Menu Close

Gute Erfahrungen mit Inklusionsschecks

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF (kobinet) Seit 2019 stellt das Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen jährlich mindestens 500.000 Euro für das Programm Inklusionsscheck bereit. Vereine und Initiativen beantragen dann in einem unkomplizierten Online-Verfahren eine Pauschale in Höhe von 2.000 Euro. Voraussetzung für eine Bewilligung der Förderung ist, dass sich die Aktivitäten an einen möglichst großen Personenkreis richten und die finanzielle Unterstützung gezielt für die inklusive Ausgestaltung des Angebots eingesetzt wird. Außerdem müssen die Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen stattfinden und noch im selben Jahr durchgeführt werden. Im Jahr 2025 wurden für dieses Programm 406 Schecks mit einem Gesamtvolumen von 812.000 Euro bewilligt. Das sind so viele wie noch nie seit Einführung im Jahr 2019.

Simone Fischer plädiert für eine faire Pflege und spricht sich gegen Leistungskürzungen aus

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Berlin (kobinet) Simone Fischer, Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen hat sich angesichts der aktuellen Diskussion um strengere Zugänge und Einschränkungen in der Pflege kurz vor Jahresende mit einer Erklärung zu Wort gemeldet: „Wer jetzt über Einschnitte und Kürzungen in der Pflege spricht, ohne über die Einnahmeseite zu reden, verschiebt das Problem auf Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und die Beitragszahler*innen. So wird jede Reform zum Risiko. Pflege lässt sich nicht kaputtsparen – sie braucht eine stabile Finanzierung. Strengere Zugänge zur Pflege sind keine Reform, sondern Leistungskürzungen durch die Hintertür. Pflege darf keine Frage des Geldbeutels sein. Wer Pflegebedürftigkeit künstlich kleinrechnet, spart auf dem Rücken der Menschen, die Hilfe brauchen.“

VdK fordert Entlastung bei CO₂-Bepreisung

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: VdK Bayern

Berlin (kobinet) Ab dem 1. Januar 2026 wird in Deutschland ein CO₂‑Preiskorridor zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne CO₂ eingeführt. Diese Neuerung betrifft unmittelbar die Verbraucherpreise bei Kraftstoff, Heizenergie und den damit verbundenen Dienstleistungen. Insbesondere die Kosten für Tanken sowie Heizen werden spürbar steigen, da fossile Energieträger künftig mit einem höheren CO₂‑Preis belastet werden. Auch die Müllgebühren werden teurer, weil die CO₂‑Bepreisung auf die Verbrennung von Abfällen durchschlägt. VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisiert die Folgen für Menschen mit geringen Einkommen und fordert Entlastungen.

Österreichischer Bundespräsident: Inklusion passiert nur dann, wenn wir sie auch umsetzen

Alexander Van der Bellen
Alexander Van der Bellen
Foto: Peter Lechner

Wien (kobinet) Am 16. Dezember 2025 lud der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen gemeinsam mit seiner Gattin Doris Schmidauer Menschen mit Behinderungen aus ganz Österreich zu einem vorweihnachtlichen Fest in die Wiener Hofburg. Damit macht der Präsident deutlich: „Inklusion passiert nur dann, wenn wir sie auch umsetzen.“ Dies geht aus einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS hervor.

Große Trauer um Dr. Karl Quade

Bild eines Mannes mit weißer Trainingsjacke mit der Aufschrift Germany
Dr. Karl Quade im Jahr 2016 bei den Spielen in Rio
Foto: Oliver Kremer / DBS

FRECHEN (kobinet) Der Deutsche Behindertensportverband und Nationales Paralympisches Komitee (DBS) trauern um eine der prägendsten Persönlichkeiten des deutschen Para Sports: Dr. Karl Quade. Er ist am zweiten Weihnachtsfeiertag im Alter von 71 Jahren nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie verstorben.

Jürgen Dusel zu problematischen Debatten und unambitionierten Gesetzentwürfe

Jürgen Dusel am Rednerpult beim Jahresempfang 2025
Jürgen Dusel am Rednerpult beim Jahresempfang 2025
Foto: dm/EU-Schwerbehinderung

Berlin (kobinet)

„Seit 2018 ist Jürgen Dusel Behindertenbeauftragter der Bundesregierung. Im Interview mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) spricht er über problematische Debatten, unambitionierte Gesetzentwürfe und alltägliche Herausforderungen für Menschen mit Behinderungen.“ So heißt es in der Einführung eines aktuellen Beitrags, den die Evangelische Zeitung mit dem Interview mit Jürgen Dusel veröffentlicht hat.

