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Sozialverband fordert sozialverträgliche Mieten

Blick über die Spree auf dern Berliner Hauptbahnhof
Berlin - Hauptbahnhof
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) In einem Schreiben an die Regierende Bürgermeisterin von Berlin Franziska Giffey fordert Landesvorsitzende Ursula Engelen-Kefer des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) eine wirksame Begrenzung der Mietsteigerungen sowie einen finanziellen Ausgleich für die stark gestiegenen Energiekosten. Diese Maßnahmen sind nach ihren Worten gerade in Corona-Zeiten, die mit starken Einschränkungen auch beim Einkommen einhergingen, geboten.

Die SoVD-Landesvorsitzende erinnert daran, dass bereits nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts gegen den Berliner Mietendeckel von den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Mieterhöhungen beabsichtigt waren. Diese wurden jedoch nach erheblichen Protesten auch vom SoVD durch den damaligen Senat verhindert.

Anlass für die Besorgnis gibt SoVD-Landesverband gibt die Erhöhung der Mieten durch die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften zu Beginn des Jahres 2022, die viele Berliner Haushalte trifft - auch wenn diese zunächst mit 0,08 Euro je Quadratmeter und Monat ab April dieses Jahres moderat ausfällt. „Als Sozialverband tragen wir Verantwortung für Menschen in höherem Lebensalter und mit Behinderungen vorwiegend im unteren sozialen Mittelfeld, die von dem Anstieg der Wohnungskosten besonders betroffen sind“, so die Landesvorsitzende.

„Neben ausreichendem und bezahlbarem Wohnraum wäre auch dessen bedarfsgerechte barrierefreie Ausstattung eine wesentliche Prämisse für eine nachhaltige Wohnungspolitik des Berliner Senats. Der soziale und genossenschaftliche Wohnungsbau müsse deshalb dringend ausgeweitet und gefördert werden. Den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften kommt dabei eine besondere Verantwortung zu“, so Engelen-Kefer weiter.

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

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