einstellung von Übersetzungen in Gebärdensprache auf dem von den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten getragenen Ereignis- und Dokumentationskanal phoenix.


Protest vor der Hochschule in Senftenberg
Protest vor der Hochschule in Senftenberg
Foto: attac Cottbus

COTTBUS (KOBINET) Meinungsfreiheit + Barrierefreiheit, so betitelte attac Cottbus seine Pressemitteilung zu einem bevorstehenden Verfahren vor dem Arbeitsgericht, bei dem Ingo Karras hofft Recht zu bekommen: Ganze vier Kündigungen erhielt Ingo Karras, weil er gegen Missstände in der Behandlung von Studierenden mit Behinderung an der Hochschule Lausitz protestierte. Nach langen internen Klärungsversuchen hatte er diese öffentlich gemacht und diese Missstände sind inzwischen behoben – nur seine Kündigungen bleiben. Vor der Arbeitsgerichtskammer Senftenberg kommt es nun, nach zahlreichen Verschiebungen, am 18. Juli zum Prozess.


Ja zur EU-Richtlinie
Ja zur EU-Richtlinie
Foto: Elisabeth Schroedter

BERLIN (KOBINET) Die Abgeordnete der Grünen im Europäischen Parlament Elisabeth Schroedter wirbt mit einem Plakat unter dem Motto "Grünes Licht für Toleranz: schwarz-gelbe Blockade lösen" für ein Ja zur 5. Antidiskriminierungsrichtlinie der Europäischen Union. Darin sind auch Regelungen für einen barrierefreien Zugang zu Dienstleistungen und Produkten vorgesehen.


Gebäude des Bundesrats
Gebäude des Bundesrats
Foto:

UNBEKANNT (KOBINET) und arbeitet künftig blindengerecht. Das sogenannte E-Justice-Gesetz („Gesetz zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten“) wird morgen den Bundesrat passieren und damit die letzte Hürde nehmen. Dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) ist es gelungen, wichtige Anliegen behinderter Menschen in diesem Gesetz zu verankern.


Webbanner des Bildungskongresses
Webbanner des Bildungskongresses
Foto: ÖGLB

UNBEKANNT (KOBINET) Der Österreichische Gehörlosenbund veranstaltet am 12. und 13. Juli im Congress Center der Messe Wien einen großen Bildungskongress unter dem Titel „Gebärdensprache macht stark – Empowerment durch Mehrsprachigkeit“. Lebenslanges Lernen und Weiterbildung sind der Schlüssel zur Teilhabe an der Gesellschaft, am Arbeitsleben und für die persönliche Entwicklung, so die Veranstalter. Der Bildungskongress soll eine Bestandsaufnahme und Impulse für Innovationen vor dem Hintergrund der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung liefern. Im Zentrum des Kongresses steht der Austausch über das Thema Inklusion im Allgemeinen und inklusive Bildung im Besonderen.



Foto:

SIEGEN (KOBINET) Die Städte und Gemeinden haben nach Auffassung des nordrhein-westfälischen Sozialministers Guntram Schneider eine Schlüsselfunktion bei der Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Dies betonte der Minister beim Besuch der Universität Siegen. Das dortige Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste sei mit seinen vielfältigen Forschungsprojekten eine "Ideenschmiede" für die kommunale Umsetzung der Inklusion.


Martin Zierold
Martin Zierold
Foto: Martin Zierold

BERLIN (KOBINET) Martin Zierold hat sich nicht nur vor kurzem für die große Demonstration für die Gebärdensprache in Berlin engagiert, seit Oktober 2011 ist der von Geburt an Ertaubte Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung in Berlin Mitte selbst in einem Parlament für die Grünen aktiv. Wenn in 80 Tagen der Deutsche Bundestag gewählt wird, erwartet Martin Zierold vor allem, dass der Inklusionsanspruch ernst genommen wird.


Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Rolf Barthel

UNBEKANNT (KOBINET) Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung begrüßte heute, dass phoenix auf die Kritik sofort reagiert hat und nun das Gespräch mit den Verbänden suchen will. "Dies ist ein gutes Zeichen für gehörlose Menschen. Allerdings ist nicht akzeptabel, dass der Sender sich nicht klar dazu bekennt, das Angebot dauerhaft fortzuführen. Indem phoenix in der Pressemitteilung formuliert, Tagesschau und heute journal ‚zunächst‘ weiter in Gebärdensprache auszustrahlen, erweckt der Nachrichtensender den Eindruck, dass er sich noch ein Hintertürchen offen halten will“, so Hubert Hüppe. Es müsse jetzt genau verfolgt werden, wie der Sender weiter entscheidet.


Logo von phoenix
Logo von phoenix
Foto:

UNBEKANNT (KOBINET) Der Ereignis- und Nachrichtenkanal phoenix hat auf die Kritik reagiert, die Einblendung von Gebärdensprachdolmetschern bei Tagesschau und heute journal ab 8. Juli einzustellen. Der Bonner Sender sucht jetzt das Gespräch mit den betroffenen Verbänden.


Grüne im Bundestag
Grüne im Bundestag
Foto: Die Grünen

BERLIN (KOBINET) Die Grünen haben heute das Vorhaben kritisiert, die Übersetzung von Tagesschau und heute journal in Gebärdensprache einzustellen. Der behindertenpolitische Sprecher Markus Kurth und Tabea Rößner, Sprecherin für Medienpolitik in der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, erklärten: "Dass Phoenix mit der Ausweitung des Angebots an untertitelten Sendungen auf die Übersetzung der Nachrichtensendungen in Gebärdensprache verzichten möchte, ist ein Schlag ins Gesicht gehörloser Menschen. Dies als Steigerung der Barrierefreiheit zu verkaufen, ist absurd."


Logo: Für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe
Logo: Für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe
Foto:

KASSEL (KOBINET) Informationen über die Kampagne für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe gibt es nun nicht nur auf der Kampagnenhomepage unter www.teilhabegesetz.org, sondern auch per Twitter unter @teilhabegesetz.


Telefongespräch wird in Österreichische Gebärdensprache gedolmetscht
Telefongespräch wird in Österreichische Gebärdensprache gedolmetscht
Foto: RelayService

UNBEKANNT (KOBINET) RelayService heißt der österreichweit einzigartige Telefonvermittlungsdienst, der aufgrund der großen Nachfrage ab sofort erweiterte Öffnungszeiten anbietet. Wie kobinet heute aus Wien erfuhr, haben hier seit Mai 2012 gehörlose, schwerhörige und sprechbehinderte Menschen die Möglichkeit, kurze Telefonate mit hörenden Menschen abzuwickeln. Der Dienst kann für private und berufliche Angelegenheiten genutzt werden. Im Ernstfall können auch Notrufe getätigt werden.


Maik Nothnagel
Maik Nothnagel
Foto: Die Linke

UNBEKANNT (KOBINET) Mit der Entscheidung, ab 8. Juli den Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern bei den Nachrichtensendungen „Tagesschau“ und „heute journal“ einzustellen, missachtet der Nachrichtensender phoenix nach Ansicht von Maik Nothnagel Behindertenrechte.  "In einer Zeit, in der in Deutschland eigentlich die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf der Tagesordnung stehen sollte, werden bisher erreichte Standards abgebaut. Durch die Streichung der Verdolmetschung werden die Rechte gehörloser Menschen massiv missachtet. Das ist ein herber Rückschlag für die gesellschaftliche Teilhabe gehörloser Menschen und steht im krassen Widerspruch zur UN-Konvention sowie zum Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung", erklärte heute der inklusionspolitische Sprecher der Linksfraktion im Thüringer Landtag.


