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Mainz (kobinet) Das Land Rheinland-Pfalz hat ein neues Inklusionsgesetz im Kabinett beraten. Mit dieser Gesetzesinitiative will die die rheinland-pfälzische Landesregierung die Rechte der Menschen mit Behinderungen stärken.

Mainz (kobinet) Das Land Rheinland-Pfalz hat ein neues Inklusionsgesetz im Kabinett beraten. Mit dieser Gesetzesinitiative will die die rheinland-pfälzische Landesregierung die Rechte der Menschen mit Behinderungen stärken.

BERLIN (kobinet) „Die Herstellung der Barrierefreiheit an Bahnhöfen ist ein wichtiges Anliegen der Bundesregierung.“ – das versichert die Bundesregierung in ihrer aktuellen Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Historisch bedingt hätten die bestehenden Bahnsteige in Deutschland sehr unterschiedliche Höhen. Mit dem im Jahr 2017 entwickelten einheitlichen Regeln und des mit dem Bund abgestimmten Bahnsteighöhenkonzeptes soll mobilitätseingeschränkten Reisenden einen unabhängigen und barrierefreien Zugang zum Eisenbahnsystem ermöglicht werden.

BERLIN (kobinet) Am heutigen 12. Mai jährt sich der Internationale Tag der Pflege zum 200. Mal. Er geht auf britische Krankenschwester zurück, die am 12. Mai 1820 geboren wurde und als Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege gilt. Sie war eine einflussreiche Reformerin des Sanitätswesens und der Gesundheitsfürsorge. Deshalb hat die WHO das Jahr ihres 200. Geburtstages zum Internationalen Jahr der professionellen Pflegekräfte und Hebammen erklärt. Gerade in unseren Tagen ist das ein guter Anlass, die Arbeit der Pflegekräfte zu würdigen und dafür zu sorgen, dass diese Anerkennung nicht wieder verblasst.

BERLIN (kobinet) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat den Beschäftigten in der Pflege eine Prämienzahlung von 1.000 Euro zugesichert. Diese soll aus der Pflegeversicherung finanziert werden. Länder und Arbeitgeber sollten nach Vorschlag des Ministers einen zusätzlichen Anteil in Höhe von 500 Euro übernehmen. Nach Einschätzung des Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe liegt die Verantwortung für die Finanzierung aber nun bei den Bundesländern.

Leipzig (kobinet) „Wenn die Seele krank ist“, so lautete der Titel der letzten Sendung des Fernsehmagazins Selbstbestimmt des Mitteldeutschen Rundfunks (mdr). Was die Corona-Krise für Menschen mit Behinderungen bedeutet, erkundete Martin Fromme im Gespräch mit Betroffenen und Experten, wie es in der Ankündigung heißt.

Hannover (kobinet) Wie sich die Lebenssituation für behinderte Eltern gestaltet und mit welchen Barrieren bzw. Lösungen man es dabei zu tun haben kann, darauf macht ein Film des Bundesverbandes behinderter Eltern (bbe) aufmerksam. Ein Thema des Films ist beispielsweise die Möglichkeit der Elternassistenz und das Angebot des Peer Counseling des Verbandes.

Stuttgart (kobinet) Die Corona-Psycho-Hotline, die während der Corona-Pandemie vom Ministerium für Soziales und Integration gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim und anderen Akteuren eingerichtet worden war, um die psychischen Belastungen der Menschen etwas abzufedern, stößt auf große Resonanz. Dies ergibt sich aus einer ersten Auswertung der Anrufe, die in der ersten Woche vom 22. bis 29. April eingegangen sind. Insgesamt waren es in diesem Zeitraum 673 Anrufe, wie das baden-württembergische Sozialministerium mitteilte.

Bremen (kobinet) Die blinde Sängerin Corinna May zeigt in einem Fernsehbericht von buten un binnen von Radio Bremen auf, vor welchen Schwierigkeiten sie im Alltag steht. Im anschließenden Gespräch äussert sich der neue Landesbehindertenbeauftragte Wolf Arne Frankenstein zu Einschränkungen von Menschen mit Lernschwierigkeiten und zur Öffnung von Werkstätten für behinderte Menschen und Wohneinrichtungen.

Berlin (kobinet) Zum zweiten Mal hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Bundesteilhabepreis ausgelobt. Mit insgesamt 17.500 Euro werden die drei besten Gute-Praxis-Beispiele und Modellprojekte prämiert, die vorbildlich für einen inklusiven Sozialraum sind und bundesweit auf Kommunen oder Regionen übertragbar sind. Mehr Teilhabe für alle ist das Ziel. Das Thema in diesem Jahr lautet: „Perspektive auch in Corona-Zeiten: Barrierefrei reisen in Deutschland“.

