BERLIN (kobinet)
4 Jugend-Organisationen setzen sich für inklusiven Sport ein.
Eine Jugend-Organisation ist eine Gruppe von jungen Menschen.
Sie setzen sich gemeinsam für ihre Wünsche und Ziele ein.
Inklusion bedeutet: Alle machen gemeinsam mit.
Menschen mit und ohne Behinderung sind dabei.
Die 4 Organisationen sind:
- die Deutsche Sport-Jugend – kurz: dsj
- die Deutsche Behinderten-Sport-Jugend – kurz: DBSJ
- die Deutsche Gehörlosen-Sport-Jugend – kurz: DGJS
- Gehörlose Menschen können nichts oder kaum etwas hören.
- die Special Olympics Deutschland Jugend – kurz: SOD Jugend
- Special Olympics ist ein Sport-Wett-bewerb für Menschen mit Behinderung.
Die 4 Organisationen haben ein gemeinsames Papier geschrieben.
Hier bedeutet Papier: Ein Text mit wichtigen Forderungen.
Viele Menschen haben ihn zusammen geschrieben.
Eine Forderung ist ein Wunsch.
Du sagst ihn laut.
Du willst, dass etwas besser wird.
Darin stehen ihre Forderungen.
Eine Forderung ist: Alle Kinder und Jugendlichen sollen Sport machen können.
Kinder mit Behinderung sollen genauso Sport machen können.
Das gilt auch für Kinder ohne Behinderung.
Die 4 Organisationen haben das Papier veröffentlicht.
Veröffentlicht bedeutet: Alle können es lesen.
Dazu haben sich die 4 Organisationen getroffen.
Sie haben sich mit Jürgen Dusel getroffen.
Jürgen Dusel arbeitet für die Bundes-Regierung.
Er kümmert sich um Menschen mit Behinderungen.
Der Beauftragte der Bundes-Regierung kümmert sich um ein Thema.
Er arbeitet dafür, dass Menschen mit Behinderung gut leben können.
Louis Kleemeyer ist bei der SOD Jugend im Vorstand.
Der Vorstand leitet eine Organisation.
Die Menschen im Vorstand treffen wichtige Entscheidungen.
Louis Kleemeyer sagt: Gemeinsam sind alle 4 Organisationen stärker.
Die Zusammenarbeit hilft Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen.
So hören mehr Menschen ihre Anliegen.
Ein Anliegen ist ein Wunsch oder ein Problem.
Man möchte, dass jemand anderes dabei hilft.
Sport bringt Menschen zusammen.
Das ist Gemeinschaft.
Deshalb muss Sport für alle zugänglich sein.
Zugänglich bedeutet: Alle können mitmachen.
Dafür braucht es barrierefreie Sport-Stätten.
Barriere-frei bedeutet: Alle können den Ort nutzen.
Auch Menschen mit Behinderung können ihn nutzen.
Es braucht auch gut ausgebildete Betreuerinnen und Betreuer.
Ein Betreuer ist eine Person, die anderen beim Sport hilft.
Gut ausgebildet bedeutet: Die Person hat gelernt, wie man anderen beim Sport hilft.
Und die richtigen Hilfs-Mittel für Menschen mit Behinderung.
Hilfs-Mittel sind zum Beispiel Roll-Stühle oder Hör-Geräte.
Und es braucht genug Geld für all das.
In Deutschland gibt es immer mehr Ganztags-Schulen.
Ganztag bedeutet: Kinder sind den ganzen Tag in der Schule.
Auch dort soll es Sport-Angebote für alle geben.
Das muss von Anfang an geplant werden.
Dafür braucht es Standards.
Standards sind feste Regeln.
Alle müssen diese Regeln erfüllen.
Ein weiteres Thema ist der Schutz von Kindern und Jugendlichen.
Schutz-Strukturen sind Regeln und Anlauf-Stellen.
Sie helfen, wenn jemand in Gefahr ist.
Schutz-Strukturen müssen für alle verständlich sein.
Auch für Menschen mit Behinderung.
Kinder und Jugendliche sollen sich einbringen können.
Einbringen bedeutet: Sie können ihre Meinung sagen.
Sie können ihre Interessen vertreten.
Interessen sind Dinge, die jemandem wichtig sind.
Die 4 Organisationen fordern deshalb:
Genug Geld für inklusive Schutz-Konzepte.
Ein Schutz-Konzept ist ein Plan.
Er legt fest, wie Menschen vor Gewalt geschützt werden.
Und barrierefreie Beratungs-Angebote für Kinder und Jugendliche.
Ein Beratungs-Angebot ist Hilfe von einer Fach-Kraft.
Die Fach-Kraft erklärt dir, was du tun kannst.
Das gemeinsame Papier ist sehr wichtig.
Es geht um die Rechte junger Menschen mit Behinderungen.
Rechte sind Regeln, die für alle Menschen gelten.
Sie sagen, was jeder Mensch darf und bekommen soll.
Darum geht es in dem Papier besonders:
- Alle können Sport-Angebote nutzen.
- Es gibt genug Geld dafür.
- Die Politik schafft klare Rahmen-Bedingungen.
- Rahmen-Bedingungen bedeutet: Es gibt Regeln, auf die sich alle verlassen können.
- Politik bedeutet: Menschen treffen sich und besprechen Regeln.
- Die Regeln sind für das Zusammen-leben.