Bundesarbeitsgericht entschied zu Präventionsverfahren nach dem SGB IX

Gebäude des Bundesarbeitsgericht
Bundesarbeitsgericht
Foto: Bundesarbeitsgericht

Erfurt (kobinet) Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in einem Urteil von April 2025 entschieden, dass ein Arbeitgeber kein Präventionsverfahren durchführen muss, wenn er noch innerhalb der sechsmonatigen Wartezeit eine ordentliche Kündigung aussprechen will. Diese Entscheidung hat sich Henry Spradau genau angeschaut und hierzu einen Bericht für die kobinet-nachrichten verfasst.

Momentaufnahme 417

Die Lichter Berlins spiegeln sich in der Spree
Berlin bei Nacht
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Jede dunkle Nacht hat ein helles Ende.

Ausbildung für Menschen mit Behinderungen

roter Schriftzug
Ein Los für das gute Gewissen
Foto: Ralph Milewski

BERLIN (kobinet) Eine Ausbildungsstelle zu finden und eine Ausbildung beginnen zu können, das ist für Jugendliche mit Behinderung nicht ganz so einfach. Hierzu ist eine gute Vorbereitung auf diesen Schritt einfach unumgänglich.  Deswegen solltest du dich gut vorbereiten. Der Familienratgeber der Aktion Mensch hat dazu eine Übersicht mit vielen Ratschlägen und Hinweisen zusammengestellt.

VdK-Umfrage: Sozialleistungen zu kompliziert

Logo VdK Deutschland
VdK Deutschland
Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK hat seine Mitglieder zu ihren Erfahrungen mit dem Sozialstaat befragt. Die Ergebnisse zeigen: Die Bewertung fällt zwar differenziert aus, insgesamt überwiegt jedoch eine kritische Sicht auf die Funktionsweise und Transparenz des Sozialstaats sowie auf die Frage der Gerechtigkeit in Deutschland. Zentrale Erkenntnisse der Befragung sind: Grundsätzlich besteht eine hohe Erwartung an einen leistungsfähigen Sozialstaat. Die VdK-Mitglieder wünschen sich einen leistungsfähigen und gut zugänglichen Sozialstaat. Allein, die Realität sieht anders aus: Die durchschnittliche Zustimmung zur Aussage „Der Sozialstaat ist leistungsfähig“ liegt nur im mittleren Bereich auf einer Skala von 1 bis 10. Zudem seien für viele die Sozialleistungen zu kompliziert.

Erfahren wie man in Europa gebärdet

Symbol Gebärdensprache
Symbol DGS Gebärdensprache
Foto: public domain

WINTERTTHUR (kobinet) Der Schweizerische Hörbehindertenverband sonos hat zum Jahresende sein Lernmodul „Europa“ vorgestellt. Mit diesen Modulen sind die Namen verschiedener Länder aus Europa in Gebärdensprache zu lernen. Zugleich kann man entdecken, wie man „Niederlande“, „Deutschland“, „Frankreich“ und viele andere Länder in DSGS gebärdet. Das Lernmodul „Europa“ ist Teil unserer Reihe mit Ländernamen. Die einzelnen Lektionen sind nach Kontinenten gegliedert. Neben Europa werden auch Lektionen zu Amerika, Afrika und Asien folgen.
Auf dieser Internetseite ist mehr darüber zu erfahren.

Forschungsbericht des BMAS zur Assistenzhundestudie

Assistenzhund Yascha Sherlock
Assistenzhund Yascha Sherlock
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat einen aktuellen Forschungsbericht (Nr. 671, November 2025) vorgelegt, der in § 12k des Gesetzes zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (BGG) zur Auswertung der Neuregelungen zu Assistenzhunden vorgesehen wurde. Assistenzhunde sind für viele Menschen mit Behinderungen notwendige, ja unentbehrliche Helfer und Begleiter im Alltag, um am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen zu können. Das schreibt Henry Spradau in seinem Bericht zum Thema für die kobinet-nachrichten.