Kassel (kobinet) Mit der Einstellung von Links zu Medienberichten über die Aktionen zum diesjährigen Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen hat Ottmar Miles-Paul heute den Live-Blog zum Protesttag abgeschlossen. Trotz Corona-Pandemie sei es der Behindertenbewegung und den Verbänden auch dieses Jahr gelungen, Zeichen für die Gleichstellung, Selbstbestimmung und Inklusion zu setzen. Höhepunkt war nach Ansicht des Aktivisten der Behindertenbewegung die bundesweite Live-Online-Kundgebung am 5. Mai.

HEIDELBERG (kobinet) Nicht nur die Offenen Hilfen Heidelberg müssen in der Corona-Krise vieles anders machen. Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien bekommen jedoch weiterhin viel Unterstützung – dank einer Corona-Soforthilfe der Aktion Mensch jetzt auch digital.

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband weist auf eine bedenkliche soziale Schieflage der bisherigen staatlichen Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Coronakrise hin und kritisiert das geplante Sozialschutzpaket II, das heute im Bundestagsausschuss Arbeit und Soziales beraten wird, in einer Stellungnahme als „armutspolitische Enttäuschung“.

Hameln / Berlin (kobinet) Am 5. Mai gestartet, heute schon die 30.000er Marke geknacckt. Die Rede ist von der Petition für eine Pflicht zur Barrierefreiheit, die Constantin Grosch und Raul Krauthausen zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung am 5. Mai auf der Petitiontsplattform Change.org gestartet haben. Mittlerweile wird die Petition von über 30.000 Menschen unterstützt.

Bonn (kobinet) Menschen mit Netzhauterkrankungen sehen im Laufe ihres Lebens meist immer schlechter und gelten nicht selten als gesetzlich blind. Die Auswirkungen unterscheiden sich von Form zu Form und auch individuell. Für die Mitmenschen ist das oftmals schwer zu verstehen. Ein Kurzfilm von PRO RETINA Deutschland hat sich den Fragen und der Unsicherheit vieler angenommen. Drei betroffene Menschen geben Einblicke in ihr Leben mit fortschreitender Sehbehinderung.

Hamburg (kobinet) Am 8. Mai jährte sich das Ende des 2. Weltkriegs zum 75. Mal. Dies war Anlass für die Evangelische Stiftung Alsterdorf, den während der Zeit des Nationalsozialismus deportierten und ermordeten über 500 Menschen mit Behinderung in diesem Jahr zum 25. Mal zu gedenken. Wegen der Corona-Krise musste die gemeinsame Veranstaltung mit der Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll, der Evangelischen Akademie der Nordkirche und der Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll abgesagt werden. Das Gedenken an die Opfer der NS-„Euthanasie“ hat, der aktuellen Situation angepasst, aber im kleinen Rahmen stattgefunden.

Stuttgart (kobinet) Ab dem 18. Mai sollen in Baden-Württemberg wieder regelmäßige Besuche in Krankenhäusern und Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf möglich sein. Dies gab der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha in Stuttgart bekannt.

Berlin (kobinet) Zehn Millionen Menschen in Deutschland befinden sich zurzeit in Kurzarbeit, eine angespannte finanzielle Situation. Deshalb bessert die Bundesregierung jetzt nach: Der Ausschuss für Arbeit und Soziales im Bundestag beschäftigt sich heute in erster Lesung mit einem Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen zur sozialen Absicherung bei Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit infolge der COVID-19-Pandemie (Sozialschutz-Paket II). Der Sozialverband VdK fordert dabei, dass Rentner’innen besser unterstützt werden und einen Aufschlag von 100 Euro auf die Grundsicherung

BERLIN (kobinet) 70 Jahre nach der Geburtsstunde der Europäischen Union befindet sich Europa mitten in einer der größten Krisen seiner Geschichte. Die Corona-Pandemie stellt nicht nur die Gesundheitssysteme auf eine harte Probe. Sie lähmt gesellschaftliches Leben, verursacht persönliches Leid und hat fatale Folgen für die Wirtschaft.

