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Reha-Sport muss wieder möglich werden

Logo der FDP: FDP auf gelbem Grund, unten blauer Streifen mit gelbem Text
Logo FDP
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Im Zuge der Corona-Krise wurden weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus beschlossen. Dies führte unter anderem dazu, dass viele Menschen mit und ohne Behinderungen nur noch sehr eingeschränkten Zugang zu Leistungen der medizinischen Rehabilitation haben. Der teilhabepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Jens Beeck und seine Kollegin, die sportpolitische Sprecherin Britta Dassler, fordern Entscheidungen, die Reha-Sport wieder möglich machen.

Höhere Löhne statt nur Gesten der Dankbarkeit

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD
Foto: SoVD

DÜSSELDORF (kobinet) Der SoVD setzt sich in Nordrhein-Westfalen seit Langem mit Nachdruck für die Aufwertung von Pflegeberufen ein. Der Verband fordert, dass neben Dankbarkeit und Wertschätzung nun endlich konkrete Maßnahmen folgen müssen. Anlässlich des Tag der Arbeit fordert der SoVD höhere Löhne statt nur Gesten der Dankbarkeit.

Erkenntnisse beim Homeschooling zum Protesttag

Markus Ertl
Markus Ertl
Foto: privat

Lenggries

Lenggries Vor kurzem hatte der Inklusionsbotschafter und stellvertretende Vorsitzende des Verein UNgehindert, Markus Ertl, in einem Video für die Aktion #WegMitDenBarrieren deutlich gemacht, wie er als blinder Mensch beim derzeitigen Homeschooling in Corona-Zeiten aufgrund nicht barrierefreier Internetseiten benachteiligt wird. Nun hat er ganz praktisch gezeigt, dass er andere – nämlich mathematische Fähigkeiten – ins Homeschooling einbringen kann, die die Geschichte der Behindertenbewegung wieder ins richtige Licht rückt. Fälschlich wurde nämlich von verschiedenen Akteuren, wie auch von kobinet-Redakteur und Aktivist Ottmar Miles-Paul, verbreitet, dass am 5. Mai 2020 der 28. Europäische Protesttag stattfindet. Markus Ertl lehrt uns nun, dass es der 29. ist.

Livestream zum Tag der Arbeit am 1. Mai um 11:00 Uhr

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobient)

Berlin (kobient) Nicht nur die Behindertenbewegung oder die Fridays for Future Bewegung müssen in Corona-Zeiten umdisponieren. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund berichtet, dass es zum ersten Mal seit seiner Gründung im Jahr 1949 2020 keine Demos und Kundgebungen auf Straßen und Plätzen zum Tag der Arbeit am 1. Mai geben wird. „Denn in Zeiten von Corona heißt Solidarität: mit Anstand Abstand halten„, wie es im Aufruf des DGB heißt.

Schon jetzt virtuell in die Berlinische Galerie

Fotoworkshop in DGS: Blick in die Stadt, Berlinische Galerie, 2019
Fotoworkshop in DGS: Blick in die Stadt, Berlinische Galerie, 2019
Foto: Gerhard Niebisch

BERLin (kobinet) Noch sind es zehn Tage bis die Berlinische Galerie wieder ihre Türen öffnet. Nach der Lockerung erster Sicherheitsmaßnahmen macht das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur ab dem 11. Mai 2020 seine Ausstellungen wieder für das Publikum zugänglich. Um den Freundinnen und Freunden der Galerie bis dahin das Warten zu verkürzen, können sie bereits jetzt über digitalen Angebote in der Form von Videorundgängen und Online-Präsentationen in die gegenwärtigen Ausstellungen eintauchen.

5. Mai: Aktion Mensch warnt vor Ausgrenzung in der Corona-Krise

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch warnt vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie vor einer drohenden Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung. Gerade in der aktuellen Krise zeige sich in vielen Bereichen, dass Inklusion noch nicht funktioniert und Barrierefreiheit nicht mitgedacht wird. Darauf weist die Sozialorganisation anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai hin.