Die kobinet-nachrichten wünschen schöne Feiertage

Cartoon von Phil Hubbe mit rollstuhlnutzendem Weihnachtsmann auf dem Rolliparkplatz für den rollinutzenden Osterhasen
Cartoon von Phil Hubbe mit rollstuhlnutzendem Weihnachtsmann auf dem Rolliparkplatz für den rollinutzenden Osterhasen
Foto: Phil Hubbe

Kassel (kobinet) Mit einem Cartoon von Phil Hubbe, den dieser mit herzlichen Grüßen für besinnliche Weihnachtsfeiertage und den besten Wünschen für 2026 an die kobinet-nachrichten geschickt hat, wünscht das Team der kobinet-nachrichten seinen Leser*innen schöne Feiertage. Mögen die kobinet-Leser*innen während der kommenden, hoffentlich erholsamen Tage, nicht mit unnötigem Stress konfrontiert werden. Der schon in die Jahre gekommene, mittlerweile einen Rollstuhl nutzende, Weihnachtsmann muss im Cartoon von Phil Hubbe leider erleben, welche unsinnige Regelungen es zum Teil gibt. Er wird nämlich von einem Polizisten ermahnt, weil er auf einem Parkplatz geparkt hat, der nur für den rollstuhlnutzenden Osterhasen ausgezeichnet ist.

Wie kann jeder in Sachsen campen

Bild eine kleinen Zeltes mit offenem Eingang
Camping sollte für alle möglich sein
Foto: deeznutz1 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

DRESDEN (kobinet) Im Auftrag des Landestourismusverbands Sachsen erstellt gegenwärtig die dwif-Consulting GmbH derzeit eine Campingstudie für den Freistaat Sachsen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Studie ist eine Online-Befragung zum Campingangebot in Sachsen. Sachsen ist eines jener Bundesländer mit insgesamt breitem Angebot für all jene, die ohne Barrieren ihre Ausflüge und Urlaubsaufenthalte erleben möchten. So ist es völlig berechtigt wenn sich auch Campingfreunde an dieser Umfrage beteiligen, die möglichst barrierefreie Bedingungen für ihre Reisen wünschen und benötigen.  Bei dieser Umfrage ist zu beachten, dass auch Standplätze an Gastgewerbe- und Freizeiteinrichtungen sowie kommunal geführte Reisemobilstellplätze Zielgruppe der Befragung sind und nicht nur klassische Campingplätze.

Martinsclub Bremen zieht Bilanz

Logo des Martinsclub Bremen
Logo des Martinsclub Bremen
Foto: MC Bremen

BREMEN (kobinet) Nun, da das Jahr 2025 seinem Ende entgegengeht, hat der Martinsclub Bremen mit einem Blick zurück auf das vergangene Jahr geblickt und Bilanz dazu gezogen was bei ihm los war und welche Themen und Projekte in seiner Arbeit auf der Tagesordnung standen.

Baden-Württemberg investiert in digitale Arztbesuche in Pflegeeinrichtungen

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) Mit rund 1,6 Millionen Euro fördert das Land Baden-Württemberg sechs innovative Televisite-Projekte sowie eine wissenschaftliche Gesamtevaluation. Ziel ist es, ärztliche Betreuung direkt in die Pflegeeinrichtungen zu bringen, Wege zu sparen und die Versorgung pflegebedürftiger Menschen spürbar zu verbessern. „Televisiten ermöglichen älteren Menschen mit Pflegebedarf eine medizinische Betreuung auf Augenhöhe – sicher von der gewohnten Umgebung aus. Das ist…“ wie Gesundheitsminister Manne Lucha feststellt „…ein echter Gewinn für die Betroffenen und die Pflege“. Die virtuellen ärztlichen Konsultationen ermöglichen es Pflegeeinrichtungen, modernste digitale Technik gezielt einzusetzen, ohne dass pflegebedürftige Menschen eine Arztpraxis aufsuchen müssen. Die Televisiten adressieren zentrale Herausforderungen der Langzeitpflege: eingeschränkte Mobilität der Pflegebedürftigen, Fachkräftemangel, Zeitdruck, Abstimmungsprobleme zwischen verschiedenen Sektoren und eine effiziente Nutzung knapper Ressourcen. Gleichzeitig profitieren Pflegeeinrichtungen und Ärzteschaft von klaren Absprachen und besserer Zusammenarbeit.