Bonn (kobinet) Zur Sicherung inklusiver Arbeitsplätze in gemeinnützigen Inklusionsunternehmen stellt die Aktion Mensch ab sofort eine weitere Corona-Soforthilfe in Höhe von insgesamt acht Millionen Euro zur Verfügung. Damit knüpft sie an die vorangegangenen Hilfen für Assistenzdienste und Lebensmittelversorger in Höhe von 40 Millionen Euro an. Mehrere tausend Arbeitsplätze in Inklusionsfirmen seiendurch die aktuelle Krise akut gefährdet, so seien laut der Aktion Mensch rund 350 gemeinnützige Inklusionsunternehmen aufgrund der Pandemie in akuter Notlage – bis zu 10.000 Arbeitsplätze in diesen Firmen könnten in Gefahr sein

Berlin (kobinet) Dr. Martin Theben aus Berlin ist bekannt dafür, dass er gerne und fundiert in die Tiefen der Geschichte der Behindertenbewegung eintaucht. Zum heutigen 8. Mai konstatiert er, dass dies nicht nur ein wichtiges Datum zur Befreiung von der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft ist, sondern auch ein Tag der Befreiung für die deutsche Behindertenbewegung. Am 8. Mai 1980, also heute vor 40 Jahren, fand nämlich in Frankfurt eine der bisher größten Demonstrationen der Behindertenbewegung statt und bildete ein wichtiges Datum für die Entstehung dieser Bewegung. Es ging um das Frankfurter Reiseurteil.

DRESDEN (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen hat sich der Sächsischen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Stephan Pöhler, mit Vertretern der Behindertenvereinigungen getroffen. Darin informierten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegenseitig darüber, wie die Menschen mit Behinderungen in der gegenwärtigen Situation im Leben und im Alltag zurechtkommen, welche Schwierigkeiten es gibt und welche Dinge stärker ins Auge gefasst werden müssen.

Kassel (kobinet) Das gesellschaftliche Leben in Deutschland wird wieder Stück für Stück geöffnet. Die Ministerpräsident*innen der Länder und die Bundeskanzlerin haben sich darauf geeinigt, dass die Maßnahmen zur Bekampfung der Corona-Pandemie gelockert werden – allerdings mit klaren Grenzen bezüglich von Neuinfektionen und regionalen Unterschieden: also auf Bewährung. Was das von uns abverlangt und ob mit dieser Öffnung auch eine Öffnung zu mehr Toleranz und Respekt verbunden ist, darüber macht sich kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar Gedanken.

BERLIN (kobinet) In einem Antrag der FDP-Bundestagsfraktion wird die Bundesregierung zur Vorlage eines Gesetzentwurfs aufgefordert, mit dem der Pauschbetrag auch Menschen mit Behinderungen gewährt werden soll, deren Grad der Behinderung auf mindestens 25 festgestellt ist. Außerdem soll der steuerliche Pauschbetrag deutlich angehoben werden.

BRÜSSEL (kobinet) Wie das Informationsblatt „Euraktiv“ berichtet, wurde ein Büro des Europäischen Parlaments in der Brüsseler Innenstadt zu einem temporären Zentrum für Frauen umgewandelt, die besonders von der COVID-19-Krise betroffen sind. Um die lokalen Behörden zu unterstützen, kochen die Parlamentskantinen außerdem Mahlzeiten für Wohltätigkeitsorganisationen; weitere Parlamentsangestellte fahren medizinisches Personal durch die Stadt.

Bremen (kobinet) Rebecca Maskos hat in einem Interview mit dem NDR ihre Gedanken zum Thema Ableismus geäußert: „Ableismus ist etwas Grundlegendes, was alle Menschen erleben, in der einen oder anderen Form. Deswegen ist das auch ein bisschen breiter als Behindertenfeindlichkeit, was der Begriff ist, den wir eher kennen“, erklärte sie im Interview.

Kassel (kobinet) Der Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) hat seine Beratung in der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie erweitert. Wie bisher schon, berät die Beratungsstelle auch weiterhin per Mail oder Telefon. Nun hat der Verein sein Angebot auch auf eine Beratung per Zoom oder Skype ausgeweitet.

Berlin (kobinet) Esther Bejarano, die 95-jährige Holocaust-Überlebende, fordert, den 8. Mai zum bundesweiten Feiertag zu machen. Mit einer Petition, die fast 100 000 Unterschriften trägt, wendet sie sich an den deutschen Bundestag.

KÖLN (kobinet) Beim RBC Köln 99ers wird es auch nach der Corona-Pandemie weitergehen – und die Rollstuhlbasketballer dieses Vereins sind bereits jetzt online present.

HAMBURG (kobinet) Die für den kommenden Juni in Hamburg geplante Internationale Reha- und Mobilitätsmesse für Alle – IRMA musste wegen der Corona Pandemie abgesagt werden. Voller Zuversicht, die erfolgreiche Entwicklung diese Reha- und Mobilitätsmesse im kommenden Jahr fortsetzen zu können, lädt der Veranstalter dieser Messe schon heute herzlich zur IRMA 2021 ein.

BERLIN (kobinet) Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung verwies Christiane Krajewski, die Präsidentin von Special Olympics Deutschland (SOD), auf die besondere und schwierige Situation von Menschen mit geistiger Behinderung in den Zeiten der Corona-Krise und fordert eine größere öffentliche Wahrnehmung dieser Problematik.

