BERLIN (kobinet)
Simone Fischer ist Politikerin.
Sie vertritt die Menschen in Deutschland.
Sie spricht für die Partei Bündnis 90 und Die Grünen.
Eine Partei ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen in einer Partei haben die gleiche Meinung zur Politik.
Sie spricht über die Pflege-Reform.
Pflege-Reform bedeutet: Die Regeln für die Pflege werden neu gemacht.
Das soll die Pflege besser machen.
In der Bundes-Regierung gibt es gerade Streit.
Die Bundes-Regierung leitet Deutschland.
Sie trifft wichtige Entscheidungen für alle Menschen.
Deshalb verzögert sich die Pflege-Reform.
Verzögerung bedeutet: Etwas passiert später als geplant.
Simone Fischer sagt: Die SPD hat recht.
Die SPD will keine Kürzungen.
Kürzungen bedeutet: Es gibt weniger Geld als vorher.
CDU, CSU und SPD streiten seit Monaten.
Sie haben noch immer keine gemeinsame Lösung.
Das ist ein Problem.
Die Pflege-Versicherung hat zu wenig Geld.
Die Pflege-Versicherung zahlt Geld für Menschen, die Pflege brauchen.
Zum Beispiel für Hilfe im Alltag.
Mehrere Parteien regieren Deutschland gemeinsam.
Das nennt man: Koalition.
Die Koalition muss jetzt schnell handeln.
Simone Fischer fordert eine faire Reform.
Faire Reform bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Die Reform soll die Pflege-Versicherung stabil halten.
Stabil bedeutet: Sicher und fest.
Es verändert sich nicht und geht nicht kaputt.
Die Reform soll die Kosten begrenzen.
Die Reform soll gute Löhne für Pflege-Kräfte sichern.
Pflege-Kräfte sind Menschen, die in der Pflege arbeiten.
Sie helfen kranken oder alten Menschen.
Außerdem soll der Staat mehr Geld geben.
Es gibt 2 Arten von Pflege-Versicherung.
Die gesetzliche Pflege-Versicherung kommt vom Staat.
Fast alle Menschen in Deutschland haben diese Versicherung.
Die private Pflege-Versicherung kommt von einer privaten Firma.
Manche Menschen zahlen dort statt bei der staatlichen Versicherung.
Beide Arten sollen gleich behandelt werden.
Foto: Simone Fischer
BERLIN (kobinet)
Die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Simone Fischer, hat sich zur drohenden Verzögerung der Pflegereform geäußert. Anlass ist der aktuelle Streit in der Bundesregierung, der einen erneuten Aufschub des Kabinettsbeschlusses zur Folge haben könnte. Fischer betonte, die SPD ziehe bei dem geplanten Kürzungspaket zu Recht die Notbremse, da Kürzungen keine Pflegereform darstellten. Dass die Koalition aus CDU/CSU und SPD nach monatelangem Streit wenige Tage vor dem geplanten Kabinettsbeschluss noch immer keine gemeinsame Linie habe, sei angesichts der akuten Finanznot der Pflegeversicherung verantwortungslos. Die Koalition müsse sich nun schnell auf eine solidarisch finanzierte Reform einigen, die die Pflegeversicherung stabilisiere, die Eigenanteile begrenze und gute Löhne sichere. Dazu gehörten Bundesmittel für versicherungsfremde Leistungen sowie ein fairer Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung, so Fischer.
Foto: Simone Fischer
BERLIN (kobinet)
Die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Simone Fischer, hat sich zur drohenden Verzögerung der Pflegereform geäußert. Anlass ist der aktuelle Streit in der Bundesregierung, der einen erneuten Aufschub des Kabinettsbeschlusses zur Folge haben könnte. Fischer betonte, die SPD ziehe bei dem geplanten Kürzungspaket zu Recht die Notbremse, da Kürzungen keine Pflegereform darstellten. Dass die Koalition aus CDU/CSU und SPD nach monatelangem Streit wenige Tage vor dem geplanten Kabinettsbeschluss noch immer keine gemeinsame Linie habe, sei angesichts der akuten Finanznot der Pflegeversicherung verantwortungslos. Die Koalition müsse sich nun schnell auf eine solidarisch finanzierte Reform einigen, die die Pflegeversicherung stabilisiere, die Eigenanteile begrenze und gute Löhne sichere. Dazu gehörten Bundesmittel für versicherungsfremde Leistungen sowie ein fairer Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung, so Fischer.





Lesermeinungen