Inklusion als Neujahrsvorsatz für acht Arbeitgeber*innen

Infozeichen
Info blau Symbol
Foto: Susanne Göbel

Bonn (kobinet) Nach bereits drei erfolgreichen Durchgängen startet das Programm InklusionsGuides des Hildegardis-Vereins mit einer neuen Gruppe in die vierte Guidancephase. Beim hybriden Auftaktseminar in Bonn kamen am 18. und 19. Dezember 2025 40 Personen aus den teilnehmenden Institutionen, die diesjährigen InklusionsGuides sowie das Team des Hildegardis-Vereins zusammen, um gemeinsam in das Guidancejahr zu starten und Grundlagen der Zusammenarbeit zu vereinbaren.

Dokumentation zum Austausch über die Rechte älterer Menschen

Cover der Dokumentation zu den Rechten älterer Menschen
Cover der Dokumentation zu den Rechten älterer Menschen
Foto: DIMR

Berlin (kobinet) „Rechte älterer Menschen: Schutz vor Gewalt – Pflege und Unterstützung – Debriefing“, so lautet der Titel einer Dokumentation, die das Deutsche Institut für Menschenrechte zum Jahresende veröffentlicht hat. „Die Publikation dokumentiert die insgesamt drei Fachgespräche zu den Rechten älterer Menschen, die das Deutsche Institut für Menschenrechte 2024 und 2025 durchgeführt hat. Im Zentrum standen dabei die Themen ‚Gewalt gegen ältere Menschen‘ sowie ‚Pflege und Unterstützung älterer Menschen‘. Darüber hinaus gibt die Dokumentation einen Ausblick auf den weiteren internationalen Prozess, mit dem die Vereinten Nationen die Rechte Älterer stärken wollen“, heißt es in der Ankündigung der Dokumentation, die kostenfei auf der Internetseite des Deutschen Institut für Menschenrechte heruntergeladen werden kann.

Hans-Willis Top-Nachricht der Woche

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen mit Schatten
Foto: ht

Staufen (kobinet) empfiehlt den halbstündigen ME/CFS-Podcast „Grenzen der Autonomie“ von Jana Petersen, einer Betroffenen (vom 21.12.2025 in Deutschlandfunk „Essay und Diskurs“).

Niedersachsen verlängert Assistenzleistungsfonds

Geldscheine
gb Geldscheine
Foto: Gerhard Bartz

HANNOVER (kobinet) Um das ehrenamtliche Engagement von Menschen mit Behinderungen weiter zu stärken, hat das Land Niedersachsen den sogenannten Assistenzleistungsfonds ab dem 01. Januar 2026 für die nächsten sechs Jahre verlängert und gleichzeitig neu aufgestellt. So wurde der anspruchsberechtigte Personenkreis erweitert, wodurch jetzt auch kommunale Behindertenbeauftragte und Mitglieder aller kommunalen Behindertenbeiräte Leistungen aus dem Fonds erhalten können. Ziel dieses Fonds ist es, dass mehr Menschen mit Behinderungen in Vereinen, Parteien und Gremien Verantwortung übernehmen und durch ihr Engagement ihre persönliche Perspektive in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen.

Sophie Dziadek ist Special Olympics Sportlerin des Jahres 2025

Collage aus drei Bildern. Links ein goldener Pokal mit Goldbändern umschlungen. Mitte eine junge Frau mit dunklen Haaren im gelben Sportdress, rechts diese Frau in Sportdress mit dunkler Hose auf Schlittschuhen stehend
Sophie Dziadek – die erste „Special Olympics Sportler*in des Jahres“
Foto: Alexander Hassenstein/gettyimages for Deutsche Telekom AG

BADEN-BADEN (kobinet) Sophie Dziadek heißt die erste „Special Olympics Sportlerin des Jahres“. Die aus Bayern stammende Short Track Athletin wurde im Rahmen der renommierten Wahl „Sportler des Jahres“ in Baden-Baden ausgezeichnet. Das ist ein historischer Moment für die Anerkennung und Sichtbarkeit von Menschen mit geistiger Behinderung und ihren sportlichen Leistungen. Die neue Kategorie wurde auf Initiative der Deutschen Telekom eingeführt. Zehn Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Sportarten waren zuvor für die Auszeichnung nominiert worden. Eine prominent besetzte Jury aus Sport, Politik, Medien und Partnerorganisationen wählte Dziadek zur Gewinnerin. Die Ehrung würdigt ihre beeindruckenden sportlichen Erfolge im Short Track ebenso wie ihre persönliche Entwicklung und ihr Engagement als Athletin von Special Olympics.