Nina Waskowski
Nina Waskowski
Foto: sch

POTSDAM-BABELSBERG (KOBINET) Nina Waskowski wählt natürlich, wenn in 81 Tagen über den neuen Bundestag abgestimmt wird. Sie hat derzeit Urlaub und dennoch Zeit gefunden, die Fragen im kobinet-Interview heute mit ihrem Smartphone zu beantworten. Die multiaktive Frau aus Potsdam-Babelsberg äußerte sich auch über die Pride Parade in Berlin, die sie prinzipiell gut, aber konzeptionell etwas unklar findet.


Logo des ZsL Stuttgart
Logo des ZsL Stuttgart
Foto: ZsL Stuttgart

STUTTGART (KOBINET) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Stuttgart (ZsL) veranstaltet am 5. Juli um 19.00 Uhr eine Podiumsdiskussion mit den Stuttgarter Kandidatinnen und Kandidaten zur anstehenden Bundestagswahl. Im Mittelpunkt stehen behindertenpolitische Themen wie Inklusion, Barrierefreiheit, Selbstbestimmung und die UN-Behindertenrechtskonvention.


Eltern-Netzwerk Stottern
Eltern-Netzwerk Stottern
Foto: BVSS

KöLN (KOBINET) Das erste Netzwerk für Eltern mit stotterndem Kind ist jetzt online. Unter www.eltern.bvss.de können betroffene Familien miteinander in Kontakt kommen, sich vertrauensvoll austauschen und einander den Rücken stärken, wurde heute in Köln mitgeteilt. Die größeren und kleineren Probleme, die das Stottern eines Kindes mit sich bringt, können Mütter und Väter deren Kind ebenfalls stottert einfach am besten verstehen und die Erfahrungen der einen sind wahre Schätze für die anderen.


Aktion Gebärdensprache am 14. Juni -  bisher größte Behindertendemonstration in Berlin
Aktion Gebärdensprache am 14. Juni - bisher größte Behindertendemonstration in Berlin
Foto: sch

BERLIN (KOBINET) Verdolmetschungen im Fernsehen müssen ausgebaut, nicht abgebaut werden. Der Deutsche Gehörlosen-Bund hat von den Verantwortlichen gefordert, dass Gebärdensprache in der „Tagesschau“ und im „heute journal“ erhalten bleiben muss. Der von den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten getragene Ereignis- und Dokumentationskanal in Bonn hatte überraschend angekündigt, ab 8. Juli die Einblendungen der Gebärdensprachdolmetscher einzustellen.


Wappen von Rheinland-Pfalz
Wappen von Rheinland-Pfalz
Foto: Rheinland-Pfalz

BAD KREUZNACH (KOBINET) Die rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Tourismusministerin Eveline Lemke hat in Bad Kreuznach 95 rheinland-pfälzische Betriebe mit dem Zertifikat "Barrierefreies Rheinland-Pfalz" ausgezeichnet. Die Auszeichnungen wurden zum ersten Mal verliehen.


Oswald Utz
Oswald Utz
Foto: Photographer: Markus Gann

MüNCHEN (KOBINET) Der Stadtrat der Landeshauptstadt München wird in seiner heutigen Sitzung voraussichtlich für eine der ersten deutschen Großstädte einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschließen.


Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Rolf Barthel

BERLIN (KOBINET) Als fatales Signal für Gehörlose hat heute der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen die Mitteilung des Nachrichtensenders phoenix bezeichnet, dass es ab dem 8. Juli keinen Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern bei den Nachrichtensendungen „Tagesschau“ und „heute journal“ mehr geben soll. Hubert Hüppe will sich in der Angelegenheit an die entscheidenden Gremien von ARD und ZDF wenden, damit diese Entscheidung unverzüglich rückgängig gemacht wird.


