BERLIN (kobinet)
Der Sozial-Verband VdK ist gegen eine Kürzung der Kinder-Kranken-Tage.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Die Gruppe hilft Menschen mit Problemen.
Eine Kürzung bedeutet: Jemand bekommt weniger als vorher.
Kinder-Kranken-Tage bedeutet:
Eltern dürfen zu Hause bleiben.
Sie bekommen trotzdem Geld.
Das gilt, wenn ihr Kind krank ist.
Bundes-Gesundheits-Minister Karl Lauterbach möchte diese Tage kürzen.
Der Bundes-Gesundheits-Minister macht Regeln für Gesundheit in Deutschland.
Er macht Regeln zu Krankheit und Ärzten.
Das heißt: Eltern haben dann weniger freie Tage.
Der VdK ist dagegen.
Verena Bentele ist die Chefin vom VdK.
Sie sagt: Frauen kümmern sich mehr um kranke Kinder.
Das zeigen Zahlen:
Von 100 Kinder-Kranken-Tagen nehmen Frauen ungefähr 73 Tage.
Weniger Kinder-Kranken-Tage treffen vor allem Frauen.
Frauen nehmen dann öfter unbezahlten Urlaub.
Unbezahlter Urlaub bedeutet: Frauen bekommen weniger Geld.
Allein-Erziehende leiden besonders unter der Kürzung.
Allein-Erziehende sind Mütter oder Väter.
Sie ziehen ihre Kinder alleine groß.
Sie müssen Betreuung und Arbeit alleine regeln.
Eine Kürzung macht das noch schwerer.
Verena Bentele sagt:
Die Bundes-Regierung will, dass Frauen mehr arbeiten.
Dann darf sie Frauen nicht die Unterstützung nehmen.
Die Bundes-Regierung darf Familien nicht schlechter stellen.
Die Bundes-Regierung bestimmt die Regeln für ganz Deutschland.
Sie hat ihren Sitz in Berlin.
Foto: VdK Deutschland
BERLIN (kobinet)
Der Sozialverband VdK lehnt die von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann geplante Kürzung der Kinderkrankentage ab. VdK-Präsidentin Verena Bentele warnt, die Maßnahme treffe insbesondere Frauen, die bereits rund 73 Prozent der Kinderkrankentage übernehmen. Eine Einschränkung dieser Möglichkeit führe zu einer ungleichen Belastung, da Frauen häufiger unbezahlten Urlaub für die Kinderbetreuung nehmen müssten und damit auf Einkommen und finanzielle Sicherheit verzichteten. Für berufstätige Alleinerziehende sei die Kürzung um zehn Tage ein besonders schwerer Schlag, da sie die Betreuung allein organisieren und gleichzeitig ihren Arbeitsplatz sichern müssten, so Bentele. Dies stehe im Widerspruch zum Ziel, die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu erhöhen, möglicherweise sogar in Vollzeit. "Wer mehr Erwerbsarbeit von Frauen fordert, darf nicht gleichzeitig an der Absicherung unbezahlter Sorgearbeit sparen", betonte die VdK-Präsidentin. Zudem drohe die Bundesregierung, Einsparungen zu Lasten von Familien und insbesondere auf dem Rücken von Frauen vorzunehmen, wie bei anderen Kürzungsvorhaben auch.
Foto: VdK Deutschland
BERLIN (kobinet)
Der Sozialverband VdK lehnt die von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann geplante Kürzung der Kinderkrankentage ab. VdK-Präsidentin Verena Bentele warnt, die Maßnahme treffe insbesondere Frauen, die bereits rund 73 Prozent der Kinderkrankentage übernehmen. Eine Einschränkung dieser Möglichkeit führe zu einer ungleichen Belastung, da Frauen häufiger unbezahlten Urlaub für die Kinderbetreuung nehmen müssten und damit auf Einkommen und finanzielle Sicherheit verzichteten. Für berufstätige Alleinerziehende sei die Kürzung um zehn Tage ein besonders schwerer Schlag, da sie die Betreuung allein organisieren und gleichzeitig ihren Arbeitsplatz sichern müssten, so Bentele. Dies stehe im Widerspruch zum Ziel, die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu erhöhen, möglicherweise sogar in Vollzeit. "Wer mehr Erwerbsarbeit von Frauen fordert, darf nicht gleichzeitig an der Absicherung unbezahlter Sorgearbeit sparen", betonte die VdK-Präsidentin. Zudem drohe die Bundesregierung, Einsparungen zu Lasten von Familien und insbesondere auf dem Rücken von Frauen vorzunehmen, wie bei anderen Kürzungsvorhaben auch.





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