Appell für Erhalt des Zentrums für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) übergeben

Protest für Erhalt von ZEDISplus in Hamburg
Protest für Erhalt von ZEDISplus in Hamburg
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Das Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) Hamburg soll nach Plänen des Hamburger Senats und der Wissenschaftsbehörde zum Jahresende schließen. Bereits zum 1. August 2025 haben sich 150 Wissenschaftler:innen aus Deutschland und der internationalen Fachgemeinschaft in einem Offenen Brief für den Erhalt der des ZeDiSplus und den Arbeitsbereich an der Universität zu Köln ausgesprochen. Auch die internationale Forschungsstelle Disability Studies (iDiS) und zugehörige Professur „Soziologie und Politik der Rehabilitation, Disability Studies“ sollen nach Plänen der Universität zu Köln 2026 geschlossen werden. Dr. Bertold Scharf, Mitglied im Vorstand des Vereins Disability Studies Deutschland, erklärt hierzu: „Mit der Weigerung, das Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) weiter zu finanzieren, demontieren der Hamburger Senat und die Wissenschaftsbehörde eine bundesweit einzigartige Institution – und nehmen damit bewusst in Kauf, einen zentralen Ort der institutionellen Repräsentanz von Menschen mit Behinderung in der Wissenschaft zu verlieren.“ Aktive des Vereins Disability Studies Deutschland übergaben vor kurzem den Appell zum Erhalt des Zentrums für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) an die Hamburger Wissenschaftssenatorin Blumenthal.

Julius Südhoffs Satire Der Füßler erschienen

Cover des Buches Der Füßler
Cover des Buches Der Füßler
Foto: Julius Südhof

Kassel (kobinet) Julius Südhoff ist ein Autor mit fortschreitender Muskelerkrankung. Anfang Dezember 2025 ist seine Satire „Der Füßler“ erschienen. Der Band gibt der Enttäuschung über zähe Fortschritte in der Inklusion und über weiterhin bestehende Barrieren Raum. Mit dem Buch unternimmt er den Versuch, einen Kreislauf sichtbar zu machen: Barrieren und verfestigte Rollenbilder führen zu mangelnder Sichtbarkeit im gesamtgesellschaftlichen Raum, was wiederum gut gemeinte, aber oft wenig zielführende Bevormundung durch Nicht-Betroffene begünstigt, wie er den kobinet-nachrichten mit dem Hinweis auf seine Satire mitteilte. Entstanden ist eine Artbeschreibung des „laufenden“ Teils der Bevölkerung, die satirisch zugespitzt den genannten Kreislauf umdreht.

Momentaufnahme 416

Blick auf den Berliner Fernsehturm aus dem weihnachtlich dekorierten Nikoalaiviertel.
Weihnachten in Berlin
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Schöpfung von etwas Neuem gelingt nciht durch den Intellekt, sondern durch den Spieltrieb, der aus innerer Notwendigkeit handelt.

kobinet-nachrichten in verständlicherer Sprache nun mit direktem Link und RSS-Feed

Logo Kobinet
Logo Kobinet
Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V.

Berlin (kobinet) Eine entscheidende Verbesserung des Angebots der kobinet-nachrichten konnte deren Techniker Tom Kallmeyer in diesem Jahr mit der automatisierten und sehr schnellen Übersetzung der Beiträge in verständlichere Sprache mittels Künstlicher Intelligenz (KI) erreichen. Dank seiner ehrenamtlichen Arbeit in Hunderten von Stunden können die kobinet-nachrichten nun auch Menschen mit sprachlichem Unterstützungsbedarf besser lesen. Nun können diese Nachrichten in verständlicherer Sprache, die bei den einzelnen Beiträgen angeklickt werden können, auch direkt verlinkt werden. Zudem können diese auch auf anderen Internetseite direkt im RSS-Feed eingebunden werden. „Ich freue mich, dass die Nachrichten in verständlicherer Sprache gut angenommen und nun noch besser und vor allem einfacher verbreitet werden können“, berichtet Tom Kallmeyer vom Team der kobinet-nachrichten.

Neue Ausgabe des DS Review zum Thema Selbstbestimmung und Selbstorganisation erschienen

Logo: BODYS
Logo: BODYS Bochumer Zentrum für Disability Studies
Foto: BODYS

Bochum (kobinet) „Manchmal ist der Blick zurück ein Blick nach vorn – ermutigend, stärkend und inspirierend. In diesem Sinne verabschiedet BODYS das Jahr mit einer neuen Ausgabe seines DS Review: Disability Studies Review 7: Selbstbestimmung und Selbstorganisation https://www.bodys-wissen.de/beitrag-anzeigen/eine-neue-ausgabe-ds-review-ist-da.html„, so heißt es in der Ankündigung der neuesten Ausgabe des DS Review mit interessanten Beiträgen rund um die Disability Studies, die vom Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) nun veröffentlicht wurden.