Trotz Corona: Teilhabe ohne Einschränkungen für Alle

Flagge Bundesland Bremen
Flagge Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) „Trotz Corona: Teilhabe ohne Einschränkungen für Alle!“ So lautet Motto des 28. Bremer Protesttags gegen Diskriminierung und für Gleichstellung behinderter Menschen am Dienstag, den 5. Mai. Als Hashtag haben die Organisator*innen #BremerProtest und #InklusionJetzt gewählt. Der Protest wird dieses Jahr ins Netz verlagert, aber es wird auch eine kleine Interviewaktion am 5. Mai in Bremen geben.

Weg mit den Barrieren beim Einkaufen im Internet

Aytekin Demirbas
Aytekin Demirbas
Foto: privat

Braunschweig (kobinet) Aytekin Demirbas hat sich angesichts der vielfältigen Barrieren, die er während der Corona-Pandemie als blinder Mensch erleben muss, im Rahmen der Aktion des Verein UNgehindert unter dem Motto #WegMitDenBarrieren mit einem Video zu Wort gemeldet. Er erlebt derzeit vor allem beim Einkaufen im Internet erhebliche Barrieren, weil viele Webseiten für blinde Menschen nicht barrierefrei zugänglich sind.

Protesttag: Diskriminierungen sichtbar machen

Uwe Frevert vor ISL-Banner
Uwe Frevert vor ISL-Banner
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai bekräftigt der Selbstvertretungsverband Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), dass es auch 28 Jahre nach dem ersten Protesttag am 5. Mai 1992 gerade in Zeiten der Corona-Pandemie nötiger denn je ist, gegen Diskriminierungen behinderter Menschen zu protestieren. Corona-bedingt finden die diesjährigen Veranstaltungen dieses Jahr anstatt auf der Straße, weitgehend im virtuellen Bereich, also Online, statt.

Ausgangssperren in Einrichtungen für behinderte Menschen aufheben

Corrina Rüffer
Corrina Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Anlässlich der morgigen Beratungen zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder tritt Corinna Rüffer, Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen dafür ein, Ausgangssperren in Wohneinrichtungen für behinderte Menschen aufzuheben.

Achtung, Achtung! Verzögerungen im Betriebsablauf

Logo Reisegruppe Niemand
Logo Reisegruppe Niemand
Foto: Reisegruppe Niemand

Leipzig (kobinet) „Achtung, Achtung! Verzögerungen im Betriebsablauf“. Diese Durchsagen fehlen in Corona-Zeiten vielen, die von zu Hause aus agieren und nicht mit Zügen unterwegs sein können. Das Inklusionsprojekt des Vereins UNgehindert „Reisegruppe Niemand 2020 – Interrail inklusive!“, das vom 28. April bis zum 5. Mai 2020 stattinden sollte, hat wegen der Corona-Pandemie ebenfalls Verzögerungen im Betriebsablauf und musste verschoben werden. Dies teilte Rolf Allerdissen, Vorsitzender von UNgehindert, den kobinet-nachrichten mit.

Neuer Leitfaden für Bildungsangebote Blinder erschienen

Logo des DVBS
Logo des DVBS
Foto: DVSB

BERLIN (kobinet) Der neue Leitfaden des Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf „Fragen kostet nix!“ bietet Orientierung bei der Recherche passender Bildungsangebote und der Klärung individueller Gründe für eine Weiterbildung.

Aufruf zu Beiträgen für Online-Kundgebung am 5. Mai

omp
Protestler auf dem Pariser Platz
Foto: Irina Tischer

Hameln/Berlin (kobinet) Mit einer Online-Kundgebung wollen eine Reihe von Aktiven aus der Behindertenbewegung zum diesjährigen Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai dazu beitragen, dass Behinderungen in Corona-Zeiten nicht #UN-sichtbar bleiben. Constantin Grosch hat nun dazu aufgerufen, Beiträge für die Online-Kundgebung per Video einzusenden.

