Berlin (kobinet)
Viele Verbände setzen sich für Menschen mit Behinderung ein.
Ein Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Sie haben alle das gleiche Ziel.
Diese Verbände sind sehr besorgt.
Sie machen sich Sorgen um die Eingliederungs-Hilfe.
Eingliederungs-Hilfe bedeutet: Du bekommst Hilfe.
Die Hilfe ist für Menschen mit Behinderung.
Die Regierung möchte Geld sparen.
Deshalb gibt es viele Treffen und Gespräche.
Am 26.
Februar 2026 soll es ein Treffen geben.
Das Treffen ist im Kanzler-Amt.
Das Kanzler-Amt ist der Arbeitsort des Bundes-Kanzlers.
Der Bundes-Kanzler ist der Chef der deutschen Regierung.
Dort sollen Bund, Länder und Kommunen sprechen.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Dort kümmern sich Menschen um wichtige Dinge.
Schon am 24.
Februar 2026 gab es ein ähnliches Treffen.
Dort sprachen Verbände mit dem Bundes-Ministerium für Arbeit.
Ein Ministerium ist ein wichtiges Amt in Deutschland.
Dort arbeiten Menschen für die Regierung.
Die vielen Treffen machen Menschen mit Behinderung Angst.
Auch ihre Familien sind besorgt.
Das sagen die Verbände in einer Mitteilung.
Ulla Schmidt ist die Chefin der Lebens-Hilfe.
Die Lebens-Hilfe ist ein Verband für Menschen mit Behinderung.
Ulla Schmidt spricht im Namen aller Verbände.
Sie sagt: Es geht immer weniger um die Menschen.
Es geht immer mehr nur ums Geld-Sparen.
Das ist nicht richtig.
Die Verbände sagen: Eingliederungs-Hilfe ist sehr wichtig.
Sie ermöglicht Teil-Habe für alle Menschen.
Teil-Habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
Alle Menschen dürfen mitmachen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Die Regierung darf diese Hilfe nicht kürzen.
Kürzen bedeutet: Es wird weniger davon gegeben.
Die Verbände fordern mehr Mit-Sprache.
Menschen mit Behinderung müssen bei Gesprächen dabei sein.
Auch ihre Verbände müssen dabei sein.
Nur Sparen darf nicht das einzige Ziel sein.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) sind alarmiert über immer neue Gesprächsformate zu Einsparungen bei der Eingliederungshilfe. Am 26. Februar 2026 soll hierzu nun auch im Kanzleramt mit Ländern und Kommunen gesprochen werden, obwohl erst am 24. Februar 2026 das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Vorschläge aus dem Bund-Länder-Dialog zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe mit den Verbänden beraten hat. Schon die Sozialstaatskommission hat gefordert, dieser Dialogprozess solle auf "konkrete Maßnahmen zur zeitnahen Begrenzung der Kosten fokussieren und diese verlässlich bis Mitte 2026 vorlegen". Diese immer neuen Beratungsprozesse verunsichern Menschen mit Behinderung und ihre Familien, heißt es in einer Presseinformation der Fachverbände.
Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe betonte im Namen der Fachverbände und des bpa: „All das erweckt den Eindruck, dass es immer weniger um die betroffenen Menschen und ihre Bedarfe geht, sondern ausschließlich um das Erreichen eines abstrakten Sparziels. Die Leistungen der Eingliederungshilfe sind aber Grundvoraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe. Hier darf die Regierung nicht die Axt anlegen.“
Aus Sicht der Fachverbände für Menschen mit Behinderung und des bpa kann eine zukunftsfähige Eingliederungshilfe nicht durch eine von Sparzwängen dominierte Diskussion abgesichert werden. Die Fachverbände und der bpa mahnen daher eine umfassende Beteiligung der Menschen mit Behinderung und ihrer Verbände sowie der Leistungserbringerverbände bei allen weitergehenden Reformberatungen an.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) sind alarmiert über immer neue Gesprächsformate zu Einsparungen bei der Eingliederungshilfe. Am 26. Februar 2026 soll hierzu nun auch im Kanzleramt mit Ländern und Kommunen gesprochen werden, obwohl erst am 24. Februar 2026 das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Vorschläge aus dem Bund-Länder-Dialog zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe mit den Verbänden beraten hat. Schon die Sozialstaatskommission hat gefordert, dieser Dialogprozess solle auf "konkrete Maßnahmen zur zeitnahen Begrenzung der Kosten fokussieren und diese verlässlich bis Mitte 2026 vorlegen". Diese immer neuen Beratungsprozesse verunsichern Menschen mit Behinderung und ihre Familien, heißt es in einer Presseinformation der Fachverbände.
Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe betonte im Namen der Fachverbände und des bpa: „All das erweckt den Eindruck, dass es immer weniger um die betroffenen Menschen und ihre Bedarfe geht, sondern ausschließlich um das Erreichen eines abstrakten Sparziels. Die Leistungen der Eingliederungshilfe sind aber Grundvoraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe. Hier darf die Regierung nicht die Axt anlegen.“
Aus Sicht der Fachverbände für Menschen mit Behinderung und des bpa kann eine zukunftsfähige Eingliederungshilfe nicht durch eine von Sparzwängen dominierte Diskussion abgesichert werden. Die Fachverbände und der bpa mahnen daher eine umfassende Beteiligung der Menschen mit Behinderung und ihrer Verbände sowie der Leistungserbringerverbände bei allen weitergehenden Reformberatungen an.




