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Schnupperkurs in Gebärdensprache an Fachschule

Andreas Schock zeigt den Buchstaben „O“ im Fingeralphabet
Andreas Schock zeigt den Buchstaben „O“ im Fingeralphabet
Foto: Rummelsberger Diakonie / Andrea Höfig-Wismath

EBENRIED (kobinet) In der Wahlfachwoche haben Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe der Rummelsberger Diakonie in Ebenried einen Schnupperkurs in Deutscher Gebärdensprache gemacht.

Gemeinsam mit Schülerin Kerstin Forster führte Dozent Andreas Schock die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer in die Grundzüge der Gebärdensprache ein. Das hatten sich die Schülerinnen und Schüler explizit gewünscht.

Insgesamt lernen gegenwärtig drei gehörlose Schülerinnen an der Fachschule. Ihnen stehen zwei Gebärdensprach-Dolmetscherinnen zur Seite, die sich gegenseitig abwechseln. Es ist für sie sehr anstrengend, nicht nur den Stoff, sondern das gesamte Geschehen während des Unterrichts simultan in Gebärden zu übersetzen.

Anstrengend waren für die Schülerinnen und Schüler auch die ungewohnten Bewegungen, die das Fingeralphabet erfordert. „Man muss sich motorisch fit machen“, schmunzelt Schock.

Einen anderen wichtigen Punkt übten die Kursteilnehmenden bei der „Spiegel-Übung“: Die Aufgabe lautete, sich zu zweit zusammenzutun und Mimik und Gestik des Partners zeitgleich zu imitieren, als ob er oder sie in den Spiegel sehen würde. „Das Wichtigste – gerade auch in der Arbeit mit gehörlosen Menschen – ist, sich aufeinander einzustellen“, erklärt Dozent Schock.

EBENRIED (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/scjlpz7

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