BERLIN (kobinet)
Es gibt eine neue Broschüre.
Sie kommt von einer wichtigen Kommission.
Eine Kommission ist eine Gruppe von Fach-leuten.
Die Fach-leute beraten gemeinsam über ein Thema.
Eine Broschüre ist ein kleines Heft mit Informationen.
Die Kommission heißt:
Unabhängige Kommission des Bundes zur Auf-arbeitung sexuellen Kindes-missbrauchs.
Auf-arbeitung bedeutet:
Man schaut genau hin, was früher passiert ist.
Man redet darüber.
Man will, dass es nicht wieder passiert.
Die Broschüre ist am 24. September 2026 erschienen.
Die Broschüre heißt:
Der Blick von Menschen mit Heim-erfahrung auf das Älter-werden: Sorgen, Wünsche und Forderungen.
Heim-erfahrung bedeutet: Ein Mensch hat früher in einem Heim gelebt.
Die Broschüre richtet sich an 2 Gruppen:
Menschen, die als Kind in einem Heim waren.
Fach-kräfte in der Alten-pflege.
Fach-kräfte sind Menschen mit viel Wissen und Erfahrung im Beruf.
Alten-pflege bedeutet: Menschen helfen älteren Menschen im Alltag.
Zum Beispiel beim Waschen oder beim Essen.
Viele dieser Menschen haben in Heimen Gewalt erlebt.
Gewalt bedeutet: Eine Person tut einer anderen Person weh.
Das kann mit Worten sein oder mit Schlägen.
Die Broschüre zeigt: Worüber machen sich diese Menschen Sorgen?
Was wünschen sie sich für das Alter?
Fach-kräfte bekommen in der Broschüre praktische Hinweise.
Die Hinweise helfen den Fach-kräften.
Sie können betroffene Menschen besser unterstützen.
Betroffen bedeutet: Dem Menschen ist etwas Schlechtes passiert.
Das Problem betrifft ihn direkt.
Seit 2016 kamen 149 Betroffene zur Kommission.
Sie haben von Gewalt in Heimen berichtet.
Die Heime hatten verschiedene Namen.
Zum Beispiel: Kinder-heime oder Jugend-werk-höfe.
Jugend-werk-höfe waren früher besondere Heime für Jugendliche.
Jugend-werk-höfe gab es in der DDR.
DDR bedeutet: Das war früher Ost-Deutschland.
Heute gibt es die DDR nicht mehr.
In den Jugend-werk-höfen mussten Jugendliche streng arbeiten und lernen.
Die Gewalt hat viele Menschen krank gemacht.
Das sind die Folgen:
Viele Menschen haben psychische Erkrankungen.
Psychische Erkrankung bedeutet: Die Seele ist krank.
Die Gedanken und Gefühle machen dem Menschen Probleme.
Zum Beispiel: Depressionen oder starke Gefühls-schwankungen.
Depression bedeutet: Ein Mensch ist sehr traurig und ohne Kraft.
Diese Traurigkeit dauert oft lange an.
Gefühls-schwankungen bedeutet: Die Gefühle wechseln sehr schnell.
Erst ist man fröhlich, dann plötzlich sehr traurig.
Viele Menschen haben körperliche Erkrankungen.
Zum Beispiel: Herz-Kreis-lauf-Erkrankungen.
Herz-Kreis-lauf-Erkrankungen bedeutet: Das Herz oder die Blut-Gefäße sind krank.
Zum Beispiel ein Herz-Infarkt oder hoher Blut-Druck.
Diese Menschen leben oft kürzer als andere.
Viele Menschen haben Schwierigkeiten mit Nähe zu anderen.
Viele Menschen haben wenig Geld.
In den Heimen haben viele wenig gelernt.
Deshalb haben sie heute wenig Geld.
Die Broschüre gibt es kostenlos als PDF-Datei.
PDF bedeutet: Eine Datei, die man am Computer lesen kann.
Die Datei ist barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse beim Lesen.
Auch Menschen mit Seh-schwäche können die Datei nutzen.
Die Broschüre gibt es hier zum Herunterladen:
www.aufarbeitungskommission.de
Es gibt auch eine gedruckte Version der Broschüre.
Die gedruckte Version hat 71 Seiten.
Du kannst die gedruckte Version per E-Mail bestellen.
Die E-Mail-Adresse ist: [email protected]
Foto: Aedrian Salazar
BERLIN (kobinet)
Die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat am 24. September 2026 die Broschüre *"Der Blick von Menschen mit Heimerfahrung auf das Älterwerden: Sorgen, Wünsche und Forderungen"* veröffentlicht. Die Publikation richtet sich an Betroffene, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexualisierte Gewalt in der Heimerziehung erlebt haben und sich mit ihrer Versorgung im Alter beschäftigen. Gleichzeitig bietet sie Fachkräften in der Altenpflege praktische Hinweise für ihre Arbeit, um die Versorgung von Betroffenen zu verbessernDie Broschüre enthält neben einem inhaltlichen Teil einen umfangreichen Anhang mit einem Überblick über bestehende Projekte, Materialien und Anlaufstellen für Betroffene.
Seit 2016 haben sich 149 Betroffene an die Kommission gewandt und über sexualisierte Gewalt in Heimen, Jugendwerkhöfen oder anderen stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe berichtet. Die Folgen sind tiefgreifend: Betroffene leiden unter psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Schwierigkeiten in der Emotionsregulation. Körperliche Langzeitfolgen umfassen Herzkreislauferkrankungen und eine geringere Lebenserwartung. Auch Schwierigkeiten mit Nähe und Intimität sowie ein erhöhtes Armutsrisiko werden auf die Gewalterfahrungen und die geringe Schulbildung in den Heimen zurückgeführt. Die Broschüre kann als barrierefreie PDF-Datei auf der Website der Aufarbeitungskommission heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben (DIN A5-Format, 71 Seiten) sind unter dieser E-Mail-Adresse bestellbar..
Foto: Aedrian Salazar
BERLIN (kobinet)
Die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat am 24. September 2026 die Broschüre *"Der Blick von Menschen mit Heimerfahrung auf das Älterwerden: Sorgen, Wünsche und Forderungen"* veröffentlicht. Die Publikation richtet sich an Betroffene, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexualisierte Gewalt in der Heimerziehung erlebt haben und sich mit ihrer Versorgung im Alter beschäftigen. Gleichzeitig bietet sie Fachkräften in der Altenpflege praktische Hinweise für ihre Arbeit, um die Versorgung von Betroffenen zu verbessernDie Broschüre enthält neben einem inhaltlichen Teil einen umfangreichen Anhang mit einem Überblick über bestehende Projekte, Materialien und Anlaufstellen für Betroffene.
Seit 2016 haben sich 149 Betroffene an die Kommission gewandt und über sexualisierte Gewalt in Heimen, Jugendwerkhöfen oder anderen stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe berichtet. Die Folgen sind tiefgreifend: Betroffene leiden unter psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Schwierigkeiten in der Emotionsregulation. Körperliche Langzeitfolgen umfassen Herzkreislauferkrankungen und eine geringere Lebenserwartung. Auch Schwierigkeiten mit Nähe und Intimität sowie ein erhöhtes Armutsrisiko werden auf die Gewalterfahrungen und die geringe Schulbildung in den Heimen zurückgeführt. Die Broschüre kann als barrierefreie PDF-Datei auf der Website der Aufarbeitungskommission heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben (DIN A5-Format, 71 Seiten) sind unter dieser E-Mail-Adresse bestellbar..





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