Herzlichen Glückwunsch Gerhard Bartz zum 75.

Gerhard Bartz
Gerhard Bartz
Foto: privat

Mulfingen (kobinet) Seit vielen Jahren mischt Gerhard Bartz beim Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) mit und berät immer noch behinderte Menschen, die ihre Assistenz selbst organisieren oder dies wollen. Nach dem Tod von Elke Bartz, die ForseA entscheidend vorangetrieben hatte, übt er die Funktion des Vereinsvorsitzenden nunmehr schon seit 17 Jahren aus. Zudem mischt Gerhard Bartz schon seit vielen Jahren bei den kobinet-nachrichten mit, auch wenn seine Beiträge in letzter Zeit rar wurden. „Es gibt halt immer wieder was anderes zu tun und Computerprobleme werfen einen zuweilen auch aus der Bahn“, berichtete er kürzlich. Heute hat Gerhard Bartz allen Grund, die Arbeit ruhen zu lassen, denn er kann seinen 75. Geburtstag begehen. Das Team der kobinet-nachrichten gratuliert dem langjährigen Kollegen und Streiter für die Rechte behinderter Menschen sowie für eine selbstbestimmte Assistenz ganz herzlich zum 75. Geburtstag.

Unterstützung für App zu Barrieren für Menschen mit Behinderungen in Oberhausen gesucht

Infozeichen
Info blau Symbol
Foto: Susanne Göbel

Oberhausen (kobinet) „Defekte Rolltreppen und kaputte Aufzüge am Bahnsteig, kaum behindertengerechte Toiletten, Blindenleitsysteme, die ins Leere führen, zugeparkte Gehwege: Die Hürden für behinderte Menschen in Oberhausen sind groß. Das will die Stadt ändern. Der erste Schritt: die Entwicklung einer App, die alle Schwachstellen aufdeckt. Dafür ist jetzt die Unterstützung möglichst vieler Betroffener gefragt.“ So heißt es in einem Beitrag der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ), auf den die kobinet-Redaktion von einer Leserin aufmerksam gemacht wurde.

LWL-Sozialstiftung fördert soziale Projekte

Textlogo LWL Für die Menschen, für Westfalen-Lippe
Logo LWL
Foto: LWL Landesverband Westfalen Lippe

MÜNSTER (kobinet) Die Sozialstiftung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) fördert sechs soziale Projekte, so unter anderem in Warstein (Kreis Soest) und in Paderborn. Dafür hat der Aufsichtsrat der Stiftung insgesamt rund 1,3 Millionen Euro bewilligt. Ein Schwerpunkt der sechs Förderprojekte liegt auf digitalen Lösungen für mehr Teilhabe und Entlastung im Alltag. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Schutz vor Diskriminierung. Mit dem Projekt „Ich mach mich stark!“ („STORM“) führt das Institut für Teilhabeforschung der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Deutschland ein niedrigschwelliges Kursprogramm für Erwachsene mit intellektueller Beeinträchtigung ein. Parallel will die Stiftung mit einer neuen Sonderförderung „Mobilitätsentwicklung für Menschen mit Behinderung“ einen weiteren zentralen Bereich der Inklusion stärken. Diese Sonderförderung soll modellhafte, übertragbare Ansätze für nachhaltige und inklusive Mobilitätslösungen in Westfalen-Lippe unterstützen, individuelle Selbstständigkeit fördern und damit die Teilhabe an Arbeit, Bildung, Kultur und sozialem Leben verbessern. Für das Jahr 2026 steht ein Fördertopf von einer Million Euro zur Verfügung.

Cochlea Implantat Gesellschaft legt Bilanz vor

Zeichnung einer Schecke
Hilfen für die Hörschnecke
Foto: OpenClipart-Vectors In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

FREIBURG (kobinet) Die Deutsche Cochlea Implantat Gesellschaft (DCIG) hat jetzt die Bilanz ihrer Tätigkeit im Jahr 2025 vorgelegt und auf erste Vorhaben des Jahres 2026 verwiesen. Diese Gesellschaft ist ein aktiver, lebendiger, wachsender Verband, der aktuell etwas mehr als 3.100 Mitglieder hat und sich in seiner Arbeit auf viele Aktive stützt, die sich in der DCIG bei den Veranstaltungen, bei den Landesverbänden, den Selbsthilfegruppen und vielem mehr engagieren.

