DÜSSELDORF (kobinet)
Der Wohn-Ausschuss des Bundes-Rates empfiehlt etwas.
Empfehlen bedeutet: Eine Gruppe sagt, was sie für richtig hält.
Der Bundes-Rat vertritt die 16 Bundes-Länder.
Die Mitglieder des Bundes-Rates reden über neue Gesetze.
Ein Ausschuss ist eine kleine Gruppe von Menschen.
Die Gruppe beschäftigt sich mit einem bestimmten Thema.
Der Sozial-Ausschuss des Bundes-Rates empfiehlt dasselbe.
Beide Ausschüsse sagen: Lehnt die Wohn-Geld-Reform ab!
Wohn-Geld-Reform bedeutet: Die Regeln für das Wohn-Geld sollen geändert werden.
Das Ziel ist, dass etwas besser wird.
Bundes-Bau-Ministerin Verena Hubertz bringt die Reform ein.
Eine Bundes-Bau-Ministerin ist eine wichtige Politikerin.
Sie kümmert sich um Wohnungen und Bauen im ganzen Land.
Am Freitag stimmt das Bundes-Rats-Plenum ab.
Das Plenum ist eine große Versammlung aller Mitglieder.
Alle Mitglieder des Bundes-Rates kommen zusammen.
Das Plenum entscheidet über die Empfehlung der Ausschüsse.
Es gibt ein Bündnis.
Ein Bündnis ist eine Gruppe von Menschen mit demselben Ziel.
Das Bündnis heißt: Wir wollen wohnen!
Das Bündnis fordert die Nord-Rhein-West-Falen-Landes-Regierung auf.
Die Aufforderung lautet: Lehnt die Wohn-Geld-Reform ab!
Wohn-Geld ist Geld vom Staat.
Es hilft Menschen mit wenig Geld bei der Miete.
Die Reform kürzt das Wohn-Geld.
Kürzen bedeutet: Menschen bekommen weniger Geld.
In Nord-Rhein-West-Falen leben rund 350.000 Haus-Halte.
Ein Haus-Halt sind alle Menschen, die zusammen wohnen.
Diese Haus-Halte bekommen dann weniger Wohn-Geld.
Auch Städte und Gemeinden müssen dann mehr Geld selbst zahlen.
Die Kürzungen schaden vor allem bestimmten Menschen.
Das sind ältere Menschen mit kleinen Renten.
Rente ist Geld für alte Menschen.
Sie müssen nicht mehr arbeiten.
Das sind Allein-Erziehende und ihre Kinder.
Allein-Erziehende sind Mütter oder Väter.
Sie ziehen ihre Kinder alleine groß.
Das sind auch Menschen mit wenig Einkommen.
Einkommen bedeutet: Du bekommst Geld für deine Arbeit.
Diese Menschen haben dann zu wenig Geld.
Sie können ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen.
Auch viele Städte und Gemeinden haben schon jetzt zu wenig Geld.
Foto: Pixabay/Chronomarchie
DÜSSELDORF (kobinet)
Der Wohn- und der Sozialausschuss des Bundesrates empfehlen eine Ablehnung der von Bundesbauministerin Verena Hubertz eingebrachten Wohngeldreform. Am morgigen Freitag stimmt das Bundesratsplenum über die Empfehlung ab. Das Bündnis "Wir wollen wohnen!" fordert die NRW-Landesregierung auf, den Empfehlungen der Ausschüsse zu folgen, und die Wohngeldreform zu stoppen. "Von den geplanten Kürzungen des Wohngeldes wären rund 350.000 Haushalte in Nordrhein-Westfalen betroffen. Ein großer Teil der Einsparung geht auf Kosten der Kommunen.", stellt das Bündnis in diesem Zusammenhang fest. Die Kürzungen, so wird vom Bündnis erwartet, treffen Ältere mit kleinen Renten und Alleinerziehende, Kinder und Haushalte mit geringem Einkommen, die dann ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können, sowie die eh schon überschuldeten Kommunen.
Foto: Pixabay/Chronomarchie
DÜSSELDORF (kobinet)
Der Wohn- und der Sozialausschuss des Bundesrates empfehlen eine Ablehnung der von Bundesbauministerin Verena Hubertz eingebrachten Wohngeldreform. Am morgigen Freitag stimmt das Bundesratsplenum über die Empfehlung ab. Das Bündnis "Wir wollen wohnen!" fordert die NRW-Landesregierung auf, den Empfehlungen der Ausschüsse zu folgen, und die Wohngeldreform zu stoppen. "Von den geplanten Kürzungen des Wohngeldes wären rund 350.000 Haushalte in Nordrhein-Westfalen betroffen. Ein großer Teil der Einsparung geht auf Kosten der Kommunen.", stellt das Bündnis in diesem Zusammenhang fest. Die Kürzungen, so wird vom Bündnis erwartet, treffen Ältere mit kleinen Renten und Alleinerziehende, Kinder und Haushalte mit geringem Einkommen, die dann ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können, sowie die eh schon überschuldeten Kommunen.





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