BERLIN (kobinet)
Bald entscheidet das Kabinett über ein neues Pflege-Gesetz.
Das Kabinett ist eine Gruppe von Politikern.
Die Politiker leiten zusammen die Regierung.
Das Gesetz heißt Pflege-Neu-Ordnungs-Gesetz.
Dieses Gesetz regelt, wer wie viel für Pflege zahlt.
Die Lebens-Hilfe fordert etwas von der Regierung.
Die Lebens-Hilfe ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Menschen mit Behinderung sollen ihre Pflege-Leistungen behalten.
Auch ihre Familien sollen weiter Hilfe bekommen.
Ulla Schmidt ist die Chefin der Lebens-Hilfe.
Sie war früher Gesundheits-Ministerin.
Eine Gesundheits-Ministerin kümmert sich um Gesundheits-Themen in Deutschland.
Ulla Schmidt sagt: Familien mit behinderten Angehörigen brauchen Hilfe.
Angehörige sind Familien-Mitglieder.
Zum Beispiel Eltern, Kinder oder Geschwister.
Viele pflegen ihre Angehörigen seit vielen Jahren zu Hause.
Diese Familien helfen den ganzen Tag.
Das ist sehr anstrengend.
Deshalb brauchen diese Familien manchmal eine Pause.
Die Regierung plant ein neues Sozial-Raum-Budget.
Das Sozial-Raum-Budget ist Geld vom Staat für Pflege-Hilfen.
Man kann dieses Geld über mehrere Monate ansparen.
Man kann das Geld auch ins nächste Jahr mitnehmen.
So können Familien sich eine längere Pause leisten.
Man kann selbst entscheiden, wofür man das Geld ausgibt.
Manchmal helfen freiwillige Menschen bei der Pflege.
Freiwillig bedeutet: Niemand zwingt diese Menschen dazu.
Das Geld kann auch für diese Helfer genutzt werden.
Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe
BERLIN (kobinet)
Vor dem anstehenden Kabinettsbeschluss zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) fordert die Bundesvereinigung Lebenshilfe die Regierungsmitglieder eindringlich auf, Menschen mit Behinderung und ihren Familien die bisherigen Pflegeleistungen nicht zu versagen. Ulla Schmidt, die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Gesundheitsministerin, betont in diesem Zusammenhang: "Lassen Sie Familien, in denen Angehörige mit Unterstützungsbedarf leben und dort oft jahrzehntelang gepflegt werden, nicht im Stich. Die Eltern haben einen sehr belastenden Alltag und brauchen auch mal eine Auszeit von der Pflege. Das geplante neue Sozialraumbudget muss deshalb über Monate und auch ins Folgejahr übertragbar bleiben, so dass es für eine relevante Auszeit angespart werden kann. Und es muss weiter flexibel einsetzbar sein – auch für ehrenamtliche Pflege".
Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe
BERLIN (kobinet)
Vor dem anstehenden Kabinettsbeschluss zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) fordert die Bundesvereinigung Lebenshilfe die Regierungsmitglieder eindringlich auf, Menschen mit Behinderung und ihren Familien die bisherigen Pflegeleistungen nicht zu versagen. Ulla Schmidt, die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Gesundheitsministerin, betont in diesem Zusammenhang: "Lassen Sie Familien, in denen Angehörige mit Unterstützungsbedarf leben und dort oft jahrzehntelang gepflegt werden, nicht im Stich. Die Eltern haben einen sehr belastenden Alltag und brauchen auch mal eine Auszeit von der Pflege. Das geplante neue Sozialraumbudget muss deshalb über Monate und auch ins Folgejahr übertragbar bleiben, so dass es für eine relevante Auszeit angespart werden kann. Und es muss weiter flexibel einsetzbar sein – auch für ehrenamtliche Pflege".





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