Manja Schultz: Mein Weg in ein selbstbestimmtes Arbeitsleben

Manja Schultz bei der Vorstellung ihres Weges im Arbeitsleben
Manja Schultz bei der Vorstellung ihres Weges im Arbeitsleben
Foto: privat

Lübeck (kobinet) Für Manja Schultz war das Jahr 2025 ein richtig gutes Jahr. Das haben Susanne Göbel und Ottmar Miles-Paul vom Projekt Gute Nachrichten zur Inklusion des NETZWERK ARTIKEL 3 sofort gespürt, als sie sich mit der engagierten Frau an den Tisch in einem Lübecker Cafè setzten. Es hat geklappt, Manja Schultz ist der Sprung von der Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis mit Unterstützung des Budget für Arbeit gelungen.

Niemand sollte Angst haben müssen, den Rettungswagen zu rufen

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen rot
Foto: ht

Düsseldorf (kobinet) Die Stadt Essen hat angekündigt, ihre Bürger*innen ab dem kommenden Jahr an Rettungswageneinsätzen finanziell zu beteiligen, da die Krankenkassen ihrerseits entschieden hätten, die Kosten dann nicht mehr komplett zu übernehmen. „Das darf so nicht kommen und kann kein Beispiel sein für weitere Städte und Kommunen in NRW“, mahnt Franz Schrewe, Landesvorsitzender des SoVD Nordrhein-Westfalen (NRW) und betont: „Wir als Sprachrohr von älteren, pflegebedürftigen, behinderten und chronisch kranken Menschen sagen klipp klar: Niemand sollte Angst haben müssen, den Notarzt zu rufen. Ein Zögern, etwa aus Sorge vor möglichen Folgekosten für den Fall, dass der Einsatz als Fehlfahrt gewertet werden könnte, kann lebensgefährlich sein.“

BeB warnt vor Rückschritten bei Teilhabe und Inklusion durch geplante Reform der Grundsicherung

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der evangelische Bundesfachverband für Teilhabe (BeB) warnt eindringlich vor den massiven Auswirkungen des Kabinettsbeschlusses zur Reform der Grundsicherung. Die vorgesehenen Änderungen gefährden nach Ansicht des Verbands zentrale Fortschritte bei sozialer Teilhabe, Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung sowie psychischer Erkrankung.

Infos über Regelungen für die Arbeit behinderte Menschen in der EU

EU Fahne
EU Fahne
Foto: OpenClipart-Vectors In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Nürnberg (kobinet) Eine Auslandserfahrung steigert die Chancen am Arbeitsmarkt. Doch bei der Planung stoßen Menschen mit Behinderungen oft auf Barrieren. Für mehr Chancengleichheit sorgt jetzt die Bundesagentur für Arbeit mit einem neuen Projekt, mit dem Inklusion gefördert werden soll. Damit können sich Menschen mit Behinderungen, die gerne mal im EU-Ausland arbeiten würden, online über die Regelungen vor Ort informieren.

Para Sport gleichberechtigt berücksichtigen

Radsportler mit Helm auf einem Rennrad mit drei Rädern vor einem Polizeiauto
Para-Radsportler Maximilian Jäger bei den Wettkämpfen in Paris
Foto: Kevin Voigt / DBS

FRECHEN (kobinet) Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) begrüßt das Reformvorhaben zur Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung in Deutschland. Zugleich bekräftigt der Verband die gestrige Stellungnahme des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der erhebliche Nachbesserungen des Referentenentwurfs fordert. Der DBS betont hierbei, dass der paralympische Sport von Beginn an in allen Entscheidungsprozessen gleichberechtigt berücksichtigt werden muss und in die Organe der künftigen Sportförderung aufzunehmen ist, um nachhaltige und chancengleiche Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Weitere Einzelheiten zur Stellungnahme des DOSB sind unter diesem Link nachzulesen.