Hameln / Berlin (kobinet) „Pflicht zur Barrierefreiheit für Restaurants & Co.! Schluss mit der Diskriminierung!“ So lautet der Titel einer von Raul Krauthausen und Constantin Grosch am Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai gestarteten Petition. Zwei Tage nach dem Start der Petition unter www.change.org/BarrierefreiheitJetzt unterstützen bereits über 26.000 Menschen die Petition.

Hameln (kobinet) Wer die bundesweite Online-Kundgebung zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai nicht live mitverfolgen konnte, kann sich diese nun auf YouTube in Ruhe anschauen, bzw. anhören. Constantin Grosch von AbilityWatch hat die Aufzeichnung der gut 3stündigen Veranstaltung nun unter https://youtu.be/f_fitVZguSQ?t=1625 eingestellt.

Erlangen (kobinet) „Habt ihr das denn nicht vorher gewusst?“ Diese Frage kennen viele Eltern von Kindern mit Down-Syndrom. Obwohl sich die Lebenschancen von Menschen mit Down-Syndrom verbessert haben und über Menschen mit Down-Syndrom in den Medien häufiger und positiv berichtet wird, hat die vorgeburtliche Suche nach Föten mit Down-Syndrom längst Eingang in die Schwangerenvorsorge gefunden. Eine Filmdokumentation von Vanessa Hartmann von der Medienwerkstatt Franken geht der Frage nach, wie selbstbestimmt die Entscheidung Schwangerer für Pränataldiagnostik und gegebenenfalls für oder gegen ein behindertes Kind ist.

Hamburg (kobinet) Wochenlang waren die Türen der Alten-, Pflege- und Behindertenheime weitgehend verschlossen, so dass man nur erahnen kann, unter welchen Bedingungen die Menschen dort leben. Der langjährige Kritiker an den Bedingungen in der Pflege, Claus Fussek, ist dafür bekannt, dass er die Dinge beim Namen nennt. In der Hamburger Morgenpost hat er sich nun mit einem aufrüttelnden Kommentar mit der Überschrift „‚Ein Friedhof für Lebende‘ Altenheime: Corona macht katastrophale Zustände sichtbar“ zu Wort gemeldet.

Köln (kobinet) Am 8. Mai um 19:00 Uhr öffnet Sommerblut – das Festival der Multipolarkultur – seine Pforten, diesmal allerdings weitgehend digital. Regisseur Gregor Leschig betritt damit corona-bedingt kulturelles Neuland und zeigt im virtuellen Live-Stream die Vielfalt gelebter Inklusion in Ausschnitten diesjähriger Eigenproduktionen und Gastspiele.

BERLIN (kobinet) Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat seit Beginn der Pandemie mehr als 100 Anfragen zu Diskriminierungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus erhalten. Dabei ging es in mehr als der Hälfte der Fälle um Benachteiligungen aufgrund der ethnischen Herkunft, in weiteren Fällen um Diskriminierungen wegen einer Behinderung, wegen des Alters oder auch der Geschlechtsidentität.

BERLIN (kobinet) Der 5. Mai ist ein Aktionstag anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Er wird nicht nur in Deutschland begangen. Auch wenn man an diesem Tag nicht unbedingt gemeinsame Aktion durchführen kann, so ist er dennoch ein guter Anlass, sich dazu Grüße und Wünsche zu übermitteln, wie diese jetzt der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland vom Allrussischen Behindertenverband erhalten hat.

Interview mit Tina Sander vom mittendrin e.V.
Interview mit Tina Sander vom mittendrin e.V. Über die Situation von Schüler*innen mit Behinderung zu Zeiten von Corona hat das Magazin Die Neue Norm der SOZIALHELDEN ein Interview mit Tina Sander des Vereins mittendrin e.V. geführt.

Berlin (kobinet) Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat seine Zahl des Monats anlässlich des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung behinderter Menschen der Frage der Armutsgefährdung behinderter Menschen gewidmet. „Jeder 5. Mensch mit Behinderung ist armutsgefährdet“ prangt auf dem Schild auf der Internetseite des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Jede/r fünfte sei gefährdet. Eine Behinderung dürfe nicht länger arm machen, fordert der DGB.

Berlin (kobinet) Viele nutzten gestern die verschiedenen Online-Aktivitiäten zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen, wie beispielsweise die von Constantin Grosch und Raul Krauthausen moderierte Live-Online-Kundgebung am Nachmittag. Das rbb-Fernsehen berichtete gestern Abend über die Online-Kundgebung, die Aktion vor dem Berliner Abgeordnetenhaus für das Berliner Behindertenparlament und das Leben während der Corona-Pandemie und besuchte die Aktivistin Laura Mensch zu Hause.