BERLIN (kobinet)
Armut bedeutet: Menschen haben zu wenig Geld.
Sie können sich nicht alles Nötige kaufen.
Armut verletzt die Würde von Menschen.
Würde bedeutet: Jeder Mensch verdient Achtung und Respekt.
Kein Mensch darf schlecht behandelt werden.
Armut grenzt Menschen aus.
Ausgrenzen bedeutet: Jemand darf nicht mit-machen.
Andere Menschen lassen ihn nicht dazu gehören.
Menschen in Armut erleben oft Beleidigungen.
Menschen in Armut erleben Respekt-losigkeit.
Respekt-losigkeit bedeutet: Niemand achtet auf die Gefühle des Menschen.
Deshalb gibt es den Armuts-Gipfel.
Armuts-Gipfel bedeutet: Ein großes Treffen über Armut.
3 Organisationen veranstalten den Armuts-Gipfel.
Dort sprechen Menschen über Armut.
Beim Armuts-Gipfel geht es um Zusammen-halt.
Zusammen-halt bedeutet: Menschen helfen einander.
Sie stehen füreinander ein.
Es geht auch um die Rechte armer Menschen.
Rechte sind Regeln, die für alle Menschen gelten.
Sie legen fest, was jeder Mensch darf und bekommen soll.
Alle sollen am Leben mit-machen können.
Zum Beispiel arbeiten, feiern oder in Vereine gehen.
Weitere Gruppen unterstützen den Armuts-Gipfel.
Zum Beispiel helfen Gewerkschaften und Kirchen mit.
Eine Gewerkschaft ist ein Verein für Arbeit-Nehmer.
Die Gewerkschaft setzt sich für faire Bedingungen ein.
Fairer Lohn bedeutet: Man bekommt genug Geld für seine Arbeit.
Auch die Arbeiter-Wohl-Fahrt hilft mit.
Die Arbeiter-Wohl-Fahrt ist eine große Organisation.
Sie hilft Menschen, die Unterstützung brauchen.
Foto: Diakonie Deutschland - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
BERLIN (kobinet)
Armut in Deutschland ist real. Sie bedeutet mehr als mit zu wenig Geld auskommen zu müssen. Sie geht an die Würde und das Selbstwertgefühl und grenzt aus. Menschen, die von Armut betroffen oder bedroht sind, erleben immer wieder Abwertung, Beleidigungen und Respektlosigkeit. Am 30. September und 1. Oktober veranstalten die Diakonie Deutschland, der Paritätische Gesamtverband und die Nationale Armutskonferenz gemeinsam in Berlin-Kreuzberg den "Gipfel gegen Ungleichheit". Mit dem Armutsgipfel machen die Verbände deutlich: Armutsbekämpfung ist eine Frage des sozialen Zusammenhalts und der demokratischen Teilhabe. Der Armutsgipfel wird von der Koordinierungsstelle der gewerkschaftlichen Arbeitslosengruppen, der Evangelischen Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor und der Arbeiterwohlfahrt unterstützt.
Foto: Diakonie Deutschland - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
BERLIN (kobinet)
Armut in Deutschland ist real. Sie bedeutet mehr als mit zu wenig Geld auskommen zu müssen. Sie geht an die Würde und das Selbstwertgefühl und grenzt aus. Menschen, die von Armut betroffen oder bedroht sind, erleben immer wieder Abwertung, Beleidigungen und Respektlosigkeit. Am 30. September und 1. Oktober veranstalten die Diakonie Deutschland, der Paritätische Gesamtverband und die Nationale Armutskonferenz gemeinsam in Berlin-Kreuzberg den "Gipfel gegen Ungleichheit". Mit dem Armutsgipfel machen die Verbände deutlich: Armutsbekämpfung ist eine Frage des sozialen Zusammenhalts und der demokratischen Teilhabe. Der Armutsgipfel wird von der Koordinierungsstelle der gewerkschaftlichen Arbeitslosengruppen, der Evangelischen Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor und der Arbeiterwohlfahrt unterstützt.





Lesermeinungen