Niedersachsen fördert Projekte zum Wohnen und Pflegen im Alter auch im kommenden Jahr

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

HANNOVER (kobinet) Für ein selbstbestimmtes Leben im Alter investiert das Land Niedersachsen auch im kommenden Jahr eine Million Euro in die Förderung innovativer Projekte. Dazu wird das erfolgreiche Förderprogramm „Wohnen und Pflege im Alter“ neu aufgelegt. Dank weiterentwickelter Kriterien können künftig Vorhaben gefördert werden, die durch bürgerschaftliches Engagement, generationenübergreifende und inklusive Ansätze, innovative Pflegekonzepte oder die Nutzung ortsbildprägender Gebäude überzeugen. Damit soll älteren Menschen – auch bei Pflegebedarf – ein selbstbestimmtes Leben in vertrauter Umgebung ermöglicht werden. Weitere Informationen zur Förderrichtlinie und zur Antragstellung gibt es auf der Website des Niedersächsischen Sozialministeriums.

E-Scooter Thema im Bundesrat am 19. Dezember 2025

Auf dem Gehweg liegender E-Roller
Auf dem Gehweg liegender E-Roller
Foto: BIZEPS

Berlin (kobinet) Politisch, mit Öffentlichkeitsarbeit und juristisch sind in diesem Jahr der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und seine Mitgliedsvereine gegen die Probleme vorgegangen, die E-Roller auf Gehwegen verursachen. Im letzten Newsletter dbsv-direkt des Jahres berichtet der DBSV daher zum E-Roller-Thema aus drei völlig verschiedenen Blickwinkeln über diese Dauerbaustelle. So wird es beispielsweise am 19. Dezember 2025 noch einmal spannend, wenn im Bundesrat über die Änderung der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) entschieden wird, heißt es in dbsv-direkt.

Kostenfreie Fortbildung für junge Menschen für soziale und nachhaltige Unternehmensführung und -gründung

Logo der gpe
Logo der gpe
Foto: gpe

Mainz (kobinet) Die Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen (gpe) in Mainz führt ein Erasmus-Projekt für Menschen mit und ohne Behinderung durch. Sie bietet dabei 20 jungen Menschen zwischen 16 und 40 Jahren die Möglichkeit, sich in Sachen sozialer sowie nachhaltiger Unternehmensführung und -gründung fortzubilden. Und das Ganze kostenlos. Bewerbungen sind noch bis zum 5. Januar 2026 möglich.

Gehörlosengeld in Bayern vor der Wahl versprochen – jetzt gestrichen

Wappen Bundesland   Freistaat Bayern
Wappen großes Freistaat Bayern
Foto: Gemeinfrei, public domain

Röthenbach (kobinet) In sieben Bundesländern gibt es bereits ein Gehörlosengeld, doch in Bayern warten rund 10.000 gehörlose Menschen weiterhin auf diesen wichtigen Nachteilsausgleich. Obwohl dies im Koalitionsvertrag enthalten ist, hat die Staatsregierung Ende November 2025 im Zuge der Landtagsdebatte zum Doppelhaushalt 2026/2027 angekündigt, das Gehörlosengeld vorerst nicht einzuführen. Die sozialpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag, Kerstin Celina, bezeichnet diese Entscheidung als „fatal und falsch“. Im Anschluss an die Haushaltsdebatte erklärte sie im Interview mit Judit Nothdurft: „Wenn das Gehörlosengeld nicht kommt, verlieren die gehörlosen Menschen das Vertrauen in die Regierung“.

Initiative für Inklusionsbeirat in Kleve fand keine Mehrheit

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Kleve (kobinet) Eine Untersuchung der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention zusammen mit der Uni Siegen hat gezeigt, wie verbesserungswürdig die Partizipation behinderter Menschen auf kommunaler Ebene ist. Diese Botschaft ist anscheinend in Kleve noch nicht angekommen. „Grüne und SPD/Volt wollen mit einem Inklusionsbeirat Menschen mit Behinderungen systematisch in politische Entscheidungen in der Kreisstadt einbeziehen. Doch daraus wird wohl nichts“, heißt es in einem Beitrag der Rheinischen Post. Bei der Haupt- und Finanzausschusssitzung am 16. Dezember 2025 wurde der Antrag zur Bereitstellung von finanziellen Mitteln für die Einrichtung eines Inklusionsbeirats von CDU und AfD abgelehnt. Das grüne Ratsmitglied Bruno Janßen, der selbst einen Rollstuhl nutzt und sich für einen Inklusionsbeirat stark macht, zeigte sich nach der Entscheidung vor allem deshalb enttäuscht, weil es ursprünglich so ausgesehen hatte, dass die CDU den Antrag unterstützen würde.