HANNOVER (kobinet)
Heute ist der internationale Safe-Abortion-Day.
Safe-Abortion-Day bedeutet: Tag für sichere Schwangerschafts-Abbrüche.
Ein Schwangerschafts-Abbruch bedeutet: Eine Frau beendet ihre Schwangerschaft.
Das Baby wird dann nicht geboren.
An diesem Tag kämpfen Menschen für ein wichtiges Recht.
Jede Person soll selbst über ihren Körper entscheiden dürfen.
Ein sicherer Schwangerschafts-Abbruch ist ein Menschen-Recht.
Ein Menschen-Recht ist ein Recht für alle Menschen.
Dieses Recht schützt jeden Menschen auf der Welt.
Der Sozial-Verband Deutschland heißt kurz SoVD.
Der SoVD setzt sich für die Rechte von Menschen ein.
Zum Beispiel bei Rente, Pflege und Gesundheit.
Der SoVD in Nieder-sachsen hat 3 Forderungen.
Erste Forderung: Schwangerschafts-Abbrüche sollen nicht mehr strafbar sein.
Strafbar bedeutet: Man kann dafür bestraft werden.
Der SoVD fordert: Das soll sich ändern.
Zweite Forderung: Alle Menschen sollen ärztliche Hilfe bekommen.
Das soll überall in Nieder-sachsen möglich sein.
Das gilt auch für Menschen mit Behinderung.
Der SoVD fordert: Das Land und die Kommunen sollen zusammen-arbeiten.
Kommunen sind Städte oder Gemeinden.
Sie organisieren vor Ort, was die Menschen brauchen.
Sie sollen prüfen, wo es noch zu wenig Hilfe gibt.
Die Landes-Regierung soll sich im Bundes-Rat einsetzen.
Die Landes-Regierung leitet ein Bundes-Land.
Dort arbeiten Minister und Ministerinnen.
Der Bundes-Rat ist eine wichtige Gruppe in der Politik.
Dort sprechen Vertreter aus allen Bundes-Ländern über neue Gesetze.
Die Landes-Regierung soll handeln.
Sie soll neue Regeln für Schwangerschafts-Abbrüche einführen.
Die Regeln sollen nicht mehr im Straf-Gesetz-Buch stehen.
Das Straf-Gesetz-Buch ist ein Buch mit Regeln.
Dort steht, was verboten ist und welche Strafe man bekommt.
Frau Swinke arbeitet beim SoVD Nieder-sachsen.
Sie ist dort zuständig für Frauen-Rechte.
Frau Swinke sagt: Ungewollt Schwangere werden oft schlecht behandelt.
Das ist falsch.
Sie sagt auch: Ärztinnen und Ärzte sollen nicht bestraft werden.
Sie helfen Menschen, die einen Abbruch wollen.
Das ist ihre Aufgabe als Arzt oder Ärztin.
Sie sollen dafür nicht bestraft werden.
Dritte Forderung: Es soll überall Beratungs-Stellen geben.
Eine Beratungs-Stelle ist ein Ort für Hilfe.
Dort bekommen Menschen Antworten auf ihre Fragen.
Diese Stellen helfen Menschen in schwierigen Situationen.
Sie sollen nah am Wohn-Ort sein.
Alle Menschen sollen dort hin-kommen können.
Das gilt auch für Menschen mit Behinderung.
Foto: Sozialverband Deutschland
HANNOVER (kobinet)
Anlässlich des heutigen internationalen "Safe Abortion Day" fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen sowie eine flächendeckende und barrierefreie medizinische Versorgung für Betroffene. Der Aktionstag will darauf aufmerksam machen, dass der sichere, legale und zugängliche Schwangerschaftsabbruch ein Menschenrecht ist. Der SoVD fordert, dass das Land Niedersachsen gemeinsam mit den Kommunen regionale Lücken erfasst und eine flächendeckende, barrierefreie Versorgung aufbaut. Zudem müsse die Landesregierung sich im Bundesrat dafür einsetzen, Schwangerschaftsabbrüche zu entkriminalisieren und mit einer Fristenlösung außerhalb des Strafgesetzbuchs zu regeln. "Es verstößt gegen die Selbstbestimmungsrechte der ungewollt Schwangeren, diese zu stigmatisieren und Ärzt*innen zu kriminalisieren, die Abbrüche auf Wunsch der Betroffenen durchführen", sagt Swinke. Zugleich gelte es, den Zugang zu Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstellen wohnortnah, niedrigschwellig und barrierefrei sicherzustellen.
Foto: Sozialverband Deutschland
HANNOVER (kobinet)
Anlässlich des heutigen internationalen "Safe Abortion Day" fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen sowie eine flächendeckende und barrierefreie medizinische Versorgung für Betroffene. Der Aktionstag will darauf aufmerksam machen, dass der sichere, legale und zugängliche Schwangerschaftsabbruch ein Menschenrecht ist. Der SoVD fordert, dass das Land Niedersachsen gemeinsam mit den Kommunen regionale Lücken erfasst und eine flächendeckende, barrierefreie Versorgung aufbaut. Zudem müsse die Landesregierung sich im Bundesrat dafür einsetzen, Schwangerschaftsabbrüche zu entkriminalisieren und mit einer Fristenlösung außerhalb des Strafgesetzbuchs zu regeln. "Es verstößt gegen die Selbstbestimmungsrechte der ungewollt Schwangeren, diese zu stigmatisieren und Ärzt*innen zu kriminalisieren, die Abbrüche auf Wunsch der Betroffenen durchführen", sagt Swinke. Zugleich gelte es, den Zugang zu Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstellen wohnortnah, niedrigschwellig und barrierefrei sicherzustellen.





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