BERLIN (kobinet)
Gerade gibt es eine Debatte über die Pflege-Reform.
Eine Debatte ist ein Gespräch über verschiedene Meinungen.
Menschen sind nicht einer Meinung.
Pflege-Reform bedeutet: Die Regeln für Pflege werden geändert.
Das Ziel ist bessere Pflege für alle.
Rüdiger Schuch ist der Chef der Diakonie.
Die Diakonie ist eine große Hilfs-Organisation.
Sie hilft Menschen, die Unterstützung brauchen.
Rüdiger Schuch sagt: Geld und soziale Sicherheit gehören zusammen.
Soziale Sicherheit bedeutet: Der Staat hilft Menschen in Not.
Es gibt einen Plan für ein neues Pflege-Gesetz.
Der Plan heißt Pflege-Neu-Ordnungs-Gesetz.
Das bedeutet: Ein neues Gesetz soll Pflege neu regeln.
Dieser Plan würde das Leben vieler Menschen schwerer machen.
Zum Beispiel würden die Kosten steigen.
Das betrifft Menschen, die Pflege brauchen.
Das betrifft auch ihre Familien.
Der Plan würde den Pflege-Beruf schlechter machen.
Es könnte weniger Pflege-Personal geben.
Viele Pflege-Dienste hätten dann Probleme.
Ein Pflege-Dienst hilft kranken oder alten Menschen zu Hause.
Manche Pflege-Dienste müssten vielleicht schließen.
Die Bundes-Regierung bestimmt die Regeln für Deutschland.
Das darf die Bundes-Regierung nicht zulassen.
Die Pflege-Versicherung braucht echte Verbesserungen.
Die Pflege-Versicherung zahlt Geld für Menschen, die Pflege brauchen.
Zum Beispiel für Hilfe im Alltag.
Sie braucht kein schnelles Spar-Paket.
Ein Spar-Paket bedeutet: Der Staat gibt weniger Geld aus.
Dann bekommen manche Menschen weniger Unterstützung.
Rüdiger Schuch sagt: Es gibt schon gute Ideen für eine Reform.
Diese Ideen gibt es schon seit vielen Jahren.
Aber die Politik hat sie noch nicht umgesetzt.
Eine Idee ist: Private und staatliche Pflege-Versicherung sollen fairer zusammenarbeiten.
Es gibt 2 Arten von Pflege-Versicherung.
Die private Versicherung zahlt man selbst.
Die staatliche Versicherung wird vom Staat organisiert.
Beide sollen künftig fairer zusammenarbeiten.
Eine andere Idee ist: Der Staat soll Geld zurückzahlen.
In der Corona-Zeit hat der Staat Geld aus der Pflege-Versicherung genommen.
Das Corona-Virus hat viele Menschen krank gemacht.
In dieser Zeit galten besondere Regeln.
Dieses Geld soll jetzt zurückgezahlt werden.
Das sind 5,9 Milliarden Euro.
Der Staat soll die Ausbildung von Pflege-Kräften bezahlen.
Das ist die Meinung von Rüdiger Schuch.
Rüdiger Schuch sagt: Die Politik muss jetzt handeln.
Die Pflege muss sich wirklich verändern.
Die Reform soll das Leben mit Pflege besser machen.
Das gilt für Menschen, die Pflege brauchen.
Und das gilt auch für ihre Familien.
Foto: Diakonie Deutschland - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
BERLIN (kobinet)
Zur aktuellen Debatte über die geplante Pflegereform erklärt Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch, dass ganz besonders, bei der Pflegereform gilt: "Finanzielle Stabilität und soziale Sicherheit müssen zusammengedacht werden. Denn der vorliegende Entwurf für ein Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) würde Millionen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen enorm belasten. Außerdem würde der Entwurf den Pflegeberuf schwächen und insbesondere die gemeinnützigen Pflegedienste in ihrer wirtschaftlichen Existenz gefährden. Diese verheerende Entwicklung darf die Bundesregierung nicht in Kauf nehmen. Die Pflegeversicherung braucht endlich nachhaltige Strukturverbesserungen und kein übers Knie gebrochenes Sparpaket. "
"Gute Vorschläge für eine Strukturreform", so Rüdiger Schuch, "die die Pflege langfristig auf eine solide finanzielle Basis stellen würde, liegen seit Jahren auf dem Tisch. Dazu gehört ein fairer Ausgleich zwischen privater und sozialer Pflegeversicherung, die Rückzahlung der 5,9 Milliarden Euro Corona-Hilfen sowie die Finanzierung von versicherungsfremden Leistungen wie Ausbildungskosten und Rentenversicherungsbeiträge pflegender Angehöriger aus Steuermitteln. Jetzt braucht es den politischen Mut für eine echte Reform, die den Menschen Perspektiven gibt."
Foto: Diakonie Deutschland - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
BERLIN (kobinet)
Zur aktuellen Debatte über die geplante Pflegereform erklärt Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch, dass ganz besonders, bei der Pflegereform gilt: "Finanzielle Stabilität und soziale Sicherheit müssen zusammengedacht werden. Denn der vorliegende Entwurf für ein Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) würde Millionen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen enorm belasten. Außerdem würde der Entwurf den Pflegeberuf schwächen und insbesondere die gemeinnützigen Pflegedienste in ihrer wirtschaftlichen Existenz gefährden. Diese verheerende Entwicklung darf die Bundesregierung nicht in Kauf nehmen. Die Pflegeversicherung braucht endlich nachhaltige Strukturverbesserungen und kein übers Knie gebrochenes Sparpaket. "
"Gute Vorschläge für eine Strukturreform", so Rüdiger Schuch, "die die Pflege langfristig auf eine solide finanzielle Basis stellen würde, liegen seit Jahren auf dem Tisch. Dazu gehört ein fairer Ausgleich zwischen privater und sozialer Pflegeversicherung, die Rückzahlung der 5,9 Milliarden Euro Corona-Hilfen sowie die Finanzierung von versicherungsfremden Leistungen wie Ausbildungskosten und Rentenversicherungsbeiträge pflegender Angehöriger aus Steuermitteln. Jetzt braucht es den politischen Mut für eine echte Reform, die den Menschen Perspektiven gibt."





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