Online-Treffen der EU-Integruppe Behinderung zu Corona

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

Brüssel (kobinet) Die Corona-Pandemie macht auch das möglich. Waren sonst die Sitzungen und Vorgänge im Europäischen Parlament für viele so weit weg, in Corona-Zeiten kann man sich diese ins Wohnzimmer holen und sich beteiligen. Die fraktionsübergreifende Intergruppe zum Thema Behinderung des Europäischen Parlaments hält ihr nächstes Treffen am 30. April von 15:30 bis 17:30 Uhr als offenes Online-Meeting ab. Thema ist u.a. die Auswirkungen des Corona-Ausbruchs auf behinderte Menschen.

Weg mit den Barrieren beim Busfahren

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Saarbrücken (kobinet) Dunja Fuhrmann aus Saarbrücken hatte schon vor der Corona-Pandemie mit erheblichen Problemen beim Busfahren zu kämpfen. In einem Video im Rahmen der Video-Aktion des Verein UNgehindert unter dem Motto „Weg mit den Barrieren!“ zeigt sie auf, dass dies nun für sie wegen des Abstand-Haltens noch schwieriger ist.

Online-Kundgebung am 5. Mai zu Gewalt und Gewaltschutz

Bild vom Protesttag am 5. Mai 2019 in Köln
Bild vom Protesttag am 5. Mai 2019 in Köln
Foto: KSL Köln

Köln (kobinet) 2019 noch auf der Straße – 2020 im Internet, so gestaltet sich der Protest in Köln zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung vom Menschen mit Behinderung am 5. Mai. Menschen mit Behinderung erleben Gewalt zu Hause, in Schulen, in Wohnheimen, in Werkstätten für behinderte Menschen und in vielen anderen Lebensbereichen. Dabei können die Formen der Gewalt von körperlicher, sexueller, psychischer bis hin zu struktureller Gewalt gehen, heißt es in der Ankündigung für die Online-Veranstaltung.

Live-Blog zum Protesttag gestartet

Banner für den Live-Blog: Dabei am 5. Mai Inklusion Jetzt!
Banner für den Live-Blog: Dabei am 5. Mai Inklusion Jetzt!
Foto: ht

Kassel (kobinet) Die kobinet-nachrichten haben in Zusammenarbeit mit dem NETZWERK ARTIKEL 3 einen Live-Blog zu den Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen gestartet. Der seit 1992 jährlich um den 5. Mai herum stattfindende und von der Aktion Mensch geförderte Aktionstag muss dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie weitgehend in den digitalen Bereich verlagert werden. Mit dem Live-Blog wollen die Initiator*innen auf Online-Aktionen hinweisen und zur Vernetzung beitragen.

Aktion Mensch: Mache den 5. Mai digital!

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Mach den 5. Mai digital! Und nutze unseren Hashtag #InklusionJetzt“, heißt es im Aufruf der Aktion Mensch zur Teilnahme an den diesjährigen Aktivitäten zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen.

Genau hinschauen bei Maskenpflicht

Martina Scheel
Martina Scheel
Foto: privat

Oldenburg in Holstein (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin und Behindertenbeauftragte der Stadt Oldenburg in Holstein, Martina Scheel, hat sich angesichts der nun gelten Maskenpflicht an ihre Mitbürger*innen gewandt. Dabei weist sie auf Besonderheiten aufgrund verschiedener Beeinträchtigungen hin und fordert eine entsprechende Rücksichtnahme ein.

Frühförderung abgesichert

Symbol Paragraf
Symbol Paragraf
Foto: omp

Berlin (kobinet) Die Bundesvereinigung Lebenshilfe freut sich über den Erfolg, dass mit dem aktuellen Gesetzentwurf aus dem Bundessozialministerium die Frühförderung endlich abgesichert ist, Die Lebenshilfe hat diese Absicherung lange gefordert.

