Foto: Deutsche-Gesellschaft-für-Kinder-und-Jugendmedizin
KASSEL (kobinet)
Der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen erinnert mit einer Ausstellung an die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde an Kindern und Jugendlichen. Die Wanderausstellung „Im Gedenken der Kinder – Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit“ der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) e. V. wird vom 1. Oktober bis 13. November 2026 im Kasseler Ständehaus gezeigt. Das Archiv des LWV Hessen hat sie in Zusammenarbeit mit der Universität Kassel um regionale Perspektiven und Biografien aus dem ehemaligen Regierungsbezirk Kassel ergänzt. Die Ausstellung beleuchtet die NS-Kinder-„Euthanasie“ und die nationalsozialistische Kranken- und Gesundheitspolitik. Anhand historischer Dokumente, biografischer Beispiele und regionaler Bezüge zeigt sie, wie Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen ausgegrenzt, verfolgt und ihrer Rechte beraubt wurden. Im Mittelpunkt stehen die betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie ihre Lebensgeschichten.