Route der Pride Parade in Berlin
Route der Pride Parade in Berlin
Foto: ak moB

UNBEKANNT (KOBINET) Zur ersten Disability + Mad Pride Parade am 13. Juli in Berlin werden auf gut drei Kilometern Barrieren weggetanzt. Zwischen Hermannplatz in Neukölln und Kottbuser Tor in Kreuzberg machen Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Kranke und Normalgestörte Rambazamba. Die Route führt vom Hermannplatz über Urbanstraße, Baerwaldstraße, Prinzenstraße, Gitschiner Straße zur Admiralstraße am Kottbusser Tor, wo eine Bühne aufgebaut wird.


Christiane Möller
Christiane Möller
Foto: rbm gGmbH

BERLIN (KOBINET) Christiane Möller vom Forum behinderter Juristinnen und Juristen hat beim Fachgespräch zum Bundesleistungsgesetz, zu dem der Bundesbehindertenbeauftragte Hubert Hüppe letzte Woche ins Kleisthaus nach Berlin geladen hatte, den Entwurf des Forums für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe vorgestellt. Deutlich wurde bei der Veranstaltung, dass bei der Diskussion über die Umverteilung von Finanzmitteln die für behinderte Menschen wichtigen Inhalte der Gesetzesreform nicht auf der Strecke bleiben dürfen.


Harald Reutershahn
Harald Reutershahn
Foto: hjr

FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Eigentlich hatte sich der Kolumnist darauf vorbereitet, dem Überwachungswahn der Geheimdienste im Internet und den sogenannten sozialen Netzwerken eine Widmung zu schreiben über die weltweite Jagd auf Edward Snowden und was das zu tun hat mit den Massenversammlungen auf dem Taksim-Platz in Istanbul, mit den Großdemonstrationen in Brasilien oder den Frankfurter Blockupy-Protesten gegen die Macht der Europäischen Zentralbank (EZB) und mit Pfefferspray-Angriffen und randalierenden Polizeiknüppeln im Auftrag von angeblich demokratischen Regierungen gegen die eigene Bevölkerung. Das wäre sicher ein spannender Rundblick geworden, zumal mit der Fragesstellung, was das mit unserer politischen Situation als Behinderte zu tun hat. Dann wurde jedoch ein Exempel über politische Unsitten auf Kosten Behinderter im deutschen Wahlkampf daraus.


Logo des LVR
Logo des LVR
Foto: LVR

KöLN (KOBINET) Der "Tag der Begegnung" des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) im Rheinpark und Tanzbrunnen Köln war nach Informationen des LVR ein riesiger Erfolg. Über 42.000 Besucherinnen und Besucher sowie 270 Initiativen, Vereine und Organisationen, die sich als Aussteller und Akteure beteiligten, setzten am Samstag ein Zeichen für eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ein besseres Miteinander.


Logo des UnternehmensForum
Logo des UnternehmensForum
Foto: UnternehmensForum

INGELHEIM (KOBINET) Mitarbeiter beschäftigungsfähig zu halten, wird angesichts einer alternden Gesellschaft und des zunehmenden Fachkräftemangels immer wichtiger. Auf welchen Wegen das gelingen kann, damit befasste sich diese Woche der Workshop RehaFutur, den das UnternehmensForum zusammen mit der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) und der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) in Ingelheim durchführte.


Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Rolf Barthel

BERLIN (KOBINET) Anlässlich der Beratungen zur europäischen Neuregelung von Arzneimittelstudien in der letzten Sitzung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages tritt der Bundesbehindertenbeauftragte Hubert Hüppe dafür, ein, dass es keine Aufweichung des Patientenschutzes in Arzneimittelstudien auf EU-Ebene geben darf.


Gerhard Bartz
Gerhard Bartz
Foto: ForseA e.V.

MULFINGEN-HOLLENBACH (KOBINET) Auch wenn Gerhard Bartz sich nicht viel von der Bundestagswahl verspricht, die heute in 84 Tagen stattfindet, wird er seine Stimme abgeben. Und dies obwohl das Wahllokal in seinem Dorf nicht barrierefrei erreichbar ist und er sich schon seit Jahren darüber ärgert.