Videos gesucht: Weg mit den Barrieren

Logo: UNgehindert #WirSindDieNIemand
Logo: UNgehindert #WirSindDieNIemand
Foto: UNgehindert e.V.

Leipzig (kobinet) Unter dem Motto „WEG MIT DEN BARRIEREN!“ ruft der Verein UNgehindert zum lauten Protest auf und braucht dabei Unterstützung. Zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen sollen Videos mit Hinweisen auf Barrieren erstellt und möglichst breit in den sozialen Medien geteilt werden.

Falschparken auf Behindertenparkplatz bleibt Schnäppchen

Parkschild Behindertenparkplatz: Wer hier partk ist Behindert oder Rücksichtslos
Parkschild mit Rollizeichen
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Das Falschparken auf einem Schwerbehindertenparkplatz in Deutschland bleibt weiterhin ein europaweites Schnäppchen, denn die dafür vorgesehene Bestrafung erhöht sich lediglich von 35 auf 55 Euro. Die jetzt in Kraft getretene Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) soll mehr Gerechtigkeit und Sicherheit im Straßenverkehr schaffen. Leider wurden Menschen mit Behinderungen im Straßenverkehr wieder mal nur unzureichend berücksichtigt, kritisiert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL).

Literatur in Einfacher Sprache im Videokanal

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Um ein klein wenig Ablenkung in Coroan-Zeiten zu schaffen, hat der Verlag edition naundob einen Videokanal eingerichtet. Autorinnen und Autoren lesen dort aus ihren Texten in Einfacher Sprache. Inzwischen kann man schon einige Videos sehen und hören – und täglich kommen mehr dazu, heißt es dazu in einer Presseinformation von Uta Lauer.

Kinderhilfswerk stockt Hilfen für arme Familien mit Kindern auf

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Angesichts der Corona-Krise stockt das Deutsche Kinderhilfswerk seine Hilfen für arme Familien mit Kindern auf. Damit soll Kindern und Jugendlichen aus sozial und finanziell benachteiligten Familien geholfen werden, die in der Corona-Krise unter besonderen Einschränkungen leiden.

Schulbegleitung in Corona-Zeiten auch zu Hause

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Symbol Paragraf
Foto: omp

Bonn (kobinet) Schulbegleiter’innen und Familienunterstützende Dienste können auch während der Corona-Zeit Zuhause im Einsatz sein, darauf weist die Aktion Mensch in ihrem Familienratgeber hin.

Infos für behinderte Menschen zur Maskenpflicht

Symbol Info
Symbol Info i
Foto: ht

Bonn (kobinet) Da ab heute Maskenpflicht besteht, hat die Aktion Mensch auf ihrer Informationsseite zur Corona-Pandemie einige Infos zusammengestellt, die für behinderte Menschen wichtig sind.

Stolperstein erneut beschädigt

Beschädigter Stolperstein in Hamburg
Beschädigter Stolperstein in Hamburg
Foto: Holger Artus

Hamburg (kobinet) Am 3. September 2019 berichteten die kobinet-nachrichten erstmals über die Beschädigung eines Stolpersteins für Renata Drehemel in Hamburg. Am 6. September 2019 folgte dann der Bericht über die vollständige Zerstörung des Stolperstein. Die Bezirksversammlung Hamburg-Eimsbüttel hatte zwischenzeitlich die Kosten für die Wiederherstellung des Stolpersteins übernommen. Nun erreichte uns die Nachricht, dass der Stolperstein vor kurzem erneut wieder attackiert wurde und mit roter Farbe übermalt wurde.

Joachim Steinbrück: Beauftragter verabschiedet sich nach 15 Jahren

Joachim Steinbrück bei Protest für Barrierefreiheit
Joachim Steinbrück bei Protest für Barrierefreiheit
Foto: LBB Bremen

Bremen (kobinet) Am 1. Juli 2005 hat Dr. Joachim Steinbrück seine Tätigkeit als Landesbehindertenbeauftragter in Bremen angetreten. Nach 15 Jahren verabschiedet sich diese Woche nun der Streiter und Vermittler für die Gleichstellung und Teilhabe behinderter Menschen am 30. April in die Rente. Er übergibt den Staffelstab an seinen Nachfolger Arne Frankenstein, der am 1. Mai das Amt übernimmt. Auf seiner Internetseite hat Joachim Steinbrück eine Bilanz über seine Aktivitäten veröffentlicht.

