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Holt mehr Journalistinnen mit Behinderung in die Redaktion

Jennifer Sonntag mit Mütze am Tisch mit Büchern vor sich
Jennifer Sonntag mit Mütze am Tisch mit Büchern
Foto: privat

Halle (kobinet) "Holt mehr Journalistinnen mit Behinderung in die Redaktion!", so der Aufruf von Andrea Schöne, den die Journalistin und Moderatorin Jennifer Sonntag als Wunsch für das neue Jahr geteilt hat. "Journalistinnen mit sichtbaren Behinderungen sind deutlich unterrepräsentiert. Als ich vor 14 Jahren mit meiner Fernseharbeit begann, suchte ich z.B. vergebens nach anderen blinden Journalistinnen im Deutschen Fernsehen, mit denen ich mich hätte austauschen können. Heute sieht das kaum anders aus. Hier darf sich gern mehr regen!", schreibt Jennifer Sonntag auf Facebook.

"Die Zugangswege zu journalistischen Aus- und Weiterbildungen für behinderte Menschen sind oft noch hürdenreich. Ich erlebte dies jüngst in meinem Fernstudium, bei dem ich viele Lernmodule mühsam barrierefrei aufbereiten musste und andere schlicht nicht nutzbar sind. Man sieht uns eher als Protagonistinnen, nicht als Journalistinnen, was sich auch an einigen ableistischen Formulierungen im Lernstoff zeigte. Dort ging man z.B. davon aus, die Formulierung 'Menschen mit Behinderungen' sei deshalb geeigneter als 'Behinderte', weil das liebevoller klinge. 'Liebevoll' ist ja wirklich niedlich gemeint, hat aber nichts mit Augenhöhe zu tun und bringt uns am Ende auch nicht in die Redaktionen. Hier der Beitrag von Andrea Schöne, der einige wichtige Denkanstöße und Handlungsaufforderungen enthält:
Holt mehr Journalistinnen mit Behinderung in die Redaktion! https://uebermedien.de/.../holt-mehr-journalistinnen-mit.../", heißt es im Facebookeintrag von Jennifer Sonntag.

Link zum Facebookeintrag von Jennifer Sonntag

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Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/scqwz60