Foto: dsj
BERLIN (kobinet)
Die Deutsche Sportjugend (dsj), die Deutsche Behindertensportjugend (DBSJ), die Deutsche Gehörlosensportjugend (DGJS) und die Special Olympics Deutschland Jugend (SOD Jugend) setzen sich gemeinsam für einen inklusiven Kinder- und Jugendsport ein. In einer gemeinsamen Positionierung formulieren die vier Jugendorganisationen konkrete Anforderungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen an Bewegung, Spiel und Sport.
Anlässlich der Veröffentlichung tauschten sich die vier Jugendorganisationen mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, aus.
"Gemeinsam sind wir stärker: Die Zusammenarbeit der Jugendverbände und der dsj verleiht den Anliegen von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen mehr Sichtbarkeit und Nachdruck für einen inklusiven Sport für alle", sagt Louis Kleemeyer vom Vorstandstandem der SOD Jugend.
Gerade der Sport bietet vielfältige Möglichkeiten, Begegnungen zu schaffen, Gemeinschaft zu erleben und Teilhabe praktisch umzusetzen. Damit dies gelingt, müssen Sport- und Bewegungsangebote für alle jungen Menschen zugänglich sein. Dafür brauchen wir barrierefreie Sportstätten und Bewegungsräume, qualifizierte Unterstützung, notwendige Hilfsmittel sowie ausreichend finanzierte Fach- und Betreuungskräfte.
Ein besonderer Anlass für die gemeinsame Positionierung ist der Ausbau der bundesweiten Ganztagsbetreuung. Inklusive Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote müssen dort von Anfang an strukturell verankert werden. Dafür brauchen wir verbindliche Qualitätsstandards und Rahmenbedingungen, die sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderungen selbstverständlich teilnehmen können.
Ein weiteres zentrales Anliegen ist der Kinder- und Jugendschutz. Schutzstrukturen müssen inklusiv, barrierefrei und zielgruppengerecht ausgestaltet sein. Gleichzeitig brauchen wir umfassende Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, sich einzubringen und ihre Interessen zu vertreten. Die vier Jugendorganisationen fordern daher unter anderem eine bedarfsgerechte Finanzierung und Qualifizierung für inklusive Schutzkonzepte sowie barrierefreie, kind- und jugendgerechte Beratungsangebote.
Die gemeinsame Positionierung von dsj, DBSJ, DGJS und SOD Jugend baut auf bestehenden jugend- und sportpolitischen Forderungen für Inklusion auf und stellt die Rechte und Bedürfnisse junger Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt. Grundlage für einen inklusiven Kinder- und Jugendsport sind aus Sicht der vier Jugendorganisationen vor allem Zugänglichkeit und Barrierefreiheit, eine bedarfsgerechte Finanzierung sowie verlässliche politische Rahmenbedingungen.
Foto: dsj
BERLIN (kobinet)
Die Deutsche Sportjugend (dsj), die Deutsche Behindertensportjugend (DBSJ), die Deutsche Gehörlosensportjugend (DGJS) und die Special Olympics Deutschland Jugend (SOD Jugend) setzen sich gemeinsam für einen inklusiven Kinder- und Jugendsport ein. In einer gemeinsamen Positionierung formulieren die vier Jugendorganisationen konkrete Anforderungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen an Bewegung, Spiel und Sport.
Anlässlich der Veröffentlichung tauschten sich die vier Jugendorganisationen mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, aus.
"Gemeinsam sind wir stärker: Die Zusammenarbeit der Jugendverbände und der dsj verleiht den Anliegen von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen mehr Sichtbarkeit und Nachdruck für einen inklusiven Sport für alle", sagt Louis Kleemeyer vom Vorstandstandem der SOD Jugend.
Gerade der Sport bietet vielfältige Möglichkeiten, Begegnungen zu schaffen, Gemeinschaft zu erleben und Teilhabe praktisch umzusetzen. Damit dies gelingt, müssen Sport- und Bewegungsangebote für alle jungen Menschen zugänglich sein. Dafür brauchen wir barrierefreie Sportstätten und Bewegungsräume, qualifizierte Unterstützung, notwendige Hilfsmittel sowie ausreichend finanzierte Fach- und Betreuungskräfte.
Ein besonderer Anlass für die gemeinsame Positionierung ist der Ausbau der bundesweiten Ganztagsbetreuung. Inklusive Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote müssen dort von Anfang an strukturell verankert werden. Dafür brauchen wir verbindliche Qualitätsstandards und Rahmenbedingungen, die sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderungen selbstverständlich teilnehmen können.
Ein weiteres zentrales Anliegen ist der Kinder- und Jugendschutz. Schutzstrukturen müssen inklusiv, barrierefrei und zielgruppengerecht ausgestaltet sein. Gleichzeitig brauchen wir umfassende Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, sich einzubringen und ihre Interessen zu vertreten. Die vier Jugendorganisationen fordern daher unter anderem eine bedarfsgerechte Finanzierung und Qualifizierung für inklusive Schutzkonzepte sowie barrierefreie, kind- und jugendgerechte Beratungsangebote.
Die gemeinsame Positionierung von dsj, DBSJ, DGJS und SOD Jugend baut auf bestehenden jugend- und sportpolitischen Forderungen für Inklusion auf und stellt die Rechte und Bedürfnisse junger Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt. Grundlage für einen inklusiven Kinder- und Jugendsport sind aus Sicht der vier Jugendorganisationen vor allem Zugänglichkeit und Barrierefreiheit, eine bedarfsgerechte Finanzierung sowie verlässliche politische Rahmenbedingungen.





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