Tipp zur Kommunikation mit Mundschutz

Zettel zur Kommunikation mit Mundschutz
Zettel zur Kommunikation mit Mundschutz
Foto: Gudrun Kellermann

Dortmund (kobinet) Die Mundschutz-Pflicht gilt nun in weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens in Deutschland. Was auf der einen Seite etwas mehr Sicherheit vor Infektionen schafft, bedeutet auf der anderen Seite gerade für hörbehinderte und gehörlose Menschen verstärkte Kommunikationsbeeinträchtigungen. Gudrun Kellermann hat dazu auf Facebook einen Vorschlag entwickelt.

Garant für inklusive Gesellschaft sein

Logo: Selbst Aktiv
Logo: Selbst Aktiv
Foto: it

Hannover (kobinet) Die Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv von Menschen mit Behinderungen in der SPD begrüßt, dass in Zeiten der Corona-Krise der weit überwiegende Teil der Gesellschaft Vertrauen in staatliches Handeln hat und dem Staat jetzt verstärkt eine zentrale Rolle zuweist. Die staatlichen Institutionen Exekutive, Legislative aber auch die Nichtregierungsorganisationen und gesellschaftlichen Träger müssten Garant einer Gesellschaft für alle, oder wie Menschen mit einer Behinderung es fordern, einer inklusiven Gesellschaft im Sinne der aktuellen Menschenrechtskonvention sein und deren Elemente weiter ausbauen.

Förderung digitaler Kinder- und Jugendprojekte

Geld
Geld
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk reagiert auf die aktuellen Bedarfe der Kinder- und Jugendarbeit in der Corona-Krise und stellt sein Förderprogramm für Kinder- und Jugendprojekte um. Ab sofort werden die Antragsfristen der Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes aufgehoben, Anträge können somit laufend eingereicht und flexibel bewilligt werden. Dabei werden aktuell insbesondere Projekte berücksichtigt, die in Zeiten der Corona-Krise kreative und tragfähige Ansätze für die Kinder- und Jugendarbeit im digitalen Raum entwickeln und erproben wollen.

LWV Hessen bietet Infos in Corona-Zeiten

Logo: LWV Hessen
LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

Kassel (kobinet) Kommt der Fachdienst zur Bedarfsermittlung zu mir nach Hause? Gibt es einen Aufnahme-Stopp in Wohneinrichtungen oder besonderen Wohnformen? Wie erreiche ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LWV jetzt in der Zeit der Corona-Pandemie? Auf diese und viele andere Fragen gibt es Antworten auf der Website des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen.

Forderung nach Unterstützung für häusliche Pflege

Logo Fraktion DIE LINKE Im Bundestag
Logo Bundestagsfraktion DIE LINKE
Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Die Bundestagsfraktion der Partei „DIE LINKE“ fordert in der Coronakrise mehr Unterstützung für die häusliche Pflege und pflegende Angehörige. Die häusliche Pflege, welche durch ambulante Pflegedienste, pflegende Angehörige und meist osteuropäische 24-Stunden-Kräfte geleistet wird, ist nach Einschätzung dieser Partei nicht nur unterfinanziert sondern es fehle auch ein ganzheitliches Netz von Unterstützungsangeboten, heißt es in einem Antrag der Bundestagsfraktion dieser Partei.

