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Gedanken zum Tod von Hans-Jochen Vogel

Sigrid Arnade vor der Glaswand mit dem Grundgesetz
Sigrid Arnade vor der Glaswand mit dem Grundgesetz
Foto: Rolf Barthel

Kassel (kobinet) "Hans-Jochen Vogel ist tot. Jetzt wird es viele Nachrufe auf diesen großen Sozialdemokraten geben. Für behinderte Menschen aber hat Hans-Jochen Vogel eine ganz besondere Bedeutung: Vielleicht hätte es die Grundgesetzergänzung von 1994 um den Satz 'Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden' ohne das große Engagement von Hans-Jochen Vogel hierfür nicht gegeben." Dies schreibt Dr. Sigrid Arnade, die während ihres Urlaubs in Finnland vom Tod von Hans-Jochen Vogel erfahren hat.

"Ich erinnere mich an die Anhörung vor der Gemeinsamen Verfassungskommission zu dem Thema. Er hat genau verstanden, dass hier ein Versäumnis der Mütter und Väter des Grundgesetzes korrigiert werden muss und sich danach mit aller Kraft für die Realisierung der Ergänzung eingesetzt“, berichtet Dr. Sigrid Arnade. Seine letzte große Rede im Deutschen Bundestag hielt Vogel am 30. Juni 1994 in Berlin, bevor die Abgeordneten der Grundgesetzergänzung mit überwältigender Mehrheit zustimmten.

"Hans-Jochen Vogel ist tot. Angesichts seines Alters von 94 Jahren kommt die Nachricht zwar nicht überraschend, aber mich macht sie doch traurig“, schreibt Sigrid Arnade. "Immerhin verlieren wir als NETZWERK ARTIKEL 3 ein Ehrenmitglied und einen eifrigen Leser unseres Informationsdienstes Behinderung und Menschenrecht“.

Kassel (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/scdhnt6

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