#NETZSTREIKFÜRSKLIMA

Plakat #NetzstreikfürsKlima
Plakat #NetzstreikfürsKlima
Foto: Fridays for Future

Berlin (kobinet) „Act now or swim later“ (agiert jetzt oder schwimmt später), mit diesem pfiffigen Slogan wirbt die Klimaschutzbewegung Fridays for Future für ihren heutigen virtuellen Aktionstag. Dieser wurde angesichts der Corona-Pandemie von Straße ins Netz verlagert. Am Freitag, den 24. April gibt es um 12:00 Uhr u.a. auf YouTube eine Live-Veranstaltung.

Paritätischer bewertet Rettungspaket als armutspolitisch enttäuschend

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses für weitere Hilfen in der Corona-Krise kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband als armutspolitisch enttäuschend. So richtig und wichtig die beschlossenen Nachbesserungen beim Kurzarbeitergeld, die angekündigte Verlängerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes und die Unterstützung von Schulen und bedürftigen Schülerinnen und Schüler sind, so empörend sei es, so wird von diesem Sozialverband betont, dass erneut keine zusätzlichen Leistungen für die große Gruppe armer Menschen vorgesehen seien.

VdK zur Diskussion um Besuchsverbote in Pflegeheimen

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Düsseldorf (kobinet) In Nordrhein-Westfalen werden rund 170.000 pflegebedürftige Menschen in mehr als 2.800 Pflegeeinrichtungen in der Dauer- oder Kurzzeitpflege stationär versorgt. Die aktuellen Besuchs- und Kontaktverbote in Pflegeheimen stellen für diese Menschen und ihre Angehörigen eine schwere Belastung dar. Deshalb fordert der VdK Nordrhein-Westfalen eine Diskussion über diese Besuchsverbote.

Fortsetzung der Online-Diskussion zur Triage

Plakat zum Webinar zur Triage am 24.4.2020
Plakat zum Webinar zur Triage am 24.4.2020
Foto: Katrin Langensiepen

Hannover (kobinet) „Triage – wer wird behandelt, wer nicht?“ Unter diesem Motto wird heute per Online-Veranstaltung die vor zwei Wochen von Katrin Langensiepen gestartete Online-Diskussion zur Frage „Wer wird im Fall einer Überlastung der Krankenhäuser behandelt und wer nicht?“ heute von 15:00 bis 17:00 Uhr fortgesetzt. Die Abgeordnete der Grünen im Europaparlament Katrin Langesnsiepen hat dazu wieder spannende Gäste eingeladen, u.a. den Präsidenten der DIVI, die die kritisierten Empfehlungen der Fachgesellschaften zur Triage veröffentlicht hat und Nancy Poser vom Forum behinderter Juristinnen und Juristen.

Überarbeitete DIVI-Empfehlungen: Im Kern nichts Neues

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Die nun veröffentlichte 2. Version der Empfehlungen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) zur Zuteilung von Ressourcen in der COVID-19-Pandemie wirkt nach Ansicht von Dr. Sigrid Arnade, Sprecherin der LIGA Selbstvertretung, auf den ersten Blick besser als der ursprüngliche Aufschlag. An den wesentlichen Aussagen habe sich jedoch nichts geändert.

2. Version der Empfehlungen zur Zuteilung intensivmedizinischer Ressourcen

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Am 25. März 2020 hatte die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) klinisch-ethischen Empfehlungen zu „Entscheidungen über die Zuteilung intensivmedizinischer Ressourcen im Kontext der COVID-19-Pandemie“ der Fachgesellschaften veröffentlicht. Diese Empfehlungen sind gerade bei behinderten Menschen auf heftige Kritik gestoßen. Nun hat die DIVI eine 2. Version der Empfehlungen mit Datum vom 17. April 2020 veröffentlicht.

Wenn Heime zur Falle werden

Logo: Bayerischer Rundfunk
Bayerischer Rundfunk
Foto: Bayerischer Rundfunk

München (kobinet) „Wenn Heime zur Falle für alte und behinderte Menschen werden“, so titelt der Bayerische Runfunk aktuelle Berichte über die Situation in Einrichtungen für ältere und behinderte Menschen in Corona-Zeiten auf BR24.